Kindle Scribe: Neue Funktionen per Update

Das erst seit November 2022 am Markt befindliche Kindle Scribe erhält wieder einmal neue Funktionen. Seit meinem Testbericht hat man bereits neue Funktionen hinzugefügt und mit dem Lasso-Tool oder einer verbesserten Organisation auch neue Features in Aussicht gestellt.

Eine der vier Neuerungen hatten wir bereits aufgegriffen. Dokumente aus Microsoft Word lassen sich fortan direkt zu einem Kindle senden. Das Kindle Scribe ist da wohl am ehesten das Kindle, welches man mit Dokumenten beschickt. Diese können im docx- sowie doc-Format sein und direkt über die Microsoft-Word-App, den Desktop oder den Browser an das Kindle Scribe gesendet werden. Voraussetzung ist ein Microsoft-365-Abonnement. Bei Windows befindet sich das Update bereits in der Verteilung, Mac und Web sollen in Kürze folgen.

Neu ist zudem eine Übersicht, die einen schnellen Blick auf mehrere Notizbuchseiten aus der Vogelperspektive erlaubt. Über die Ansicht kann man schnell zu einzelnen Seiten navigieren, Seiten hinzufügen bzw. einfügen oder auch einzelne Seiten verschieben oder löschen. Das eine solche Funktion fehlt, monierte ich noch in meinem Testbericht, praktisch dass man da sinnvoll nachbessert.

Um das große Display des Kindle Scribe auszunutzen, bietet man eine Option für eine zweispaltige Ansicht an, wenn der E-Book-Reader im Querformat ausgerichtet wurde. Die Option versteckt sich im neuen Aa-Menü-Setting, über welches man die Layouts verwaltet.

Zu guter Letzt bietet man Verbesserungen für das Lesen und Kommentieren von PDF-Dateien. Man kann den Kontrast für Inhalte erhöhen oder auch verringern. Der neue Kontrastregler wird in PDF-Dokumenten, die über „An Kindle Senden“ importiert werden und auch bei den PDF-Kataloginhalten sichtbar.

Das Update kommt, wie üblich, automatisch per Wi-Fi. Der Rollout erfolgt über die kommenden Wochen. Ihr könnt das Ganze auch selbst anstoßen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Gibt es Erfahrungsberichte von Menschen, die ein iPad nutzen und den Scribe?
    Warum könnte ich den Scribe brauchbar, wenn ich ein iPad mit Stift habe?
    Geringeres Gewicht interessiert mich nicht, sondern sinnhaftes Arbeiten.
    Wo sind die Vorteile?

    • Felix Frank says:

      Hatte doch meinen Bericht verlinkt.
      Vorteile gegenüber dem iPad:
      + geringeres Gewicht (wie du schon sagst)
      + ablenkungsfrei (Klar gibts Fokus-Modi etc., aber man ist dann nicht verleitet zwischen Apps und Benachrichtigungen rumzuklicken. Wohl eher ne persönliche / Disziplin-Geschichte.
      + Akkulaufzeit (kann man je nach Nutzung locker in Wochen messen)
      + E-Ink ist augenfreundlicher, auch bei Sonnenschein problemlos ablesbar.

  2. Grumpy Niffler says:

    Schön zu sehen, dass Amazon hier tatsächlich nachbessert. Die Hardware ist interessant aber bei der Software ist noch viel Luft zum Konkurrenten Remarkable. Wenn die Entwicklung kontinuierlich weiter geht, könnte sich das aber durchaus noch drehen.

  3. Word ist definitiv ein guter Anfang – wenn das OneNote mit Sync drauf läuft bin ich mit dabei

  4. Auch nutzbar mit sensiblen Daten?

  5. Willi Winzig says:

    Verstehe ich das richtig: Word-Dokumente kann ich nur an den Scribe schicken, wenn ich MS Office-Abo habe?

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