ING: Anpassung der AGB für PSD2 – und Apple Pay?

Als Apple Pay in Deutschland startete, gab es einige Institute, die nichts zum Thema sagten. Einige schossen gegen das System (Sparkassen), andere sagten zumindest schwammig etwas aus. Ich hin Kunde der ING und hatte zum Start von Apple Pay in Deutschland ein Konto bei N26 genutzt, um das System testen und nutzen zu können. Klar, schöner ist es vielleicht, das Hauptkonto eingebunden zu haben.

Aber dass Apple Pay zur ING kommt, das stand ja schon einige Zeit fest, denn in anderen Ländern ist das ja schon gestartet. Nun hat man auch die Kunden informiert, dass sich Dinge ändern, wohlweislich aber Apple Pay nicht direkt genannt.

Man spricht von der Anpassung der AGB, was ja nicht nur etwas mit Apple Pay zu tun haben wird. So werden beispielsweise die VISA-Karten der Kunden zu Debitkarten, was auch bedeutet, dass Kartenumsätze am selben Tag gebucht werden. Ebenso erwähnt man schon die „Digitale VISA Card und die girocard“. Zu diesem Punkt schreibt man, dass man auf künftige Entwicklungen gut vorbereitet sein möchte – was dies bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Laut der Kundeninfo werden die neuen AGB zum 14. September in Kraft treten. Vielleicht will die ING ja zum Start von iOS 13 endlich mit Apple Pay auf den Markt kommen. Zu bedenken ist aber auch, dass viele andere Institute ebenfalls Anpassungen vornehmen, nicht wegen Apple Pay, wohl aber aufgrund PSD2 (Payment Services Directive2), was ab dem 14. September eben greift.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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52 Kommentare

  1. „So werden beispielsweise die VISA-Karten der Kunden zu Debitkarten“, das ist richtig sch*** und die tägliche Abbuchung ist nur eine kosmetische Änderung.

    Wichtiger ist, dass ein Point of Sale mit einer Credit Visa einen pre approved Kreditrahmen ausschöpfen kann und alle Zahlungen garantiert sind, ausnahmslos. Im Zweifelsfall übernimmt das Visa System bzw der Kartenausgeber das Zahlungsrisiko, Visa kann auch an Stelle der ausgebenden Bank bei Credit Zahlungen autorisieren (sogenanntes stand in Processing), wenn die Bank aus technischen Gründen gerade keine online Freigabe geben kann, bei Debit nicht.

    Bei einer Debit ist das Zahlungsrisiko beim Händler. Das ist der einzige relevante Unterschied zwischen Credit und Debit, die meisten Leute denken ja dass das was mit Kreditrahmen, monatlicher Abbuchung oder so zu tun hat. Diese Zahlungsmodalitäten zwischen Endkunde und seiner Bank sind dem Point of Sale egal und haben auch nichts mit Credit oder Debit zu tun.

    Das heißt, dass die Visa in Zukunft von Hotels, Autovermietungen, etc. nicht mehr akzeptiert wird, diese wollen eine Credit mit der entsprechenden Zahlungsgarantie.

    Die Bank spart natürlich Geld und Aufwand, weil sie nicht mehr in der Haftung für Zahlungen steht, sondern das Zahlungsrisiko an den Point of Sale abwälzen kann. Ich muss mich jetzt also nach einer neuen Kreditkarte umschauen. Na wunderbar.

    • Ganz so schlimm ist das nicht, denn bei der Debitcard wird das Konto ggf. vom Hotel gleich pro forma belastet. Die Rückantwort der Bank also lautet, das Geld ist vorhanden. Beim Checkout wird die tatsächliche Belastung (Rechnungsbetrag) gegen die pro forma Belastung getauscht. Am point of sale bleibt dann nur das Risiko der Höhe nach zwischen der pro forma Belastung und dem endgültigen Rechnungsbetrag.
      Für den Kunden reduziert sich natürlich der Kontostand bereits mit der pro forma Belastung. Wenn du das vermeiden möchtest, bleibt nur die „echte“ Creditcard, die es bei der ING nicht gibt. Aber es gibt auch andere ordentliche Anbieter.

