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Corona-Warn-App: Auf der Webseite kann man sich informieren

Kleiner Surf-Tipp für alle, die sich vielleicht etwas mit der kommenden App zum Tracing des Coronavirus auseinandersetzen (und damit ist nicht die YouTube-Universität oder der Günther von Facebook gemeint): Die offizielle Webseite zur deutschen App, die von der Telekom und SAP realisiert wird, ist mittlerweile live gegangen.

Anfang Mai 2020 hat die Bundesregierung SAP und die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems gebeten, die offizielle Corona-Warn-App für Deutschland zu entwickeln. Die App soll nach dem Open-Source-Prinzip entwickelt werden und auf einem dezentralen Ansatz basieren.

Das Projekt an sich ist ja Open Source, auf der Webseite findet man beispielsweise eine FAQ, die noch einmal etwas erklärt, was die App überhaupt macht.

Das Exposure Notification Framework (von Apple und Google) auf einem mobilen Gerät sendet nämlich einen Rolling Proximity Identifier und sucht gleichzeitig regelmäßig mithilfe der Technologie Bluetooth Low Energy nach IDs anderer Smartphones und speichert die IDs lokal. Die IDs sind nur für 10 bis 20 Minuten gültig und werden kryptografisch von temporären Schlüsseln abgeleitet, die sich alle 24 Stunden ändern. Dies passiert natürlich nur, wenn ihr nach Erscheinen die App auch aktiv nutzt – die temporäre Schnittstelle in iOS und Android macht derweil nämlich nichts.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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81 Kommentare

  1. Der Mist kommt definitiv nicht auf mein Handy. Irgendwann ist auch mal gut.

    • Wieso? Was ist daran Mist?

      • DeR StAaT MuSs AbEr NiChT AlLeS WiSseN

        Sind üblicherweise die gleichen Spinner, die auch unter jedem Apple-Pay-Artikel ihren Blödsinn verbreiten.

        • Jeder, der Datenschutzbedenken hat ist ein Spinner. ..und ein Verschwörungstheoretiker. Reichsbürger und so. Üble Gesellen.

          Wissen wir doch. 😀

          • Ich konnte da keine Bedenken, erst recht nicht zu einem spezifischen Thema, lesen. Aber vielleicht kommen die ja noch.

            • Ole! Ich hatte hier im Kommentarbaum fest mit dir gerechnet und war dann ganz verwundert. Jetzt bin ich auf dem Sprung, aber vielleicht dann morgen!

              aber inhaltlich: Ich hab mich auf maxgood bezogen, dessen Kommentar Datenschutzbedenken im Allgemeinen verrissen hat.

          • Und Du bist auf dem Niveau eines Kleinkindes stehen geblieben.

            • Hatte ich hier auch schon gebracht, aber weil es so schön ist halt nochmal:
              „Selber“ ist einfach kein gutes Argument für vermeintlich erwachsene Menschen.

    • Alex
      27. Mai 2020 um 14:38 Uhr

      Huch hier sind die Spinner mit Verfolgungswahn auch vertreten *ich lach mich schlapp*

    • Ich werde die App auf jedenfall installieren und hoffe, möglichst alle machen mit, so, dass ein möglichst große Wirkung erzielt wird.

    • clarkkent says:

      du verschwörungstheoretiker… du wist doch wohl die die anderen obrigkeitshörigen schlafschafe die app installieren… unsere regierung will doch nur dasd beste für dich! du sollst definitiv nicht selbstständig denken, du nazi und reichsbürger! 😀 😀 😀 😉 :-p

      • „obrigkeitshörigen schlafschafe“ … immer diese – herrlich beschränkte – Ansicht, dass alle, die nicht der eigenen Meinung entsprechen, irgendeiner Obrigkeit nachrennen müssten, während man selbst nur wie ein Copy-Paste-Bot der „Kritischen Wutbürger“ wirkt.

