Deutschlandticket: Finanzierung bis Mai 2024 gesichert

Die Fortsetzung des Deutschlandtickets im kommenden Jahr ist beschlossen. Bundes- und Ländervertreter fanden diesen Konsens in der vergangenen Nacht. Es sind jedoch noch Einzelheiten zu klären, eine Aufgabe, die den Verkehrsministern der Länder bis zum 1. Mai des nächsten Jahres zugewiesen wurde. Solange ist die Finanzierung sichergestellt. Finanzielle Mittel, die für den Zeitraum zwischen Januar und Mai 2023 vorgesehen waren, sollen jetzt für die entsprechende Zeitspanne im nächsten Jahr umgeschrieben werden. Diese Mittel blieben unberührt, da das Deutschlandticket erst im Mai startete. Die Verbraucherzentralen, bzw. deren Bundesverband, findet die aktuell beschlossene Lösung nicht wirklich gut. vzbv-Vorständin Ramona Pop kommentiert wie folgt:

Das Gezerre um die Finanzierung des Deutschlandtickets geht in die nächste Runde. Bund und Länder haben es versäumt, Verbrauchern Planungssicherheit zu geben. Stattdessen müssen Verbraucher nun mit Preiserhöhungen rechnen. Das macht das Deutschlandticket weder attraktiver, noch verlässlicher.

49 Euro sind für viele Menschen bereits die Schmerzgrenze. Eine Anhebung des Preises gefährdet die Akzeptanz des Deutschlandtickets. Statt die Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen, sollten Bund und Länder ihre Mittel erhöhen und für einen besseren und bezahlbaren Nahverkehr sorgen. Wer den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr will, muss dafür sorgen, dass er bezahlbar ist.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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36 Kommentare

  1. Die Schmerzgrenze liegt bei mir auch bei 49 Euro. Für mehr Geld nutze ich es einfach zu wenig.
    Gab es nicht auch die Idee, das Ticket familienfreundlicher zu gestalten? Die Mitnahme von Kindern über 6 Jahre sollte doch auch noch einmal überprüft werden, so zumindest die Aussage unserer Politik. Mit Frau und 2 Kids ist man bei über 200 Euro. Das ist einfach zu viel, da wird wohl einer von uns beiden bei den Weihnachtsmärkten auf Glühwein verzichten müssen wenn wir doch mit Auto anreisen

    • Für die einmalige Anreise zum Weihnachtsmarkt nutzt man ja auch kein Monatsticket, sondern im Zweifel Einzelfahrscheine oder andere Tickets… Das ist doch eine bescheuerte Rechnung.
      Die Fahrt mit Frau und zwei Kids kostet dann im Zweifel Hin- und Zurück 15 Euro. Billiger bist du mit Gebühren für das Parken, Spritverbrauch und anteiligen Verschleiß plus andere Fixkosten beim Kfz doch auch nicht.

      Es ist irgendwie lächerlich. Ein Monatsticket im Abo hat hier in Köln vorher fast 100 Euro gekostet. Damit war man aber auch nur IN Köln mobil. Jetzt zahlt man für eine Person 49 Euro und kann quasi durch ganz Deutschland cruisen. Wenn man Urlaub in Berlin oder Hamburg macht, muss man auch dort kein Ticket mehr für den ÖPNV ziehen. Die Ersparnisse sind jetzt schon riesig.
      Die Pendler regen sich heute schon über das 49 Euro Ticket auf. Nicht, weil es für sie billiger geworden ist, sondern weil die Bahnen voller wurden…

      Auch die Verkehrsunternehmen klagen, das sie weniger Geld einnehmen, was gleichbedeutend damit ist, dass die Kommunen mehr Geld werden zuschießen müssen, um die Verluste auszugleichen. Den egal wie man es dreht und wendet: Der ÖPNV wird durch öffentliche Gelder finanziert. Egal ob es Steuern sind – oder halt Ticketpreise. Mit einem günstigeren Preis verlagert man die Kosten halt nur. Bezahlen tun wir sie alle am Ende trotzdem. Wir senken sie nur für den Einzelnen, der die Bahn nutzt.
      Sprich: Mit einem günstigeren Ticket zahlen die Wenignutzern den Vielnutzern die Bahn.