      • Ist ja richtig, dennoch akzeptieren viele schlicht aus Prinzip keine Karten mit Debit Aufschrift als Sicherheit, vor allem in Asien und Nordamerika.

        Es ist jetzt die Amazon Visa geworden, als Prime Kunde gebührenfrei und aktuell gibt’s noch 70€ Startguthaben.

    • Ich kann dir die amex blue (kann auch schon Apple Pay) oder die Santander 1plus card empfehlen.
      Beide sind reine Credits und kostenlos.

      VG

      • chris1977ce says:

        Danke für den Tipp mit der AmEX Blue!
        Hatte bisher die kostenlose AmEx Payback, und soeben den Wechsel beantragt. 🙂

        • Für Autofahrer könnte auch die BMW-Amex interessant sein. Ab 4000 € Umsatz/Jahr beitragsfrei sonst 20 €/Jahr, 1% Gutschrift auf Tankumsätze, Auslandskrankenversicherung

          • chris1977ce says:

            Ja hab ich gesehen.
            Tankumsatz könnte ich auch per kostenloser Santander 1Plus Visa Karte nutzen (wenn ich denn wollte); Auslandskrankenversicherung habe ich extra (nur ein paar Euro im Jahr – aber weniger als die 20 Euro der AmEx BMW).

    • genau das wollte ich bei der Hotline nochmal nachfragen/klarstellen lassen, aber selbst gestern um 2230(!) bin ich in der Warteschlange gelandet. Da hatte ich aber grade keinen Bock drauf und werde es daher später nochmal nachholen
      Das wäre ja ein extremer Nachteil. Aber gibt ja noch eine kostenlose Mastercard bei allenmöglichen Käufen (z.B. bei Thalia) hinterhergeschmissen

      • Falls dir der Support vernünftig antwortet, fühl dich frei das hier zu ergänzen. Ich würde sonst auch noch mal dort anrufen wollen. :/

        • laut Aussage der Mitarbeiterin ändert sich in der Funktionalität nix. Es steht (auf der Rückseite) eben nicht mehr „credit“ drauf. Neue Karten kommen auch noch mit dem erhabenem Druck der Nummer/Name etc
          Von daher sollte man eigentlich safe sein. Es sei denn, ein Händler schaut auf die Karte, sieht dass DEBIT draufsteht und lehnt ab.

          • Das wurde mir gerade auch exakt so vom Support bestätigt. (Hab auch explizit nach den Autovermietungen, etc. gefragt)

            Außerdem will die ING wohl eine „richtige Kreditkarte“ (Wortlaut Support!) rausbringen, es sei aber noch nicht sicher ob noch in 2019.

            …jetzt die Frage: Hat die Support-Person da Unsinn erzählt? Weiß jemand etwas davon? 😀

            • Kurzer Nachtrag. Hier ( finanz-szene.de/news/08-07-19-commerzbank-ing-deutschland-visa-funding-circle-creditshelf-lidl-pay/ ) steht, bei der ING Deutschland wird ein Wechsel auf ein (hierzulande) neues Produkt, die Visa Debit stattfinden. Die wird u.a. hier ( visa.de/uber-visa/newsroom/press-releases.2874786.html ) vorgestellt.

              Wenn man sich jetzt fragt, was der Unterschied zwischen bisherigen ING Visa Credit Karten mit Quasi-Debit verrechnung und der neuen ING Visa Debit ist, erklärt das dieser Artikel hier: finanz-szene.de/payments/ist-die-debitkarte-von-visa-wirklich-so-neu-wie-visa-tut/

              • cool, Danke für die Links. Wobei der 2. Artikel (vom Mai) die Frage ja auch nicht wirklich beantwortet, ausser vllt dass es vorher ~6 Tage waren und zukünftig <2 Tage (sofort?), bis das Geld abgezogen wird. Was mir dann relativ wumpe ist.
                Also scheint alles beim alten zu bleiben, ausser der Aufdruck auf der Karte. Was ein Aufstand

        • Ich habe wegen der Debitkarte bei der ING nachgefragt, hier ist die Antwort:

          Ab September 2019 werden Ihre Umsätze unmittelbar nach Eingang Ihrem Girokonto belastet. Ihre aktuelle VISA Card nutzen Sie bis zum Ablauf der Gültigkeit. Im Anschluss erhalten Sie unaufgefordert eine neue Karte, welche Sie weiterhin an allen Geldautomaten, beim Händler vor Ort und beim Online-Shopping mit VISA-Zeichen problemlos einsetzen können.