        Alex hat hier – ohne Argumente, ohne Begründung – rein geschissen und bekommt dafür Gegenwind und du tust, als hätte er irgendwelche konkreteren Dinge von sich gegeben, mit denen man diskutieren könnte. Deine Überspitzung ist auch witzig – so weit übertreiben, bis Begriffe fallen, die auch die anderen in der Diskussion ablehnen, um nicht über den Gegenstand der Diskussion reden zu müssen. Coole Taktik, vor allem, wenn man inhaltlich nichts liefert,

    • Um hier mal einiges klar zu stellen. Gegen Google/Apple-Pay habe ich nichts auszusetzen, das kann jeder für sich entscheiden, ob er oder sie es nutzen möchte oder eben nicht. Ich würde mich auch nicht als Wutbürger sehen und von Verschwörungstheorien halte ich auch nichts. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Maßnahmen gegen Corona auch im Rahmen bleiben sollten. Mundschutz im ÖPNV, ok. Mundschutz in Besprechungen im Büro, ok. Größtenteils Home-Office, ok. Aber permanent Bewegungsmuster aufzeichnen, mit Personen in meiner Umgebung abgleichen, nein. Angenommen die App verfolgt derzeit keine Ziele abseits der Corona Bekämpfung, so schafft sie in der Bevölkerung eine Bereitschaft, sich durch wen auch immer verfolgen und überprüfen zu lassen. Heute ist es Corona, morgen der Terrorismus und übermorgen politische Gegner. Das mag vielleicht nach Aluhut klingen, aber schauen wir mal nach China oder in unsere Vergangenheit. Ich bin der Meinung, wenn sich alle an Hygienekonzepte halten – sinnvoll oder nicht – lässt sich die Pandemie auch ohne Überwachung der einzelnen Personen überstehen, zumal das Virus noch einige Monate, wenn nicht Jahre präsent sein wird und wir lernen müssen, damit zu leben.

  2. Moin.
    Das 2te p bei der Endung .app im Link zur Website fehlt noch.
    LG

  3. @ caschy
    Danke zur Info. Beim Link liegt ein Kopierfehler vor: „https://www.coronawarn.ap/“

  4. YouTube-Universität oder der Günther von Facebook dissen, aber irgendein Gernot von Twitter soll seriös sein?

    Naja, mal schauen, wie sich die App dann später unter realen Bedingungen schlägt. Wenn die sich noch länger Zeit lassen, ist es ohnehin zu spät.

  5. Unsere Grundsätze für Datenschutz und Sicherheit
    * Transparenz
    Nur durch Transparenz gewinnen wir das Vertrauen der Bevölkerung und erhöhen die Akzeptanz der App.
    *Datenschutzdokument
    Nähere Einzelheiten werden in einem Datenschutzdokument dargelegt werden. Dies steht demnächst zur Verfügung.

    Neben jeder Menge Marketinggeschwurbel findet man auf dieser Webseite auch das oben zitierte. Um den Datenschutz und die Veröffentlichung der Bemühungen darum kümmert man sich später vielleicht irgendwann mal. Hauptsache ihr verwanzt eure Smartphones erstmal. Um den Rest kümmert sich dann schon eure Bundesregierung.

    Nein, Danke!

    • Das Dokument ist genau so demnächst verfügbar wie die App selber auch. Die Aussage „Hauptsache ihr verwanzt eure Smartphones erstmal“ ist alleine deswegen schon absoluter Blödsinn, genau wie der Rest deines Kommentars. Oder hast du vor lauter Schaum vor dem Mund gar nicht mitgekriegt, dass die App noch nicht da ist, und eine Verwanzung des Smartphones alleine daran schon scheitert? Nicht, dass das bei bereits existierender App der Fall wäre…

    • Korrekt wäre wohl der Ausdruck: Hauptsache ihr verwanzt eure Wanzen noch einmal. Aber hey, kann ein Mensch alles wissen?

    • Ich hätte solche inhaltslosen Kommentare vielleicht unter einem Attila Hildmann-Post, aber sicher nicht auf dieser Seite, die sich an Leute mit technologischer Kenne richtet, erwartet. Das grundsätzliche Funktionsprinzip der App ist bereits klar und ja ein Produkt von ausgiebigen Datenschutzdiskussion. Zudem wird diese Open Source sein. Wer also nicht nur jetzt schon entschlossen ist, sie nicht zu benutzen sondern sie auch öffentlich verdammt, hat wohl andere Motive dafür als die Verteidigung des Datenschutzes.

      • So einen Beitrag wie diesen hier hätte ich unter einem Artikel von erwartet, aber doch nicht hier in einem reputablen Blog!

        Alles ist geklärt und die Diskussion soll nicht sein.

        Deshalb tue ich das naheliegenste und unterstelle Patrick eine finstere Agenda.

