Kommt nur langsam in Gang: Smart Home in Deutschland

infografik_3910_smart_home_prognose_fuer_ausgewaehlte_maerkte_n„Kein Durchbruch für Smart Home in Deutschland“ – so lautet das Ergebnis des Statista Digital Market Outlook. In diesem wird behauptet, dass wir in Deutschland bislang nicht so die Smart Home-Freunde sind, lediglich 300.000 Haushalte sollen auf Geräte zugreifen, die man tendenziell im Bereich Smart Home klassifizieren würde. Angesichts der rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland eine extrem überschaubare Zahl. Aber man hat auch eine steile These vorgelegt, so sollen bis 2020 rund 2,4 Millionen Haushalte in Deutschland die smarten Haushaltsgeräte nutzen.

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Ich persönlich halte nichts von Vorhersagen, die sich in diesen Bereich wagen, zudem ein so großes Zeitfenster betrachten. Teil der Betrachtung im Statista Digital Market Outlook sind Geräte zur Steuerung, Kontrolle und Regelung diverser Funktionen im Privathaushalt, die über ein Gateway direkt mit dem Internet verbunden sind. Verbreiteter sollen 2020 die Geräte in den USA sein, hier sieht man rund 18,6 Prozent aller Haushalte mit entsprechenden Gerätschaften.

Ich persönlich bin großer Freund von smarten Anwendungen, wenn diese einen wirklichen Mehrwert bringen. Das automatische Schalten meiner Rolläden via Zeitschaltuhr, auf Basis des Sonnenuntergangs oder per App finde ich sehr praktisch. Unpraktisch finde ich manche Lampen. Hier gibt es diverse Lösungen auf Basis Z-Wave. Hat man nur eine normale Leitung, so werden diese ausschließlich per App gesteuert (ansonsten Lichtschalter Ein / Aus). Mittlerweile gibt es aber auch neue Birnen, die man via App und Lichtschalter parallel steuern kann. Das Problem hierbei: man muss der Lampe via Schaltsignal am Lichtschalter ihren Status mitteilen.

https://twitter.com/caschy/status/657500152954015744

Heißt: mache ich normal den Schalter aus, dann ist auch wirklich alles aus, ein Einschalten wäre dann nur via Schalter, nicht per App möglich. Nutzt man allerdings eine Schaltfolge, dann dimmt die Lampe auf Null ab, ist so also auch weiterhin per App oder Lichtschalter bedienbar. Und damit ihr mal seht, was das für ein Mumpitz ist, packe ich euch mal eine Schaltfolge hier rein – wer sich so etwas ausdenkt und hofft, damit reißenden Absatz zu finden, der liegt definitiv falsch, der verkauft keine Lösungen, sondern Probleme.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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54 Kommentare

  1. Moin,
    neben der für den normalen Anwender etwas komplizierte Einrichtung denke ich jedoch, dass der Preis das ausschlaggebende Element ist.

    Als Beispiel nur mal eine Smarthome Heizkörpersteuerung von Honeywell (evohome). Das starterpaket mit Schaltzentrale und drei Thermostaten kostet um die €300,-, jedes weitere Thermostat kostet €75,-.
    In meinem Haus müsste ich 19 Heizkörper ausstatten. Das sind dann geschmeidige €1500,- nur für die Heizungssteuerung.
    Dazu kommen dann noch die passenden Rauchmelder, Leuchtensteuerung, etc. In einem 1-2 Familienhaus ist man dann locker 2,5-3k EUR los.
    Wie soll man das denn wieder einsparen?

  2. Da muss ich Thomas zustimmen. Ich betrachte mich selbst nicht als den „normalen User“ und habe daheim eine SmartHome-Lösung von HomeMatic am Start. Für mich ist es ein Hobby, das bis Weilen meine Frau etwas nervt. Allerdings habe ich den WAF-Faktor stets im Blick und nichts wird einfach nur eingebaut sondern stets so aufbereitet, dass es der femininen Endkontrolle genügt.
    Auch bei HomeMatic ist es sicherlich der Preis, der viele Anwender abschrecken lässt. Um die 50,–€ für ein Heizkörperthermostat, knapp 30,–€ für einen Fensterkontakt, Rauchmelder liegen preislich dazwischen. Sicherlich bietet dieses System viele Möglichkeiten und ist extrem flexibel. Allerdings ist es dadurch auch nicht für Otto Normalo einsetzbar. Die Konfig setzt ein gewisses IT-Grundverständnis voraus und sobald man mit Sonderfunktionen anfangen möchte kommt man nicht ums Programmieren umhin.
    In Puncto Preis und auch bei der Anwenderfreundlichkeit müssen die Hersteller noch mächtig nachlegen.
    Der SmartHome-Markt braucht etwas wie das iPhone bei den SmartPhones. Erst das iPhone hat bei den Anwendern den HabenWill-Reiz ausgelöst, den Markt wach gerüttelt und die Hersteller zu einem Umdenken bewegt.

  3. Der Smarthome-Markt ist mir einfach noch zu jung. Alle paar Wochen wird ein neues System vorgestellt und an eine Kompatiblität ist nicht zu denken. Wenn man dann noch recht viel Geld in die Hand nehmen muss und dazu Umbauten in der Wohnung notwendig sind, hat das aktuell für mich kein Sinn.

  4. Also ich finde die Thematik schon sehr interessant aber doch auch irgendwie schwer richtig umzusetzen, wenn man es richtig machen möchte. Eigentlich gibt es ja zum nachrüsten nur RWE SmartHome oder das Homematic, beides vom gleichen Hersteller. Das RWE setzt ja eher auf einfache Montage und für mich zu wenig Möglichkeiten. Die Oberfläche ist einfach und schön gemacht. Heizungssteuerung ok, ein Thermostat bekommt man schon um die 30€ dann die Basis für mehr als 5 Geräte und ein paar Fensterkontakte um etwas Automation rein zu bekommen, und dann? Ich hab so gut wie keine Stehlampe mehr im Einsatz bei der so ein Zwischenstecker sinnvoll wäre. Vielleicht noch der Rauchmelder und das war es dann aber auch schon.

    Bei Homematic kann ich wenigstens auch mal Unterputzschalter anbringen, so muss ich auch nicht unbedingt den Lichtschalter auf 0 dimmen um den sowohl per App als auch per Schalter zu betätigen. Alles in allem hab ich aber noch zu wenig nutzten von dem ganzen bzw. Preis/Leistung stimmt noch nicht. Wenn ich meinen Thermostat manuell regle so wie ich es gerne hätte wenn ich auch wirklich da bin brauch ich auch nicht unbedingt eine Zeitschaltung.

