Google Fit im Web wird eingestellt

Benutzer von Google Fit haben es vielleicht gar nicht bemerkt, sofern sie die App nur normal nutzen. Aber: Google Fit wird eingestellt, zumindest die Web-Variante, die ebenfalls die erreichten Ziele und absolvierten Trainings anzeigte. Letztes Jahr habe man Google Fit neu gestaltet und mit neuen Aktivitätszielen ausgestattet, die auf den Aktivitätsempfehlungen der American Heart Association und der Weltgesundheitsorganisation basieren. Man habe außerdem Atemübungen und Startbildschirm-Widgets hinzugefügt sowie eine 30-Tage-Neujahrs-Challenge durchgeführt. Nun konzentriere man sich auf neue Funktionen, mit denen der Nutzer Google Fit noch optimaler auf dem Mobilgerät und der Smartwatch nutzen kann. Daher wird die Google Fit-Website am 19. März 2019 deaktiviert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. wusste bis dato gar nicht, dass es eine web-variante gibt 😀
    solange auf den mobilen geräten alles beim alten bleibt, ist das dann für mich auch schon wieder gut 🙂

    • Von einer Webversion hatte ich auch noch nicht gehört. Interessiert mich auch nicht. Wer Google Fit benutzt, hat doch sowieso 100%ig die App, denn ohne die macht das keinen Sinn.

      • Connectivityyyyy says:

        Aber im Grunde wird den Nutzern damit die Möglichkeit vorenthalten, die Daten direkt zu kopieren.
        Oder auch mal beim defektem Smartphone noch einzusehen.

        • Bei Exportmöglichkeiten ist Google sogar immer besonders vorbildlich.

          Google hat seinen Dienst Takeout, über den Nutzer die Daten diverser Google-Dienste exportieren können: takeout.google.com. Dort kann man auch seine Google-Fit-Daten exportieren.

          Das ist übrigens der Grund, warum ich von Fitbit weg bin. Denn Fitbit rückt meine Daten ohne Bezahlung gar nicht mehr raus, damit ich nicht den Hersteller wechsle, und unterstützen keine direkte Schnittstelle zu hersteller-unabhängigen Diensten wie Google Fit.
          Mit dieser Dongle-Politik hat Fitbit bei mir genau das Gegenteil erreicht.

          • Ja, das Problem kenne ich. Nachdem meine Frau meinen zweiten Fitbit-Tracker mitgewaschen hat und ich mir keinen neuen kaufen wollte, wollte ich auch meine Daten haben ohne noch dafür zu bezahlen. Ich habe denen geschrieben und mit Verweis auf deutsches Recht wissen wollen, welche Daten sie von mir haben … da waren dann auch die Messwerte dabei. 😉

            Aber abgesehen davon bekommt, man die Daten, glaube ich, auch ohne zu bezahlen, nur dann eben immer in so 30-Tage-Häppchen. Macht ein wenig mehr Arbeit, geht aber im Prinzip auch. Wenn es noch so ist.

  2. Bin ich froh, dass ich Google Fit nicht mehr verwende. Und Duo. Und inbox. Und Google+. Und ….

    • Und was nutzt du jetzt? Apple? 🙂

      • Haha, der war gut. 🙂
        Leider ist Googles Politik da schlecht zu verstehen. Man weiß nie, welcher Dienst Bestand hat.
        Statt Google Fit nutze ich für meine Amazfit Bip die App Notify & Fitness.
        Für Duo setze ich auf Skype (da ich auch viel beruflich in Skype unterwegs bin).
        Inbox war toll, aber GMail ist auch Ok.
        Tja und für G+ habe ich noch keinen Ersatz (merke aber, dass ich das auch nicht brauche).

        • Ich finde das ja grad so spannend bei Google:

          – Wird nach Inbox auch noch Gmail eingestellt?
          – Wie viele Tage dauert es noch, bis wieder ein neues Chat-Programm vorgestellt wird?
          – Was kommt zuerst? Der erste Mensch auf dem Mars oder die Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzung in Google Maps für alle? Oder wird Google Maps gar ersatzlos eingestellt?
          – Kriege ich tatsächlich irgendwann mal Google One?

