Das ist der neue Segway-Ninebot Max G30D

 

Wir berichteten ja schon vor ein paar Tagen darüber, dass Segway-Ninebot in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland die Typprüfung durchlaufen hat. Diese Typprüfung ist für Segway-Ninebot Voraussetzung, um beim Kraftfahrt-Bundesamt die Allgemeine Betriebserlaubnis für E-Scooter zu erlangen. Das nachträgliche Erlangen einer ABE ist für Bestandsnutzer eines nicht zugelassenen E-Scooter fast nicht bezahlbar, sodass man davon ausgehen darf, dass momentan im Umlauf befindliche Roller nicht zugelassen werden.

Aber es steht Neues von Segway-Ninebot ins Haus, nämlich der Max G30D. Ich habe unten mal ein Datenblatt angehängt, welches dem Modell Max G30 entspricht, hierbei handelt es sich um das Modell, welches nicht in Deutschland verfügbar sein wird. Im Store von Österreich liegt der G30 im Vorverkauf bei 599 Euro, er soll dann später 799 Euro kosten. Man darf davon ausgehen, dass das deutsche Modell, der Segway-Ninebot Max G30D im gleichen Bereich liegt.

Rein technisch leistet der Max G30 bis zu 25 km/h, ist in Deutschland als G30D später natürlich aufgrund der Bestimmungen aber auf 20 km/h gedrosselt. Der Segway-Ninebot Max G30D kommt im September 2019 nach Deutschland.

Update 15:00 Uhr: Wir haben Rücksprache mit Segway gehalten. Wir hatten vorher ausschließlich das Modell Max G30 im Text, nach Deutschland kommt aber das auf 20 km/h gedrosselte Modell Max G30D.

Datenblatt:

Maximale Geschwindigkeit ca. 20km/h
Batterie 551Wh
Maximaler Steigungswinkel 20%
Wasserabweisend IPX5
Reifengröße 25,4 cm/ 10″
Reichweite bis zu ca. 65km (Getestet unter optimalen Fahrbedingungen)
Motor 350W
GW 18kg
Antrieb Hinterantrieb
Bremse hydraulische Bremse (Hinten) und Trommelbremse (Vorne)
Klappbar einfach zusammenzuklappen (benötigt Hände)
Reifen Tubeless Pneumatic
Ladezeit ca. 6 Stunden (3A mit Schnellladegerät)
Akku Interner und externer ( ES series)
Schockabsorbierend Nein
Umgebungslicht Nein
Licht Front- & Rück- & Bremslicht & Seiten-/Rückreflektoren
Fahrmodus 3 (Eco, Drive, Sport) vom Fahrzeug; 1 Gehweg Modus (Bitte beachten Sie immer die örtlichen Verkehrsregeln in jedem Land)
Cruise Modus Ja
Kabel Sichtbar
Display Colour LED (Geschwindigkeit, Akkulaufzeit, Modus, Instandhaltung, Bluetooth Verbindung)
Energie Recycling Ja
Klingel Integriert (twist)
Optional extra Batterie Nicht möglich

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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43 Kommentare

  1. Wo gibts denn den E-Scooter zum Einführungspreis von 599€? Ich kenne nur die Indieogogo-Campaign. Dort kostet er aber 620€.

  2. Klaus Kleber says:

    Uninteressant für den deutschen Markt,

  3. Ich fahre ein ungedrosseltes Fahrrad, das ist für die Gesundheit besser und auch viel bequemer! Mit großem und abschließbaren Kasten auf dem Gepäckträger kann ich sogar kleine Einkäufe damit transportieren. Das ist Spaß und Transport in einem!

    • Du kannst auch bestimmt dein Fahrrad einfach zusammenklappen und mal kurz in dein Auto packen, in die nächste Stadt fahren und dort mit dem eine Runde drehen. Nein? Wieso nicht? Du hast doch so ein super duper Fahrrad… #facepalm

      • Sehr umweltfreundlich … Mit einem Auto irgendwo hinfahren, um dort eine Runde mit E-Scooter eine Runde zu drehen? Mag ja sicherlich Fälle geben, bei denen die E-Scooter auch halbwegs sinnvoll eingesetzt werden, aber der Großteil ersetzt damit laut jüngsten Statistiken offenbar nur den Fußweg.

