Facebook führt neue Workplace-Funktionen ein

Facebook hat zu Workplace einige neue Funktionen vorgestellt. Dazu zählt unter anderem ein neuer Safety Check speziell für Unternehmen. In Notsituationen können Arbeitgeber mit diesem Feature über einen speziellen Workchat erfahren, welche Mitarbeiter in Sicherheit bzw. welche in Gefahr sind. Zudem lassen sich in Gruppen Beiträge als „wichtig“ markieren. Jedes Gruppenmitglied erhält dann eine Benachrichtigung. Zudem verbleibt der jeweilige Post dann oben im News Feed.

Generell nennt Facebook noch als spezifische Neuerungen für den Workchat an sich:

Neue Funktionen für Workchat:
Chats sowie Video- und Sprachanrufe in unternehmensübergreifenden Gruppen: Mitglieder einer unternehmensübergreifenden Gruppe können ab sofort Gruppen- und Einzelchats, sowie Sprach- und Videoanrufe mit jedem Mitglied der Gruppe beginnen — egal ob der Chatpartner Teil des gleichen Unternehmens ist oder nicht. Unternehmensübergreifende Gruppen ermöglichen es Personen aus unterschiedlichen Unternehmen, zusammenzuarbeiten.
Nicht stören: Workplace-Nutzer können ihren Chat-Status auf “nicht stören” umstellen oder Benachrichtigungen für bestimmte Zeitspannen ausstellen.
Fixieren: Unterhaltungen können nun fixiert werden, sodass sie immer schnell auffindbar sind.
Antworten: Innerhalb einer Unterhaltung kann ab sofort auf einzelne Nachrichten geantwortet werden, sodass deutlich wird, worauf sich die Antwort bezieht.

Mehr zum Thema lest ihr bei Interesse auch direkt in diesem Blog-Beitrag von Facebook. Den Safety Check für Unternehmen will Facebook aber erst ab Anfang 2019 schalten. Wer schon den Early Access testen will, erhält hier die Möglichkeit einer Vorab-Registrierung. Der Modus für „Nicht Stören“ hingegen ist schon ab heute aktiv bzw. kann genutzt werden.

Facebook will zudem einen firmenübergreifenden Unternehmens-Chat ausrollen, damit sich Workplace auch gemeinsam mit Mitarbeitern aus anderen Organisationen verwenden lässt. Das kann für Videokonferenzen und Chats bei Partnerschaften sinnig sein. Bisher war der Austausch immerhin schon über firmenübergreifende Gruppen möglich. Nun geht es aber zusätzlich auch über den Workplace Chat – wenn die jeweiligen Teilnehmer auch in gemeinsamen Gruppen aktiv sind.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Zuviel FB, zuviel Kontrolle.
    Ein Firmen-Chat sollte nur von einer Software ausgeführt werden, die intern läuft und man von außerhalb keinen Zugriff hat.

  2. Unser Firma bereitet den Abschied von FB vor.
    Man will wieder Kontrolle über die eigenen Belange erhalten – weg von der Datenkrake und der Beeinflußung.

    Ich denke auch, die Zeit ist reif sich von FB zu emanzipieren und nicht noch mehr Kontrolle den Monopolisten zu übergeben.

  3. Das hat die Vergangenheit ja eindrücklich gezeigt, das FB mit Daten sehr sorgsam umgeht. Es werden von FB ja Daten an nur wenige hundert Drittfirmen rausgegeben, und dann auch nur lediglich ein paar hundert Millionen im Einzelfall.

    Im Grunde fast nichts. Bei Facebook sind Daten jeder Art – und damit auch Unternehmens Chats bzw. Daten – bestens aufgehoben. Ganz bestimmt!

    Wer sowas braucht kann ja Slack oder Teams nutzen. Aber FB? Als Firma interne Daten bei FB? Gehts noch? Aber wahrscheinlich gibt es genug Schwachmaaten die das nutzen werden, oder?

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