Paris: E-Scooter dürfen dort in Zukunft maximal 10 km/h fahren

In Paris will man in Sachen Mobilität strenger regulieren. E-Scooter sollen dort in Zukunft mit maximal 10 km pro Stunde unterwegs sein. Das solle die Sicherheit für Fußgänger erhöhen. Es wird aber einige Ausnahmen geben, wenn spezielle, geschützte Radwege vorhanden sind. Dort dürfen die Roller dann weiterhin mit 20 km/h brausen.

Ich finde die Regelung gut, denn hier in Kiel kommt es in meiner Wohngegend leider regelmäßig vor, dass E-Scooter-Fahrer auf dem Bürgersteig fahren, oftmals sogar in falscher Fahrtrichtung. Allerdings ist hier natürlich die Frage, ob mir das eventuell nur subjektiv mehr auffällt als bei Radfahrern. Nun, jedenfalls müssen die Verleiher, Dott, Lime und Tier, die neue Maßnahme in Paris bis mit Mitte Dezember 2021 umsetzen und damit das Tempo ihrer Scooter drosseln.

Was würdet ihr von dieser Regelung für eure Stadt halten?

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86 Kommentare

  1. Am besten abschaffen die öffentlichen Dinger. Wer E-Roller fahren möchte, sollte sich einen eigenen kaufen und gut ist. Hier in Braunschweig fahren hauptsächlich besoffene Leute damit und die Hälfte der Scooter liegt in der Oker.

    • Hängt wohl regional von der Bevölkerung ab. Hier in München sind die Roller einfach mittlerweile ein Teil des Verkehrs, und das größtenteils ziemlich problemlos. Für Touristen gibts ja auch nichts besseres. Und gerade für jüngere Einwohner, von denen viele mittlerweile kein eigenes Auto mehr haben, ist ein Roller eine gute Alternative zum ÖPNV gerade jetzt in Sachen Corona und Abstand.

      • Rechnerisch könnten die sich aber mühelos ein Auto leisten. E-Roller sind in meiner Stadt zumindest nach dem Taxi die teuerste Art der Fortbewegung. Selbst unser horrend teurer ÖPNV ist auf den Kilometer gerechnet spottbillig gegenüber den Leihrollern.

        • Aber wieso sollte man sich ein Auto kaufen wenn man dies überhaupt nicht benötigt? Schneller bist du in Großstädten damit auch nicht unterwegs und du hast das Problem mit den Parkplätzenn.

          Von den laufenden Kosten wie Versicherungen, Steuern, Instandhaltungsmaßnahmen etc. ganz zu schweigen.

      • Selbst in Städten mit umfassender ÖPNV-Struktur gibt es immer Strecken, die Luftlinie kürzer und schneller sind, weil eine Fahrt mit dem ÖPNV zwei Mal Umsteigen erfordert. In Gegenden außerhalb des Zentrums ist der Takt z.B. auch gerne mal nur alle 20 Minuten, da ist auch gut, eine Ausweichmöglichkeit zu haben.

        Ich finde es immer sehr erheiternd, wie über schlecht geparkte E-Roller geschimpft wird, während Autos de facto zwei Drittel der Straßenbreite einnehmen und manchmal sogar noch mehr, wenn man Parkplätze dazurechnet. Das beste für die Veringerung des Verkehrs ist nachweislich, dem Auto Raum wegzunehmen und stattdessen Radwege einzuführen und Fußwege zu verbreitern. Dann stört nämlich auch der umgefallene E-Roller nicht mehr.

      • Naja, da beobachte ich eher das Gegenteil. Ich sehe einen sehr hohen Anteil der Nutzer, die sind unter 15 Jahre alt, fahren überall (Gehweg, in verkehrter Fahrtrichtung), zu zweit und dann Slalom durch die Fußgänger. Und erweisenermaßen haben sich genau die Hoffnung, dass sich „jubge Erwachsene“ deswegen kein Auto mehr zulegen oder ein Auto abschaffen, nicht erfüllt. Das Einzige, was passiert ist dass die Leut noch fauler sind und nicht mal mehr 1km zu Fuß laufen. Und dass die Dinger überall rumstehen/liegen ist auch kein Prädikat für „die Bevölkerung“… 😉

        • Genau so. Als ich letztens mein Fahrrad auf dem Gehweg stehend abgeschlossen habe und mich danach abwende, rauscht so ein adipöses Damenduo in voller Fahrt und und von hinten mit 10cm Abstand an mir vorbei. Hätte ich mich eine halbe Sekunde vorher bewegt und auch nur mehr als einen halben Schritt gemacht, hätte es Schwerverletzte gegeben.

          • Ja. Diese ganzen Elektrodinger sind die absolute Pest. Am schlimmsten diese Akkus mit Rädern, die wie Spielzeug aussehen. Warum nicht einfach laufen und was für die Gesundheit tun, als wie wie ein komplettes Opfer auf diesen Dingern auszusehen?

            • Hallo DS , wer „Opfer“ als Schimpfwort bzw. zur herabsetzung von Personen benutzt , bbenutzt Fascho-Sprech . Schon mal drüber nachgedacht , was es heißt wirklich Opfer z. B. einer Straftat zu werden ?

      • Egal, welche Stadt: die Dinger sind für Sehrbehinderte die Hölle. Ab und zu werfe ich so ein rumliegendes Ding in den Kanal.

        • therealThomas says:

          Bist ja ein ganz Cooler, genau so löst man Probleme! Einfach neue schaffen!

          • Im Gegenteil: man löst 2 auf einen Schlag.

            • therealThomas says:

              Von mir aus löst du auch 300 Probleme, aber durch asoziales Verhalten schaffst du immer neue Probleme.
              Versuch doch mal dein brennendes Haus mit Benzin und Flammenwerfer zu löschen 😉

        • Na dann hoffe ich mal, dass sie dich bald mal erwischen und zur Kasse bitten. Asozial.