          Auch heute schon ist es möglich, dass vereinzelte Händler die Zahlung mit der VISA Card ablehnen. Die Ablehnung ist eine rein geschäftspolitische Entscheidung und hat mit der Funktionalität der Karte nichts zu tun.

          Manche Autovermietungen / Hotels akzeptieren keine Debitkarten, da sie befürchten, dass die Abrechnung ggf. nicht belastet (Kreditlimit, bzw. Girokontolimit sind nicht ausreichend) und dadurch keine Abrechnung erfolgen kann.

          Für mich ein No-Go und ich werde mir nach 20 Jahren wohl eine neue Bank suchen (nicht nur deshalb, aber das hat das Fass zum Überlaufen gebracht).

    • Bei einer Debitkarte liegt das Risiko beim Händler? Kannst Du das belegen?

    • Waren das nicht schon immer debit Karten ? Bei mir ist der Umsatz sofort vorgemerkt und wird innerhalb 2-3 Tage abgebucht. Finde ich zur Übersicht Klasse

  2. Die Abbuchung der VISA-Umsätze erfolgt doch schon seit Ewigkeiten täglich. Zumindest bei der von mir genutzten VISA, die es zum Giro kostenlos dazu gab. Oder hat die ING verschiedene VISA-Typen?

    • Das habe ich mich auch gefragt, da ich vor ein paar Wochen eine neue VISA Card (weiß) von der ING bekommen habe und auf dieser „VISA Credit“ aufgedruckt ist.

    • Das hat damit nichts zu tun. Weder das Visa System noch der Point of Sale interessiert sich dafür wie der issuer und du die Bezahlung der Belastungen untereinander regeln. Die meisten Leute verwechseln da hierzulande ohnehin die Charge Card (monatliche Sammelrechnung, fester Verfügungsrahmen – nicht mit Kreditrahmen zu verwechseln) mit der Credit Card (nur Teilzahlungen/Raten und ein hierfür dauerhaft eingeräumte Kreditrahmen). Beide haben jedoch gemeinsam im Visa System als Credit zu gelten, was schlicht eine Zahlungsgarantie für den Point of Sale bedeutet. Das Risiko für Ausfälle übernimmt Visa bzw der Issuer.
      Bei Debit immer der Point of Sale, selbst wenn eine Zahlung zuerst genehmigt wurde aber der Kunde zB hinterher reklamiert. Dann muss sich der Point of Sale direkt mit dem Endkunden herumschlagen. Viel Spaß das gar international zu machen, zB als US Hotel mit einem Kunden aus DE der hinterher einfach die Zahlung zurückzieht. Genau darum geht Übersee meist nichts mit Debit.

      Ein Vergleich ist vielleicht Girocard Lastschriftzahlung = Debit, Girocard online Zahlung mit PIN Eingabe und Autorisierung = Credit, aus Händlersicht bzgl des Risikos. Vielleicht wird mit diesem Vergleich klar warum viele Hotels und Autovermietungen nur echte Credit Karten nehmen bzw bei der Aufschrift Debit ablehnen. Bei Credit hat der Point of Sale immer sein Geld sicher, immer, immer. Selbst bei krimineller Nutzung, geht dann auf Kosten der ausstellenden Bank. Bei Debit ist die Bank raus aus dem Spiel und der Point of Sale darf selbst schauen wo er bleibt bzw verliert Geld.

  3. Habe keine Problem mit Debit. Hatte vor einigen Jahren Consorsbank gehabt – welche die Prämie entfernt und eine mindest Abbuchung eingeführt haben -fand ich nicht so toll und Apple Pay fehlte noch. Seit einigen Monaten habe ich nun Comdirect. Sehr coole Beratung und co.

