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Electronic Frontier Foundation veröffentlicht Bericht zum Umgang mit Benutzerdaten durch Unternehmen

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat in einem aktuellen Bericht veröffentlicht, wie es ihrer Ansicht nach um den Umgang mit Benutzerdaten bei bestimmten Unternehmen bestellt ist. Wer die EFF nicht kennt, hier einmal die Informationen seitens Wikipedia: Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine im Juli 1990 von John Perry Barlow und Mitchell Kapor gegründete nichtstaatliche Organisation mit Sitz in San Francisco, die sich mit den Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt. Ziel ist eine mediale Selbstbestimmung des Bürgers.

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Die Initiativen der Organisation behandeln Themen wie Zensur im Internet, Überwachung, Software-Patente, Urheberrechte und Tauschbörsen. Zurück zum Thema. Die EFF hat unter sechs verschiedenen Gesichtspunkten Dienste bewertet. So geht es unter anderem darum, ob ein Unternehmen Transparenz-Berichte veröffentlicht, ob die Benutzer über Anfragen seitens der Behörden informiert werden oder aber auch, ob der Dienst seinen Benutzern mitteilt, wie es mit Behörden-Anfragen umgeht.

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Da die EFF hauptsächlich in Amerika aktiv ist, ist es nicht verwunderlich, dass wir Dienste wie Verizon und AT&T vorfinden, die für uns wenig spannend sind. Aber wir finden auch die global agierenden Unternehmen und hier gibt es dann schon recht interessante Einblicke. Wer besonders gut abschneidet? Twitter, Linkedin, Google und Dropbox. Auf der Verliererseite stehen Apple, MySpace und Yahoo. Eine genaue Aufschlüsselung findet ihr in der Infografik. Interessierte finden den kompletten Report hier.

Checvklist(via EFF)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Ich finde im Bericht die Grafiken der letzten Jahre interessant. Hier kann man ganz gut sehen, welche Unternehmen zumindestens bereit sind sich zu verbessern. Amazon, Apple und Foursqare scheint die Ganze Thematik eher egal zu sein..

  2. Hajo Schmidt says:

    Was ich nicht verstehe, ist „Fights for users‘ privacy right in Congress“.
    Wieso kämpfen Sie für die Userrechte, informieren ihn aber sonst nicht?

  3. Hajo Schmidt says:

    Was ich nicht verstehe, ist „Fights for users‘ privacy rights in Congress“.
    Wieso kämpfen Sie für seine Userrechte, informieren ihn aber sonst nicht?
    (Anhand der Sternegrafik z.B. bei Amazon zu ersehen)

  4. Hajo Schmidt says:

    Huch, die Editierfunktion ist gar keine…

  5. Hajo Schmidt says:

    entschuldigung =)

  6. Warum, warum nur...?! says:

    Tante Edith wohnt hier nicht…

  7. Klaus die Maus says:

    Gute Übersicht, aber naja es wird halt nur die Verbindung zu The Government (USA) gezeigt.

    Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass diese Wirtschaftsunternehmen auch eigene Interessen haben. Hier werde ich mal netzpolitik.org zitieren:

    „Das Problem ist jedoch nicht nur, dass Google als Weltkonzern natürlich zu allererst die eigenen Interessen vertritt. Auf den ersten Blick scheinen das auch die Interessen der Menschen und Nutzer/innen zu sein. Als dominantes Wirtschaftsunternehmen dürfte Google jedoch in vielen Fällen eher den eigenen Interessen als dem Regulierungsinteresse jedes Staates zugeneigt sein – das trifft dann auch Daten- und Verbraucherschutz sowie die Regulierung von Monopolen.“ – https://netzpolitik.org/2012/internationale-fernmeldeunion-itu-google-steigt-mit-eigener-kampagne-in-den-kampf-um-internet-governance-ein/

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