          • Getroffene Hunde jaulen. Das Schicksal der Schwächsten der Gesellschaft ist dir offenbar egal. Egoistisch und asozial.

            • Rechtfertigt aber noch lange nicht, dass sich die „Schwächsten“ der Gesellschaft mit unverhältnismäßigen Maßnahmen Gehör verschaffen. Das ist und bleibt asozial.

              • Ist doch klar, in der Gesellschaft der „Opferrolle“ geht alles vor Vandalismus. Und die Dinger dann noch in einen Fluss oder Kanal zu schmeißen ist ganz toll für die Umwelt…

                Ich hab meinen eigenen Roller, da ich mit 2 kaputten Knie kein Fahrrad fahren kann. Und mehrere Kilometer laufen ohne vorhanden sein von Öffis kann und mag ich auch nicht.
                Ja, Assis gibt es und gab es schon immer, aber dafür können die Roller auch nix.

    • Dem kann ich nur zustimmen. Ich sehe kaum Leute „legal“ mir den Dingern fahren. Meistens ist es eine Kombination aus „2 Personen auf einem Roller auf dem Gehweg“. Und nein, ich bin kein grundsätzlicher Gegner und habe selbst schon ein paar Mal E-Scooter genutzt.

      Der Vandalismus kommt nach dazu. Ich bin aber auch grundsätzlich gegen Leihkonzepte nicht-abschließbarer Gegenstände im öffentlichen Raum (z. b. Roller, Fahrrad). Leihwagen ist ja noch okay, weil den zumindest nicht irgendwer im Vorbeigehen einfach hoch heben und auf die Straße oder in den nächst besten Fluss pfeffern kann. So ein Modell funktioniert leider wirklich nur wenn man das Gerät an einer zentralen Stelle abholen und dort unbeschadet wieder abgeben muss… Und es sind auch wieder mal die paar Idioten, die das eigentlich sinnvolle Konzept für alle kaputt machen.

    • Die Roller sind unnötig. Letzte Meile blabla.
      Menschen mit Rollator können diese Teile nicht fahren.
      Es sind primär Jugendliche oder Möchtegern-Moderne, die zu faul zum Laufen sind.
      Das Highlight sind Menschen die im Winter morgens um 6 Uhr damit auf der Hauptstraße rumfahren, mit diesem 1cm Durchmesser Rücklicht auf Fahrbahnhöhe.

      Die Roller sind eine riesige Umweltsauerei und Zerstörung der Natur.
      Denn sie werden produziert, obwohl kein Mehrwert für die Menschen da ist.
      Der einzige Nutzen ist für die Elektroauto Industrie, weil man damit die Menschen an das Thema gewöhnen will.
      Früher hieß es man solle keine Batterien nutzen wegen der Umwelt und Natur.
      Heute muss alles mit Batterie sein, denn die Regeln von 1980 gelten heute nicht mehr.
      Vom fehlenden Verstand der Menschen gar nicht zu reden.

      Von den achtlos liegengelassenen Dingern ganz abgesehen.

      Neulich hat eine Blinde die Straße überquert, ist auf der anderen Seite beinahe über einen Roller geflogen, der mitten im Weg lag. Hätte ich nicht vorbeifahrend aus dem Fenster gerufen, dass sie Obacht geben solle, wer weiß was da passiert wäre.

    • Nein, nicht abschaffen, sondern eine Führerscheinpflicht. Mit elektronischer Überprüfung vorab.

      Ich (als Senior) nutze solche Leihroller eigentlich auch gerne – aber ich fahre halt rücksichtsvoll.
      Nur bin ich mit dem Fahrstil die absolute Ausnahme:
      Für die meisten (jungen) Fahrer scheint es kein morgen zu geben, so brutal gefährlich wie die Fahren. Und über die Folgen denken solche Raser leider erst nach wenn was passiert.

  2. Guten Morgen André, als ehemaliger Kieler habe ich mich immer gefragt, in welchem Stadtteil von Kiel du wohnst 🙂 Ich glaube, egal in welcher Stadt, überall gibt es Fahrer (und auch Fahrerinnen), die auf dem Bürgersteig fahren. Ob es hilft, die Geschwindigkeiten gesetzlich zu regeln?

    • Ich würde per Gesetz die max. Geschwindigkeit der Roller begrenzen – egal wo die fahren! Mehr als 10km/h brauchen die nirgends zu fahren. Denn das Gehwegfahren zu verbieten funktioniert ja nirgends – in keiner Stadt, in keinem Land! Daher würde ich bei den Herstellern/Verleihfirmen ansetzen…

      • therealThomas says:

        Ich würde per Gesetz die max. Geschwindigkeit der Autos begrenzen – egal wo die fahren! Mehr als 10km/h brauchen die nirgends zu fahren. Denn die Verkehrsregeln (Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkbeschränkungen, Farbahnlinien oder Flächen die nicht befahren werden dürfen, etc.) funktionieren ja nicht – in keiner Stadt, in keinem Land! Daher würde ich bei den Herstellern/Besitzern ansetzen…

  3. Dann sollten sie aber generell auf Fußwege mit 10 km/h fahren und Radwege total verbieten für diese Teile. Für Fahrräder auch mit 20 km/h einfach immer ein Hindernis

    • Ich würde mal eher sagen, das mindestens 50% der Fahradfahrer auch ihr Bike abgeben sollten. Man fährt doch auf dem Radweg gefühlt nur hinter Fahradfahrer, die mit 14 Km/h unterwegs sind, mittig auf diesen fahren, und einfach nach links ausscheren, ohne nach hinten zu gucken.

      • Hektor Rottweiler says:

        Es gibt auch keine Mindestgeschwindigkeit auf Radwegen. Die sind nicht für deine persönlichen Bedürfnisse gebaut worden.

