Infinity Flex Display: Samsung stellt faltbares Display vor

Wie im Vorfeld vermutet, hat Samsung ein faltbares Display vorgestellt. Samsung nennt seine Lösung Infinity Flex Display. Das soll für Nutzer Vorteile haben: Ein noch kompaktes Gerät, welches sich für Filme und Ähnliches auf ein großes Display mit 7,3 Zoll „erweitern“ bzw. auslagern lässt.

Das Smartphone mit einem solchen Infinity Flex Display lässt sich also aufklappen und so der sichtbare Bereich vergrößern.

Google hat bereits die Unterstützung für Foldables angekündigt, Entwickler können dementsprechend ihre Lösungen anpassen. Spannend: Auf der Bühne zeigte man einen Prototypen, der eigentlich nicht erweiterbar war. Ein Smartphone, welches vorne ein Display hat, dessen Inhalt aber auf einem aufklappbaren Display dargestellt werden kann.

Quasi nicht ein erweiterbares Display, sondern zwei Displays – ein festes (Cover Display) vorne und ein flexibles, welches man durch Aufklappen hervorzaubert. Drei Apps können auf diesem Display parallel laufen.

Mal schauen, wie sich das durchsetzt – fand das technisch zwar mega, aber in der Anwendung nicht so überzeugend. Man hat zwar quasi Smartphone und Tablet in einem, aber das Gerät ist eben doch kein richtig kompaktes Smartphone mehr.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Diese Veranstaltung war so abenteuerlich schlecht, dass ich manchmal das Gefühl hatte, ich hätte den falschen Youtube Link angeklickt.
    90% der Zeit waren Allgemeinplätze, wie, the future is now, we are just at the beginning und 1000 thank yous.
    Wie kann man nur so eine grottenschlechte Marketingabteilung haben.

    • Das war auch mein Gedanke beim betrachten des Videos. Gruselig.
      Samsung wäre gut damit beraten mal ein paar Marketing Leute von Apple abzuwerben, die ihnen zeigen wie man sowas richtig aufzieht.

      • Wobei es bei Apple eindeutig zu künstlich rüber kommt. Bei jedem Wort Apple Aufschrei im Publikum. Bei Sachen die es seit 20 Jahren gibt, die Apple aber angeblich gerade erst erfunden hat, Applaus…

        (Google geht nun auch die gleiche Richtung)

  2. Mir gings ähnlich, fands in der Anwednung auch nicht besonders überzeugend. Das Gerät selbst hat man auch nicht wirklich gezeigt, ich denke es wird auch recht dick sein.
    Der Seitenverhältnis des aufgeklappten Displays ist fast quadratisch, z.B. für Filme wie caschys es anfangs im Artikel anspricht bringt das eigentlich gar keine Vorteile.

  3. An und für sich eine coole Sache diese faltbaren Telefone… aber was hat sich Samsung dabei gedacht, dass man auseinander gefaltet dann ein nahezu quadratisches Display hat!? Ja, man hat dann rechnerisch zwar mehr Platz, aber es hat schon einen Grund weshalb Tablets nicht quadratisch sind, sondern 16:9 oder 4:3. Ein Video ist so jedenfalls weiterhin klein, dafür bekommt man oben und unten ganz viel schwarze Balken.
    Hoffen wir mal, dass bessere Formfaktoren folgen.

    • Ich hatte das mit dem quadratischen formfaktor oben ja auch schon geschrieben.
      Aber das ist nunmal ein grundsätzlichen Problem, wenn man zweimal 16:9 / 18:9 o.ä. nebeneinander packt, dass zwangsläufig was (fast) quadratisches rauskommt. Inwiefern das Format Sinn macht, kommt halt stark auf die Nutzung an. Für Videos bringt es gar keinen Vorteil.
      Ich hätte auch keine Idee wie man sowas besser lösen kann, hatte aber auch gehofft, dass Samsung da kreativer ist wie ich 😉 Das mit dem formfaktor ist eins von mehreren Problemen die es bei faltbaren Geräten noch zu lösen gilt, ich bin daher auch nicht sicher, ob faltbare Geräte in der Praxis wirklich Sinn machen werden.

      • Hab Deinen Kommentar erst gesehen als ich meinen geschrieben hatte. Immer diese unverschämte asynchrone Kommunikation. 😉
        Und bei 16:9 oder 18:9 kommt richtigerweise was quadratisches bei raus. Aber wenn man sich Microsoft Surface Geräte ansieht, sind deren Screens 4:3. Das ist auch ganz angenehm, wenngleich nicht primär ein Video-Format. Und das würde dann beim Entfalten zu… voila 4:6, bzw. 2:3.
        Und wenn man es nicht mit Computer-üblichen Formaten hält, nimmt man die gute dt. Industrie-Norm als Vobild. Falte ein DIN-A4 Papier, dann erhältst… DIN-A5. Gleicher Formfaktor, nur halb so groß. Und definiv Hochformat (oder Querformat, je nachdem wie man es hält :D)
        Sagt ja niemand dass man 16:9 oder 18:9 auseinanderfalten muss, nur weil das heute üblich ist.

