Mozilla Firefox 65.0 Beta unterstützt nun das Bildformat WebP

Mozilla hat seinen Browser Firefox bereits vor einer Weile als frische Betaversion 65.0 freigegeben. Zwar sind wir da etwas spät dran, allerdings sollten die Neuerungen in diesem Fall vielleicht nicht unter den Tisch fallen. So gibt Mozilla nämlich in den Release Notes an, dass Mozilla in 65.0 Beta mittlerweile das WebP-Bildformat unterstützt.

Erstmals wurde WebP bereits 2010 von Google vorgestellt. WebP soll bei geringeren Dateigrößen die gleiche Bildqualität bieten, wie entsprechende JPEG. Die Kompression arbeitet also effizienter. Neben WebP unterstützt Firefox v65.0 Beta nun auch den AV1-Videocodec unter Windows. Unter dem Betriebssystem von Microsoft kann mittlerweile auch ein MSI-Installer Verwendung finden.

Die zweite große Neuerung ist Handoff-Unterstützung für macOS. Damit ist gemeint, das ihr quasi an einem mobilen Endgerät mit Apple iOS anfangen könnt mit Firefox herumzusurfen und dann nahtlos am Mac da weitermacht, wo ihr aufgehört habt. Alle weiteren Veränderungen könnt ihr direkt hier in den Release Notes erspähen. Viel Spaß mit der Beta!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Ich wäre ja froh wenn ich endlich überall jegliche jpeg ersetzen könnte, das grottige Format hat heute wirklich keine Daseinsberechtigung ABER es hat 100% Unterstützung – deswegen wird es so schnell auch nicht sterben.

    • Was genau ist an jpeg „grottig“? Ernstgemeinte Frage.

      • Jpeg ist alt, sehr alt. Neue Kompressionen schaffen bessere Qualität bei der Hälfte der Dateigröße. Nur sind die nicht weit verbreitet, das ist das eigentliche Problem.
        https://wyohknott.github.io/image-formats-comparison/

        Einfach mal OpenJpeg mit z.B. WebP oder auch BPG und mit der Maus hin und her auf dem Bild gehen (da stehen auch die Dateigrößen dabei). Je nach Bild kann man da auch mal 80% Dateigröße sparen um die selbe Qualität zu erreichen.

        • Ich habe mir das mal extra angeschaut. Aber vor allem beim zweiten Bild schmiert WebP ziemlich ab, die Unschärfe ist nicht zu übersehen. Beim ersten Bild übrigens auch, wenn man sich die Ziegelsteine anschaut.

          • Spannendes Spielzeug. Je nachdem, welches Detail man sich anguckt, gibt es keinen eindeutigen Sieger. Spontan aus dem Bauch raus würde ich sagen: JPG erhält die Kontraste besser (Muster der Steine), WebP die Details bei kleinen isolierten Formen (einzelnes Blatt).

    • Schade nur dass WebP noch grottiger ist als JPEG.

      Die von Google behauptete bessere Kompression bei gleicher Bildqualität konnten unabhängige Tests jedenfalls NICHT feststellen.

      Zumal man viele JPEGs durch Optimierung der Huffman Tabellen nochmal verlustfrei um einige Prozent verkleinern kann (z.b. mit mozjpeg oder jpegoptim).

      • WebP ist schon nicht schlecht für Bilder/Thumbnails, die man auf dem Webserver on the-the-fly generiert. Spart wirklich einiges und sieht bei hoher Kompression besser aus. Ärgerlich ist es aber schon, wenn man ein Bild speichern will und das OS erkennt kein passendes Programm. Da muss sich der Support noch erhöhen.

      • WebP ist nicht so gut wie die neueren unfreien Codecs aber immer noch besser als Jpeg, was ja auch nicht schwer ist. Konnte auch nichts finden was dem widerspricht.

      • Peter Brülls says:

        Kann ich nicht bestätigen. Unsere Software benutzt sehr viele Ressourcen und da hat WebP bei gleicher Qualität einiges gebracht. Man darf natürlich nicht das alte JPG als Vorlage nehmen, habe ich dann in Stufe zwei auch sehr schnell gemerkt, sondern muss dann wieder das verlustfreie Original nehmen, ggf. neu erstellen.

        Habe da von 170 MB etwa 40 MB sparen können. Und das ging durchaus durch unsere Qualitätskontrolle, die mit Argusaugen über alles wacht, sei es nun Monitor oder Print.

  2. Spannendes Spielzeug. Je nachdem, welches Detail man sich anguckt, gibt es keinen eindeutigen Sieger. Spontan aus dem Bauch raus würde ich sagen: JPG erhält die Kontraste besser (Muster der Steine), WebP die Details bei kleinen isolierten Formen (einzelnes Blatt).

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