    Brauche keine Credit Kart.
    Gestern ein Konto bei ING aufgemacht, da ich nun Gebühren bei der Spasstkasse („Sparkasse“) bezahlen müsste. Sehe aber keine ach so tollen Leistungen. Eher weinen die, dass deren Automaten genutzt werden von anderen Banken (so die Damen am Telefon)

    Hoffe mal, dass mein Geld bei der ING gut aufbewahrt ist.

    • Ich glaube die Sparkasse bekommt von der Diba genug Gebühren für die Automatennutzung….. Glaube im Schnitt sind es 1,60€.

      Also 4* bei der Sparkasse Geld abheben und die bekommen sogar mehr Gebühren. 😉

    • Was mich bei der ING nervt, ist dass man nur für die Kreditkarte einen PIN selbst festelegen kann, für die maestro Karte aber nur den von der ING festgelegten nutzen kann 🙁

      • Wäre mir egal xD kann mir eh nur die von der Spasstkasse merken weil ich die am längsten habe. An den Rest komme ich per verschlüsselten Datenbank.

        Gibt eh zu viele Passwörter und Pins die man sich merken muss. Egal ob auf arbeit oder zuhause.

  4. ich sehe da auch kein wirkliches Problem, denn es ist so, wie es Andreas schreibt: schon lange werden beim Bezahlen mit der Visa die Buchungen direkt angezeigt in der App.
    der Händler, das Hotel oder sonst wer, bei dem die Visa dann eingesetzt wird, bekommt auf jeden Fall das Geld.

    • > der Händler, das Hotel oder sonst wer, bei dem die Visa dann eingesetzt wird, bekommt auf jeden Fall das Geld.

      Ich dachte die Unsicherheit bezieht sich auf den Verdacht, die Akzeptanz der Karte könnte unter der Änderung leiden?

      …denn ob das jetzt heute oder morgen abgebucht wird macht ja keinen materiellen unterschied.

      • hm, kann der Händler das denn überhaupt erkennen, ob es nach der Änderung eine Debitkarte ist? optisch isses immer noch eine Visa, wahrscheinlich mit den höheren Gebühren, die die Händler etc. dann zahlen müssen.

        • > hm, kann der Händler das denn überhaupt erkennen, ob es nach der Änderung eine Debitkarte ist?

          Das ist die Frage. Rein optisch steht im Moment ja sogar „credit“ drauf. …wir rätseln hier, ob am Terminal mit dem Wechsel irgendetwas anders abläuft. (Jetzt mal von der Abbuchungsgeschwindigkeit abgesehen.)

        • Ja da werden issuer codes übertragen, die Lesegerät übersetzen das dann und zeigen zB eine fette rote Warnung an, so schon selbst in den USA bei einer Autovermietung gesehen (mit der Debit meines amerikanischen Freundes, war aber auch ne Visa).

  5. warum führt denn keine Bank Google Pay ein? Schon nervig irgendwie….

  6. Dann freut Euch schon mal auf die PSD2 Umstellung bei der ING: der Multibanking-User (z.B. Subsembly Banking4) schaut nämlich in die Röhre, weil ING ab 14.09.19 den HBCI-Zugang abschaltet bzw. nicht PSD2-konform umstellt.
    Rege Diskussion dazu hier: https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/psd2-richtlinien/

    • Nur für third-party Multibanking Clients. Wenn man den ING Client verwendet ändert sich wohl nichts.

    • das regt mich gerade auch ein bisschen auf, habe eine sehr gut funktionierende Banking App. Eigentlich sollte mit der PSD2 (Payment Services Direktive 2) doch der externe Zugriff auf die Kontodaten besser geregelt sein. Aber was machen die, schalten einfach mal die FinTS/HBCI Schnittstelle ab.
      Und das  Pay jetzt kommen soll ( oder google Pay) kann ich beim besten Willen nicht aus den neuen AGBs herauslesen. Zusammen mit dem in den anderen Kommentaren beschriebenen Änderungen der VISA Karte steht wohl ein Wechsel zu einer anderen Bank an.

      So schnell kann das gehen, war bis vorgestern noch zufrieden mit der ING, aber meine Banking Software ist mir halt wichtig.