        • Noooo. Mein Platzhalter für Buhmann-der-Stunde wurde vom anti-html-Filter rausgeschnitten weil ich es in eckige Klammern gepackt habe um den Template-Charakter des Beitrags zu verstärken. 😀

      • Mr.T schreibt halt unter jedem Artikel zu dem Thema einen unqualifizierten Kommentar. Er weiß genau, dass das mit dem Datenschutz geregelt ist und wie, nur auf der Homepage steht es halt nicht. Ergo, einfach mal sinnlos rumstänkern und Stimmung machen.

        • > Er weiß genau, dass das mit dem Datenschutz geregelt ist …

          Achsooo, es ist geregelt. Na dann.

          Der Open Source Priester hat sich drei Mal drüber bekreuzigt, jetzt ist die App von allen Datenschutzbedenken geheilt, was? 😀

    • Inhaltsloser gehts kaum. Es ist ein OpenSource Projekt und somit für jeden zugänglich.
      Check den Code aus und zeig die Datenlücken auf, von denen du redest: https://github.com/corona-warn-app

      Corona schadet der Lunge, der Lockdown hat wohl dem Hirn vieler geschadet.

      • > Check den Code aus und zeig die Datenlücken auf, …

        die Strategie, prohibitiv hohe Ansprüche an den Diskurs zu stellen, ist intellektuell unehrlich.

        Aber um dir da trotzdem zu entsprechen: die Internet Berechtigung halte ich für einen Fehler.

        ..man kann auch einfach diese Liste vom CCC durchgehen, wenn man glaubt zu wenig Kritikpunkte zu haben. Da stehen noch ein paar.

      • Open Source ist gut, sehe ich auch so. Aber die Variante, die kompiliert zum Download angeboten wird, muss nicht exakt das sein, was auf Github liegt. Gut, das lässt sich zur Not prüfen. Aber was auf dem Server läuft, bleibt unbesehen.

        • Ja, aber da fängt es doch quasi schon bei allen überhaupt unterstützten Mobile-Systemen an… alles wesentliche Closed Source, was wirklich auf dem Gerät läuft, lässt sich seltenst nachvollziehen.

          Sobald die Corona Tracing App veröffentlicht wurde, wird es sicher nicht lang dauern, bis die ersten Mitschnitte des Traffics analysiert werden, dann wissen wir alle mehr. Bis dahin sollten wir einer Lösung, die noch nicht einmal die Chance hatte, Vertrauen zu verspielen, zumindest erstmal diese Chance geben.

    • Das Dokument ist eben genau wie die App noch nicht fertig. Wieso ein Dokument veröffentlichen für ein Produkt, dass sich vielleicht noch ändert? Würdest du dann genauso kritisieren.

      Der aktuelle Stand der App, der Infrastruktur und weiterer Dokumente ist öffentlich einsehbar. Also eigentlich für jeden, der die Themen ernsthaft interpretieren kann auf einem Standardtool einsehbar.

      Aber der Code liegt GitHub ist von Microsoft. Also von Bill Gates. Muss man wissen!
      Ich weiß nicht wie es dir geht, aber mein Aluhut glüht manchmal schon so an der Spitze.

    • Genau Mr. T: Lieber einen potentiell tödlichen Virus im Körper als ’ne böse Open Source App auf dem Handy. Da spricht ein echter Mann! @@

      • Lieber Felix,
        diese und mit ihr noch einige andere Apps und Maßnahmen schützen nicht unbedingt vor diesem potentiell tödlichen Virus. Wobei die tödliche Wirkung des Virus ja so gar nicht erwiesen ist. Die meisten Todesfälle waren Menschen mit Vorerkrankungen, die sich zusätzlich und warum auch immer irgendwie mit dem SARS-Cov2-Virus infiziert hatten. Es gibt ja nachgewiesen an COVID19 Erkrankte die es überlebt haben. Ganz ohne Tracing-App.
        Die Nachverfolgung und das unterbrechen von Infektionsketten hat mit den vorhandenen Mitteln und Maßnahmen gut funktioniert. Beweis dafür sind die von enstprechenden Institutionen erhobenen und veröffentlichten Zahlen und Statistiken.
        Dein Kommentar ist eher kindlicher Natur. Ich sehe es dir nach, weil der Kindergarten ja nur eine Notbetreuung oder einen regulierten Regelbetrieb anbietet. Als „echter Mann“ solltest du mal den Unterschied zwischen virusbekämpfenden, pharmazeutischen Mitteln und einer Tracing-App herausfinden. Viel Spaß dabei!