          Wer will weitermachen?

          • Google Maps wird eingestellt? Warum sollte das passieren? Bzw. was wäre denn ein sinnvoller Nachfolger?

            • Das waren rein hypothetische Annahmen und mir liegen keine Informationen vor, dass Google Maps eingestellt wird. Aber rechnen muss man bei Google mit allem. Und ob es einen sinnvollen Nachfolger gibt oder nicht, ist Google bei der Entscheidung, Anwendungen einzustellen, auch völlig egal.

    • Kann ich zustimmen. Bei Google Diensten ist es mittlerweile nur eine Frage der Zeit wie lange es einen Dienst geben wird. Keine Beständigkeit mehr.

  3. Schade, das ich nicht früher erfahren habe, das es die Webversion überhaupt gibt…;-).

    Nein im Ernst, ich liebe es Informationen auf RIESIGEN Monitoren anzuschauen und zu bearbeiten. Ein Smartphone Display ist mir oft noch zu winzig und Fingerübungen auf dem Display, sind je nachdem auch nicht immer der wahre Jakob. Da macht ein 10-Finger-Keyboard mehr Sinn u. auch Spass.

    Gut das ich Google Fit nicht benutzen muss, das herumgeklicke auf dem Display, um bestimmte Daten des Laufs der letzten Woche zu sehen, würde mich nerven…^^

  4. Wieder etwas aus dem Google-Reich was Wear noch beschissener macht. Garmin und Co haben ein megageiles Webfrontend um Trainings zu vergleichen und so. Mit diesem Wearquatsch geht bald nur noch Uhrzeit. Grandios. Bei Google sitzen auch nur noch Merkels, keine Ahnung was die Leute brauchen und wollen.

    • Was für eine Quatschantwort. Meine Fossil-WearOS-Watch wird sehr rege von mir genutzt mit den unterschiedlichsten Apps und Funktionen. Nur weil man anscheinend selber nicht fähig ist seine zu bedienen und einzurichten muss man nicht gleich verallgemeinern.

      • Hier ging es um das Vergleichen von Tranings. Und das geht definitiv nicht auf der Uhr.
        Also ehe man verletzend wird (Stichwort: Quatschantwort), doch noch einmal den Text in Ruhe lesen und analysieren.

  5. Ganz richtig, samu.

    Google Fit Web ist kein Verlust, bei dem aktuelenl Angebot.

    Aber schade ist es schon, da hätte richtig was draus werden können. Aber in der App macht man ja auch eher Bestandspflege.

  6. Naja die Daten wurden grundsätzlich nie alle auf der Webversion ausgegeben. Waurm auch immer. Schade dennoch

  7. Martin Deger says:

    Google: Hey, gute Idee, machen wir die Google Fit Webseite komplett separat von Google Fit auf Handy und Smartwatch. Die User werden ihre Daten bestimmt manuell auf die Webseite kopieren.

    User: Hm, meine Trainingsdaten erscheinen gar nicht auf der Webseite. Schade.

    Google: Die Fit-Webseite wird nicht genutzt. Lasst uns das Angebot also einstellen.

    • Was für ein Quatsch! Hier ist nix unabhängig und keiner muss irgendwelche Daten auf die Webseite kopieren. Da geht wohl deine Fantasie mit dir durch.

      Ich seh meine Trainingsdaten. Vielleicht mal mit dem richtigen Account einloggen?

      • Warum die Ironie ist Realität. Warum zeigt mein Smartphone und Tablez mehr Daten anals die Website. Warum fehlen Trainingseinheiten oder mal Gewichtsdaten. Fragen über Fragen

    • Was für ein Quatsch! Ich sehe meine Trainungsdaten da muss nix kopiert werden.
      Vielleicht mal mit dem richtigen Account einloggen?

  8. Wenn ich etwas bei Google hasse, dann die Kurzlebigkeit der Produkte. Ich nutze Fit besonders seit dem Update auf dem Handy jeden Tag. Einfach wegen der Schritte und dem aktuellen Gewicht.
    Die Web-Oberfläche hab ich auch erst vor 6 Monaten gefunden. Dennoch ärgerlich. An fehlender Server-Ressource kann es ja nicht liegen. Also wieso?

