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Fotos für Mac: alle Bilder bei Google Fotos sichern

Es gibt viele Wege, seine Fotos irgendwie wegzusichern. Gebrannt, gesichert, gespiegelt oder in der Cloud. Und auch dort hat man zig Möglichkeiten. Library bei einem Clouddienst gesichert, Einzelalben oder -Fotos, schier unendliche Möglichkeiten. Für Office 365-Abonnenten sicher interessant: unbegrenzter Cloudspeicher – und auch Prime-Mitglieder haben bei Amazon massig Speicher.

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Apple-Nutzer? Die haben eine neue Fotos-App und damit die Möglichkeit der iCloud-Fotobibliothek. 5 GB gibt es gratis, 20 GB kosten schon 0,99 Euro im Monat und 3,99 Euro legt man für 200 GB hin. Google ist günstiger, zig Promos gibt es – letzten Endes liegt der Preis für 100 GB bei 1,99 Euro und für 1 TB zahlt man 9,99 Euro. Nutzt man also nicht unbedingt die iCloud Fotobibliothek, dann kann man sich überlegen, wo man den Spaß sichert. Man kann ja eigentlich jeden Clouddienst nutzen, wenn man die jeweils genutzte Library umbiegt. Und so funktioniert das auch mit Google, nur dass man hier nicht die Library als Datei sichert, sondern das Foto als solches.

Bildschirmfoto 2015-06-04 um 15.08.52

Google bietet unbegrenzten Speicher für Bilder an, die 16 Megapixel nicht überschreiten. Nutzt man diese Tatsache aus und ist mit einem komprimierten Backup zufrieden, dann kann man die Fotos-App auch mit dem Uploader für Google Fotos koppeln und alle Bilder zusätzlich zu Google schießen. Wie? Recht einfach, Fotos-App und installiertes Uploadtool für Google Fotos vorausgesetzt.

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Im Uploader können frei definierte Ordner angegeben werden. Diese Möglichkeit macht man sich nun zunutze. Per Rechtsklick (sofern justiert) geht es auf eure Library und ihr wählt dort den Punkt „Paketinhalt anzeigen“. Hier sollte sich der Ordner „Master“ befinden, dieser enthält eure Fotos. Diesen zieht ihr jetzt in das Upload-Tool des Google Photo Backups. Aufgepasst: ihr könnt den Ordner nicht direkt auswählen. Ihr klickt in der App auf hinzufügen und zieht den Ordner Master einfach in das sich öffnende Fenster. Das Ende sieht dann so aus:

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Alle neuen Master-Fotos werden nun automatisiert erkannt und zu Google Photos geladen. Ob in Originalgröße unter Anrechnung des Speicherplatzes oder eben komprimiert – das müsst ihr entscheiden und in der Google-App justieren.

Aber nun zu euch: Sichert ihr eure Fotos in der Cloud? Habt ihr andere Strategien? Lasst hören, bin sehr interessiert an euren Erfahrungen.

(via medienproduzent)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. Ich sichere alle meine Fotos bei Google Photos. Ist ziemlich easy &‘ ich vertraue Google bei solchen Cloud-Sachen mehr als Apple. Und die Funktionen sind sehr viel besser etc.

  2. Tja, Caschy, ich hoffe, nun merkst du, warum es sinnvoller gewesen wäre, im Artikel klar zu machen, dass du soetwas selbst nicht nutzt. Selbst viele Kommentare lassen durchblicken, dass sie das alles easy-peasy sehen. Wäre sicher anders, wenn du kurz dargelegt hättest, warum du es andsrs machst. Schade.

  3. Never ever speichere ich meine Bilder in der Cloud. Ich habe alles vollautomatisch auf meinem NAS und auch der wird noch auf eine externe 3TB WD Platte komplett gesichert. So habe ich alles immer auf meinen verschiedenen Geräten so wie ich es will. Solange ich da also selbst nichts veränderte läuft auch alles super. Gut, wenn die Bude abfackelt habe ich Pech, aber das Risiko gehe ich halt ein.

  4. JPG IST IMMER KOMPRIMIERT !!!
    … auch wenn die höchste Qualität eingestellt ist!
    … es gibt hier kein Original und jedes mal wenn eine Kopie erstellt wird, wird diese wieder komprimiert!!!

    Wenn man ORIGINALE PHOTOS OHNE KOMPRIMIERUNG HABEN MÖCHTE
    … dann bleiben nur noch folgende Formate: RAW, TIFF, PNG …

  5. Google Photos ist nach meinem Verständnis als Backup doch eigentlich nicht geeignet, da es eben nicht synchronisiert. Metadaten etc. bekommt man da ja nie wieder raus.