        Das geht mit einem Fahrrad gesünder, günstiger und umweltfreundlicher. Gibt auch (gute) Klappräder, Fahrrad-Halterungen für Autos (oder ggf. Vorderrad abnehmen und ab in den Kofferraum) und Fahrrad-Abteile in Zügen (im Zweifelsfall darf man dort sitzende Personen bei Seite bitten), in einigen Städten/Verkehrsverbunden ist die Fahrradmitnahme im Nahverkehr sogar kostenlos.

        • Es war als Beispiel genannt, das ein Fahrrad nicht immer die beste Wahl ist: wenn man z.B. 100km in die nächste Stadt fährt, dann das Auto außerhalb abstellt und dann dort mit dem E-Scooter weiterfährt, ist der Scooter die bessere Wahl. Ein Fahrrad kann man nicht in alle Autos packen, anhängen.
          Und von wegen Fahrrad ist bequemer. Wenn man verschwitzt am Ziel ankommt? Ne, danke.
          Klar hat auch ein Fahrrad Vorteile, aber deshalb muss man doch nicht gleicht alle anderen Fortbewegungsmittel verteufeln.

      • Noch besser, ich miete dann kurz ein Fahrrad und alles rollt, wie gewohnt.

    • Ich fahre damit zum Bahnhof und fahre dann mit der Bahn. Dann vom Bahnhof ins Büro und den Roller unter den Schreibtisch gelegt. Klappt mit nem Fahrrad nicht so gut 😉
      PS. Ich habe zurzeit ein Roller ohne Akku aber für längere Strecken und nicht vollgeschwitzt ins Büro zu kommen echt gut so ein Roller mit Akku.

    • Recht haste! *****

    • Weißt du was, es ist mir egal, was du fährst. Von mir aus kannst du einen Hummer fahren, um deine Brötchen vom 100 Meter entfernten Bäcker zu holen. Du darfst auch gerne mit deinem Rad fahren, laufen oder krabbeln. Und weil wir in einem Land leben, in dem man sowas selber frei entscheiden kann, darf ich auch entscheiden, mich „ungesund“ mit meinem Scooter zu bewegen.

  4. Bitte mein Update beachten 🙂

  5. 18kg? Aus was ist das Ding? Gold?
    Mein Pedelec-Cruiser (Quasi ´ne Harley mit Pedalen) wiegt 18kg!
    Kommafehler kann es ja auch nicht sein…

    • Vermutlich Bleirohr. 🙂 Ernsthaft: So ein minimalistisches Ding aus so wenig Einzelteilen mal ordentlich aus Kohlefaser gebaut käme vielleicht auf ein Drittel des Gewichts. Das schwerste dürfte der Nabenmotor und die Batterie sein, beides hier jedoch nicht sonderlich groß.

      Und für die in Watte gepackte Generation, die als Kleinkind auf dem Tretroller schon mit Kopfschutz und Gelenkschoner versorgt wurde: bloß nicht die Helme im Pressefoto vergessen! Ich frage mich, wie es so weit gekommen ist. Ich meine, was sind wir vor zwanzig, dreißig Jahren mit Rädern und Rollern durch die Gegend geheizt (ohne Motor!) und bis auf ein blutiges Knie oder Ellenbogen haben wir es auch alle ohne diesen Sicherheitsfetischismus überlebt. Heute kommt es mir vor, als wären alle nur noch verweichlicht und hätten ständig Angst, sich auch nur den kleinsten Kratzer einzuhandeln.