    • Ist ja nicht so dass sowas einfach auf die Server geworfen wird und dann läuft, sondern immer wenn an der App weiterentwickelt wird, muss man auch die Web-Version anfassen und wenigstens prüfen, ob die Änderungen der App sich dort auswirken und dann ggf ein Update für die Web-Version erstellen. Die dafür nötigen Entwickler können wirklich besser an der App arbeiten, da fehlt genug um die lange zu beschäftigen.

      • Senor Alfonso says:

        @Harry
        Hinter der kostenlosen Consumerversion von Google Fit steht ein SDK und Cloud-API
        das sogar von vielen sehr großen Sportfirmen und Fitness-App-Anbietern genutzt wird.
        Das ist also ein kommerzieller Dienst.

        https://developers.google.com/fit/

        d.h. sowohl die App wie auch die Webseite sind nur Frontends.
        Und dass eine kostenlose Consumerversion nur das nötigste als Anreiz bietet und
        kein Produkt mit allen Rafinesssen sein kann, welche alle Möglichkeiten des API
        ausreizt liegt auf der Hand.

        Denn das überläßt Google den OEM’s und deren Apps.

    • Senor Alfonso says:

      @Sebastian
      Was ist daran so schwer zu verstehen ?
      Die Web-Oberfläche von Google Fit war nie wirklich ein Kracher….demzufolge dürften sich auch die
      Nutzerzahlen in engen Grenzen gehalten haben. Da war das „Aus“ vorhersehbar.
      Aber die Einstellung der Webseite heisst ja nicht, dass der Dienst eingestellt wird.

      Denn für Google Fit gibt es ein SDK und ein Cloud-API…damit kannst du dich völlig
      frei austoben und dein eigenes Ding machen.

      https://developers.google.com/fit/

  9. Martin Deger says:

    Tatsächlich! Inzwischen geht es. Hatte mich schon ein paar Monate nicht mehr eingeloggt. Im Sommer und Herbst war noch eine alte Fit-Webseite zu sehen, die nicht mit dem Smartphone synchronisiert war. Umso komischer, dass die Webseite nun gleich wieder eingestellt wird…

  10. Hmm, ich mochte die Website von Fitbit mit den ordentlichen Auswertungsmöglichkeiten auf einem ordentlich bemessenen Display. Jetzt, mit einer Huawei Watch, ohne Webfrontend, muss ich mir alles auf diesem Telefon-Mini-Display anschauen, ohne die Möglichkeit, einfach mal zwei Ansichten parallel zu stellen. Ich habe im Grunde nur darauf gewartet, dass Google die Änderungen in Fit auch in’s Webfrontend überträgt, dann hätte ich meine Daten zu Google übertragen. Hmm, jetzt wohl nicht mehr. Schade.

    • Tjoar. Google entwertet das eigenen Systeme systematisch.
      Eine Aufwertung von Fit wäre ein Anziehungspunkt gewesen, statt dessen wird nur noch am Handy irgendwas ausgegeben.

      Fitbit kenne ich nicht, aber eben die Garminoberfläche oder Strava. Genau das macht die Hardware dann wieder sinnvoll.

  11. Stefan Pfefferkorn says:

    Nicht auch das noch.
    Erst wurde die „alte“ App eingestampft und die neue veröffentlicht. Da konnte man dann keine eigenen Ziele mehr definieren. Das ging nur noch übers Webinterface.
    Dann wurde die Definition eigener Ziele auch noch aus dem Web entfernt.
    Trotzdem war ich gerne auf dem Webinterface, weil ich dort viel genauer z.B. in aufgezeichneten Touren in einen Punkt reinklicken konnte, und hatte dann mit einem Klick die zu diesem Punkt auf der Karte dazugehörigen Fitnessdaten (gerade an Steigungen: Wie hoch war der Puls z.B)
    Und jetzt auch noch die Abschaffung des Webinterfaces 🙁
    Ich bin echt traurig über den Weg, den Google da geht

  12. Bekloppt von Google – geldgeile A…

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