      Immer diese Kostenvergleiche zwischen Pkw und ÖPNV. Dabei habe ich noch nicht einmal die vollen Straßen berücksichtigt, die dich in deiner Anreise zum Weihnachtsmarkt mit Sicherheit begrüßen werden. Hier in Köln willst du schon ohne Weihnachtsmarkt eigentlich nicht mit dem Auto in der Innenstadt unterwegs sein. Da herrschen dann gerne mal indische Verhältnisse auf der Straße.

      Aber klar. Das Auto ist ja so komfortabel. Sage ich als Autofahrer… Ne. Ist es nicht. Und umso größer die Städte, umso schlimmer wird es. Schon jetzt. Trotz autogerechter Stadt. Und trotzdem bin ich dafür, den Autos so viel Platz im öffentlichen Raum wie nur möglich wegzunehmen.

      • Bevor du so viel über die Finanzierung des ÖPNV schreibst informier dich bitte über die unterschiedlichen Vergabemodelle und deren Finanzierungsstruktur. Denn die widerspricht in vielen Punkten deiner Argumentationskette.

      • Uff, so viel heiße Luft in einem einzigen Kommentar muss man erst mal produzieren. Fängt bei der Auto-Milchmädchen-Rechnung an (anteiliger Verschleiß, Junge Junge Junge) und hört beim gefährlichen Halbwissen zu den Finanzierungsstrukturen des ÖPNV auf.

    • Für den Weihnachtsmarkt gibt es Wochenendtickets und Gruppentickets. Die sind sogar noch halbwegs lukrativ.

    • Selbst für 59 € für es sich für viele noch lohnen, weil es dann in vielen Verbünden immer noch günstiger als ein normales Monatsabo ist und zusätzlich alle Tarifzonen damit befahren werden können.

  2. Bin mal gespannt, derzeit zahlt der AG meiner Freundin und mein AG das Deutschlandticket komplett – mal sehen was dann kommt.
    Ich benötige es im Grund nicht für den Arbeitsweg, sind aber damit jetzt schon mehrfach privat gefahren, meine Freundin fährt mit ÖPNV zur Arbeit, weil einfacher ist als mit dem Auto, aber die bekamm vorher auch schon das Jobticket komplett bezahlt und das ware teurer als 49,-

  3. Mit dem Deutschlandticket schießt man halt auch einfach mit Kanonen auf Spatzen. Viel sinnvoller wären doch tarifgrenzenübergreifende lokale Tickets für Pendler. Die meisten brauchen die Leistung des 49 Euro Tickets doch überhaupt nicht, da sie zu 95 Prozent täglich auf denselben 30 Kilometern unterwegs sind. Das könnten die Länder auch ohne den Bund regeln.

    • Leider bekommen aufgrund des Föderalismus unsere Bundesländer gar nichts geregelt…

    • Könnten. Machen sie aber nicht. Es gibt unendliche viele Verkehrsverbünde, Tarifsysteme und Bundesländer. Alles kollidiert mit allem. Das Deutschlandticket räumt damit auf. Eine Differenzierung zwischen Stadt, Bundesland (die nicht Stadtstaaten sind) und Deutschland für 29, 39 und 59 Euro wäre noch verständlich, nachvollziehbar und preislich attraktiv, solange es keine Ausnahmen für Überlappungen gibt.

    • Was ist mit Pendlern, die an den Grenzen der Bundesländer wohnen? Und wenn die Leistung von 95% nicht abgerufen werden, meinst du wirklich die 5% würden mit Mehrkosten die massive Ersparnis des Deutschlandtickets querfinanzieren können?

