Huawei meldet Umsatzrückgang

Huawei ist seit längerem von US-Sanktionen betroffen und das hat das Unternehmen in die Krise gestürzt. Bei den Smartphones hat man hierzulande wohl den Status „bedeutungslos“ erreicht, weil man keine Google Play Services anbieten kann. Schade eigentlich, denn Huawei hätte die Branche sicherlich mehr belebt. Nun gab das Unternehmen am Freitag bekannt, dass sein Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel gesunken ist, da man weiterhin unter den US-Sanktionen leidet, die den Smartphone-Verkauf beeinträchtigen. Der Umsatz des Unternehmens fiel in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent auf 634 Milliarden Yuan (88,89 Milliarden Euro). Der Rückgang kommt nicht überraschend, man prognostizierte dies selbst schon so.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Instagram. PayPal-Kaffeespende.

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7 Kommentare

  1. Huawei ständig gals Opfer darzustellen ist angesichts der vielfach dokumentierten Spionagetätigkeit nicht angebracht. Nur ein paar Beispiele: Das Einspielen einer Backdoor in die australischen Handynetze per Update. Jahrelang die Niederlande abgehört. Terabyteweise Daten aus dem HQ der AU nach China geschickt. Und so weiter.

    • Da gibt es sicher zuverlässige Belege für diese Flut an Behauptungen? Die darüber hinausgehen, dass das irgendwer behauptet, aber Beweise für diese Behauptungen mit Hinweis auf Quellenschutz verweigert? Denn das einfach so hier abzuwerfen, wirkt bestenfalls schlampig.
      Ach, ich suche mal selber.
      https://www.golem.de/news/interne-untersuchung-bei-kpn-huawei-konnte-telefongespraeche-abhoeren-2104-155839.html
      Ein Provider in Holland hat Huawei wohl aus Bequemlichkeit oder aus Kostengründen so uneingeschränkt Wartungszugang zum Netz gewährt, dass Huawei „hätte abhören können“. Den Bericht dazu gibt es wohl schon seit 2010, einen Beweis für tatsächliche Abhöraktionen gibt es nicht.
      Weißt du was, ich suche jetzt nicht weiter, denn ich fürchte, dass ich noch mehr Propaganda und heiße Luft finde. Oder einfach irgendeinen Bugreport, wie es sie zu Tausenden überall in komplexer Software gibt.
      Wie auch immer, ich bin jedenfalls froh, dass wir zukünftig wieder mehr Hardware einsetzen dürfen, deren Backdoors den richtigen Geheimdiensten bekannt sind. Und nicht den Chinesen.
      Wie hier z.B. https://www.golem.de/news/cisco-spionage-backdoor-in-amerikanischen-switches-geschlossen-1905-141025.html

    • @Tobias
      Der Gag dieser Geschichte ist doch: Die Sanktion kam bereits viel zu spät.
      Nachdem unsere Unternehmen und der Staat (auch die USA) für den schnellen Gewinn munter alles an Produktion und Rohstoffgewinnung auslagerten, und jetzt wo man längst von Fernost abhängig ist, verärgert man die Leutz dort.

      Ist immer eine schlechte Idee, in die Hand zu beissen, die einen füttert. Auch wenn ich selber diesen Rat nicht befolge, LOL. Aber ich bin ja auch kein börsennotiertes Unternehmen mit Zwang zur Dividende.

    • Keine Sorge, gleich kommt dass „What about NSA“

  2. hey, da ist ja jetzt alles palletti: keiner spioniert mehr, Huawei ist ja jetzt kaltgestellt. Jetzt sind alle glücklich und sorgenfrei;)

    • Naja, zur kompletten Sorglosigkeit fehlt noch aweng… Aber mit Huawei ist immerhin ein Player aus dem Markt, der potentiell ausspionierte Daten an ein Unrechtsregime weiter gibt, welches ganze Bevölkerungsgruppen in Arbeitslager sperrt… Immerhin ein erster Schritt…. Von all den vielen Ländern, von denen man Ausspioniert (werden kann), ist China sicherlich eines, mit den schlimmeren Konsequenzen (bei Nichtgefallen)

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