MediaTek Helio P60 bringt AI in günstige Smartphones

MediaTek hat mit dem Helios P60 ein neues SoC vorgestellt. Die Plattform wird dabei im 12 nm Findet-Verfahren gefertigt, kommt also chic ganz an die 10 nm heran, die man bei Samsung oder Qualcomm findet. Allerdings ist der Einsatzbereich auch ein anderer, so soll der Helio P60 auch nicht in Smartphones zum Einsatz kommen, die schon einmal die Preisschallmauer von 1000 Euro durchbrechen können.

Vielmehr sollen „Flaggschiff“-Möglichkeiten auch in günstigere Geräte kommen. Das unterstreicht Mediatek nicht nur mit einer verbesserten Unterstützung von Dualkameras oder die verbesserte GPU, sondern auch mit dem Einsatz der NeuroPilot AI Technologie aus dem eigenen Haus. Das NeuroPilot SDK ist dabei mit Googles Android Neural Networks API (Android NNAPI) kompatibel, Entwickler sollten also keine allzu großen Mühen haben, das auch zu nutzen.

Dual-Kameras werden wie erwähnt auch unterstützt, möglich sind mit dem neuen Chipset und seinen 3 ISPs nun Setups aus 20 + 16 Megapixel. Durch AI können auch gleich Echtzeitmanipulationen wie Beauty Filter oder andere Nettigkeiten angeboten werden.

Rein von der Rechenleistung setzt MediaTek auf das Big-LITTLE-Prinzip. 8 Kerne, 4 davon ARM A73 mit 2,0 GHz und 4 davon ARM A53 mit ebenfalls 2,0 GHz. Hinzu kommt eine Mali-G72 MP3 GPU, insgesamt erreicht das Paket im Vergleich mit dem Helio P23 70 Prozent mehr Performance.

Ab dem zweiten Quartal wird es wohl erste Smartphones mit dem Helio P60 geben, diese sollten sich eher im günstigeren Bereich ansiedeln, wobei da ja aktuell nicht wirklich ein Mangel an Angeboten zu existieren scheint. Solltet Ihr Euch for Details zur CPU interessieren, schaut doch auf der entsprechenden Seite vorbei.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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