      • Was mich dazu noch nervt ist dieses vorgeschobene die EU ist schuld. Die PSD2 gibt viel vor. Aber der Zwang auf eine Nutzung der eigenen APP und das Schließen der FinTS sowie ignorieren der Berlin Group zwingt keiner. Es zwingt lediglich, eine Sichere Implementierung zu machen. Die VR Banken, Sparkassen etc machen das ja auch. Das ist auf deren Mist gewachsen. Zudem ChipTAN bei allen Experten als sicherste Variante gilt. Einen propietären PhotoTAN Elektroschrott für 32 Euro zu kaufen eher Mangelhaft. Und will ich auch nicht. Ist die einzige Lösung überhaupt richtige zwei Faktoren zu haben.
        FinTS zu verteufeln ist leicht. Vor allem wenn man offensichtlich alle auf die App bringen will…

        Zudem Die AGB die App als Standardvariante vorgibt und alles weitere als Zusatzleistung, die nach dem Leistungskatalog behandelt wird. Sprich: Man behält sich vor das alles andere mal Geld kosten kann.

        Weiteres Manko: Sie werfen seit Wochen die so genannte Kostenübernahme bei Missbrauch der von heise.de als unsicher eingestuften App-Freigabe (ich mache alles auf einem Gerät, wo ist da der zweite Faktor bitte?? Der Fingerabdruck? Nunja…). Die AGB liesst sich hier allerdings ganz anders….. Das Risiko liegt fast ausschließlich beim Kunde. Generell rate ich allen Kunden die Lektüre der AGB. Durchaus interessant was Da drin steht.

        Das können andere Banken besser. Aber darf jeder für sich entscheiden, für mich ist Sicherheit und eine externe FinTS Schnittstelle wichtig. Und die EU und die PSD2 als Grund vorzuschieben, mag Schlau sein. Die EU ist doch gerne der Sündenbock. In dem Fall glaube ich nur nicht dran… und die Politikverdrossenheit Schürt es gleich mit.

        Gerne mal bei der DIBA selbst im Faq zur iTAN Abschaltung die Kommentare lesen… da glauben viele nicht dran und viele sind Dauer.

        War bei Apple Pay ja auch so. Erst sollte nur Paydirekt und eigene Lösungen sein, nachdem die Kunden gehen dann plötzlich doch Apple Pay… für mich ist das Kopflos… und Zwang Sachen zu Nutzen die ich nicht will…

        Im Grund alles meine persönliche Meinung So wie es bei mir ankommt für mich ist die Diba keine Bank mehr, der ich vertraue. Dazu kommen noch technische Schwierigkeiten (online Banking einfach mal gesperrt bei mir und meiner Frau, obwohl nichts war.). Lieber bezahle ich einen Euro im Monat und werde ernst genommen. Muss man aber nichtmal. Die alternative hat sogar schon Apple Pay 😉

        • >Weiteres Manko: Sie werfen seit Wochen die so genannte Kostenübernahme bei Missbrauch der von heise.de als unsicher eingestuften App-Freigabe (ich mache alles auf einem Gerät, wo ist da der zweite Faktor bitte?? Der Fingerabdruck? Nunja…). Die AGB liesst sich hier allerdings ganz anders

          nur zum richtigen Verständnis: wer soll denn geschrieben haben, dass die App-Freigabe der Überweisung etc auf dem gleichen Handy stattfinden soll, wie Überweisung (per Browser oder per App?) selber? Das schlägt doch nicht die Ing so vor?! Dass das grundsätzlich möglich sein wird, ist klar. Aber das hat sich mir auch nie erschlossen, wie die Ing da auf die 3 Sicherheitsmerkmale kommt.
          Ich werde dabei bleiben, dass ich von unterwegs keine Überweisungen machen werde. Warum auch. Und zu Hause arbeite ich bisher ja auch mit mTan