  4. NanoPolymer says:

    Im Videos selber sieht die Ausleuchtung des Displays auch nicht so toll aus.

    Ohnehin bevor ich überhaupt dran denke so ein Display zu kaufen sollen erst Mal andere testen.

    Für mich ist die erste Frage wie lange es dauert bis man da einen Knick sieht bzw generell Ermüdungserscheinungen auftreten.

  5. Ein solches Smartphone macht dann Sinn, wenn es im ausgeklappten Zustand das Format 16:9 ( z.B. 7 Zoll) hat und im geschlossenem wie ein altes kompaktes Handy mit Tastatur daherkommt.

    • Tatsächlich fände ich es sehr spannend, eine schmale Kiste im Alltagsgebrauch zu haben, in etwa 16:4,5, die man dann auf 16:9 erweitern kann.

      In Verbindung mit der neuen UI von Samsung hätte man dann unten Tastatur, oben kannste deine Nachrichten oder Texte lesen und wenn du es aufklappst, kannst du auch noch Filmchen damit gucken.

      • Ist aber für das Marketing nicht so gut geeignet. Gehen wir der einfachheithalber einfach mal davon aus die Fläche wird exakt verdoppelt. Bei deinem Format würde aus einem 16:4,5 5-Zoll-Phone nur ein 16:9 5,5-Zoll-Phone. Gehen wir von einem 2:1 5-Zoll-Phone aus würde daraus ein quadratisches 6,4-Zoll-Phone. Das lässt sich viel besser vermarkten.

  6. Kannste knicken das Teil.

  7. Robert Lausch says:

    Nicht umsonst hat Samsung das Licht im richtigen Moment heruntergedimmt…

  8. Auch in meinen Augen eine sehr interessante Geschichte, aber: Erst mal abwarten wie sich das finale Produkt schlagen wird.
    An dem Thema beißen sich nicht umsonst schon seit Jahren alle Hersteller die Zähne aus.

    Da ist eine gewisse Skepsis durchaus angebracht :).

  9. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Für mich persönlich ein interessantes Konzept. Ich brauche oft unterwegs eine kleine Arbeitsmaschine: kurz mit Softmaker an einem Text oder Tabelle arbeiten, kleine Änderungen an einer Webseite vornehmen, meine ToDos verwalten. Und ich lese viel. Seit vor ein paar Jahren die ersten flexiblen Displays vorgestellt wurden, warte ich auf ein solches Gerät. Für mich muss es daher auch nicht besonders kompakt sein. Im Gegenteil: bei so viel Bildschirmfläche braucht man ordentlich Akkupower (= Gewicht).
    Momentan wird das ein Nischenprodukt. Und ich hätte gerne einen anderen Hersteller. Von Samsung mit Bloatware und schlechtem Updateangebot habe ich inzwischen die Nase voll.

  10. Junge, Junge, junge, noch kleiner konnte man die Icons im zusammengeklappten Display wohl nicht machen.
    Nein, nicht alles was technisch möglich ist, bringt einen weiter.

  11. Knud Aagaard says:

    Ich mag keine kleinen Telefone.
    Was soll ich mit einem gefalteten Telefon machen?
    Telefonieren – ja. Video ansehen (16: 9) – ja. Nachrichten / Websites / Artikel lesen – Ja.
    Ausgeklappt. Wie groß soll es sein? Etwa 7,8″ groß.
    Machen Sie ein riesiges Telefon – falten Sie es.
    So ist mein egoistische Telefon.
    (Eventuell mit „Yota“ Front).

  12. Bob (der andere) says:

    Ich finde den Ansatz bei dem Teil erst mal gar nicht schlecht.
    Zusammen geklappt ein (relativ) kleines Telefon zum telefonieren (ja, es gibt immer noch Leute die ein Smartphone auch dafür nutzen), Nachrichten lesen/schreiben. Einigermaßen handlich und für normale Hemd- und Hosentaschen geeignet.
    Aufgeklappt kann man Videos schauen, Websites in vernünftiger Größe lesen und sonstige Anwendungen bedienen.

    Der Nachteil ist natürlich, wie bereits mehrfach angesprochen, das quadratische Seitenverhältnis. Auch andere Probleme wird es noch geben (Ausleuchtung, Haltbarkeit).
    Aber das ganze steht ja noch ganz am Anfang, mal abwarten was sich noch tut in Sachen mobile Geräte mit faltbarem Display.
    Letztendlich wird der Markt entscheiden, ob sich das faltbare Smartphone durchsetzt.

  13. Gerade beim Medienkomsum könnte man es machen wie bei Audio: Persönlicher Konsum über Headset mit Brille und Hörer im Bügel, für gemeinsames Schauen Streaming auf TV , Smartscreen oder gar Beamer . Ich höre meine Musik auch selten über die Telefon-Speaker , entweder Kopfhörer oder zzu Hause potente Streaming-Box. Wer guckt denn in seinem Wohnzimmer über einen Taschenfernseher Netflix?

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