Facebook führt Überprüfung des Sicherheitsstatus (Safety Check) bei Katastrophen ein

Facebook hat eine neue Funktion eingeführt, die das Netzwerk direkt ein wenig sinnvoller erscheinen lässt. Das Safety Check-Feature ermöglicht es den Nutzern, anderen mitzuteilen, dass es einem gut geht – falls man sich in einem Katastrophengebiet aufhält. In diesem Fall erhält der Facebook-Nutzer eine Benachrichtigung, ob es ihm gut geht. Diese kann er bestätigen, oder falls er sich gar nicht an dem Ort aufhält, dies auch angeben.

Gleichzeitig kann man überprüfen, ob Facebook-freunde sich in diesem Gebiet aufhalten und sehen, wie ihr Sicherheitsstatus ist oder andere als „sicher“ markieren. Die Sicherheitsstatus-Updates und Kommentare dazu sind nur von Freunden einsehbar.

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Das ist so ein Feature, das super nützlich sein kann, von dem man allerdings auch gleichzeitig hofft, es nie nutzen zu müssen. In gewissen Extremsituationen, wie nach einem Erdbeben kann Facebook aber in der Tat eine zuverlässige Quelle über den Verbleib von Menschen werden, vor allem wenn diese weiter weg von Freunden oder der Familie sind. Eine bestehende Internetverbindung natürlich vorausgesetzt.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. genau, weil wenn ich in nem katastrophengebiet bin, facebook auch mein erster gedanke ist… kaputte Leute o.O

  2. @Irgend Wer

    Facebook sollte da nicht unbedingt der erste Gedanke sein – aber die Information an Freunde, Bekannte und vor allem Familie, dass es einem gut geht, ist durchaus angebracht.

    Durchaus ein nützliches Feature – sofern die Katastrophe nicht die gesamte Netz-Infrastruktur lahm legt.

  3. @Irgend Wer Ein „Katastrophengebiet“ wird ja manchmal aus der Entfernung als größer betrachtet, als es tatsächlich ist.
    Ich war während des Tsunami 2004 in Thailand. Mich erreichten etliche Anfragen, ob es mir gut geht.

  4. Mal so ne ganz doofe Frage.. was, wenn man nicht sicher ist/wenn man verletzt ist? Ich seh da nur die Option „ich bin in Sicherheit“ oder „ich bin nicht in diesem Gebiet“. Wie wärs mit einem „mein scheiß linker Arm fehlt“-Button?

  5. Schwierig – bei einer Katastrophe kann es leider auch das Problem sein, das die Kommunikationsinfrastruktur nicht mehr optimal funktioniert – wer dann keine Hilfe braucht, sollte vielleicht eher dazu gebracht werden, die verfügbaren Kanäle für die offen zu halten, die Hilfe brauchen und nicht die Netze „verstopfen“

  6. Naja, ein „mir geht’s gut“ vermeidet durchaus eine ganze Menge Traffic (nämlich die besorgten Anrufe und Meldungen). Andererseits sind die wichtigen Fälle natürlich gerade die Anfragen, wo niemand Entwarnung gibt…