Huawei Mate 20 gibt sich in neuem Leak die Ehre

Offiziell ist das Smartphone immer noch nicht vorgestellt worden, geistert aber bereits durch diverse Leaks: das Huawei Mate 20 (Arbeitstitel Hima) bzw. Mate 20 Pro (Arbeitstitel Laya). Nun dringen neue Informationen aus Asien durch, welche teilweise allerdings einigermaßen kurios anmuten. Was passt, ist, dass man den Huawei Mate 20 und Mate 20 Pro jeweils 4000 bzw. 4.200 mAh an Akkukapazität nachsagt. Außerdem soll 15 W Wireless Charging an Bord sein. Per kabelgebundener Schnellaufladung sollen die Akkus wiederum in nur 30 Minuten auf bis zu 70 % kommen. Und auch zu den weiteren technischen Daten gibt es Angaben.

Demnach habe Huawei an der Kamera der Rückseite gebastelt und die bisherige Tele- durch eine Weitwinkellinse ersetzt. Die Frontkamera soll hingegen mit 24 Megapixeln aufwarten. Auch 3D Face Unlock ist beim Huawei Mate 20 Pro freilich an Bord – laut durchgesickerten Folien sogar deutlich schneller als etwa beim Apple iPhone XS bzw. XS Max. Das Huawei Mate 20 ohne Pro-Zusatz soll aber auf eine einfachere 2D-Version von Face Unlock setzen.

Zusätzlich soll das Mate 20 Pro eine spezielle Voice-ID-Technik mitbringen, welche es erlauben könnte das Smartphone über Stimmerkennung zu entsperren. Weil das in Kombination mit der Vibration der Knochen funktioniert, soll die Genauigkeit viel höher sein, als bei anderen Lösungen. Ob die Bezeichnung „Bone ID“ da aber wirklich verlockend klingt, bezweifle ich da mal ganz stark. Ich muss da immer direkt an Knochenbrüche denken.

Äußerst kurios wird es dann, wenn es um die Erweiterung des internen Speicherplatzes geht. Huawei arbeite angeblich nicht mehr vorrangig mit dem microSD-Kartenformat, sondern setze auf eine neue Lösung namens nanoSD. Soll weniger Platz einnehmen und bis zu 256 GByte Kapazität beherbergen. Klar, weil microSD-Speicherkarten natürlich bisher riesig gewesen sind… Was an diesem Gerücht dran ist, muss man also erst einmal abwarten.

Zusätzlich soll das Huawei Mate 20 Pro einen Fingerabdruckscanner direkt im Bildschirm bieten – also ähnlich wie im kürzlich von mir getesteten Vivo Nex. Dort konnte mich diese Lösung allerdings nicht so richtig überzeugen. Ob Huawei es besser macht?

Was die weiteren technischen Daten betrifft, so soll das Huawei Mate 20 Pro den Kirin 980 aus dem 7-Nanometer-Verfahren bieten. Da verspricht der chinesische Hersteller massive Leistung. Dem Chip stehen wohl 6 GByte RAM zur Seite. Für das Mate 20 ohne Pro bleibt es beim gleichen SoC aber nur 4 GByte RAM. Das Mate 20 Pro sei nach Schutzklasse IP67 gegen Staub und Wasser resistent, während das Mate 20 die Schutzklasse IP53 biete.

Huawei wird das Mate 20 Pro und Mate 20 am 16. Oktober 2018 vorstellen. Der aktuelle Leak ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn speziell die Einführung eines nanoSD-Formats, über das man bisher im Grunde nichts gehört hat, kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Warten wir es einfach mal ab, was an den geballten Gerüchten zum Huawei Mate 20 Pro bzw. Mate 20 dran ist.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. „Zur besseren Erkennung durch Bone-ID ziehen Sie sich Ihr Mate 20 bitte nachfolgend mehrmals über den Schädel. Danke.“

  2. Wann ist den nanoSD angekündigt worden? Google zeigt mir nur Ergebnisse zu Nano-Sim an.

  3. phrasemongerism says:

    Was passt, ist, dass
    Was nicht passt ist das Komma.

  4. Dieses Bone ID gehört doch eindeutig zu den neuen Huawei Ohrstöpsel. Nano SD wird tatsächlich die Nano Sim sein, die Abbildung ähnelt auch stark einer Nano Sim. Der gute „Tech“Redakteur wird da was durcheinander gebracht haben.

    Woanders stand noch die Info, dass das Mate 20 Pro ein OLED und das non Pro ein IPS Display hat.

    Das non Pro hat angeblich nicht die neue Schnellladung.

    Es geht leider nicht hervor ob das non Pro auch Wireless charging hat.

    Der Kirin980 soll wohl langsamer sein als angenommen

    Das deutlich teurere Mate 20 Pro soll wohl in den meisten westlichen Ländern angeboten werden, während das Non Pro nur in wenigen Ländern verfügbar sein soll. Ich bin richtig gespannt!

  5. Ich bin auch mal gespannt ob alle 3 modelle hier in D angeboten werden. Das zumindest das Pro den FS im Display hat dürfte klar sein.

  6. Die Kamerabeschreibung ist hoffentlich „falsch“. 24 MP vorne ist bekloppt, und Weitwinkel auf der Rückseite ist noch schlimmer.
    Ansonsten ist das Telefon gut, aber wenn es nicht 16:9 ist, na ja, ich werde bis später warten.

  7. Die werden doch nicht das neue womit sollen wie das letzte benennen ich habe das 20 pro. Das mit den 43 Kameras in der Mitte sieht schon neu aus aber der Name wird doch anders werden Punkt einer Nano SD Karte könnte ich mir schon vorstellen auf Dauer mal sehen wann das kommt muss ja noch nicht bei dem Modell sein bzw hier Haare drin sein gibt es vielleicht mitgeliefert aber man wird keine zweite bekommen erstmal nicht das ist dann auch schon wieder einmal gucken und welche Geräte können die noch lesen.

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