      • also ich weiß nicht, ob du Kinder hast, aber ich will auch nicht, dass mein Kind ohne Helm mit dem Rad durch die Gegend fährt

        als Kind wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, einen Helm aufzusetzen, wenn ich mit dem Rad unterwegs war und nein, mir ist auch nie ernsthaft was passiert… aber WENN ich Pech gehabt hätte, wäre der Unfall mit Helm vermutlich glimpflicher ausgegangen als ohne

        und darum geht es letztendlich: im Normalfall passiert eh nichts, aber für den Fall, dass was passieren sollte, will man das Risiko minimieren… und was spricht dagegen? genauso könntest du argumentieren, dass du jahrelang unangegurtet mit dem Auto unterwegs bist und bisher nie was passiert ist und Gurtzwang nur Sicherheitsfetischismus wäre

      • Kostet dann in Karbon aber auch das Doppelte, die Fahrrad …

        Das wird wohl kommen (vielleicht auch „nur“ als Alu), der Markt bildet sich ja gerade erst. Grundsätzlich optimieren die Hersteller aber nicht primär das Gewicht, weil der Akku und der Motor eh schwer sind.

        • „die Fahrrad“= „siehe Fahrrad“

        • Bob (der andere) says:

          620 bzw 599 Euro für ein Sperrholzbrett* mit minirädern und Lenkstange!
          Echt jetzt? Wer ist so bescheuert und zahlt diesen Preis?

          Gut ist nicht aus Sperrholz sondern Stahl. Und Federelemente hat’s wohl auch nicht.
          Ich will die Teile nicht generell schlecht machen, aber für die gebotene Leistung (simpelste Konstuktion [Sperrholzbrett mit Lenkstange, keine Federung], billigste Materialien [Stahl]) find ich 600€ doch etwas übertrieben.

      • Bei mir in der Straße standen früher aber auch nur 1-2 Autos. Heute ist auf beiden Seiten komplett zugeparkt. Es ist einfach hundertmal soviel Verkehr wie früher und die Leute sind zudem noch viel unkonzetrierter dank Smartphone und co.
        Und wenn ich sehe wie einige Leute heutzutage durch die Weltgeschichte fahren, bin ich da doch lieber auf der etwas sicheren Seite.

  6. Sorry, aber 600 sind schon eine deftige Preissteigerung, „nur“ damit es nun mit Zulassung ist, aber 800 Euro was er später kosten soll sind ein Witz…..

    Es handelt sich schließlich um einen Mi365 soweit man dies zumindest erkennen kann. Ein gutes Teil, aber halt für unter 400 erhältlich. Und dann halt „nur“ für die Zulassung von jedem Käufer 200 bzw. später dann wohl 400 Euro mehr abzuknöpfen ist schon eine Frechheit…..

    • Naja, also es ist eben nicht nur ein M365. Der Akku ist mehr als doppelt so groß, er hat zusätzlich ein Display, hat drei Fahrmodi, hat größere Reifen und hat keine normalen Schläuche in den Reifen verbaut. Also schon einige Unterschiede!
      Der M365 Pro kostet übrigens auch 500€ und mehr und der hier ist noch besser ausgestattet. Von daher gehen die 600€ schon vollkommen in Ordnung, wenn man das in Relation setzt.

      • Ah, ok. Das mit dem weitaus größeren Akku hatte ich nicht auf dem Schirm und natürlich „rechtfertigt“ dies in Verbindung mit den anderen Veränderungen auch einen höheren Preis.

        Demnach würden die 600 in Ordnung gehen, aber keinesfalls 800 wie ich finde.

        Allerdings sind die 18kg durch den großen Akku echt heavy und von locker tragen kann hier nicht mehr die Rede sein…..

        • Kommt wirklich auf den Einsatzzweck an.
          Für den Berufspendler wäre weniger Gewicht in Bus und Bahn viel wichtiger, als eine große Reichweit, denke ich. Da reichen doch 20 km.

          Für Verleihsysteme sind Reichweiten über 60 km evtl. sinnvoll.

  7. Ich stehe den E-Scootern positiv gegenüber. Für meinen Bedarf genau richtig: von Zuhause 2km zum Bahnhof und vom Zielbahnhof noch ein Stückchen ins Büro.

