LG schickt Nachfolger des V60 wohl auf unbestimmte Zeit in die Warteschleife

Aktuellen Berichten zufolge hat LG seine Pläne für einen Nachfolger des V60-Smartphones aus dem letzten Jahr erst einmal auf Eis gelegt. Das Gerät läuft unter dem Codenamen Rainbow und sollte im Februar ausführlicher getestet werden, um eine Veröffentlichung im März 2021 zu erlauben. Doch die Pläne seien ad acta gelegt worden.

Man rechnete damit, dass das LG V70, wenn es denn so genannt worden wäre, mit dem Qualcomm Snapdragon 888 als SoC sowie einem Stylus erschienen wäre. Übrigens soll LG nicht nur dieses Smartphone in die Wartescheife geschubst haben: Auch ein in der Gerüchteküche viel besprochenes Rollable soll dieses Schicksal teilen.

Warum LG sich zu beiden Schritten entschlossen haben könnte? Die mobile Sparte des Unternehmens steckt seit Jahren in den roten Zahlen. Alle Versuche eine Kehrtwende zu bringen, scheiterten bisher. Deswegen könnt LG die Sparte sogar verkaufen oder womöglich schlichtweg einstampfen, sollte man keinen Käufer finden. In anderen Marktsegmenten ist LG da ja deutlich erfolgreicher – etwa mit seinen OLED-TVs.

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3 Kommentare

  1. Oswald Antonio Ramirez says:

    Nichts neues! LG will 2021 die Smartphonesparte einstampfen. Berichte gibt’s dazu mehr als genug. Logisch, dass sie keine weiteren Modelle auf den Markt bringen

  2. Tja, war abzusehen. Aber trotzdem Schade und selbst Schuld.
    Wie man ja unter allen LG-Smartphone-Beiträgen hier im Blog lesen kann, ist der Hauptgrund einfach der fehlende Support in sachen Updates. Hardware war, finde ich, immer in Ordnung.

    LG hat da über Jahre das Vertrauen in breiter Fläche zerstört. Und auch der Versuch mit einem Updateversprechen ging nach hinten los, weil es sich als leeres Versprechen herausstellte.

    Die einzige Chance die LG noch gehabt hätte, die Preise etwas runter zu nehmen, den Support für Updates (Sicherheits- und OS-Updates) auf 4 Jahre mit einer Geldzurückgarantie zu garantieren. Ja sie müssten die Updates auch liefern, aber das erwarte ich bei einer Updateharantie dann aber auch. Und wenn es nicht erfolgt, wäre Geld zurück nicht nur richtig, sondern auch ein Zwang die Updates zu liefern 😉
    Nur so hätte LG das Vertrauen zurückgewinnen können und auf dem Markt mit atraktiven Preisen wieder fuß fassen können.

  3. Wolfgang D. says:

    Die Absage für ein Gerät, dessen Vorgänger hier schon nicht zu finden ist. Die Produktpolitik bei LG Smartphones hätte ich sicher nicht viel schlechter hinbekommen.

    Wenn die keinen Bock mehr auf „Smartphones bauen“ haben, sollen’s doch die Bude zumachen und auch in Korea die importierten Chinageräte kaufen. Klappt hier doch auch, und die LG TVs lassen sich damit genauso steuern.

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