Roborock S7: Die automatische Entleerungsstation ist da

Inzwischen gibt es einige Modelle mit einer Absaugstation für den Saugroboter am Markt. Zusammen mit dem Roborock S7 stellte auch der chinesische Hersteller Roborock eine solche automatische Entleerungsstation in Aussicht. Der Roborock S7 lässt sich nämlich – entgegen vieler Modelle – sowohl mit als auch ohne Entleerungsstation nutzen. Caschy tat dies bereits und hat für euch seinen ausführlichen Testbericht an dieser Stelle parat.

Nun ist auch die optionale Entleerungsstation verfügbar. Die erste ihrer Art aus dem Hause Roborock. Jene soll es erlauben „bis zu sechs Wochen“ ohne Entleerung des integrierten Staubbehälters auszukommen. Das variiert natürlich ganz stark, je nachdem wie oft ihr den Roboter durchschickt und auch sonst wie viel Schmutz er bei euch einzusammeln hat. Der Saugroboter wird durch die Station automatisch entleert. Hierfür nutzt man die vorhandene Hauptbürste des Roboters mitsamt der Auslassung auf der Unterseite.

Weiterer (bisher einzigartiger?) Vorteil der Roborock-Lösung: Es muss kein Staubbeutel verwendet werden, die Entleerungsstation kann auch beutellos betrieben werden. Das Innere der Absaugstation erinnert doch stark an einen kabellosen Akkusauger. Der Staubbehälter fasst 1,5 Liter, greift man zum Staubbeutel dann sind 1,8 Liter drin. Hierbei wird der Staub nicht mehr aufgewirbelt – geschickte Sache für Allergiker, ansonsten sehe ich solche Absaugstationen doch stark als „Luxusproblem“, denn für einige Reinigungszyklen reicht im Normalfall auch das interne Behältnis.

An Allergiker möchte sich Roborock auch richten, denn für jene hat man eine Hepa-Filterung (H13) parat, die nahezu alle Partikel mit bis zu 0,3 Mikrometern – wie Pollen und Hautschuppen – abfängt. Dies hat man sich auch seitens des TÜV als „allergikerfreundlich“ bestätigen lassen.

Die Entleerungsstation folgt einer „Intelligenz“ auf Basis der Reinigungsgewohnheiten, sodass man daraus die Dauer der Entleerung abschätzt. So sollen möglichst keine Reste im internen Behälter verbleiben, die Absaugstation soll aber auch nicht unnötig lange einen Geräuschpegel fabrizieren. Manuell kann sich der Entleerungsvorgang zudem jederzeit per App anwerfen lassen.

Das Ganze hat – ihr ahnt es bereits – natürlich seinen Preis. So werden für die Entleerungsstation 299 Euro fällig. Erhältlich ist diese ab dem 15. Juli in den Farben Schwarz und Weiß. Im Laufe des Jahres wolle man die Station nicht nur als optionales Zubehör, sondern auch im Bundle direkt mit dem Roborock S7 verkaufen. Zu diesem Preis wird man sich das aber wohl zweimal überlegen, wie häufig man manuell den Staubbehälter leert. Oder man schafft sich gar einen zweiten Saugroboter an, den Roborock S5 Max dürfte man inzwischen für ähnliches Geld bekommen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. 300€ Nein danke für den Sauger habe ich 400€ bezahlt, da ist mir eine Station keine 300€ wert.

  2. Der Saugroboter von Shark hat eine Beutellose Absaugstation.

  3. Super, dann hat man bei dem Design den Dreck schön durchs Plexiglas sichtbar in der Wohnung/im Haus stehen oder man muss dann doch nach jedem Saugvorgang entleeren. Muss man wohl nicht verstehen, weshalb man den Dreckbehälter komplett durchsichtig gemacht hat.

    • Dann kleb was drüber wenn’s Dich stört. Besser als umgekehrt. Das Ding stellt man nun auch nicht in präsenter Stelle ins Wohnzimmer.

  4. Der Hersteller ist Xiaomi uns nicht Roborock! Roborock heißen die Staubsauger!

    • Die Firma heißt Roborock. Du liegst falsch. Im Juli 2014 wurde Roborock gegründet. Nach einer Investition von Xiaomi im September 2014 wurde Roborock Teil des Xiaomi-Ökotops. Im September 2016 wurde mit dem Mi Home Saugroboter das allererste Produkt auf den Markt gebracht, das sich dann schnell zum meistverkauften Robotersauger in China entwickelte. Roborock fertig(e) für Xiaomi.

  5. Ist der s7 auf der Unterseite nicht quasi noch baugleich mit dem s6 und s5?
    Wäre also theoretisch eine Nutzung auch mit diesen Modellen denkbar?

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