Qualcomm will bei Wearables neu angreifen

Ihr habt es sicherlich selbst mitbekommen: Google und Samsung haben sich verbündet und schrauben gemeinsam am Betriebssystem Wear. Und Samsung hat ja auch Prozessoren in der Mache, die in den eigenen Wearables für Leistung sorgen. Samsung ließ Tizen sausen und wird auch auf Wear setzen. Das kann für Wear nur Gutes bedeuten, denn die Konstellation aus Googles Wear OS sowie Qualcomms Prozessoren war eine Gute. Google war faul und auch die Prozessoren hätten effizienter und performanter sein dürfen. Nun hat Qualcomm offenbar die Gefahr erkannt und wird aktiv.

Qualcomm hat heute neue Investitionen für das Wearables-Segment angekündigt und startet die Initiative „Qualcomm Wearables Ecosystem Accelerator“. Sie besteht aus Geräteherstellern (ODMs), Dienstleistern, Plattformanbietern, unabhängigen Hardware- und Softwareanbietern (IHVs und ISVs) sowie Systemintegratoren und wird mit OEMs zusammenarbeiten, um die Entwicklung und Vermarktung von Produkten und Lösungen zu erleichtern.

Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass mehr als 60 Wearables-Unternehmen wie Arm, BBK, Fossil, Oppo, Verizon, Vodafone und Zebra an dem Programm teilnehmen werden. Auch mit Zahlen wirft man um sich. In den letzten fünf Jahren habe das Unternehmen über 40 Millionen Einheiten in mehr als 100 Ländern ausgeliefert, mit über 75 Geräteherstellern und mehr als 25 Dienstleistern zusammengearbeitet und mehr als 250 Wearables-Produkte ausgeliefert. 40 Millionen Wearables mit Qualcomm-Chipsatz in 5 Jahren. Gar nicht mal so viel… Man plane nun, im Laufe des nächsten Jahres neue Snapdragon-Wear-Plattformen in allen Segmenten einzuführen, um eine langfristige Vision zu erfüllen.

Da wird man also bald einen neuen Snapdragon Wear zu sehen bekommen – und natürlich auch neue Smartwatches mit Wear.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. „Das kann für Wear nur Gutes bedeuten, denn die Konstellation aus Googles Wear OS sowie Qualcomms Prozessoren war eine Gute.“
    –> sollte das nicht „Keine Gute“ sein?

    Jedenfalls hoffe ich wirklich, dass mit Samsung endlich mal was gutes bei Wear rauskommt. Von Qualcomm erwarte ich ehrlich gesagt nicht viel, hier kommt es sehr viel mehr auf Software an.

  2. Ich hoffe auf eine längerfristige Unterstützung der Geräte. Qualcomm weigerte sich, Treiber für seinen Chipsatz für das damalige neue Android herauszubringen, weswegen mein Sony Android Gerät leider veraltete. Sony war damals auch angefressen und hatte das auf seinen Hilfeseiten prominent plaziert. Für mich galt dann: kein Qualcomm mehr…

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