  4. habe kein Auto: Als Berufspendler und reger Freizeitnutzer (in ganz Niedersachsen) wären 100€ die Grenze. Ab da wird das Normale Öffis Abo für die Arbeit + Hin und Wieder Niedersachsenticket günstiger.

  5. Die sollen die KfZ- und Spritsteuern erhöhen, die (Anwohner-)Parkgebühren raufsetzen, die Subventionen für Diesel und Kerosin und das Dienstwagenprivileg abschaffen. Damit wären die 49 € über Jahre gesichert.

    • Spritsteuer führt jedoch auch zu steigenden Kosten im Busverkehr und im Zugverkehr (Dieselstrecken)…

    • Selbst mit allen vorgeschlagenen Maßnahmen, die vollkommener Unsinn sind, wäre der Preis für das sog. Deutschlandticket nicht gesichert. Die Verkehrsverbünde würden das Geld weiter sinnfrei verplempern. Die höheren Steuereinnahmen würden in den Bundeshaushalt einfließen und es würden andere Projekte damit finanziert. Das Einkommensteueraufkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Automobilindustrie und allem, was dazugehört, würde drastisch sinken. Im Gegenzug würde die Arbeitslosenzahl steigen. Unterm Strich bliebe weniger Geld für den ÖPNV und die Verkehrswege übrig.

      Es ist bedauernswert, dass der Bundeskanzler von der Linie des Bundesverkehrsministers scheinbar abgewichen ist. Statt Umschichtung hätte man vorrangig weiter auf Einsparungen durch bessere Organisation und z.B. Zusammenlegung von Verkehrsverbünden bestehen sollen.

    • Ganz schlechte Idee aus einer Reihe von Gründen.
      Außer Du willst zum Beispiel den Gebrauchtwagen Markt komplett zum Zusammenbruch bringen und dann jammern warum sich niemand mehr einen Gebrauchtwagen leisten kann.

      Das System ist komplex. Und das Dienstwagenprivileg ist wichtig unter anderem für den Gebrauchtmarkt.
      Mal ganz davon abgesehen, dass für diesen Gehaltsbestandteil die Arbeitnehmer mehrere hundert Euro an zusätzlichen Steuern zahlen.

      • Warum gibt es dann in Ländern ohne Dienstwagenprivileg einen Gebrauchtmark?

        • Der Gebrauchtmarkt hört ja nicht sofort auf zu existieren, den gibt es natürlich weiterhin. Nur die Preise gehen dann zwangsläufig deutlich nach oben da sich das Angebot massiv verkleinert wenn die ganzen Autos fehlen die aus den Firmenleasings auslaufen.

          • Und wo ist das Problem wenn Autos sich dem realen Preis annähern und der Staat nicht mehr irgendwelche absurden Firmenwägen querfinanziert? Das Problem ist ja auch, dass in Deutschland durch unseren absurden Konsum mittlerweile gar kein Markt mehr für Kleinwagen existiert.

            • Wo das Problem ist, wenn Autos noch teurer werden und Menschen/Familien, die darauf angewiesen sind, sich diese nicht mehr leisten können? Merkste selber, wa?

    • Wohl etwas zu tief ins Populismus-Glas geschaut, hm?

  6. Ich sehe ehrlich keinen Konsens, sondern eine erneute Verschiebung der Frage, indem man einfach die nicht verbrauchten Mittel von Anfang des Jahres für das kommende Jahr erstmal nutzt. Bis dahin muss eine Entscheidung stehen. Ich kann auch irgendwo nachvollziehen, dass sich der Bund da weites gehend querstellt und sagt, dass die Länder das erstmal selbst regeln müssen. Die Länder ziehen derzeit nur all zu gern die Schote ab, dass Föderalismus ja super ist, aber wenn es Geld kostet, der Bund zahlen soll.
    Ansatz der Länder sollte jetzt eigentlich sein, zu überlegen, wie man die einzelnen Verkehrsverbünde neu organisiert und Gelder vielleicht anders verteilt, weil sich durch das DeutschlandTicket u.U. eine andere Tarifstruktur ermöglicht. Da braucht es dann ehrlich gesagt keine komplexen Aufbauten mit zig Verkehrsverbünden innerhalb eines Landes. Damit ließe sich halt auch echt viel Geld sparen…