      • therealThomas says:

        Wenn wir schon dabei sind, dann müssten wohl mindestens 90% der Autofahrer ihr Auto abgeben. Denn die meisten beherrschen die Verkehrsregeln nicht und glauben noch dazu, die Straße sei allein für Autos reserviert.
        Nur zwei von vielen Prolemen: Abstand zu Radfahrern und Nicht-Befahren von Radwegen/Radschutzstreifen

        • Ich habe es aber generell andersrum kennen gelernt – Radfahrer haben kaum Ahnung, wie sie auf normalen Strassen zu fahren haben! Verkehrsregeln? Nö, braucht man nicht, die Autofahrer sollen gefälligst aufpassen! Einfach mal zwischen die parkenden Fahrzeuge hervorfahren – „schießen“ wäre aber der beste Begriff! – scheint üblich zu sein. Statt sich auf eine Seite der Fahrbahn zu halten – mir wäre es egal welche Seite gewählt würde! – aber generell wird Mitte, Link, Rechts gewählt. Und sich dann wegen zu geringen Abstands beschweren…
          Solange es keine Führerscheine mit Prüfung für Räder und Strafen wie für Autofahrer gibt, solange wird es eben Leute geben, für die Verkehrsregel ein Fremdwort ist!

          • therealThomas says:

            Ich kenne beide Perspektiven gut und will keinesfalls bestreiten, dass es viele rücksichtslose und idiotische Fahrradfahrer gibt. Aber meiner Erfahrung nach ist es bei Radfahrern tendenziell eher die Ausnahme, weswegen es den Leuten eher auffällt, während bei Autofahrern oft gar nicht bekannt, dass bestimmte Dinge verboten sind.

            Ein Beispiel: Ein Radweg oder Schutzstreifen verleitet viele Autofahrer dazu an/auf der Linie zu fahren und überhaupt keinen Abstand mehr zu halten. Ich habe an der Ampel auch schon Autofahrer freundlich darauf hingewiesen und konnte mich glücklich schätzen, wenn diese nicht aggressiv reagiert haben, verständnisvoll waren die wenigsten.

            Außerdem: Wenn man sich als Radfahrer an die Verkehrsregeln hält, *muss* man nahezu mittig im Fahrstreifen fahren.
            Ich zitiere auszugsweise aus diesem Artikel: https://www.blogrebellen.de/2016/04/19/4-gute-gruende-mit-dem-fahrrad-in-der-mitte-des-fahrstreifens-zu-fahren/
            – Gerichte halten einen Abstand von 0,8m bis 1m zum Fahrbahnrand für zulässig, bei hohen Bordsteinen, Straßenbahnschienen und anderen Hindernissen durchaus auch mehr.
            – Gerichte gehen davon aus, dass, falls die Fahrbahn an einen Gehweg grenzt, ein Seitenabstand von etwa 1m geboten ist, bei hohem Fußgängeraufkommen und schlecht einsehbaren Gehwegen (Baugerüste) sogar noch mehr, um auf Fußgänger, die auf die Fahrbahn treten, noch reagieren zu können.
            – Das Bundesministerium für Verkehr empfiehlt einen Sicherheitsabstand zu parkenden Autos von mindestens (!) 1m. Manche sich plötzlich öffnenden Autotüren können aber auch 1,5m breit sein. Diesen Abstand solltest du also deinem Körper zuliebe einhalten, um nicht von unachtsam geöffneten Autotüren erwischt zu werden. Gerichte haben in Einzelfällen Radfahrern auch eine Mitschuld zugerechnet, wenn diese zu dicht am Auto vorbeifuhren.
            – Wenn man jetzt noch einbezieht, dass die genannten Abstände ab dem rechten Ende deines Lenkers eingehalten werden müssen, dann bist du ziemlich schnell in der Mitte der Fahrbahn! Rechnen wir das einmal nach: So eine Fahrbahn ist in der Regel 2,75 bis 3,75m breit. Ein Radfahrer ist meist etwa 70cm breit. Somit befindet sich deine linke Körperseite unter Einhaltung der Abstände 1,7 bis 2,2m vom rechten Fahrbahnrand. Links von dir bleiben daher ohnehin nur etwa zwischen 1 und 2m von der Fahrbahn übrig!

            Zudem habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass ich als Radfahrer am laufenden Band lebensgefährlich (tatsächlich!) überholt werde, wenn ich so weit rechts wie möglich fahre. Wenn ich mir erlaube, in der Mitte der Fahrbahn fahre, werde ich zwar angehupt und beschimpft, aber ich schwebe nicht laufend in Lebensgefahr (außer der Hintermann fährt so nah auf, dass ich mich fast rückwärts auf seine Motorhaube legen könnte).
            Die einzige Gruppe an Autofahrern, die nahezu (!) konsequent den Seitenabstand einhält sind Taxifahrer.

            • „Das Bundesministerium für Verkehr empfiehlt einen Sicherheitsabstand zu parkenden Autos von mindestens (!) 1m“ ist falsch.

              Das ist keine Empfehlung, sondern eine ausdrückliche Forderung, Pflicht. Beispielhaft aus einem Urteil des OLG Thüringen:
              „So habe der Kläger ausweislich seiner eigenen Angabe, keinen Sicherheitsabstand von 1 m, sondern nur einen solchen von 80 bis 90 cm eingehalten, was nicht ausreichend sei.“
              „Dem gegenüber kann ein Mitverschulden des Klägers auch nach Auffassung des Senates allerdings darin gesehen werden, dass dieser das Beklagtenfahrzeug nach seinem eigenen Vortrag mit einem Seitenabstand von nur 80 bis 90 cm passiert hat. “
              OLG Thüringen vom 28.10.2008: 5 U 596/06

              https://www.judicialis.de/Th%C3%BCringer-Oberlandesgericht_5-U-596-06_Urteil_28.10.2008.html

              • …noch ein wenig bekannter/bewusster fun fact zu Abständen:
                Der Abstand wird nicht ‚Fahrspur Objekt‘ gemessen, sondern ‚Aussenkante Fahrzeug (beim Fahrrad idR das Lenkerende(!)) Objekt‘.
                Wenn das Fahrrad also ‚äusserst rechts‘ fährt fährt es schon mit mind. 30cm Abstand der Räder zum Bordstein.

