Google entschuldigt sich für misslungenen Mic-Drop-Aprilscherz und erklärt Problematik

artikel google logoGestern war bekanntlich der 1. April, Zeit für mehr oder weniger witzige Scherze, natürlich auch im Netz. Google hat nicht nur einen, sondern zahlreiche Scherze vorbereitet, mit der Mic-Drop-Funktion in GMail ging man aber offenbar einen Schritt zu weit. Bereits im Laufe des Tages stellte Google den Scherz wieder ab, er wurde von einigen Nutzern als weniger witzig empfunden, als sie die Funktion aus Versehen nutzten. Nun hat Google noch einmal per Update nachgelegt und entschuldigt sich für den Scherz, erklärt außerdem, warum genau es so problematisch war.

micdrop

Google hat aber auch daraus gelernt, das neu angeeignete Wissen teilt das Unternehmen auch mit den Nutzern. Google weiß jetzt, dass

1. man die Nutzer vor der Aktivierung des Features fragen hätte sollen.

2. man die Positionierung des Buttons nicht genug bedacht hat. Er war zu nah an den normalen Senden-Buttons.

3. es einen Bug gab, der die Mic-Drop-Funktion auslöste, auch wenn man den Button gar nicht zum Senden nutzte.

Tja, nicht alles, was man selbst für witzig hält, ist eben auch für alle anderen witzig. Dass man nun im beruflichen Umfeld Ärger bekommt, wenn man auf einen Aprilscherz von Google hereinfällt, liegt wohl weniger an den Nutzern selbst als an denen, die sich daran stören. Zumal Nutzer von Google Apps Business, Government oder Education die Mic-Drop-Funktion zu keinem Zeitpunkt angeboten bekommen haben.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

16 Kommentare

  1. Vllt lesen die Leute ab jetzt auch einfach was sie anklicken.

    Aber ich befürchte nicht.

  2. Maybe Google was the fool

  3. Worum geht es überhaupt? Kann nicht mal jemand zusammenhängend die komplette Geschichte erzählen?

  4. was macht die Micdropfunktion eigentlich? passiert da was schlimmes?

  5. Ich habe ebenfalls keine Ahnung worum es geht… sehr hilfreich 🙁

  6. Dämlich wenn die Leute bei angeblich so wichtigen emails nicht einmal lesen was sie anklicken. Tja das Gesetz der natürlichen Auslese scheint zum Glück manchmal auch digital zu funktionieren 🙂

  7. Für die Dummheit mancher Menschen, sollte man sich nicht entschuldigen müssen. 🙁 Hier die Beschwerden im Google Forum: https://productforums.google.com/forum/#!topicsearchin/gmail/mic$20drop

  8. Naja, die Funktion ungebeten in die Oberfläche einzubauen, die Leute täglich für ihren Workflow nutzen, ist schon wahnsinnig dämlich gewesen. Ich möchte mal sehen, wieviele von denen, die hier gescheit daherreden, jeden Tag ihren „send“-Button überprüfen…

    Davon abgesehen sind aber natuürlich die ganzen Leute, die jetzt behaupten, bei ihnen sei beruflich die Micdrop-Apokalypse ausgebrochen, Wichtigtuer. Als ob so ein Vorfall, über den ja auch noch überall berichtet wird, eine Entlassungswelle auslösen würde.

  9. …schon lustig, wenn so ein Konzern wie Google auch mal daneben liegt…zum Glück haben sie es relativ schnell bemerkt und es abgestellt 🙂

  10. @Deniz K.
    Schön das du unfehlbar bist. Selten so einen dummen Beitrag gelesen.

  11. Immerhin ist Google lernfähig u. gibt wenigstens Feedback was man von anderen Firmen aus dem Land nicht unbedingt bestätigen kann. Somit ein + für Google.

  12. +Holgi, Google soll LERNFÄHIG sein? Irgendwie habe ich manchmal den Eindruck, sie nutzen ständig die MicDrop-Funktion. Werfen irgendein neues Produkt auf den Markt, entfernen ein anderes oder bauen ein völlig anderes völlig um (gefühlt nach dem Zufallsprinzip) und kontaktieren lassen sie sich (über das Internet) auch nicht. Irgendwann beheben sie dann vielleicht mal den ein oder anderen Fehler…

  13. „Das hatte beispielsweise zur Folge, dass der Drop-Mic-Minion in E-Mails auftauchte, in denen der Absender sein Mitgefühl über einen Todesfall in der Familie des Empfängers ausdrücken wollte. In einem anderen Fall hat ein Nutzer auf sein erstes Angebot für ein Bewerbungsgespräch seit Jahren auf diese Weise geantwortet “
    http://www.gamestar.de/hardware/news/internet/3270309/google_mic_drop.html

    Ganz ehrlich? Null Mitleid mit solchen Leuten……..

  14. Es war ein Aprilscherz. Wie lange gibt es den ersten April schon?

  15. Markus Maier says:

    Liebe „Selber Schuld“ Brüller!

    Könnt Ihr überhaupt LESEN? Und VERSTEHEN?
    Aus dem Artikel: „3. es einen Bug gab, der die Mic-Drop-Funktion auslöste, auch wenn man den Button gar nicht zum Senden nutzte.“

    So, und jetzt suhlt Euch weiter in Eurer selbstherrlichen Arroganz!

    LG Markus

    PS: Bei Geschäftlichen Nutzern hält sich mein Mitleid zugegebenermaßen auch in Grenzen, aber was hier in den Kommentaren abgeht, grenzt ja echt an $echtschlimmes

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.