          • Bei mTAN verbieten sie es sogar explizit in den neuen AGB. Die Nutzung auf dem Gerät auf dem die mTAN empfangen wird ist ausgeschlossen. Aber nur die mTAN…
            Wenn Sie eine Banking App anbieten, die aber auch zur Freigabe genutzt wird, dann müssen sie es nicht explizit schreiben. Und anders als bei mTAN schreiben sie eben kein zweites Handy vor.
            Was man in der Realität macht oder nicht ist dann die Entscheidung des einzelnen. Das es Theoretisch möglich und abgedeckt (App) und bei mTAN explizit ausgeschlossen ist ist ehrlich gesagt seltsam. Natürlich steht nirgends das man es machen soll. Sie bewerben jedoch: „Sicher – Aufträge schnell und sicher freigeben per Fingerprint oder mobilePIN“. Zwei klicks weiter im Slider: „Fotoüberweisung – Überweisungen so einfach wie ein Selfie: Rechnung fotografieren, freigeben, fertig.“

            Mehr muss ich dazu nicht sagen. Die Mehrheit wird sich keine Gedanken machen dass es quatsch ist. Und wer viel unterwegs ist, der fährt mit Banking 4 + TAN Generator + Karte auf dem Handy sicher nicht viel unsicherer als am PC. Zumindest iOS bekommt ordentlich updates, mit PIN Sperre + Automatischer Löschung bei mehrfacher Falscheingabe ist es ein vertretbares Risiko – was jeder für sich entscheiden muss.

            Wer also mit Browser und Appfreigabe leben kann, für den ist das i.O. Für mich wiegt die Abkehr von FinTS/HBCI deutlich mehr…

        • Was AGB sind bestimmt das Gesetz, nicht eine Überschrift.
          Wenn in den Produktinformationen an einer Stelle eine weitgehende Sicherheit für den Kunden versprochen wird, dann kann das nicht im Kleingedruckten einfach wieder zurückgenommen werden. In den über 10 Jahren mit meinem Girokonto bei der Bank habe ich auch noch nie von einem Fall gehört, bei dem ein Kunde im Stich gelassen wurde. Also beruhige dich wieder. Dass Onlinebanking aus Sicherheitsgründen lieber einmal zuviel gesperrt wird ist dahingehend auch ein gutes Zeichen.

          Bzgl der Freigabe per App musst du dir das etwas wie zwei virtuelle Maschinen in einer virtuellen Maschine vorstellen. In einem Raum stehen zwei Computer nebeneinander, auf dem einen läuft die Software zum Banking, auf dem anderen die Authentifizierung, jeweils mit eigenen Verbindungen zur Bank. So sind derartige Apps der Banken aufgebaut.

          Da kein IT System der Welt seriös und im Wortsinne zu 100% sicher ist – nur im übertriebenen Marketingsprech, aber kein Informatiker würde solch eine absolute Aussage wagen – gibt’s immer ein Restrisiko und mögliche, abstrakte oder exotische Angriffe. Aber erstens gibt’s die Garantie der Bank die einspringt, wenn du sonst alles richtig gemacht hast und zweitens reißen sich Kriminelle schlicht kein Bein aus um an dein Konto zu kommen wenn es soviele naive Leute gibt mit denen zB Phishing immer noch funktioniert. Oder fake shops oder ransomware oder oder..

          Was mich an der neuen Rechtslage viel mehr ärgert ist die Biometrie so verschwenderisch einzusetzen. Wenn es Mal technische Verfahren gibt die zB meinen Fingerabdruck abfangen und replizieren können, dann kann ich den nicht ändern, nie, mein ganzes Leben nicht. Passwörter, PIN, Chip Karten, wurscht. Aber biometrische Merkmale sollten für ganz wenige Anwendungen reserviert bleiben, beispielsweise Reisepass und Personalausweis. Da wäre es sinnvoller gewesen bei der iTAN Liste zu bleiben, es gab in all den Jahren nur einzelne geschädigte Kunden die ohne eigenes Verschulden geschädigt wurden und die wurden von ihren Banken auch schadlos gestellt. Die Politik hat hier ohne Not ein Fass aufgemacht.