                P.S. Abstand bei Überholen (mind. 1.5m) oder beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen also ‚Aussenkante Lenker äusserster Punkt des KFZ (idR Aussenkante des Rückspiegels)‘.

        • Ach Gottchen, bei den harten Verkehrsverstößen, die punktewürdig sind, sind doch wohl die Radfahrer ganz vorne. Ich sage nur: rote Ampel

          • therealThomas says:

            Ich persönlich sehe in der Stadt selten Radfahrer, die eine rote Ampel überfahren. Das wäre auch geradezu lebensmüde, schließlich kommt quasi immer Querverkehr…

            Oder meinst du das „ganz-nach-vorne-fahren“ an der Ampel? Da stimme ich dir zwar zu, aber inwiefern betrifft das andere Zweiräder wie Motorräder und Roller nicht? Davon sehe ich bedeutend mehr auf den Straßen, als Radfahrer.

            • Simpel: Motorräder/Mopeds sind bei grün ‚weg‘, behindern das Auto nicht.
              Der Radfahrer quält sich dann aber mit z.B. 20km/h durch den Verkehr und kann oft kaum legal(1.5m seitlicher Mindest(!)abstand Aussenkante KFZ Lenkerende des Fahrrades) überholt werden.

              • therealThomas says:

                Das das für den Autofahrer ein Problem darstellt, kann ich verstehen, ich habe auch nichts Gegenteiliges behauptet. Allerdings ist die Lösung einfach: nicht überholen, bis es sicher und legal möglich ist.

                Trotzdem: was hat das mit meiner Frage zu tun? Es ging darum, warum es bei Radfahrern ein „harte[r] Verkehrsverst[oß] [ist], [der] punktewürdig [ist]“?

                • „nicht überholen, bis es sicher und legal möglich ist“ 😀

                  DUUUDE!
                  Ich habe das als Autofahrer 4 Jahre lang ‚durchgezogen‘ und mir damit Todfeinde bis hin zur Polizei („Sie wollen nur provozieren!!1!“) aufgebaut. Sie wollten meine Erlebnisse nicht nacherleben.
                  Im Übrigen: Selbst die (mir absolut verhassten!) Rad’profis‘ mit ihren bunten Leibchen fühlten sich provoziert, wenn ich ihnen minutenlang hinterherfuhr (ohne zu überholen, für legales Überholen braucht es 250+m frei einsehbare Strecke – das ist in den Bergen verdammt selten!).

                  Verstehen Sie mich nicht falsch:
                  Ich selbst fahre fast ausschliesslich Fahrrad aber/und hasse Fahrrad’aktivisten‘ nachgerade. Fahrräder sind mit der aktuellen Gesetzgebung immer Verkehrshindernisse.
                  Eine weit bessere Regelung wäre mMn z.B. Fahrräder auch mit minimalem Seitenabstand überholen zu dürfen, wenn das KfZ <10km/h schneller als das Rad ist.
                  Früher™ nannte man so etwas "gegenseitige Rücksicht".

                  • Im Übrigen:
                    Sie stellten im hiesigen (Sub-)Thread keine Frage.
                    Zur Kontrolle: CTRL-F, „Verkehrsverst“ -ausschliesslich „Thorsen G.“ schrieb diese Zeichensequenz.

                    • therealThomas says:

                      Korrekt, bin aber davon ausgegangen, dass Kontext-Verständnis vorhanden ist.

                      Thorsten schrieb: „bei den harten Verkehrsverstößen, die punktewürdig sind, sind doch wohl die Radfahrer ganz vorne. Ich sage nur: rote Ampel“

                      Ich antwortete: „meinst du das „ganz-nach-vorne-fahren“ an der Ampel? Da stimme ich dir zwar zu, aber inwiefern betrifft das andere Zweiräder wie Motorräder und Roller nicht?“

                      Ich bin also auf die Aussage von Thorsten eingegangen und habe gefragt, wovon genau er spricht. Hoffe ich konnte das aufklären.

                  • therealThomas says:

                    Ich weiß nicht wo du (verzeih mir das du, aber Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt) wohnst, ich kann diesbezüglich nur aus der Stadt-Perspektive berichten.

                    Persönlich fühle ich mich nicht provoziert, von hinter mir herfahrenden PKW. Höchstens wundere ich mich, wenn sicheres Überholen problemlos möglich ist, aber dass der Autofahrer Zeit hat, soll mir egal sein.
                    Aber natürlich kenne ich auch Leute, die sich davon provoziert fühlen. Das sind allerdings meiner Erfahrung nach v.a. Menschen, die nahezu ausschließlich im PKW unterwegs sind und nur ausnahmsweise Fahrrad fahren. Es scheint regelrecht verankert, dass man als Radfahrer auf der Straße ein Mensch 2. Klasse ist und es einem Leid tun muss, dass man die Autofahrer behindert.

                    Den gesetzlich vorgeschriebenen Seitenabstand würde ich für mich persönlich nicht einmal einfordern, mir würde es schon reichen, wenn die Seitenspiegel nicht direkt unter oder neben meinem Lenker vorbeihuschen würden, ich begnüge mich also schon mit lächerlichen 30-50cm (bei Stadtgeschwindigkeiten, also im Berufsverkehr selten über 40km/h, mit dem Fahrrad fahre ich idR 25-30km/h).

