Chrome 84 soll vor Angriffen über Webseiten-Benachrichtigungen warnen

Mittlerweile kommt man kaum noch ein paar Minuten durchs Internet, ohne nicht doch noch mal wieder eine Benachrichtigung von einer neu geöffneten Webseite zu bekommen, die entweder nach diversen Berechtigungen fragt, um für den Nutzer weiter korrekt angezeigt werden zu können oder Benachrichtigungen, die vorgeben, Systemhinweise zu sein, um den Nutzer unter falschem Vorwand dazu zu bringen, auf die angebotenen Schaltflächen zu klicken und sich so Malware auf den Rechner zu holen. Und auch die Berechtigungsabfrage kann natürlich missbräuchlich verwendet werden, dessen ist man sich auch bei Google bewusst und kategorisiert entsprechenden Anfragen somit in die beiden Kategorien „permission request issues“ und „notification issues“.

Beginnend mit Chrome 84 sollen solche Benachrichtigungen automatisch im Hintergrund abgefangen und geprüft werden, der Nutzer werde dann eine entsprechende Warnung erhalten, dass es sich bei der Mitteilung um einen Betrugsversuch handeln könnte und kann entsprechend reagieren.

Das soll dann aber nicht nur auf dem Desktop, sondern auch mobil funktionieren und dem Nutzer so ein wenig mehr Sicherheit bieten, nicht unbedingt Opfer von solchen Betrugsmaschen zu werden. Google verspricht, dass zukünftig auch noch die Möglichkeit implementiert werden soll, früher erteilte Benachrichtigungsberechtigungen nachträglich widerrufen zu können.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Heisenberg says:

    Eigentlich nicht, Dank Ublock Origin, und über 2,2 mio Einträgen in Pi hole xD

  2. Gute Sache, und als nächster Schritt gerne die Webseiten im Ranking abstufen, die eine solche Berechtigungsabfrage für Werbung per Push zu schicken, wie eine Standard Cookie Abfrage tarnen.

  3. Safari > Einstellungen > Websites > Mitteilungen > Benachrichtigungen aus

    Die Einstellung gibt’s doch sicher in jedem Browser. Gibt es Leute, die sich von Webseiten nerven lassen?

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