    Ich bleib dran, möchte gerne auch was einbauen, einfach wegen dem Bastel-Spaß aber ich kann mich echt nicht entscheiden da jedes System so seine Vor- und Nachteile hat.

  5. @Mathias: Zum Glück gibt es durchaus schon Systeme, die keinen Umbau voraussetzen und sogar mit bestehenden Schalterprogrammen (die farbigen Blenden um die Schalter) kompatibel sind. Der Einbau erfolgt in der Form, dass in das Loch hinter dem Schlater ein SmartHomeGerät eingebaut wird, das den Schalter komplett ersetzt (s.Bild–> http://ecx.images-amazon.com/images/I/41B68tAcAZL._SY355_.jpg). Auf dieses Gerät wird nun nur noch ein passender Schalter aufgesetzt und gut ist.
    Da die meisten der heutigen SmartHome-Lösungen zum Nachrüsten in ein bestehendes Haus mittels Funk kommunizieren, wird kein Bus-System o.ä. benötigt, das einen „Umbau der Wohnung“ nötig machen würde.

  6. Smart Home Produkte verschiedener Hersteller sind mit meist nur mit dem Smartphone vernetzt. Interagieren untereinander ist sehr um ständig oder nicht möglich.
    Der Nutzen der aus vielen parallelen Smart Home Netzen resultiert ist zweifelhaft, da schon mehrere Gateways betrieben werden müssen. Die Systeme sind unintuitiv, haben meist ein schlechtes Design (z.B. Homematic), sind zu wenig intelligent und die Preise, die die Hersteller durchsetzen sind einfach nur frech.
    Mediola verfolgt jetzt die Funktionserweiterung des Gateways mit „Apps“ . In der Summe kommt man natürlich viel teuer als bei dem Ursprünglichen Konzept.

  7. @Thomas Nicht dass ich dieser Technik selber viel abgewinnen kann, aber warum fragst du, ob sich das Ganze amortisiert? Bei einem Auto, mit ein paar /vielen Extras tut das doch auch niemand.

  8. Mag am Mangel eines einheitlichen Standard liegen und das Haushalte nicht gleichbedeutend mit Häusern sind. Vieles macht in einer Wohnung einfach keinen wirklichen Sinn. Ich sehe außer elektrischen Thermostaten für mich keinen Anwendungsfall für Smart Home Kram.

  9. Als einer der oft skynet im Hinterkopf hat muss mir das schon richtig RICHTIG guten Mehrwert bieten zum nicht unverschämten Preis. da kam bis jetzt rein gar nix.

  10. Solange es keine Kloschüssel gibt, die meine Fäkalien und meinen Urin in Echtzeit analysiert, bleibt der Rest für mich belanglos.

  11. Mediola hat die Brücke zwischen verschiedenen Systemen geschlagen, um zum Beispiel den Harmony Hub von Logitech auch mit dem HomeMatic Universum reden zu lassen, bzw. umgekehrt.
    Es gibt inzwischen für einige Systeme die erwähnten Gateways, die aber stets eine kostenpflichtige Lizenz von Mediola bedingen.
    Der Ursprung von Mediola war jedoch das Visualisieren eines SmartHomes Will heißen, dass man eben nicht auf die oftmals sehr unschön gestalteten WebUIs der Hersteller zugreifen muss, sondern mittels der Software von Mediola alle daheim im Betrieb befindlichen SmartHome Geräte, die an einer Zentrale hängen (z.B. von HomeMatic) , über ein selbst gestaltetes Interface bedienen kann (s. Bild –> http://www.dessauwetter.de/board_daten/hm/_screenshot_6.png). Hierbei hat man die Wahl, ob man die Steuerung vom Tablet, Handy oder PC vornehmen möchte. Man braucht lediglich je Auflösung ein erstelltes Interface.

  12. besucherpete says:

    Ich finde das alles sehr interessant, aber letztlich ist das alles (noch) viel zu teuer. Dafür bietet es einfach nicht genug Mehrwert.

  13. Hiho,
    mich interessiert das ganze Thema auch sehr. Stehen kurz vor dem Hauskauf welches während der Renovierung auch Automatisiert werden soll. Leider können wir uns nicht so wirklich für eins der Systeme entscheiden. Alle haben sie ihre Vor und Nachteile. Andererseits möchte ich diese Chance die sich jetzt bietet in jedem Fall nutzen, auch wenn es dann erst später wirklich genutzt wird.

  14. Hi,
    bei mir habe ich die Heizung aus genau diesen Gründen nicht umgestellt. Allerdings habe ich Rolladen und Licht eingebunden. Die CCU2 kostet ca. 70 Euro und ein Aktor für Licht ca 35-40.
    Hier gibt es natürlich auch eine Möglichkeit der Anwesenheitssimulation.,…

  15. Ich sehe bei dem THema im Prinzip 3 große Probleme:
    1. Der hohe Preis für die Geräte
    2. Der nur schwer zu vermittelnde Mehrwert mancher Lösungen
    3. Der Vendor-lock-in: Wenn einmal bei einem Hersteller ist, kann man (wenn überhaupt) nur schwer Geräte anderer Hersteller einbinden.

    Die einizigen Geräte, bei denen ich persönlich einen gewissen Mehrwert sehe, sind smarte Heizkörper-Thermostate. Wobei sich bei einem Preis von 50 € + x pro Thermostat die (berechtigte) Frage stellt, wie lange es dauert, bis sich die Geräte amortisieren.

  16. Mich reizt(d) das auch alles sehr. Aber ich erkenne überhaupt keinen Mehrwert. LED-Lampen bleiben an. Strom kann man da heute nicht mehr merkbar sparen. Wenn ich länger weg bin, ist es nicht schwierig diese auch manuell auszuschalten. Die Heizung lasse ich zentral per Zeitschaltung hoch- und runterfahren, ansonsten schaffe ich es tatsächlich an einem Thermostat selber zu drehen. Zählerstände halte ich mal eben mit Evernote fotografiert fest und tippe sie mal irgendwann in eine Tabelle. Und mehr fällt mir auch schon nicht mehr sinnvolles á la Smarthome ein. Evtl. eine App, die mir sagt, ob alles abgeschlossen ist. Doch wer schließt dann ab. Oder smartes Lüften. Aber wer öffnet mir die Fenster?