                    Bzgl. gegenseitiger Rücksicht:
                    Am Stadtrand, wo ich wohne, halte ich es ganz einfach so: wenn es faktisch für den Autofahrer nicht möglich ist, mich annähernd sicher zu überholen, fahre ich (wie vorgeschrieben) nahezu mittig in der Spur. Sobald kein Gegenverkehr mehr kommt (auf zweistreifigen Straßen) und die zum Überholen benötigte Strecke komplett einsehbar ist, fahre ich (genau genommen verbotenerweise) soweit rechts wie möglich, damit die Autofahrer mich bequem und zügig überholen können.
                    Von „wenig Seitenabstand bei weniger als 10km/h Unterschied“ halte ich nicht viel, wenn ich mir anschaue, wie wenig Autofahrer die Dimensionen ihres Autos und die Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer richtig einschätzen können…

                    Dennoch ist meiner Ansicht nach dein Satz „Fahrräder sind mit der aktuellen Gesetzgebung immer Verkehrshindernisse“ nahezu uneingeschränkt richtig.
                    Denn die Gesetzgebung schreibt keine (geschweige denn guten) Radwege vor, die es Rad- und Autofahrern ermöglichen würden, friedlich und sicher parallel zu existieren.

                    • Verzeihen Sie mir das „Sie“, aber Menschen, die mich im Internet duzen, sind mir suspekt – idR ungehobelte Nichtsnutze, die die Anonymität des Internets missbrauchen.

                      Ich leb(t)e weit über den Erdball verstreut, da, wo ich heute lebe, wirken Autofahrer (vergleichsweise) tolerant und rücksichtsvoll, weswegen ich einander aufhetzende ‚Aktivisten‘ nicht goutiere.

                      „sicheres Überholen problemlos möglich ist“
                      Sie kennen Gesetze/Rechtsprechung u.U. nicht hinreichend. idR ist es eben /nicht/ legal möglich, selbst wen es Otto Normalradfahrer so erscheint (ich habe das Excel-Sheet nicht mehr, aber 250m /frei/ einsehbare Strecke sind das absolute Minimum!).

                      Bzgl. „Provokation“ empfehle ich jedem Automobilisten das Selbstexperiment:
                      Fahren Sie strickt 70/50/30 (nach GPS, nicht nach Tacho), wo es so vorgeschrieben ist. Haben Sie Spass! 😀

                      Bzgl. Seitenabstand zum Fahrrad sind wir uns fast einig: Mir wäre halt die geringe Geschwindigkeitsdifferenz weit lieber, als der grosse Abstand.
                      An mir fuhren schon LKW und Busse mit bestenfalls 10cm Abstand vorbei – solange sie die ~10km/h einhalten ist das mMn völlig gefahrlos und deshalb OK.

                      „fahre ich (genau genommen verbotenerweise) soweit rechts wie möglich“ ist plain BS.
                      Das „Rechtsfahrgebot“ gilt auch für Radfahrer und der ihnen zugestandene max. 1m Abstand zum Strassenrand ist ebendies: Ein /maximaler/ Abstand. Man kann nicht „verbotenerweise“ nahe am Rand fahren.

                    • therealThomas says:

                      @RA
                      Ich kann leider nicht mehr auf deinen Kommentar direkt antworten, mehr Ebenen erlaubt der Thread scheinbar nicht.

                      Interessant, was du aus Internetkommentaren so alles rauslesen kannst, dass du weißt, dass die meisten User, die dich duzen, „ungehobelte Nichtsnutze“ sind 😉

                      „Sie kennen Gesetze/Rechtsprechung u.U. nicht hinreichend. idR ist es eben /nicht/ legal möglich“
                      Bitte richtig lesen, ich schrieb absichtlich und ganz bewusst „sicher“, nicht „legal“. Es soll auch Dinge geben, die sicher (genug) sind, obwohl sie nicht erlaubt sind.

                      „Fahren Sie strickt 70/50/30 (nach GPS, nicht nach Tacho), wo es so vorgeschrieben ist. Haben Sie Spass!“
                      Genau das tue ich dann (im Auto), wenn mir andere Autofahrer unnötig nah auffahren. Insbesondere wenn durch mehrspurigkeit die einfache Möglichkeit zum Überholen besteht, dann gibt es schlicht keinen Grund nah aufzufahren (nicht, dass es sonst gerechtfertigt wäre).

                      „bestenfalls 10cm Abstand vorbei – solange sie die ~10km/h einhalten ist das mMn völlig gefahrlos und deshalb OK“
                      Da haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen, denn 10cm sind (je nach Hand) ca. eine Hand breit. Das müsste dann aber schon vom äußersten Lenkerende zum äußersten Spiegelende gehen, denn sonst erwischt einen ja der Außenspiegel.
                      Persönlich finde ich es dennoch deutlich zu wenig.

                      „der ihnen zugestandene max. 1m Abstand zum Strassenrand ist ebendies: Ein /maximaler/ Abstand. Man kann nicht „verbotenerweise“ nahe am Rand fahren.“
                      Ich weiß nicht, wo du diesen maximalen Abstand her hast, eine Quelle wäre nett, ich konnte nichts seriöses dazu finden.
                      Ich verweise ironischerweise hier mal auf meinen Kommentar, in dem ich erläuterte, wie viel Abstand man mindestens halten müsse und, dass man damit quasi in der Mitte der Spur fährt: https://stadt-bremerhaven.de/paris-e-scooter-duerfen-dort-in-zukunft-maximal-10-km-h-fahren/#comment-1304626
                      Darauf antwortetest du (sofern nicht jemand deinen Username geklaut hat) dann mit folgenden zwei Kommentaren: https://stadt-bremerhaven.de/paris-e-scooter-duerfen-dort-in-zukunft-maximal-10-km-h-fahren/#comment-1304626
                      In denen du erläuterst, dass es sich um einen Pflicht-Mindestabstand von 1m zum Fahrbandrand (gemessen am äußersten Lenkerende) handelt.

                    • OMG, bester und reellster aller Thomase.

                      Ich bin lange genug „im Netz“ (kennen Sie noch FiDO-Net?) unterwegs, um meine Aussagen basieren zu können, ich machte auch den 1. Kulturwechsel der Deutschen (der primär mit der Migration Kulturfremder (hier: Bezogen auf die seit den 80ern gewachsenen Netzkultur – mit AOL, T-Online & Co kamen eben die Deppen, Trolle & Co)) zu tun hat/hatte, mit!
                      Zuvor Duzten wir uns im Netz, danach blieb ich beim „Sie“.
                      Ihre Unterstellung geht also (auch, weil sie völlig falsche Prämissen unterstellt) völlig fehl.