    • Aus meiner Sicht müssen auch mit 49 € Ticket die jetzigen Strukturen beibehalten werden, denn nicht jeder kauft sich ein 49 € Ticket. Damit braucht man zwingend die anderen Tarife weiterhin.
      Zudem ist auch das mit den Verkehrsverbünden nicht trivial. Denn auch nicht jeder Nahverkehr wird von den Ländern bezahlt, ein erheblicher Teil auch von den Kommunen. Und die Kommunen, die sich über das finanzielle einigen konnten, sind nun halt ein Verkehrsverbund. Und auch innerhalb eines Verbundes existieren die lokalen Verkehrsbetriebe einzeln weiter, da hat es also gar nicht so viel Einsparungspotential gegeben, eher gibt man mehr Geld aus, weil ja alles miteinander koordiniert werden muss. Jetzt noch mehr Personen an einen Tisch zu setzen und zu hoffen, dass sie sich schneller einigen (was schon nicht geklappt hat, als man versucht hat 2 Verkehrsverbünde zu vereinigen) und dann damit auch noch Einsparungen zu erwarten, halte ich für illusorisch.
      Das alles würde sich nur auflösen, wenn es einen einheitlichen Deutschlandtarif gäbe. Dafür ist das Deutschlandticket aber zu teuer, wenn man Städte anschaut, wo das Monatsticket 25/30 € kostet.

      • Die vorhandenen Strukturen sollten zwingend angepasst werden, wenn das Deutschlandticket weiterhin im Angebot bleiben und dem Tarifdschungel ein Ende bereitet werden soll. Wie es besser geht, kann man ja am Beispiel der Autobahn GmbH des Bundes sehen.
        Von der Länderebene abwärts wollen alle nur ihre selbst erschaffenen „Fürstentümer“ erhalten und vm Bund finanziert bekommen.
        Wenn das Monatsticket einer Stadt 25/30 € kostet, dann ist es im Vergleich zum bundesweit im ÖPNV gültigen Deutschlandticket viel zu teuer.

        Es muss endlich mal Schluss damit gemacht werden, zu erklären, warum etwas nicht geht. Die politisch Verantwortlichen sollten ihr Gehirnschmalz dafür verwenden, herauszufinden, wie etwas gehen kann.

        • Du sagst es. Das Deutschlandticket müsste der Bund steuern, für alle erschwinglich machen und bezahlen. Dann könnten sich die Fürstentümer zusammensetzen und die Tarife abschaffen.

          Macht der Bund aber nicht, sondern schiebt die Verantwortung und Finanzierung auf die Länder ab. Die wiederum die Tarife nicht abschaffen können, weil sie keine Finanzierung haben um für jeden das Deutschlandticket erschwinglich zu machen.

          • @Robin
            Noch generieren die Verkehrsverbünde ihre Einnahmen auch aus dem Verkauf des Deutschlandtickets. Die Organisation des ÖPNV liegt derzeit nicht im Aufgabenbereich des Bundes. Der Bund unterstützt die Länder finanziell, sonst wäre das deutschlandweit gültige Deutschlandticket gar nicht umsetzbar. Währenddessen schrauben die Verkehrsverbünde weiterhin an ihren eigenen Tarifen und kümmern sich mehr um sich selbst. Der finanzielle Anreiz des Bundes bewegt leider die Verkehrsverbünde leider nicht zum Umdenken. Ihr Augenmerk liegt weiterhin auf der Sicherung ihrer Pfründe. Leidtragende sind die Bürger, die sich zu einem erschwinglichen Preis, der diskutabel bleibt, nicht mehr im Tarifdschungel bewegen möchten.