    • Danke für den Link. Ich hatte vor ein paar Jahren mal bei den Diba angefragt, wie es denn mit TAN Generator aussieht. Damals hatte ich die Antwort bekommen, dass es keinen TAN Generator geben wird, aber wie toll doch die drei anderen Verfahren sind (Handy App, mTAN und die gruseligen iTAN-Papierlisten aus den 90ern). Ich hab dann von einer Kontoeröffnung Abstand genommen.

      Lustigerweise soll es jetzt doch einen TAN-Generator geben, ich habe aber inzwischen irgendwie kein gesteigertes Interesse mehr, Kunde bei dieser Bank zu werden.

    • ahh, photoTAN; bei der Commerzbank kommt da eine 7-stellige TAN raus.
      Wäre mir zu wenig, am besten/sichersten sind doch mindestens 22 Stellen am Stück, besser noch 34, wie die maximale Größe des IBAN-Monsters.
      Und bitte, liebe Bank, ohne Leerstellen und in maximal 30 Sekunden fehlerfrei eingetippt .

      Ach, ich freu mich.

  7. Für alle die es interessiert hier die Antwort der ing bzgl Visa Debit Änderung und Einsatz:

    Sie fragen sich, welche Änderungen sich mit Ihrer VISA Card ergeben?

    Ab September 2019 werden Ihre Umsätze unmittelbar nach Eingang Ihrem Girokonto belastet. Ihre aktuelle VISA Card nutzen Sie bis zum Ablauf der Gültigkeit. Im Anschluss erhalten Sie unaufgefordert eine neue Karte, welche Sie weiterhin an allen Geldautomaten, beim Händler vor Ort und beim Online-Shopping mit VISA-Zeichen problemlos einsetzen können.

    Auch heute schon ist es möglich, dass vereinzelte Händler die Zahlung mit der VISA Card ablehnen. Die Ablehnung ist eine rein geschäftspolitische Entscheidung und hat mit der Funktionalität der Karte nichts zu tun.

    Manche Autovermietungen / Hotels akzeptieren keine Debitkarten, da sie befürchten, dass die Abrechnung ggf. nicht belastet (Kreditlimit, bzw. Girokontolimit sind nicht ausreichend) und dadurch keine Abrechnung erfolgen kann.

    Sie haben weitere Fragen? Dann besuchen Sie uns einfach im Internet: Auf http://www.ing.de haben wir alles Wissenswerte für Sie zusammengefasst.

    Von daher sehe ich das wie Eric (1. Kommentar). Hätte ich das vorher gewusst wäre meine Entscheidung vor einem Monat DKB gewesen.

    Gruß Martin

    • @Marrin
      Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es selten vorkommt, aber es kommt vor. Als wir im Freundeskreis zusammen inm Urlaub waren konnten zwei mit ihrer Kreditkarte keinen Mietwagen bekommen, meine DKB Karte wurde sofort akzeptiert. Auch funktionierte eine Karte von den beiden auch nicht im Flugzeug.

    • trotzdem ja dämlich, weil ich das ja erst erfahre, ob die Karte angenommen wird und dann im Zweifelsfall ja schon „das Kind in den Brunnen gefallen ist“ :/
      Dann muss ich mich ja doch um eine Alternative kümmern

  8. Also ich habe ein Konto nebst kostenloser VISA bei der DKB (da wird einmal im Monat das Konto belastet) und bei der comdirect gibt es auch eine kostenlose Visa und derzeit 75 EUR on top, wenn man Apple oder Google Pay mind. 3x benutzt (kein Mindestgehaltseingang etc.). Dispo bei der Visa richtet sich nach Netto-Gehaltseingang und positiver Schufa-Prüfung.

  9. Hier schreibt Ing übrigens selbst, was die Vor-/Nachteile der verschiedenen Kartentypen ist – eine Debit-Card ist jedenfalls keine Credit-Card:
    https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/kartentypen/

  10. es sollen wohl die aktuellen Visa getauscht werden, auch die mit dem Credit-aufdruck. es soll auch evtl noch 2019 eine digitale Kreditkarte geben, wohl als Apple pay.
    mal sehen, ob es dann zusätzlich noch eine neue, echte Kreditkarte gibt…sonst laufen der ING die Kunden weg, weil ein wesentliches Merkmal zurückgenommen wurde.

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