                      – 70/50/30 km/h
                      Sie erlebten es also. Dann wissen Sie, wovon ich rede.
                      (BTW: Im Gegensatz zur Hetze der Aktivisten‘ sind es nicht „die Autofahrer!!1!“, sondern Individuen, denen der Führerschein entzogen werden sollte).

                      – „bestenfalls 10cm“
                      RLY? Sie ‚argumentieren‘ auch hier wie ein Populist.
                      Ich beschrieb doch oben (https://stadt-bremerhaven.de/paris-e-scooter-duerfen-dort-in-zukunft-maximal-10-km-h-fahren/#comment-1304627) wie der Abstand gemessen wird!
                      Der Spiegel eines LKW/BUS ist übrigens auf ca. 2m Höhe, der interessiert den Radfahrer nicht im Ansatz!

                      -1m max. Abstand
                      Sorry, ich speichere mir wirklich Vieles ab, aber dazu habe ich nichts.
                      Aber ich erinnere Urteile (aus 2000+), denen nach ein Radfahrer max. 1m Abstand zum Fahrbahnrand haben darf (bedenken Sie auch hier, wie der Abstand berechnet wird!).

                      – der Pflicht(!)mindestabstand ist zum parkenden Fahrzeug, nicht zum Strassenrand (lesen Sie doch wenigstens das Urteil, wenn man es schon verlinkt!).

                    • Wir kommen hier zwar vom Radfahrer, aber das ist universell:
                      …das geht manchen Menschen nicht ein, aber es ist für den ehrbaren Menschen essentiell, seine eigenen Pflichten(!) zu kennen (und zu erfüllen!).
                      Zusatznutzen: Damit kennt er auch seine Rechte Anderen gegenüber (== deren Pflichten).

                      Unsere gesamte Gesellschaft basiert darauf, den Meisten ist das nur nicht bewusst.
                      Sobald wir das kippen haben wir Mittelalter (ha ha! Selbst damals gab es rudumentäres Recht)

                    • …noch zum Thema »“ich schrieb absichtlich und ganz bewusst „sicher“, nicht „legal“«

                      Das interessiert weder die StA noch die Gerichte.
                      Recht ist ‚digital‘ (lesen Sie das oben verlinkte Urteil!), kennt kaum ‚gesunden Menschenverstand‘. Ein Tatbestand ist erfüllt oder nicht.

                      „sicheres Verhalten“ praktizieren verständige Menschen – es wird aber vom Gericht regelmässig nicht honoriert.

        • Thomas Höllriegl says:

          Korrekt! Ich sage immer, dass 90 % der Führerscheinbesitzer den ersten Meter nicht ohne Fahrfehler schaffen. Blinken beim Ausparken, z. B.
          Es genügt, Autofahren zu dürfen, man muss es offensichtlich nicht können.

      • Wenn die Radwege vernünftig breit gebaut wären, also wie eine PKW-Spur, dann gäbe es doch kein Problem mit langsameren Radlern. Das Problem ist ja im Moment nicht, dass sie so langsam sind, sondern dass man nicht vernünftig an ihnen vorbei kommt.

  4. Falsche Richtung find ich prinzipiell sehr gut. Dann sehen die Fußgänger, wenn ihnen was entgegen kommt. Soll man als Fußgänger auf Landstraßen ja auch machen.

    Ich würde das verkehrsabhängig gestalten. Und generell 10kmh auf Bürgersteig erlauben. Denn sind wir mal ehrlich. Mit 20kmh auf viel befahrener Straße bekommt man Angst auf dem Teil, da Wechsel ich auch freiwillig verbotenerweise auf den Gehweg. Meine Gesundheit kommt da vor der StVZO.

  5. Ich denke diese ganzen E-Roller im „Free-Float“ sind einfach ein gescheitertes Verkehrskonzept.
    Überall liegen die rum, und sind oft Ziel von Vandalismus.
    Als wirklicher ÖPNV Ersatz für die Massen, hat sich das nicht durchgesetzt.
    Und eine Regelung auf 10 km/h macht die Dinger jetzt nicht attraktiver.

    Aber ich kann es verstehen, 20km/h auf Fußwegen ist schon schnell.
    Zudem sind die, mit den kleinen Rädern, auch noch echt gefährlich, grade in Paris.
    Dort gibt es ja viel Kopfsteinpflaster und das ist im Winter oder bei Regen echt „kein Geschenk“.

    Ich frage mich ja immer, wie sich das Investment dieser Firmen jemals lohnen soll, so oft wie die Dinger defekt oder im Fluss sind….

  6. Würden die Dinger schneller als 20km/h fahren (wobei ich nicht weiß, wie es in Frankreich geregelt ist), dann würden die Leute auch häufiger auf der Straße fahren. Aber mit 20km/h ist man ein absolutes Hindernis – sowohl auf der Straße, als auch auf dem Radweg!

    • Spielzeug hat auf der Straße nix verloren.
      Egal ob eine „Bundesregierung“ das erlaubt oder nicht.
      Wer damit auf der Straße fährt gehört eigentlich zum Psychiater.

      • therealThomas says:

        Was für eine schwachsinnige Aussage.
        Wenn ich der Meinung bin, dass du mit einem Spielzeugauto unterwegs bist und deswegen nichts auf der Straße zu suchen hast, nur weil ich dort mit meiner Prollkarre fahre, dann ist das doch einfach Bullshit?

        Jeder hat ein Recht auf der Straße zu fahren, solange das Fahrzeug für den Straßenverkehr zugelassen ist und es keine anderen, besonders ausgewiesenen Wege für bestimmte Fahrzeugarten gibt.