            Eine Lösung des Problems, sehe ich nur darin, dass der Bund die Verantwortung für den ÖPNV vollumfänglich übernimmt und Länder, Kommunen und Verkehrsverbünde entmachtet. Der Bund übernimmt an Stelle der Länder und Kommunen die Rolle des Bestellers. Die Kommunen sparen sich den Aufwand für ihre LNO und anstatt kommunaler Angestellte übernehmen Angestellte des Bundes. Damit wäre dann auch dem Prinzip „Wer bestellt, bezahlt!“ Rechnung getragen. Es würde eine win-win-win-Situatione entstehen, von der alle Beteiligten profitieren würden. Die jetzt notwendigen wiederkehrenden Finanzierungsrunden wären überflüssig. Länder und Kommunen würden entlastet und die Kunden des ÖPNV bekämen ein verlässliches Angebot für ein deutschlandweit gültiges, von lokalen Tarifen unabhängiges Ticket. Einzelfahrten könnten mit geringem Aufwand über eine bundesweit gültige Kilometerpauschale abgerechnet werden. Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsbetriebe fahren im Auftrag des Bundes, nach dessen Qualitätsanforderungen. Auf regionale Besonderheiten könnte und müsste auch der Bund eingehen. Verbesserungen des ÖPNV im ländlichen Raum, ohne Verschlechterung in städtischen Räumen, wäre Tür und Tor geöffnet. Der Bund könnte deutlich größere Linienbündel ausschreiben und damit den ÖPNV weniger kostenintensiv vorantreiben. Damit wäre dann auch dem Klimaschutz gedient. Die Mitarbeitenden der bisherigen Verkehrsverbünde könnten größtenteils in eine zu gründende Bundesgesellschaft für den ÖPNV überführt werden.

    • ÖPNV wurde schon immer vom Bund querfinanziert. Ist ja auch nicht so als würden die Bundesländer nicht einige Einahmetöpfe dafür an den Bund abtreten und der Bund die Gelder steuern können. Selbes übrigens für Autoinfrastruktur.

  7. Ich habe vorher ~ 75 € für mein HVV-Abo in Hamburg bezahlt, deswegen ist alles darunter für mich ein Gewinn.

  8. Wenn man jetzt noch gratis ein Fahrrad nehmen könnte, würde ich endgültig auf’s Auto verzichten

    • Hier in Nürnberg sind beim Deutschlandticket (gebucht über VGN) jeden Monat 600 Freiminuten für die VAG-Leasing-Räder dabei

  9. In D geht es gefühlt nur noch um Sozialpolitik. Mir fehlt langsam die Vorstellung, dass sowas auf Dauer erfolgreich ist.

  10. Die einzige Frage die ich habe: Wie viel Prozent mehr an Personen die vorher NICHT regelmässig öffis gefahren sind, nutzen jetzt durch das Deutschlandticket die öffis regelmässig ?

    Das soll das Hauptziel sein denke ich.
    Personen die öffis vorher schon regelmässig nutzten schaden der Infrastruktur ja eher weil das DE Ticket evtl. günstiger als ihr bisheriger Tarif. Freut mich natürlich für die Leute aber ich frag mich wer die Infrastruktur ausbau und verschleiss bezahlt bei der immernoch viel zu geringen nutzung.

  11. Hab das Deutschlandticket mal mitgenommen, aber nur, weil es als Jobticket durch unsere Kommune bezuschusst wird. Der spaß kostet mich also 26,50 Euro im Monat. D.h., wenn ich wöchentlich 1 mal mit dem Bus zur Arbeit fahren würde, wüerde es sich schon fast rechnen. Da ich aber auch häufig mit dem Rad und auch ab und zu mit dem Auto fahren muss (dienstliche Fahrten), würde ich bei einer Anhebung um 10 Euro tatsächlich auch wieder kündigen. Dann lohnt es sich einfach nicht mehr…

    Schade, die Verantwortlichen verspielen da grade eine Reisenchance. Wenn die selbst das Deutschlandticket in den Sand setzen, dann gute Nacht Deutschland.

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