  17. Wollte sagen „reizte“. Wenn man sich fragt, „wo habe ich einen Engpass“ wird man feststellen, man hat ihn nicht beim Licht und Heizung an-und ausschalten. Bei Letzterem zudem nur ein halbes Jahr. Also macht es mehr Spaß diese Geld anders auszugeben…

  18. Also finde Smarthome interessant aber solange es an meinen Standort diese meldung bekomme für mich sinnlos
    Leider ist DSL an Ihrem Anschluss derzeit noch nicht verfügbar. Hier können Sie sich den aktuellen Breitbandausbau anschauen. Sollte Ihre Adresse nicht dabei sein, nutzen Sie einfach unseren persönlichen Registrierungsservice und wir informieren Sie, sobald (V)DSL für Sie verfügbar ist!

    Deutschland das DSL Dritteweltland

  19. @Thomas: Ich habe „Leichensteuerung“ bei dir gelesen. Oh man… 🙂
    Naja, ich sehe das ganze wie Caschy. In einigen Bereichen sehe ich einen Vorteil (Heizungen, oder auch Fensterkontakte), die wirklich etwas bringen. In anderen (Lichtschalter) haben die oldschool-Lösungen aber Stärken, die bis dato durch keine noch so tolle App o.ä. auszugleichen sind.

  20. Das grösste Problem sehe ich derzeit darin, das etliche Hersteller auf den Markt drängen (wollen), aber die Systeme untereinander nicht kombinierbar sind und das ist ein absolutes No-Go. Entweder man nutzt eine standartisierte Komplettlösung, dei heisst KNX, oder lässt es besser ganz sein. KNX geht aber auch wieder nur, wenn man neu baut oder komplett saniert wegen des Mehraufwandes an Kabelwegen.

    Ich nutze bei mir in der Wohnung Homematic ( Heizung, Licht, Alarm ) und eine Software, die kann verschiedene Smartphoen-Systeme miteinander kombinieren und übergreifent auch nutzbar machen, egal ob KNX, enOcean oder Homematic und verschiedene andere. Dazu kommt noch die freie Programmierbarkeit der Software per PHP.
    Alles schön und gut, aber Software 500,- + passenden Windows-Rechner der 24/7 läuft + die Anschaffungskosten der ganzen Smarthome-Systemekomponenten. Da kommen schnell einige Tausend Euro zusammen.

    Was hat man davon, viel Spielzeug mit etwas mehr Komfort und bis sich die Mehrkosten beim Verbrauch eingespart haben, vergehen viele Jahre, wenn sich damit überhaupt etwas sparen lässt.

    Ich bin Smarthome-Systemen nicht abgeneigt, im Gegenteil, finde die absolut interessant und versuche derzeit auch beruflich in die Richtung zu gehen, aber mir wird zuviel „bunte Vielfallt“ auf den Markt geworden, womit die Nutzer überfordert werden.

    Und was auch schön ist, wenn mal der zentrales Server ausfällt wegen Hardwaredefekt, dann bleibt halt morgens auch mal die Heizung kalt und die Rollanden unten – so geschehen bei meinem Bekannten letztes Wochenende – und die Installation in seinem Haus ist eine Profilösung für deren Gegenwert man auch einen gut ausgestattetes Oberklasse-Auto bekommt.

  21. Ich bin auch seit kurzem Hausbesitzer und wir haben uns auch überlegt, die Gelegenheit zu nutzen und das Haus smarter zu machen. Nachdem ich mich ein paar Tage mit dem Thema befasst habe bin ich aber auch zum Entschluss gekommen, dass es programmierbare Thermostate auch tun.

    Bei mir war gar nicht mal so sehr der Preis das ausschlaggebende, sondern vor allem die schiere Flut an proprietären Lösungen, gerade von Unternehmen von denen man eh wieder nicht weiss wie lange es sie noch geben wird. Danach kamen die Sicherheitsaspekte, Produkte wie die von RWE, bei denen alles über das Internet und deren Server läuft möchte ich auch nicht, ich möchte das System ausschliesslich bei mir daheim laufen haben. Aber möglichst ohne zusätzliches Gerät (braucht ja auch wieder Strom), am liebsten wäre mir eine Lösung über die FritzBox gewesen, die ja eh den ganzen Tag läuft. Die steuert die Geräte aber über DECT an und ist wohl auf 12 Geräte beschränkt, wäre also schom mit den Heizkörperthermostaten am Limit…

    Deshalb, wie gesagt, sind es jetzt eben nur manuell programmierbare Heizkörperthermostate geworden, die heizen morgens mal für 1 Stunde, oder wenn eine bestimmte Temperatur im Raum unterschritten wird.

    Wo ich aber noch etwas smartes Nachrüsten werde, ist bei Rauchmeldern und Überwachungsanlage.

  22. Wir sind „eigentlich“ mit unserer Smart-Home Kombination sehr glücklich.
    Vor allem sind es die RWE-Wandschalter & Harmony Smart Home Elemente.

    Wir schalten mit den RWE-Wandschaltern (doppelt programmierbar & in jedem Zimmer 2 Schalter) die Heizung aus oder an. Hier haben wir 2 Werte 22 Celsius und 19,5 Celsius auf die Schalter programmiert.

    Ebenfalls können wir mit den RWE-Wand-Schaltern alle Hue Lampen sowie die Philips white Stromstecker (dimmbar und für alle nicht hue lampen) mit den RWE-Wandsendern steuern, wie Helligkeit in % und Farbe. Ebenfalls funktionieren die RWE-Bewegungsmelder sowie Fenster und Türsensoren einwandrei mit Philips HUe. Was hier auch richtig Spass macht, das man die Hue Lampen mit der Harmony Smart APP & Fernbedienungen richtig gut steuern kann und somit auch die Heizung. Natürlich haben wir in jedem Raum ein Tablet in der Wand fest integriert um SONOS steuern zu können, jedoch sind die Wand-Schalter einfach viel besser und schneller als die Smarthome APP zu starten.

    *noch ein kleiner Tipp, es gibt für RWE-Smarthome eine viel bessere App als die originale!
    Schaut euch mal die „aSmarthome“ App im Android Market an.