  7. Als Fast-Kieler, der nahezu jeden Tag mit dem Fahrrad um die Förde juckelt, kann ich nur sagen: Das Problem sind nicht die fahrenden Roller – da hatte ich noch nie Ärger. Aber die teilweise mitten auf dem Radweg stehenden oder liegenden Teile – teilweise in absoluter Dunkelheit – sind ein echtes Ärgernis

    • janz jenau! (als Kieler…)

    • Hallo Mütze,
      deswegen trage ich die Teile auch immer an den Rand oder stelle sie wenigstens wieder auf.
      Zum Glück habe ich noch immer mit dem Rad ausweichen können, wenn sie auf dem Radweg lagen.

      • …gemäss Sichtfahrregel sollte Ihnen das als rechtstreuem und rücksichtsvollem Radfahrer in 100% der Fälle leicht gelingen.

  8. 20 kmh sind halt einfach zu wenig für die Straße / Radwege, 25 / 30 kmh wäre ideal.
    Dann kann man wenigtens ordentlich mit dem Fluss schwimmen und ist nicht nur treibgut

  9. Wie kann man auf dem Gehweg in falsche Richtung fahren? Gehwege sind nicht richtungsgebunden.

    • Ich denke er wollte damit andeuten, dass, da führ Fahrzeuge Rechtsverkehr gilt, die Roller unerlaubterweise auf Gehwegen genutzt werden, und dann zusätzlich noch das Überraschungsmoment der falschen Straßenseite dazukommt.
      Dem kann ich nur zustimmen, sehe das Problem aber auch bei sehr vielen Radfahrer:innen hier in Köln.

    • Das ist nicht korrekt. Sind Gehwege freigegeben für Fahrad (ohne Hinweis Wechselverkehr) darf man nur auf dem rechten Fußweg fahren. Gilt übrigens auch für den Radweg, auch wenn es nicht alle berücksichtigen….

  10. Klaus Kleber says:

    Wie soll der Scooter das Geläuf (Fußweg; Radweg) erkennen?

    • Wie erkennt ein Auto Innerorts/Außerorts?
      Richtig, ein bisschen was an Unterscheidung sollte auch noch beim fahrenden verbleiben

      • Klaus Kleber says:

        Für ein Auto gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen, in Form von Verkehrsschildern. Das es die auch für E-Scooter gibt, wäre mir neu.

        • Scheinbar hast du keinen Führerschein, sonst wüsstest du, das es für Innerorts 50, Außerorts 100 und Verkehrsberuhigter Bereich (Spielstraße) 5-7 diese nicht gibt.
          Ergo könnte man das wie bei den genannten ala generell festlegen, das auf Gehwegen eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h festgelegt wirs

        • Echt? Innerorts stehen 50-Schilder?

    • Soviel ich weiß, gehen die Dinger aus, sobald du z.B. in Fußgängerzonen fährst, in denen sie nicht erlaubt sind. Erkennung via GPS. Hab da mal was dazu gelesen.

  11. Spannender Ansatz, muss man mal sehen, ob das die gewünschte Wirkung bringt.
    In Paris ist das übrigens nur konsequent: für den Autoverkehr gilt nahezu Stadtweit Tempo 30. In dem Sinne passt das ins Gesamtkonzept.

  12. Das wird aber ein krankes Geofencing sein, mit dem DAS geregelt werden müsste.

    Wenn die Fahrer sich jetzt schon an nichts halten, werden die auch in Zukunft sich nicht an neue Regeln halten.

  13. mastergilgalad says:

    Hier wird wieder eine Pauschalverurteilung betrieben. Nur weil es ab und an Geisterfahrer auf Autobahnen gibt ist auch noch niemand auf die Idee gekommen Autos auf 30km/h zu drosseln. Evtl. Sollte man einfach mal die vorhandenen Regeln durchsetzen. Fahren auf Gehwegen ist in D ohnehin verboten.
    In dem Zuge sollte man dann ohnehin die Gesetzgebung überdenken. Wenn die Dinger auf Straßen fahren sollen dann sollte die Geschwindigkeit nicht langsamer als ein Mofa oder Fahrrad sein um nicht noch mehr Hindernisse im Verkehr zu verursachen. Oder man sagt Sie sollen auf dem Fußweg fahren und Sie dürfen dafür nur noch 10km/h fahren.
    Aber das deutsche Gesetz ist mal wieder nur halb gar gekocht und regelt nichts Realitätsnah. Man hat hier bewusst einen Konfliktherd geschaffen um weitere Spaltungen in der Gesellschaft zu forcieren (meine Meinung). Was ja offensichtlich funktioniert hat.
    Soviel Aufregung um ein neues Verkehrsmittel hat seit die Kutschen den Autos Platz machen mussten wohl nicht mehr gegeben.

  14. Jens Bröcher says:

    10kmh ist viel zu langsam, es ist schwer die Balance zu halten bei solch niedrigem Tempo. Da könnten sie es sich gleich verbieten.

  15. Ich kenne die Pariser Verhältnisse nicht.
    Auf uns hier übertragen (Münster,Fahrradstadt) wären 10km/h gleichbedeutend mit Suizid.
    Auf dem Radweg bringen einen die Radler um, auf der Straße erledigen das die PKWs.

    Gleichzeitig lässt die Fahrphysik dieser Dinger (höher Schwerpunkt, großer Hebel, kleine Räder, Hartgummibereifung) unter Sicherheitsaspekten gar keine höhere Geschwindigkeit zu.
    Fast keiner den ich auf der Straße damit sehe ist in der Lage, gerade und ohne Schlangenlinien zu fahren.
    Von Spurrillen und Gullideckeln und abgesenkten Boardsteinen möchte ich da gar nicht anfangen.

    Alles zusammen genommen (Verkehrssicherheit, Vandalismus, herumliegende Geräte) ist aus meiner Sicht das Konzept gescheitert.

