Fuchsia OS: Google tauscht CastOS auf dem ersten Nest Hub aus

Seit ein paar Jahren werkelt Google an Fuchsia OS, einem Betriebssystem für viele Plattformen. Im Gegensatz zu den Betriebssystemen Android und Chrome OS werkelt Fuchsia nicht auf dem Linux-Kernel, stattdessen setzt man auf einen neuen Kernel namens Zircon – vor ein paar Jahren nannte man diesen noch Magenta. Während man damals spekulierte, dass Google wohl Fuchsia zum Android-Nachfolger machen könne, sieht die Realität anders aus.

Immerhin: das erste Gerät wird regulär mit Fuchsia ausgestattet, wobei dies nur unter der Haube der Fall ist. Wie 9to5Google schreibt, wird das Update für den Nest Hub (ehemals Google Home Hub) in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt, beginnend mit den Nutzern des Preview-Programms, bevor es für die breite Masse verfügbar wird.

Die Funktionalität wird dadurch nicht beeinträchtigt, der Nutzer wird weiterhin auf seine Funktionen am Hub zugreifen können. Für Google ein guter Test von Fuchsia, ist doch der Nest Hub nicht übermäßig kompliziert aufgebaut, man tauscht das CastOS aus, während der Rest weiterhin für Entwickler (und Google) wie gewohnt ansprechbar ist.

Übrigens: Samsung ist ebenfalls ein Unternehmen, welches an Fuchsia mitentwickelt. Google und Samsung arbeiten auch zusammen an Wear für Smartwatches. Scheint als planen beide Unternehmen vielleicht in Zukunft noch mehr…

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2 Kommentare

  1. Andrerseits hätte Samsung mit Tizen schon extra ein lightweight Betriebssystem für Wearables
    Vermute aber auch, dass diese Allianz Wearables mit FuchsiaOS und Flutter-Apps bringen wird

    • WearOS ist halt auch immernoch nur eine Android Variante, Fuchsia macht sowohl technisch, als auch für Google nicht unwichtig in Sachen Lizenz Dinge anders und durchaus manches besser. Lightweight ist in dem Bereich echt relativ, solange man sich das Java/Dalvik spart, ist es eigentlich egal, ob unter der Haube ein Linux, BSD, Zirkon oder WinNT läuft.

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