    *die Philips living whites Stromstecker (3 Stück für 60 Euro bei Ebay) die hue und RWE kompatibel sind kann man sehr einfach auseinander bauen, und diese kann man somit ganz leicht an die Deckelampe unter der Kabel-Verdeckung anbringen und somit mit RWE oder Harmony Smart Home steuern :))

  23. Für mich macht derzeit nur die Heizungssteuerung Sinn. Ich hatte letztes Jahr tado im Test. Das hat sehr gut funktioniert – aber leider nicht für meinen Anwendungsfall. Mit einem Einfamilienhaus mit unterschiedlichen Temperaturniveaus in unterschiedlichen Räumen kann tado leider nicht umgehen. Da wir zu sehr unterschiedlichen Zeiten zu Hause sind machte die Steuerung durch die App mit Entfernungserkennung durchaus Sinn, nur leider war es entweder in einem Raum zu warm oder im anderen zu kalt.
    Jetzt verwende ich MAX! Cube, damit ich zumindest die Thermostate regeln kann, hier erfolgt aber kein Eingriff in die Heizung (abschalten des Brenners, was wiederum tado kann). MAX! Cube funktioniert, die Software ist aber eine lächerliche Uralt-Javaanwendung und zeigt, aus was für Bastellösungen diese sogenannten Automatisierungsanwendungen immer noch sind.

  24. Ich zitiere mal aus einem bekannten, auch Caschy bekannten Forum:

    „Ich warne davor, Mikroprozessor-gesteuerte Haustechnik einzubauen! Das ist alles nicht langzeit-haltbar und nachhaltig! Das ist alles nett, wenn man jung und technik-begeistert ist, und sich nicht davor scheut, den ganzen Samstag lang an einem Rolladen zu basteln, der nicht auf irgendeinen elektrischen Befehl hochfährt. Irgendwann (in einer sehr übersichtlich kleinen Anzahl von Jahren) wird die Anlage störanfällig, es gibt keine Ersatzteile mehr dafür, der Hausherr ist erlahmt, hat vielleicht ein Alkoholproblem, in der Ehe kriselt es, aus den Kindern ist nix geworden, und dann fährt noch nicht mal mehr der Rolladen hoch.

    Der angerufene Elektrotechniker kommt, macht ein säuerliches Gesicht, durchblickt den Apparatismus auch nicht, geht wieder, und zwei Tage später liegt ein vier bis fünfstelliger Kostenvoranschlag für eine „neue Steuerungsanlage“ im Briefkasten. Wer soll das dann bezahlen können?

    Selbst Hausherren, die viele Jahre lang mit dem Kram klar kommen, haben irgendwann einen Schlaganfall. Der ambulante Pflegedienst bekommt dann noch nicht einmal das Licht an, und die Rollläden hoch.

    XXXXXXX weiß Bescheid:

    Technikbegeisterte Neureiche, die ihr Haus mit Mikroprozessor-gesteuerter Haustechnik ausstatten, bekommen am Ende ihres Lebens den Popo im Schein einer Taschenlampe abgeputzt.

  25. Noch zu teuer und ob es langfristig bei den ständigen Systemumstellungen etc. weiter verfügbar ist? Da wechselt man sein Handy (z.B. auf WindowsPhone, Blackberry, Android, iOS…) und schon gehts nimmer – oder die App wird mit der OS-Version dann nimmer unterstützt etc.
    Nix da!
    Ich rüste aktuell meine Thermostate auf welche mit Zeitschaltuhr um – ganz analog und unabhängig („Skynetsicher“ *zwinker*)

  26. Beim Handwerk scheint das Thema noch weniger angekommen zu sein als bei den Endbenutzern. Ich habe mich vor einigen Wochen mal aufgemacht, zwei „Fachhändler“ für Somfy in Bremen aufzusuchen. Mir ging es dabei in erster Linie um eine Rolladensteuerung (oder heißen die Rolläden?).
    Beim ersten Händler: „Äh….hier haben sie mal einen Prospekt. Da können sie sich einlesen“
    Beim zweiten Händler: „Mit so einem Scheiß kenne ich mich nicht aus. Alles überflüssig“
    Vielen Dank, liebes Deutsches Handwerk, leck mich am Fuß. Ende der Beratung.
    Das einzig Positive an diesem Morgen war, dass ich zwanzig Kilometer mit dem Fahrrad bei wunderschönem Wetter durch die Gegend geradelt bin.
    Wenn dieses Hintergrundwissen stellvertretend für die „Fachleute“ ist, bleibt einem nur übrig, sich selbst eine Nachrüstlösung zu suchen und zu hoffen, dass sie möglichst lange entwickelt wird. Ich denke, da bleiben eigentlich nur RWE und Devolo übrig. Vom Gefühl würde ich sagen, dass RWE weit mehr Erfahrung auf dem Gebiet hat, aber Devolo darür auf Z-Wave setzt, was mir etwas zukunftssicherer scheint.
    Immerhin können beide Systeme inzwischen mit Philips Hue umgehen, was für mich die Einstiegsdroge für ein SmartHome war. Ob es im Moment wirklich immer und überall sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Nicht immer und überall machen Smartphonegesteuerte Glühlampen Sinn. Nicht immer ist es sinnvoll, alle Heizungen runterzufahren, wenn ein Fenstersensor feststellt, dass man gerade kurz lüftet.
    Aber Spaß macht der Kram schon.
    Irgendjemand hat weiter oben was über den Frauenfaktor geschrieben. Das stimmt. Erst wenn die Freundin/Frau einen nicht anguckt, als hätte man mal wieder überflüssiges Spielzeug angeschleppt, ist so ein SmartHome wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen 😉

  27. wirklich Sinn macht SmartHome nur wenn man ein Haus sein Eigen nennt und teilweise auch bei Eigentumswohnungen. Bei gemieteten Häusern oder Wohnungen macht das nur wenig Sinn.