        • Die potentiell tödliche Wirkung ist da aber auch nicht, da die Toten teilweise Vorerkrankungen hatten?!? Echt jetzt?

          • Ernsthaft! Ich zähle mich zur „mit Corona verstorben“-Fraktion. Andere haben sich der „an Corona verstorben“-Fraktion angeschlossen. Die dritte Fraktion die mir auf die schnelle einfällt wäre die „wegen Corona verstorben“-Fraktion.

            • Und genau diese Unterscheidung ist doch hochgradig schwachsinnig. Wenn jemand ohne Corona-Infektion noch zehn Jahre länger gelebt hätte, ist es doch egal, ob man es der Erkrankung nicht ein-eindeutig zuordnen konnte oder eben doch.

            • Wieso muss man sich zu einer Fraktion zählen?
              Ok, dann zähle ich mich zur Fraktion der Wissenschaft.

        • Zu den Vorerkrankungen:
          bei knapp 75% der Todesopfer Bluthochdruck, bei etwa 30% Diabetes, bei etwa 20% Demenz
          Schon verrückt. Wenn man da mal Zahlen hinterlegt und nicht mehr nur pauschal von „Vorerkrankungen“ schwafelt, sieht das irgendwie ganz anders aus.

          Zu der Nachverfolgung:
          Diese hat jetzt hauptsächlich gut geklappt, während Maßnahmen durchgezogen wurden. Lockern wir mal alles, dann kommt keines der ohnehin schon unterbesetzten Gesundheitsämter mehr nach, wenn irgendwo wieder so ein Corona-Einschlag passiert, wie am Anfang in Heinsberg. Und wenn hier in einem Ferienhotel wieder was ausbricht, kann man die Gästeliste abgrasen, bei einem Drittliga-Fußballspiel sieht es schon anders aus und über ein Stadtfest mag man da noch gar nicht nachdenken. Die App soll helfen, Lockerungen zu vollziehen, ohne dass die ganze Scheiße erneut eskaliert.

          • Dirk Heinrich says:

            Sehr gute Einschätzung der Sachlage.
            Ich hoffe auch, dass in solchen Situation die App helfen kann. Solange es keinen Impfstoff gibt, kann es jederzeit einen Anstieg an Neuinfektionen geben.

  6. Ich hoffe, dass die App endlich bald mal kommt. Wenn dadurch ein zweite Welle und ein zweiter Lockdown verhindert werden kann, bin ich gerne bereit die App zu nutzen!

    • Im Moment spricht sehr wenig dafür, dass die App in signifikantem Maße etwas verändert.

      … aber ein Lockdown ist wegen der politischen Auswirkungen auch sehr unwahrscheinlich. .. und nächste Wellen sind vollkommen App-unabhängig sehr wahrscheinlich.

      Insofern gute Nachricht: du kannst du es von deiner Techie-Lust oder deinem Weltbild abhängig machen, ob du die App ausprobierst. 😀

      • Niemand hat behauptet, dass die App daran etwas „signifikant“ verändert. Es ist wie alle anderen Maßnahmen ein(!) Puzzlestück zum Gesamterfolg.

        • Doch klar. Dirk hat das behauptet. …und da wollte ich aufklärend beitragen! 🙂

          • Ich habe nichts behauptet, ich habe nur meine persönliche Meinung geäußert. Das gute ist, wer die App nutzen möchte kann es tun und alle anderen lassen es bleiben. 🙂
            Ich für meinen Teil wüsste schon gerne, wenn ich Kontakt zu einer COVID-19 infizierten Person hatte.

            • > Ich habe nichts behauptet

              Doch hast du, zwar geschickt, aber natürlich erweckt diese Aussage

              > Wenn dadurch ein zweite Welle und ein zweiter Lockdown verhindert werden kann, bin ich gerne bereit die App zu nutzen!

              den Eindruck, dass durch die Nutzung der App eine zweite Welle und ein zweiter Lockdown verhindert werden kann. Also dass das hier nicht impliziert wird ist ein Bär, der zu groß ist als dass ich ihn mir aufbinden ließe. 😉

              Naja und diesem Eindruck bin ich begegnet.

              > Das gute ist, wer die App nutzen möchte kann es tun und alle anderen lassen es bleiben.

              Oh, ja. Natürlich! Wenn das so bleibt wäre das gut, ja! Dass esfür alle oder einzelne Berufsgruppen zur Pflicht wird muss unbedingt verhindert werden.