    Aber ein Roller sollte 3 Anforderungen erfüllen:
    1) Günstig
    2) kompakt faltbar
    3) leicht

    Benchmark ist für mich ein Faltrad, das ich derzeit nutze.

    Zu 1)
    Die China-Roller hatten den Vorteil 300-400 € zu kosten. Bei 800€ bin ich in einer Preisregion, wo es qualitativ okaye Falträder gibt.

    Zu 2)
    Kompakt faltbar sind die Roller gerade so eben noch. Kleiner Vorteil gegen Faltrad.

    Zu 3)
    18 Kilo ist wahnsinnig viel. Ein vollausgestattetes Brompton mit Nabendynamo, Schaltung, Standlicht Gepäckträger usw. wiegt unter 14 Kilo. Und lässt sich ungefaltet komfortabel mit dem Sattelhorn auf der Schulter tragen.

    Fazit:
    Ich bleib beim Faltrad.
    Leichter, ähnlich kompakt, 20 km/h und auch mal längere Strecken kein Problem. Gepäckträger bei Bedarf usw.

    Mein Wunsch:
    Kompakter Roller unter 400€, mit Zulassung und um die 10 Kilo. 🙂

  8. D für Drossel! 😀

  9. 2 km läuft man zu Fuß, geht ratzfatz. Brauchst keinen Akku und keinen Schinaschrott zu. Probiers mal aus. Geiles Feeling.

    • 2 km heißt 20 Minuten zügig laufen. Mit Faltrad oder Roller ist es komfortabler und ich spare 20 Minuten am Tag (morgens und abends).

      Am Ziel der Zugfahrt spare ich erneut Zeit. Also eine halbe Stunde Zeitersparnis am Tag und der Spaß mit dem Rad oder Roller zu fahren, statt zu latschen, ist es mir wert.

  10. Darf ich fragen, was das bedeuten soll??

    „Klappbar: einfach zusammenzuklappen (benötigt Hände)“

  11. Julian Schmid says:

    Das KBA hat den MAX jetzt auch auf der Seite 🙂

  12. Vergießt den Roller von Segway. Von Trekstor (eigentlich das ist nachgemachte xiaomi m365) kommt im September einen zugelassenen Roller in Deutschland 100 Euro günstiger und eine sehr ähnliche Ausstattung siehe Hier: http://www.trekstor.de/produkte/elektromobilitaet/detail-elektromobilitaet/product/EG-31108.html und ganz wichtig mit 20 % Steigung auch wie bei dem neuen maxg30 !!! Das ist ein sehr wichtiger Punkt bei den modernen Scootern. Mehr als 20 km werden die sowieso nicht fahren, aber die Wattleistung sollte für ausreichend Power reichen. Die ersten Modelle haben nur 10 % Steigung. Aktuelle Scooter haben auf dem Markt nur 15 % Steigung. Mit 20 % schafft ihr fast jede Brücke in Deutschland. Sonst müsst ihr immer zu Fuß schleppen ;=))) Außerdem ich war nicht zufrieden mit dem ersten Modell von Ninebot ES1. Die Stange hat nach ca. 20 Kilometerstand angefangen zu wackeln, weil das Körpergewicht auf die Stange mit der Batterie bei Bremsen ging. Und die Schrauben per Hand nachzuziehen wird nicht klappen, weil die von Fabrik so fest sind, dass beim jeden nachziehen die Köpfe kaputtgehen. Vielleicht ist das auch bei den anderen Scootern so. Aber ich würde besser was anderes probieren. Und aktuell kommen nur noch drei, vier Modelle in Deutschland zum Kauf ab September:
    Trekstor (neue Modelle), iconBIT IK-1969K City, SXT oder SOFLOW. Und von den allen meiner Meinung nach ist Preisleistungsverhältnis bei Trekstor besser. Die anderen sind entweder teurer oder haben die Steigung unter 15 %. Zu dem iconBIT IK-1969K City fehlen noch die technischen Details.

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