  6. @Lutz

    In Picasa kannst du alle Fotos mit Google synchronisieren. Da man einstellen kann die Originale zu synchronisieren, bleiben bei einem späteren Sync auf einem anderen Rechner auch alle Metadaten, etc. erhalten. Ich nutze es um auf einem Windows-PC und einem Mac die gleichen Fotos zu haben und es klappt einwandfrei. Wie es mit der neuen Google Foto App aussieht kann ich natürlich nicht beurteilen – aber Google meint mit „Original“ in der Regel auch das echte Original, wenn man es einstellt.

  7. Benjamin Busche says:

    Ist das App direkt von Google? Gibt’s das auch für Windows?

  8. @max was für ein Blödsinn. Natürlich gibt es bei JPG auch Originale, das hat mit der Komprimierung nichts zu tun. Du bestätigst mal wieder alle Vorurteile über Postings in Großbuchstaben und vielen Ausrufezeichen.

  9. JPEG hat immer Verlust, auch bei „100%“. Es existiert zwar ein Format „Jpeg lossless“, dem wäre ich in freier Wildbahn allerdings noch nie begegnet.

    Im Gegensatz zu Technologien wie mp3 hätte ich allerdings keine Bauchschmerzen mit Jpeg 100%, solange man das nur einmal macht.

    Wer mag, kann sich mal Original und Export in Photoshop als Ebenen deckungsgleich legen, den Ebenenmodus auf Differenz stellen und dann in der entstehenden schwarzen Fläche nach Unterschieden suchen. Der Grauwert beschreibt die Verfälschung.

  10. Hi, ä
    Mat ein Frage. Ich habe meine Fotos schon in Google Drive muss ich diese jetzt auch in Fotos importieren oder wird der genutzte Sprecher weniger?

  11. Diese Software könnte genau das sein, was ich gesucht habe.
    Ich sichere meine Fotos auf einem NAS mit zwei gespiegelten Platten. Und natürlich könnten die (unwahrscheinlich ja, aber möglich) gleichzeitig abrauchen oder meine Bude unter Wasser geraten. Deshalb wollte ich die gerne in die Cloud pusten, was bei der Datenmenge bei „normalen Lösungen“ zu teuer wäre. Da kommt mir Google Fotos gerade recht mit dem unbegrenzten Speicherplatz. Verminderte Bildauflösung nehme ich in Kauf.

    Nun habe ich die Software auf einem extra angelegten Google-Konto laufen und wollte meinen NAS-Ordner sichern. Das funktioniert soweit, erkennt auch Unterordner. DIe Fotos werden aber recht zusammenhanglos auf der Weboberfläche präsentiert. Wäre mir auch noch egal.
    Nur: Nachdem ich gestern Rechner und NAS ausgeschaltet habe (man braucht ja auch mal Schlaf) wird heute nach Windows-Start über dem Icon in der Taskleiste „alle Fotos gesichert“ angezeigt. Auch Neustart der Software etc. nützen nichts. Es werden keine Fotos mehr hochgeladen, obwohl erst ein Bruchteil gesichert wurde. Erwartet Google ernsthaft, dass ich mein Notebook so lange anlasse, bis ~ 1 TB an Daten hochgeladen wurden?

  12. Bei mir läuft alles ziemlich Old-School ab:
    Zwei Backupplatten an unterschiedlichen Orten und Photos zusätzlich in Picasa mit Sync ins WEB
    Ist zwar nicht hipp und schick aber seit zig Jahren bewährt 🙂
    Gruß
    Thomas

  13. Masters enthält aber nur die Originalbilder. Die bearbeiteten sind in einem anderen Ordner, Modifieds oder so ähnlich. Man muss Kopien beider Ordner zusammenführen, damit man einen aktuellen Stand seiner Fotos in einem Ordner hat. Funktioniert eigentlich Phoshare noch?

  14. Ich finde keine Möglichkeit die Google Fotos im iOS zu sichern (okay, Bildschirmfotos :/ ) und somit keine Möglichkeit aus Apps auf meine Fotos zuzugreifen. Damit hat sich Google Fotos für mich erledigt. Schade, dass es keine Synchronisierung in beide Richtungen gibt.

  15. @Martzell: du kannst über die „3 Punkte …“ jedes Cloud Foto lokal auf dein iPhone speichern oder direkt über den Pfeil an andere Apps weitergeben (zB über WhatsApp versenden…)

    Also alles möglich

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