              Wird es das nicht wäre die App-Nutzung einfach nur unmoralisch, weil man dann Teil hat daran, einen Applikationszwang vorauseilend mitzugestalten.

              • Das ist natürlich Bullshit im Quadrat, den Du schreibst.
                Du zitierst einen Satz mit „WENN“. Man sollte schon in der Schule gelernt haben, dass das eben genau keine Behauptung ist.
                Aber im Faktenverdrehen biste ein ganz Großer, kannst Dir auf die Schulter klopfen.

                • hehe. Erst den ersten erwischt, jetzt kommen nur noch Ausflüchte und Gepöbel. War ja klar. 😀

                  Ein „wenn“ in einen Satz zu schreiben zieht den Autor genau so wenig aus der Verantwortung wie ein Fragezeichen hinter den Satz zu schreiben.

                  Diese Tricks waren doch schon vor dem Internet alt. Wenn du schreibst „Juden wirklich alle geldgeil?“ ist das antisemitisch, unabhängig vom Fragezeichen. Wenn du schreibst „Wenn Juden wirklich alle geldgeil sind sollten wir dasunddas tun.“ ist das vermutlich eine Aufforderung zum Holocaust, vollkommen unabhängig vom „wenn“. 😀

                  Auf solche Tricks fällt doch keiner mehr rein.

                  • Warum bringst du jetzt Juden und den Holocaust ins Spiel? Völlig unpassend.

                    • Finde ich auch! Das eine hat mit dem anderen nichts gemein.

                    • Ich habe weder das eine noch das andere ins Spiel gebracht. Nicht jedes Beispiel ist ein Vergleich.

                      … was ihr im gleichen Jahr in der Schule gelernt haben solltet wie das mit dem Holocaust. Nur eben nicht in Geschichte, sondern in Deutsch.

                      Wenn ich zum Kern des Arguments nicht sagen könnt, lasst es halt.

              • Lieber Jannik, dann bitte ich meine anscheinend irreführende Wortwahl vielmals zu entschuldigen!
                Ich wollte und will nichts behaupten sondern nur meine persönliche Meinung äußern. Darum habe ich ja meinen Satz mit Wenn begonnen, da ich damit meine Hoffnung, jedoch auf gar keinen Fall eine Behauptung äußern wollte, offenbar falsch formuliert! Vielen lieben Dank, dass Du mich über diesen Fehler aufgeklärt hast. 🙂

                Wie auch immer, ich hoffe, dass die App bald erscheint und ich werde sie benutzen, da ich wie gesagt gerne wüßte wenn ich Kontakt mit einem Covid-19 infizierten hatte.
                Du installierst die App nicht und alle sind glücklich! 🙂

                • Ich find es gut, dass wir hier so interessiert diskutieren. Klar, es ist bei diesem Thema oft geladen und dann wird auch mal kräftig polarisiert, aber das spiegelt ja bloß die Signifikanz der Sache wieder.

                  Bei reddit oder so ist das anders, da wird eine Seite immer von der anderen Seite in den Abgrund votiert bis die Beiträge verschwinden. So eine Plattform wird dann super schnell einseitig, egal welchem Argument man folgt.

                  In diesem Blog erscheint mir das nur so ungewohnt, weil die üblichen Themen hier nicht so umstritten sind. ..nicht mal die Kommentarspalten zu Mobilfunkanbietern. 😀

                  • In der Tat. Es ist wirklich schön, wie höflich und respektvoll. wir hier miteinander umgehen und diskutieren, ist in der Tat keine Selbstverständlichkeit mehr heutzutage!
                    Unterschiedliche Meinungen zu respektieren zeigt doch erst wahre Größe und Intelligenz.

                    • … ha, na bei unserer Höflichkeit bin ich mir jetzt nicht so sicher. Aber ja, diskutieren ist in der Tat keine Selbstverständlichkeit mehr. Das stimmt.

  7. Die Herrschaften sollten sich mal Gedanken über die Datenschutzerklärung machen, das ist ja ein Witz. 😀
    Gerade. wenn sie wegen dem Datenschutz, bzw. der Informationssicherheit so im Foku stehen.

    https://www.coronawarn.app/de/privacy/

    • „Diese Website coronawarn.app sammelt, verarbeitet, protokolliert, verwendet und speichert keine personenbezogenen Daten.“ und die App ist noch nicht so weit, eine Datenschutzerklärung zu brauchen. War jetzt nicht so schwer, aber gern geschehen :-*

      • Die Maßnahmen, die bezüglich des Datenschutz zu treffen sind, sollten ins Pflichtenheft für die App gehören. Nur so wären eventuelle, den Datenschutz betreffende Fehlschläge zu vermeiden.