  28. Die meisten SmartHome Anwendungen wenn man sie in der Realität betrachtet sind eigentlich nur ein Mehraufwand. Ein kleines Beispiel. Meine Heizungen verfügen über digitale Thermostate. Diese sind entsprechend meinen Bedürfnissen programmiert. Sie analysieren die Luft beziehungsweise Raumtemperatur und Steuern sich entsprechend selbst. Bei Abwesenheit fahren Sie die Temperatur eigenständig runter. Sie brauchen keine WLAN Anbindung und nichts dergleichen. Eine kleine Batterie für zwei Jahre genügt. Wozu sollte ich das Licht in meiner Wohnung steuern. In dem Raum in dem ich nicht bin braucht kein Licht zu leuchten. Rollos kann man mit entsprechenden Sensoren steuern. Ebenfalls ohne WLAN Anbindung. Dies hat auch den Vorteil dass niemand von außen das System hacken kann. Wenn alles über WiFi Netze miteinander verbunden ist, kann man auch sehr leicht die Abwesenheit von Personen feststellen. Also öffnet man den technisch versierten Einbrecher Tür und Tor. Im einfachsten Fall wenn man das Passwort nicht findet, stellt man neben dem ganzen Haus den Strom ab. Übrigens falls man in der Lage ist Feldstärken von WLAN-Netzen zum messen, kann man auch feststellen wo in welche Richtung und wann sich eine Person in einem Gebäude entsprechend bewegt beziehungsweise an oder abwesend ist. Vieles ist einfach nur unnütze technische Spielerei und wird gemacht weil sie eben machbar ist. Und wenn man erst überlegen muss wann und wofür man bei sich eine entsprechende Technik denn einsetzen könnte und sie dann zu kaufen ist sie es recht überflüssig.

  29. @ted Das war auch mein erster Gedanke. Ca. 57 % der Haushalte wohnen in Deutschland zur Miete. Das ist ein deutlich höherer Anteil als in anderen Ländern. Das hat sicherlich auch einen Einfluss. Die Hemmschwelle, das Haus/die Wohnung mit teurer Haustechnik selbst auszustatten, ist sicherlich sehr hoch, insbesondere wenn man nicht absehen kann, wie lange man dort noch wohnen wird. Und für Vermieter besteht kaum ein Vorteil durch SmartHome-Technik.

  30. @Sandtiger: „Vieles ist einfach nur unnütze technische Spielerei und wird gemacht weil sie eben machbar ist.“ Das ist (wie der Rest der Ausführungen) sicher richtig, und dennoch nicht unbedingt ein Argument dafür, es dann nicht zu machen. Mitunter haben solche Spielereien doch Selbstzweck (bspw. um den Basteltrieb zu befriedigen). Ich weiß auch nicht, ich pendel zwischen „Eigentlich ist das ja schon ganz cool, was so geht.“ und „Aber eigentlich braucht das kein Mensch.“
    (Und wenn die Kinder sich dann freuen, dass man die beiden playbulb-candles per smartphone auf die gleiche farbe und den gleichen blink-rhythmus eingestellt hat, tendiert das Pendel wieder mehr zu „eigentlich cool“.) 🙂

  31. was ist denn SmartHome?
    und wieviel von dem aktuell auf dem Markt erhältlichen (bitte keine Eigenbaulösungen ectpp Ottonormalverbraucher) erfüllen dies?
    bsp Heizung – Vorlauftemperatur selbst bei aktuellen frischen Heizkesseln wird mehr oder weniger starr anhand der Kennlinie, Aussenfühler und Innenfühler gefahren. Vollkommen unabhängig ob eventuell in ein paar Stunden die Sonne scheint, der Rest des Hauses warm ist uswff. Es ist ja noch nicht mal vorgesehen, die einzelnen Heizungsthermostate in die Heizung einzubinden.
    Warum gibt es diese Lösungen nicht? Und genau mit solchen Lösungen kann man Energie und damit CO2 sparen…… ist aber ne anderes Thema
    Im übrigen habe ich persönlich bei dieser Studie den Eindruck, dass die ganzen KNX Installationen nicht mitgezählt wurden. Zählt wohl schon zum konventionellen.

  32. germanrooster says:

    ich find diese ganzen smart-home-sachen zwar interessant, aber zum größten teil auch sinnfrei…
    warum sollte ich die heizung „smart“ bedienen können? das machen heizanlagen doch schon seit jahren von selbst?! sie fahren automatisch rauf und runter. und die temperatur in den einzelnen zimmern regelt man mit dem thermostat am heizkörper. und da muss ich auch nicht ständig dran rumfummeln! einmal eingestellt laufen die die gesamte heizperiode so.
    und wenn man mal ein paar tage wegfährt und die heizung ausschaltet, dann feuern wir, wenn wir heim kommen, den schwedenofen an, bis die heizung wieder auf normal-niveau läuft…
    lichtsteuerung: ich bin mir sicher, dass die schalter schneller gedrückt sind, als wenn ich die mit´m handy an/ausschalte. und bzgl. helligkeit – dimmer gibt es auch schon ewig. dank led-lampen ist der verbrauch auch sehr niedrig. und wie oft sollte ich, in bezug auf die hue-lampen, die farbe des lichts ändern?! und warum?
    die automatische rolladen-steuerung bietet für mich noch den höchsten mehrwert. aber preis-leistung-technisch nicht akzeptabel. 12 fenster müsste ich damit ausstatten. wenn ich allein schon an die stromversorgung denke, die dafür geschaffen werden müsste…

    mir geht es bei den ganzen sachen nicht mal nur um die teuren anschaffungskosten, (welche dann auch von der frau finanzministerin abgenickt werden müssten 😉 ), ich finde halt, dass einem dadruch kaum etwas an zeit oder arbeit erspart wird. der mehrwert fehlt mir hier völlig…
    für mich wäre sowas nur ein nice2have zum „dillern“ 🙂

  33. @germanrooster
    es geht doch nicht darum smart zu bedienen, sondern dass die Geräte Smart werden.
    Und gerade die Heizungen sind Stockdoof – wie in meinem Beispiel oben geschrieben (gerne auch noch ausfühlicher.

  34. Spaß mag das alles wirklich machen, aber einen darüber hinausgehenden wirklichen Mehrwert und echten Zusatzkomfort kann ich bei den wenigsten SmartHome-Dingen erkennen (abgesehen von Videoüberwachung, aber zählt das zu SmartHome?). Und dafür ist es dann zu teuer.

    Wenn ich nach Hause komme, drehe ich die Heizung auf. Nach 15 min ist es warm.
    Wenn ich in den Kühlschrank sehe und es ist kein Joghurt drin, schreibe ich das auf den Einkaufszettel.
    Wenn es dunkel ist, mache ich Licht an. Zeitschaltuhren gibt es zudem für einige Euro seit Ewigkeiten.
    Klar ist es cool, da herumzuautomtisieren. Aber eben sehr überdimensioniert und daher nur für echte Fans sinnvoll.

