Fotos für Mac: alle Bilder bei Google Fotos sichern

Es gibt viele Wege, seine Fotos irgendwie wegzusichern. Gebrannt, gesichert, gespiegelt oder in der Cloud. Und auch dort hat man zig Möglichkeiten. Library bei einem Clouddienst gesichert, Einzelalben oder -Fotos, schier unendliche Möglichkeiten. Für Office 365-Abonnenten sicher interessant: unbegrenzter Cloudspeicher – und auch Prime-Mitglieder haben bei Amazon massig Speicher.

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Apple-Nutzer? Die haben eine neue Fotos-App und damit die Möglichkeit der iCloud-Fotobibliothek. 5 GB gibt es gratis, 20 GB kosten schon 0,99 Euro im Monat und 3,99 Euro legt man für 200 GB hin. Google ist günstiger, zig Promos gibt es – letzten Endes liegt der Preis für 100 GB bei 1,99 Euro und für 1 TB zahlt man 9,99 Euro. Nutzt man also nicht unbedingt die iCloud Fotobibliothek, dann kann man sich überlegen, wo man den Spaß sichert. Man kann ja eigentlich jeden Clouddienst nutzen, wenn man die jeweils genutzte Library umbiegt. Und so funktioniert das auch mit Google, nur dass man hier nicht die Library als Datei sichert, sondern das Foto als solches.

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Google bietet unbegrenzten Speicher für Bilder an, die 16 Megapixel nicht überschreiten. Nutzt man diese Tatsache aus und ist mit einem komprimierten Backup zufrieden, dann kann man die Fotos-App auch mit dem Uploader für Google Fotos koppeln und alle Bilder zusätzlich zu Google schießen. Wie? Recht einfach, Fotos-App und installiertes Uploadtool für Google Fotos vorausgesetzt.

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Im Uploader können frei definierte Ordner angegeben werden. Diese Möglichkeit macht man sich nun zunutze. Per Rechtsklick (sofern justiert) geht es auf eure Library und ihr wählt dort den Punkt „Paketinhalt anzeigen“. Hier sollte sich der Ordner „Master“ befinden, dieser enthält eure Fotos. Diesen zieht ihr jetzt in das Upload-Tool des Google Photo Backups. Aufgepasst: ihr könnt den Ordner nicht direkt auswählen. Ihr klickt in der App auf hinzufügen und zieht den Ordner Master einfach in das sich öffnende Fenster. Das Ende sieht dann so aus:

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Alle neuen Master-Fotos werden nun automatisiert erkannt und zu Google Photos geladen. Ob in Originalgröße unter Anrechnung des Speicherplatzes oder eben komprimiert – das müsst ihr entscheiden und in der Google-App justieren.

Aber nun zu euch: Sichert ihr eure Fotos in der Cloud? Habt ihr andere Strategien? Lasst hören, bin sehr interessiert an euren Erfahrungen.

(via medienproduzent)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. Ich habe anfangs die iCloud Fotomediathek verwendet.. Aber die 5 GB sind halt einfach ein Witz..
    Ich hatte dann Dropbox und den automatischen Bilderupload genutzt – bin nun aber bei Amazon hängen geblieben.
    Der Grund ist recht einfach, unendlicher Speicher für Fotos und die Amazon Photos App lädt alle neuen Fotos automatisch im Hintergrund hoch, nicht so wie die Dropbox App die man hierzu immer starten musste.

  2. Ich weiß nicht…ich habe irgendwie ein besseres Gefühl all meine Fotos Apple zu überlassen als Google. Auch wenn ich dafür 4 Eur im Monat zahlen muss. Außerdem wird sich das eh bald ändern. Apple wird bald gezwungen sein die Preise anzupassen. Es wäre nicht das erste mal. Und es ist einfach praktisch mit der synchro auf alle Geräte. Jedenfalls, wenn man mehr hat als ein iPhone.