        • Pflichtenheft schön und gut, aber das hat jetzt aber eben auch nichts mit der Datenschutzerklärung auf der Website zu tun.

  8. Stefan der Zweite says:

    Meine Akkuleistung ist mir wichtiger als die Gesundheit meiner Mitmenschen. Ich installiere die nicht.

    • „Super“ Einstellung. Wenn alle Menschen so denken, sei es wegen impfen, oder auch wegen der App sterben Menschen., aber Hauptsache du hast noch Akku am Ende des Tages. Traurig.

    • Wieviel Akkuleistung verbraucht Bluetooth Low energy denn so?

      • Eine recht große Masse von Smartphones unterstützen BTLE überhaupt nicht.

        • Was bedeutet für dich „eine recht große Masse von Smartphones“?

          Wie viele Smartphones soll es denn deiner Meinung nach geben, die einen Standard, der seit etwa zehn Jahren (Soft- und Hardwareseitig) unterstützt wird, nicht leisten können?

        • Soll das etwa eine Antwort auf meine Frage nach dem Verbrauch von BLE sein? Interessant.

  9. Jeden Tag gibt es weniger Neuinfektionen. Die App kommt mindestens 2 Monate zu spät. 🙂

    • Also grundsätzlich: Ja, die App hätte eher kommen müssen.
      Aaaber 😉 : Noch greifen eine ganze Menge Einschränkungen (daher auch die wenigen Neuinfektionen), wenn irgendwann mal endlich alle Einschränkungen aufgehoben sein sollten, werden auch die Neuinfektionen wieder hoch gehen, da brauchts gar nicht mal Gottesdienste mit Gruppenkuscheln oder Restauraneröffnungsparties, wo alle am gleichen Strohhalm lutschen. Und dann …. und dann brauchen wir die App, damit die Gesundheitsämter nicht mehr bei allen (nachweislich erkrankten) kleinteilig nachverfolgen müssen, wer wann wem ins Gesicht gefasst hat.

      • Die Einschränkungen sind ja auch unverhältnismäßig. Wieviele Infizierte laufen denn noch in Deutschland rum? 5.000? 10.000? 20.000? Und dafür müssen 80 Millionen eine Pestmaske beim Einkaufen tragen? So ein Unsinn.

        • Stimmt, voll blöd sich an die Regeln zu halten, WEIL sie funktionieren … Wir laufen nicht wegen der (im Krankhaus liegenden oder zuause unter Quarantäne stehenden) nachweislich Infizierten mit Masken rum, sondern … Achtung, Aufmerksamkeit … damit es eben nicht so hart eskaliert, wie in so Sehnsuchtsorten wie New York oder Bergamo. Wir tragen die Masken, um die Infektionsraten wenigstens ein bisschen zu verringern und wenn man sich die Kurve (Infektionen, Todeszahlen) anschaut, haben wir (insgesamt, einzelne schon) in den letzten Wochen nicht so viel falsch gemacht.

        • Andreas
          27. Mai 2020 um 22:35 Uhr
          Wegen Dir Volltrottel müssen wir Masken tragen !!

          • Er ist halt nicht imstande, Ursache und Wirkung zu verstehen. Seiner Logik nach ist es sicherlich auch übertrieben, dass 45 Millionen Autobesitzer sich anschnallen müssen, wo es doch keine 10000 tödlichen Verkehrsunfälle pro Jahr gibt.

  10. Entweder, man gibt die Sicherheit seiner Angehörigen auf (Nichtnutzung der Corona-App) oder seine Privatsphäre (Zwang zur Nutzung von einach hackbarem Bluetooth bei Billighandy). Stellungname seitens SAP: „we are not forcing anybody to use it“.

    https://t.co/vhPH8VGu0U?amp=1
    https://t.co/gFULaksJQx?amp=1

    • Na, gut das nochmsl klargestellt zu haben. Entscheidung zwischen Pest und Cholera, nicht?
      Für mich aber nicht.

    • dennis
      27. Mai 2020 um 22:14 Uhr
      Mein Bluetooth ist seid Jahre dauerhaft aktiv (Meine Hörgeräte sind darüber gekoppelt) Bedienung über App. Da ist noch niemand eingebrochen.

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