    Auf die Killeranwendung warte ich noch. Es gibt natürlich Spezialanwendungen, aber eben für sehr wenige Leute.
    Wer muß schon per Smartphone von unterwegs die Haustür öffnen können?

  35. Kann da Micha nur zustimmen, mit einer intelligenten Steuerung der Vorlauftemperatur in Verbindung mit den Thermostaten (und nur dann) ist ein großes Einsparpotential vorhanden. Beispiele: Das Bad wird nur morgens und Abends größer beheizt, die Schlafzimmer je nach Lüftungs- und Feuchtigkeitsstand, in der Küche gehen die Thermostate aus, wenn gekocht wird oder der Backofen an ist (da reicht ein Fühler, keine Steuerung über vernetzte Herde etc.). Und An- und Abwesenheit lassen sich wenn man das denn will über das Smartphone regeln. So eine Steuerung kann grundsätzlich nicht so schwer und teuer zu machen sein und dürfte in vielen Haushalten deutlich mehr Einsparungspotenzial haben als teure und häufig weder energetisch noch wirtschaftlich noch vom Raumklima her sinnvolle Isolationsmaßnahmen im Bestand.

  36. Smarthome ist: Wenn das Heim intelligenter ist als der Bewohner. Bei Smartphons ist jenes sehr häufig zu beobachten.
    Intelligenz ist die Summe aller kognitiven Fähigkeiten (in Kombination und Gebrauch).
    Oder die Zusammenarbeit aller Sensoren im Handy und Smarthome?
    Man achte auf die Argumentation der Konsumwilligen. Diese ergibt häufig in sich zwar Sinn, auf die Praxis bezogen ist diese aber nicht zielführend.
    Ein Kleines Beispiel gefällig?
    Energieersparnis !!! Im Heim spare ich entsprechen Heizenergie und / oder Strom. Vergesse dabei die Standbykosten der Geräte in Summe und den Energiehunger der aktiven WiFi-Verbindung und des mitlaufenden Internets. Strom generiert sich nicht aus Geld sondern aus natürlichen Ressourcen.

  37. @Schröppke: Ich schon.
    Ich bin meinem Geld nicht böse und diese „habenwollen“ Mentalität hatte ich noch nie. Wenn ich mir etwas anschaffe, dann muss mir das auch einen Mehrwert geben und sich auch amortisieren. Im Falle von Smarthome durch Einsparung von Energiekosten (Licht- und Heizungssteuerung) oder durch die Verbesserung der Sicherheit (vernetzte Rauchmelder).

    Bei Deinem Beispiel dem Auto kaufe ich keine Büffelledersitze, nur weil es cool ist. Ledersitze mit Sitzheizung sollten es dann aber schon sein. Denn so komme ich komfortabler und damit entspannter bei meinen Kunden an. So kann ich produktiver arbeiten und verdiene so mehr Geld.
    Mit einem Tata nano käme ich auch zu meinen Kunden, wäre aber ob des fehlenden Komforts genervt und würde ergo nicht so produktiv arbeiten.

  38. Ich denke, dass genau der Zugewinn an Komfort der ausschlaggebende Punkt ist. Denn wenn man versucht die Anschaffung der Komponenten mittels eingesparten Energiekosten gegenzurechnen, wird man schnell zu dem Ergebnis kommen, dass dabei Jahrzehnte bis zum ROI ins Land gehen werden.

    Für mich ist es tatsächlich der Zugewinn an Komfort. Z.B. im Bett, wenn man abends feststellt, dass unten noch Licht brennt „mal eben am Tablet oder Handy das Licht direkt aus dem Bett ausschalten zu können. Das ist sicherlich nicht das Killerfeature, aber halt recht praktisch. Ebenso verhält es sich mit den Rollläden, die bei einer gewissen Helligkeit außen bis zu einem gewissen Stand schließen, oder wenn es draußen extrem hell UND heiß ist, dann auch komplett schließen, damit es drinnen nicht Saunaverhältnisse annimmt.

    Alles zusammen sind das sicherlich keine Punkte, die Zweifler überzeugen werden, aber so ist es nun mal im Leben. Jeder sucht für sich die Lösung, die am Besten zu ihm passt. So auch hier. Die einen finden es aus den verschiedensten Gründen gut und rüsten ihr Heim zum SmartHome auf. Die Anderen sind mit den Ist-Zustand vollends zufrieden und brauchen kein SmartHome.

  39. Smart Home hin oder her, da sollte sicherlich in Deutschland etwas gehen. Ob es nun alles so über den PC gesteuert werden muß und somit eine Vernetzung des gesamten Hauses wage ich mal zu bezweifeln. Hier gibt es wunderbare Jalousiesteuerungen und auch Heizungsthermostate die zeitgesteuert super funktionieren. Wer einen geregelten Tagesablauf hat, dass sind vermutlich die meißten, brauch keine teuren Systeme. Was fehlt sind Datenlogger, die Verbräuche lesen können. denn wer seinen Strom und Gasverbrauch kennt der kann auch sparen.

  40. Ich bin die Tage mit Z-Wave auf Razberry Basis gestartet und habe den ersten Aktor in zwei Lichtschalter eingebaut. Sogar die Homekit Integration gelingt nahtlos und ich kann die Lampen per Siri Schalten und der Status aktualisiert sich in Zwave und allen Homekit Apps. Demnächst kommt noch ein Hue Kit dazu.
    Heizungssteuerung ist in einem Neubau mit korrekt eingestellter Fussbodenheizung überflüssig. Läuft alles über eine Aussentemperatursteuerung – ich habe nichtmal Raumthermostate.

  41. Bin dei dem Thema zwiegespalten, einerseits gibt es Dinge die wirklich sinnvoll/ komfortabel sind wie eine Heizungs Steuerung mit Anwesenheitserkennung als auch automatische Abschattung durch Rolladensteuerung um die Wohnung / Haus im Sommer nicht unnötig aufzuheizen.

    Anderer Seits auch viele spielerein, dinge unötig verkomplizieren, wie

    Allerdings sind die Komponenten entweder sündhaft Teuer, siehe Digitalstrom oder Loxone. Das ganze ist Bastelkram ala Homematic, oder durch fehlende Standards nicht kompatibel.

    Meine Hoffnung auf einen oder zwei Standards hat sich zuletzt durch Google Weave verabschiedet. Jeder bastelt eigenes.