  3. Benutze Win, OS X, mehrere iPhones & iPads – mache mein Foto-Backup in voller Auflösung auf meiner NAS und synchroniere alle meine Fotoalben seit Jahren via Picasa mit Google von OS X oder Win. Anschliessender Sync auf alle iOS Geräten (bei Bedarf auf Offline Nutzung) via WebAlbums App. 1a durchsuchbar nach Albennamen innerhalb der App. Würde sogar für diesen Komfort bezahlen … kostet aber nichts … ausser die App und meine „Fotoübertragung“ an Google die Datenkrake … 😉

  4. BTW – danke für den klasse Tipp … ich würde für Apples iCloud bzw meine Fotosicherung auch nicht zahlen wollen … 😉

  5. Meine Fotos wie auch meine anderen Daten wie Musikdateien, persönliche Dateien, usw. sichere ich ohne Komprimierung (nur ein Original ist ein original) auf zwei USB 3.0-Festplatten (in zwei Orten) und meinem Cloudspeicher bei Livedrive, Produkt Briefcase.

  6. Dieser automatisierte Prozess macht vielleicht Sinn für Handybilder, die man überall knipst, aber bei meinen richtigen Fotos ist doch nichts einfacher als sie in einen Ordner schmeißen und „Urlaub 2015“ zu nennen. Optional vorher noch bei ImageOptim rein und fertig…

  7. Die ganze Frickelei ist mir auf die Dauer zu kompliziert gewesen. Immer hat irgendwas nicht geklappt und richtig abenteuerlich wurde es, wenn man den Rechner mal neu aufsetzt. Weil dann wird nicht einfach wieder abgeglichen was schon in der Cloud ist und was nicht.

    Naja. Bin dann bei „Backblaze“ gelandet und sicher meine ganze Platte online als verschlüsseltes Backup. Kann ich weiterempfehlen, wenn man nur ein Online Backup haben möchte wie halt Time Machine beim Mac.

  8. Die Beschreibung seitens Google ist mehr als schwammig. So stellen sich mir folgende Fragen:

    1) Werden Fotos bei der Speicheroption „Hohe Qualität“ – wenn sie unter 16 Megapixel groß sind – im Original gespeichert oder dennoch verkleinert?

    2) Wieso werden Fotos bei der Speicheroption „Original“ – selbst wenn sie unter 16 Megapixel sind – dennoch vom Speicherkontingent abgezogen?

    3) Wie funktioniert überhaupt das „Sichern und synchronisieren“? Via Google Fotos iPhone App werden alle Fotos zu Google geladen. Werden dann in Apple Fotos Änderungen vorgenommen, wird das Bild bei Google dupliziert und sozusagen 2x gespeichert. Löscht man Fotos in der Apple Fotos App wird dieses bei Google nicht gelöscht. Das ist unterm Strich maximal eine One-way-Sicherung und keinerlei Synchronisation.

  9. Meine Fotos speichere ich auf meinem QNAP NAS mit zwei gespiegelten 3TB Festplatten und zusätzlichem Backup auf gleichgroßer USB-Festplatte. Dank VPN-Zugriff ist der Zugriff auf die private Cloud von jedem Gerät und von überall aus möglich. Wer weiß schon was Apple, Gogle & Co. mit unseren Bildern so alles anfangen!?

  10. Zitat Caschy: „Speicher nichts in der Cloud, dass du nicht selbst verschlüsselt hast oder jeder sehen darf.“ > vermutlich inzw. ein Fall von Was-interessiert-mich-mein-Geschwätz-von-gestern…

    • @Tom/Ulf: nur weil ich hier etwas beschreibe, heißt es nicht, dass ich es nutze 😉 Alles schön auf dem NAS bei mir und lediglich mit ein paar Partyfotos für diesen Beitrag getestet. Keine Ursache, nichts zu entschuldigen! 😉