    In Madrid gibt es eBikes mit festen Stationen.
    Leicht zu ohne viel Anstrengungen zu fahren, dedizierte Abstellorte mit Möglichkeit direkter Aufladung.
    Als Tourist war ich davon begeistert.
    Warum also nicht Altbewährtes verbessern, anstatt neues mit noch mehr Nachteilen zu schaffen?

    • „Fast keiner den ich auf der Straße damit sehe ist in der Lage, gerade und ohne Schlangenlinien zu fahren.“

      Könnte auch daran liegen, dass die Teile fast nur zu zweit und/oder besoffen gefahren werden.

  16. Die Dinger sind auch nichts anderes als Verhaltensdatenextraktionsinstrumente…
    Die dann mit Daten aus zahlreichen weiteren Quellen verquickt – auf dem Vorhersage-Auktionsmarkt – an den Meistbietenden vertickert werden, um in letzter Konsequenz Verhaltensveränderungen nach eigenem Gusto zu erwirken.

  17. Ich habe mir auch einen E-Scooter gekauft und finde ihn mehr als praktisch. Was nervt sind die strengen regeln. Meiner soll eigentlich 20kmh fahren, er fährt eher 17-19 Kmh, das ist auf den Radweg viel zu wenig und man ist eigentlich eher ein Hindernis. Warum geht Deutschland wieder einen Sonderweg und macht es Mal wieder anders als andere Europäische Länder. Andere Länder haben 25 Kmh zugelassen. Eine Gefahr sehe ich nicht, ist der Fahrer vernünftig sind solche Scooter eigentlich kein Problem. Es sollte eigentlich klar sein, dass ich auf einen Bürgersteig nicht 20 Kmh fahren kann, wer schneller fährt sollte dementsprechend eine Strafe bekommen, bei anderen Fahrzeugen funktioniert das doch auch. Ein Scooter ist hocheffizient was der Energieverbrauch betrifft, er verbraucht deutlich weniger als andere Kraftfahrzeuge. Jeder Scooter Fahrer verzichtet auf ein Auto und das sollte eigentlich das Ziel sein und nicht wieder nur Verbote auszusprechen. Die Geschwindigkeit zu reduzieren ist eigentlich gleichzusetzen mit einem Verbot, mit 10 Kmh will bestimmt keinen mehr damit fahren. Wurden Fahrräder auch auf 10kmh beschränkt? Da wird es voll akzeptiert das man über den Haufen gefahren werden kann nur die E-Scooter stehen am Pranger. Weil sie neu sind? Was ich auch kritisieren muss ist die eher negative Berichterstattung zum Thema E-Scooter. Ich habe mal grob ausgerechnet wie effizient das so ein E-Scooter ist. Mein Mitsubishi Outlander kann derzeit 30 Kilometer weit elektronisch fahren, mit einer Aufladung, die Batterie ist 13.8 KW groß. Mein E-Scooter kann mit der selben Energie ungefähr 28 Mal aufgeladen werden, angegeben ist er mit einer Reichweite von 45 Kilometer pro Aufladung, wie weit er tatsächlich kommt weiß ich aber nicht. 13,8 kW Batterie im Outlander im Gegensatz zu 475 Wh Batterie im E-Scooter. Die Energieeinsparung ist beachtlich wenn ich mehr E-Scooter fahren würde. Die Kosten pro Kilometer sind vergleichsweise sehr gering.

    • Ganz deiner Meinung, E-Roller sind in Sachen Effizenz und Platzverbrauch eines der besten Verkehrsmittel. Und es macht einfach Spaß 🙂
      Die 20 km/h in Deutschland sind echt doof. Gerade bei dir, wenn dir der Roller selbst gehört, wäre ja z.B. bei eigenen Geräten eine Erhöhung auf 25 oder 30 km/h in meinen Augen sinnvoll. Mit einem eigenem Roller geht man ja auch viel umsichtiger und vorsichtiger vor wie mit einem Leihgerät. Und 20km/h eben weiterhin für Leihroller.

      • Aufgrund der (noch) nicht vorhandenen Helmpflicht sind eigentlich auch 20 km/h viel zu viel. ein Sturz bei der Geschwindigkeit ist lebensgefährlich.

    • „Es sollte eigentlich klar sein, dass ich auf einen Bürgersteig nicht 20 Kmh fahren kann, wer schneller fährt sollte dementsprechend eine Strafe bekommen,“ [sic!]
      Auf dem Bürgersteig darf man die Roller gar nicht fahren, egal ob 20 oder 500 km/h.

  18. Bei den eScootern wäre eine Führerscheinpflicht absolut sinnvoll. Es muss ja keine vollwertige Fahrerlaubnis sein, denn es würde genügen wenn zumindest die Anforderungen des Fahrradführerscheins erfüllt werden den man in der Grundschule macht. Hätte den Vorteil das man die Fahrerlaubnis auch einziehen kann.

  19. Weil sich einige Fehlverhalten für alle einschränken. Tolles Konzept. Autos und Fahrräder sind wohl komplett zu verboten…

    Ich nutze die wenn ich in anderen Städten unterwegs bin, oder strecken fahren muss wo kein ÖPNV fährt. Zudem gibt es bei mir einige Strecken die mit dem Bus genau so teuer sind, nur das ich mit dem Roller nochmal 1,5km einspare.

  20. Dann lieber die Miet Geräte abschaffen anstatt zu drosseln, dann kann man auch zufuß gehen anstatt mit 10 kmh zu fahren. Das ja mehr als quatsch.
    Als die Teile zum Mieten von lime neu waren lagen sie überall rum nach 1 Monat ca hat sich das erledigt und es läuft ohne Probleme.
    Unfälle haben wir keine. Alles gut,
    Wenn dann die leih Geräte drosseln und die privaten so lassen, wenn das so kommen sollte.

    • 10km/h ist doppelt so schnell, wie ein durchschnittlicher Fussgänger- und das ohne Anstrengung.
      Natürlich wären 20 km/h besser/effizienter, aber ein Nutzen vs. ‚zu Fuss gehen‘ ist auch bei 10km/h darstellbar.

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