    Wenn der Lichtschalter kaputt ist, kann ich auch einfach nen neuen einbauen….weil eben standatisiert (die Blende ist ein anderes Thema)

  42. @Marcus
    ziemlich naiv diese Denke bzgl aktueller Heizungssteuerung auch wenn es Fussbodenheizung ist, was ja nur heist dass die Vorlauftemperatur niedriger ist. Gerade im Juni/ Juli kann es Nachts auch mal noch recht frisch sein. Und das obwohl tagsüber brüllende Hitze ist. und genau nachts kann es dann passieren, dass die Heizung brav durch den Aussensensor die Vorlauftemperatur anhebt und hält = läuft. wozu?
    @other
    Ja Jalousiesteuerung funktioniert super mit dem entsprechenden Lichtsensor. Blöd nur, dass diese so doof sind und auch im Winter zu machen. Aber gerade da will ich ja die Sonne und damit wärme reinbekommen

  43. @Marcus: Dann ergänze das doch außen noch mit einem Temperaturfühler und schon passiert im Winter (bzw. beim Unterschreiten einer von Dir vorgegebenen Temperatur) nichts mehr.
    @all: Warum beschränken sich alle auf das Szenario der Heizungssteuerung? Ebenfalls interessant sind durch diese Systeme nachrüstbare Alarmanlagen. Je nach Bedarf, Wunsch und Geldbeutel simpel oder komplex. Von einer einfachen Meldung, basierend auf offenen / geschlossenen Fenstern, wenn man nicht daheim ist. Bis hin zu Bewegungserkennung, Videoüberwachung und lautstarker Alarmmeldung innen und außen ist alles denk/ und realisierbar.
    An dieser Stelle verlassen wir auch den Punkt des „Armotisierens“. Eine Alarmanlage soll abschrencken und im Falle des Falles den Bösewicht verjagen, bevor der Schaden noch größer wird als durch die unsachgemäße Wohnungsöffnung eh passiert.
    Das ist halt der Vorteil der so oft als Bastellösung verschrienen Systeme von RWE oder HomeMatic. Keine von beiden setzt zwar auf anbieterübergreifende Standards aber in ihrem Umfeld sind sie durchaus umfassend und bieten viele Möglichkeiten.

  44. „Hier gibt es diverse Lösungen auf Basis Z-Wave“
    Nicht nur das. Gibt doch auch Philips Hue mit Zigbee.

    „Alles schön und gut, aber Software 500,- + passenden Windows-Rechner der 24/7 läuft “
    OpenHAB oder FHEM als kostenlose Software und das dann auf einem kleinen RaspberryPi oder ähnlich laufen lassen. Schon ist es um einiges günstiger.

    Mein Philips Hue möchte ich mittlerweile nicht mehr missen. Dass ich anstelle der normalen Wandtaster separate Taster o. ä. benötige, wenn ich auch dimmen möchte, oder ein Smartphone für die Lichtfarbe, ist natürlich schon etwas ärgerlich. Ginge theoretisch auch via HomeMatic und FHEM, ist aber halt ein Umweg, weil es nicht direkt über die Bridge vom Hue geht.

    Auf meine Heizkörperthermostate möchte ich ebenfalls nicht verzichten. In meiner Mietwohnung habe ich sonst jedenfalls keine Möglichkeit, um für jeden Raum individuell die Temperatur festlegen zu können. Klar, da gibt es dann auch billigere (sogar zeitgesteuerte) Thermostate, aber dann kann ich auch gleich ein paar Euro mehr für eine Smart-Home-Variante ausgeben. Keine Ahnung, ob der Energieverbrauch jetzt damit höher ist als immer manuell an der Heizung herumzudrehen, aber der Komfort ist zumindest größer.

    Mit meinen schaltbaren Steckdosen kann ich zum Teil auch gut Geld sparen. Hin und wieder kommt es vor, dass ich von Unterwegs auf meinen PC zugreifen muss (TeamViewer/RDP o. ä.; nicht nur für Zugriff auf Daten, die ich auch in die Cloud legen könnte). Da wäre es ja Verschwendung den PC die gesamte Woche durchlaufen zu lassen. So kann ich von unterwegs die Steckdose einschalten und den PC via Wake-on-LAN einfach starten. Andere Steckdosen schalten sich ab, wenn ein bestimmter Verbrauch für einige Zeit unterschritten wird – so kann zum Beispiel die Harmony Remote noch in Ruhe in der Ladeschale aufgeladen werden und wenn der Ladevorgang fertig ist und damit die festgelegte Grenze (10 Watt) unterschritten wird, schaltet sich die Steckdose wieder aus.

    Sicher, vieles ist technische Spielerei. Aber gleiches würden andere auch über Smartphone, Tablets, Smart Watches und viele andere Sachen, über die hier ständig berichtet wird, sagen.

  45. Muss mich da auch anschließen, kompliziert ist Smart-Home-Technik nicht. Für jedes Niveau ist was dabei. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener User, der die letzten Gymmiks rausholen möchte.

    Mal als klicki-bunti-Software, mal nur mit Code, ob Tablet, Smartphone, PC oder einfach nur über die Universalfernbedienung… Das Angebot ist schon sehr groß. Nur die Kosten sind noch nicht akzeptabel.

    Aber es hat schon was, wenn die Rollläden runter gehen wenn es dunkel wird und rauf, wenn es hell wird, bzw. wenn die Sonne auf das Fenster scheint und es im Raum sonst zu warm wird…

    Der Komfortgewinn, wenn man lüftet. Ja Kinder neigen zwar dazu Fenster aufzumachen, aber sie vergessen die Heizung auszustellen, da hilft auch kein pädagogischer Zeigefinger…

    Verbrauchserfassung ist ein nettes Gadget, aber da gibt es noch mehr… Die Luftfeuchtigkeitskontrolle/regelung und Protokollierung (gerade in Mietswohnung empfehlenswert), der TV, der sich auf Pause stellt, wenn ein Telefongespräch eingeht,

    TV, Stereo-Anlage, quasi alles lässt sich mit einer Smart-Home-Steuerung realisieren und nicht in jedem Anwendungsfall muss diese mit dem Internet verbunden werden und vieles lässt sich auch nachträglich einbauen. Welches System man bevorzugt, dass muss man für sich entscheiden (Z-wave, enocen, HM, RWE, Max, KNX,…) alternativ kann man die Systeme auch mischen. Plattformen für mehrere Systeme gibt es so einige. Ein 24/7 PC kostet nicht die Welt (ab 40 €) und verbraucht auch nur wenig. Ein Gateway für das jeweilige System nur um die 60 €.