  11. Wieso entschuldigen??! Und wieso Ulf?

  12. Hm, interessant, Caschy, dass du das gar nicht selbst nutzen willst. Dein Artikel suggeriert etwas anderes.

  13. Hey cashy. habe einerseits über die Office 365 University (79,- € für vier Jahre!) unlimierten OneDrive-Speicher und speichere über die jeweilige App auf diversen iOS, Android und Windows Phones Geräten im Haushalt alle Fotos (und Dokumente usw.).
    Parallel habe ich nun auch Google Photos eingerichtet und es so eingestellt. dass mein OneDrive Ordner per Google Photos Backup gesichert wird. Habe nun also ein kostenloses (zusätzliches) Foto-Backup in der Google-Cloud! 🙂

  14. @caschy: Wie sicherst du denn deine Fotos bzw. wichtigen Daten. Auf deiner NAS und/oder in der Cloud?

  15. @Ace85: Bin schon viel durchgegangen, nichts, was mich kickte. Bislang ist alles auf dem NAS. Mal sehen, ob ich später mal die verschlüsselte Möglichkeit via Syno-NAS in der Cloud nutze.

  16. Ich nutze seit 2 Jahren Picasa um meine Fotos auf Windows und Mac zu verwalten. Da es genug Apps gibt kann man die Fotos, wenn sie auf Google-Speicher liegen, auf allen Geräten abrufen, egal ob Win, Mac, iPhone oder Android. Die Synchronisierung klappt bei mir mit Picasa super und man hat auch gleich eine Fotoverwaltung mit übersichtlicher Ordner-Ansicht. Ich mag die Mac Foto App genauso wenig wie vorher iPhoto.

    Seit ein NAS durch einen Wasserschaden drauf gegangen ist, sichere ich nichts mehr nur zu Hause, egal wie viele Platten das NAS hat. 😉

    Alle Files die keine Bilder und trotzdem wichtig sind liegen dann noch verschlüsselt bei tresorit. Bezahlbar und sicher. 100 % Sicherheit wird es nie geben, aber mir reicht das auch so. 🙂

  17. Thomas G. says:

    @Caschy: das ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Was machste, wenn die Bude abfackelt?

  18. Ich kloppe alles auf OneDrive hoch.
    Habe da aktuell 230 GB Speicher komplett kostenlos durch diverse Aktionen (meist hier aus dem Blog, danke nochmal an dieser Stelle).
    Das reicht mir erst einmal locker, auch um größere Sachen wie RAW-Fotos und unkomprimierte Filmaufnahmen hochzuladen (nutze derzeit nur 80 GB).
    Wenn der Gratis-Speicher irgendwann mal zur Neige geht, würde ich mir dann einfach Office 365 für ~70€ im Jahr holen.

  19. @Hans: Wenn ich das bei Google richtig verstanden habe, werden Fotos mit der Option „Hohe Qualität“ immer komprimiert, auch, wenn sie weniger als 16 MP aufweisen. Was genau dabei passiert, weiß wohl nur Google selbst. Auf der anderen Seite werden diese Fotos nicht auf den Speicherplatz angerechnet. Bei der Option „Original“ dagegen wird der Speicherplatz immer berechnet, auch wenn die Bilder kleiner als die o.g. 16 MP sind.

    Meine „normalen“ Fotos sichere ich noch lokal auf externe HDD, für die Fotos vom Smartphone würde ich gerne eine Online-Synchronisation einsetzen. Da bin ich aber noch nicht schlüssig, welcher Dienst es letztlich sein soll. Am besten scheint mir Carousel von Dropbox zu sein, insbesondere, weil man da einstellen kann, dass die hochgeladenen Fotos vom Smartphone gelöscht werden. Das würde auch gleich wieder Speicherplatz frei machen. Allerdings habe ich festgestellt, die App weit weniger Fotos zum Upload vorsieht, als in der Galerie vom iPhone angezeigt werden. Woher kommt diese Differenz und vor allem, wie kann man das ändern?

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