  46. Smarthome ist und bleibt ein High End Luxus „nice to have“ und ohne den durchgesetzten Standard von Apple, Google, Microsoft & Samsung wird das sicher nichts massentaugliches werden. Wie mit Pay via NFC genauso…

  47. @Micha
    @Marcus
    ziemlich naiv diese Denke bzgl aktueller Heizungssteuerung auch wenn es Fussbodenheizung ist, was ja nur heist dass die Vorlauftemperatur niedriger ist. Gerade im Juni/ Juli kann es Nachts auch mal noch recht frisch sein. Und das obwohl tagsüber brüllende Hitze ist. und genau nachts kann es dann passieren, dass die Heizung brav durch den Aussensensor die Vorlauftemperatur anhebt und hält = läuft. wozu?

    Tut sie ja nicht nicht – dazu gibt es bei unserer Heizung (und eigentlich bei jeder neueren Datums) einen Sommerbetrieb der automatisch einsetzt sobald die mittlere Temperatur innerhalb 48h über 14° liegt (unsere Heizgrenze)
    Niedrige Vorlauftemperatur stimmt und eine Fußbodenheizung ist eben sehr träge
    Für effizienten Wärmepumpen Betrieb eine ist die niedrige Vorlauftemperatur Voraussetzung und so liegen wir unter 400€ / Jahr für Heizung und Warmwasser. Eine

  48. Eine Absenkung macht durch die Trägheit keinen Sinn.

  49. Alles Quatsch und Spielkram diese Bastellösungen. Das einzig sinnvolle ist ein KNX System. Herstellerübergreifend, kompatibel zu unterschiedlichsten Geräten und alle denkbaren Szenarien sind programierbar. Nachteil: Die klassische Hauselektrik kann man kernsanieren und erneuern. Da in den meisten Häusern die Elektrik sowieso auf einen Stand der 70 er u. 80 er Jahre stehen geblieben ist, ist der Aufwand bei einer Haussanierung so gesehen schon gar nicht mehr so gross.

  50. @Marcus
    das ist mehr oder weniger Richtig, aber soweit ich gesehen habe ist es kein Durchschnittstemperaturwert sondern ein Einschaltpunkt.
    Und das heist wenn es <14 Grad ist, dann springt die Heizung an.
    Für mich ist jede Stunde die die Heizung im Sommer läuft eine Stunde zuviel.

  51. @micha sie läuft im Sommer nicht. Der Einschaltpunkt wird durch die mittlere Temperatur in 48h definiert. Kann man in der Steuerung auch höher setzen und z.b 52h Durchschnitt. Die Heizung lief im Oktober das erste mal diese Saison und bei den derzeitigen Temperaturen ca 2h am Tag

  52. Smarthome hat primär nichts mit einer Steuerung über das Smartphone/Tablet zu tun. Das smarte Heim soll in erster Linie selbständig reagieren und über unterschiedliche Wege steuerbar sein (herkömmlich über Schalter/Regler, übers Smartphone, per Sprache und und und). Es soll sich von der Bedienung her, für jeden gleich gewohnt anfühlen. Wenn Oma zu Besuch kommt, wird höchstwahrscheinlich der Schalter neben der Tür benutzt. Man selber ist zu faul, sich von der Couch zu bewegen, um das Licht zu dimmen und benutzt dementsprechend das Tablet auf dem Couchtisch. Andere Lichtspielereien passieren automatisiert und fallen einem Unbedarften im ersten Moment gar nicht auf (zB in der Nacht wird das Licht automatisch eingeschaltet, wenn der Fernseher ausgeht –> Harmony geht auf „PowerOff“ –> FHEM schaltet das Licht für 10min ein … oder eine automatisierte Lichtdimmung –> Licht steht auf 100% im Farbton orange –> Fernseher wird eingeschaltet –> Licht wird automatisch so weit runter gedimmt, dass es den TV-Genuss nicht stört bzw stellt auch gleichzeitig die Farbe auf warmweiß). Das smarte Heim gibt einem Komfort, der einem aber erst dann auffällt, wenn man ihn nicht mehr hat, wenn man das Stubenlicht am Dimmer an der Wand runterregeln muss, wenn man fernsehen möchte und dafür extra aufstehen muss, weil das Licht einfach störend hell ist.

    Was ich als sehr großen Mehrwert ansehen würde, ist die Gewissheit, dass zu Hause auch alle Geräte, die Brände durch Vergessen auslösen könnten, aus sind bzw sich aus der Ferne ausschalten lassen … oder dass ich an der Eingangstür beim verlassen des Hauses noch über ein geöffnetes Fenster informiert werden würde (Bewegungsmelder bzw auch eine „Netatmo Welcome“-Kamera registriert Personen an der Haustür und verschickt schnell eine Nachricht zur entsprechenden Person. Die Person kann dann reagieren oder diesen Zustand als den Soll-Zustand abtun.)

    … Bis vor kurzem habe ich meine Smarthomelösung zu Hause über selbstgestrickte Perl-Skripte zusammengeschustert. Seit dem letzten WE migriere ich die ganzen Funktionen auf FHEM und bin begeistert, wie mächtig diese Software dann doch ist…. und das Schönste ist, man kann sich sein Smarthome aus komplett unterschiedlichen Lösungen zusammenstellen, FHEM kann sehr sehr viele Systeme steuern.

  53. Hans VorderFuß says:

    Ich vermute, das größte „Problem“ ist der sehr eingeschränkte Nutzen. In gut isolierten Gebäuden macht es überhaupt keinen Sinn, die Temperatur groß über den Tag zu steuern, da die Temperatur schon so sehr konstant ist. Bleiben nur schlecht isolierte Häuser als Anwendungsbereich. Jenen ist mit einer besseren Isolierung aber mehr geholfen, als mit einer geschickten Steuerung. Beim Licht spielen die Einsparungen dank LED in meinen Augen kaum noch eine Rolle.

  54. Guckt Euch mal LOXONE an. Das kann alles. Ausserdem könnt ihr es selber programmieren. Es kann auch zusätzlich alle Busse die es gibt ansteuern. KNX ist dazu im vergleich zu teuer und zu unflexibel.

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