Apple Watch Series 7 und kommende Galaxy Watch von Samsung sollen Blutzuckermessung beherrschen

Tatsächlich seit 2017 ein Gerücht: Apple soll an einer nicht-invasiven Methode arbeiten, die Blutzuckermessung über die Apple Watch durchzuführen. Damit möchte man vor allem das Leben von Diabetes-Patienten erleichtern, aber auch allen anderen Nutzern könnte so ein Mehrwert in Bezug auf die Werte des eigenen Körpers mitgegeben werden.

Glaubt man der südkoreanischen ET News, dann soll es Apple gelungen sein, einen solchen Sensor zu verbauen. Steile Aussage: Schon in der Apple Watch Series 7, die aller Voraussicht nach im Herbst dieses Jahres erscheint, könnte jener Sensor schon verbaut sein.

Apple selbst hat ja Jahr für Jahr versucht, die Messungen über die Apple Watch mit Mehrwert zu versehen, also mehr als die reine Pulsmessung zu bieten. Doch natürlich ist nicht nur Apple dran am Thema, auch Samsung wird jenes nachgesagt. Auch hier soll bereits in der kommenden Version der Galaxy Watch der Blutzuckerwert gemessen werden können, ohne dass ihr Blut abnehmen müsst.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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40 Kommentare

  1. Das wäre dann tatsächlich ein Update wert für die Leute, die Diabetes haben.

    Bin gespannt.

  2. Mal gespannt was auch Garmin mit ihrem neuen Elevate4 Sensor hinbekommt. Da wird sicherlich auch was neues bei sein.

  3. Klingt nicht schlecht, aber man sollte nicht vergessen, es sind keine med. Geräte. Die Werte von Puls, EKG SO² weichen schon ab gegen über richtigen Messungen. Aber lieber ein Schätzeisen als ganix.

    • Durch viele Messungen könnte die Summe aller Fehler gleich Null sein.

    • Also die Pulsmessungen sind bei mir eigtl. immer sehr genau. Die Blutsauerstoff“messung“ ist allerdings in der Tat komplett unbrauchbar und taugt nicht einmal für die beworbenen „Wellness- und Fitness-Zwecke“.

    • Ich habe vor etwa 3 Wochen einen kostenlosen Gesundheits-Check bei meinem Arzt mitgenommen und dabei war auch ein EKG, keine Ahnung…7 Punkt oder so? Ich habe parallel dazu mit meiner Apple Watch gemessen und mein Arzt meinte für eine 1-Punkt Messung kommt man schon sehr nah dran an das, was man in diesen kurzzeitigen EKGs „auf die Schnelle“ sehen kann.

    • 1Kanal-EKG der Watch ist als medizinisches Produkt eingestuft und brauchte daher auch eine Zulassung. Natürlich kein Vergleich zu einem Mehrkanal-EKG, aber Kardiologen stufen das 1Kanal-EKG der Apple Watch als sehr gut ein.
      Pulsmessung ist für einen optischen Sensor ebenfalls sehr gut – zumindest im Vergleich zu meinem Brustgurt von Polar habe ich max einen Schlag Abweichung, wobei ich hier nicht beurteilen kann, in wie weit medizinische Geräte das besser können.
      Sauerstoffsättigung hat keine Zulassung als Medizinprodukt und gilt daher eher als Gadget. Ein Anhalt bei stetig sinkenden Werten ist es aber meines Erachtens nach trotzdem.

    • Apple traue ich das zu bis jetzt sind alle versprochenen Funktionen gekommen. Samsung sollte erstmal die versprochenen Funktionen von der
      Watch Active 2 Blutdruckmessung EKG liefern die Kunden warten seit einem Jahr darauf. Samsung steht in der Sache für viel versprechen nichts halten.

  4. Das muss halt sehr genau sein und ich bleibe da sehr skeptisch. Bisher seh ich bei meiner Galaxy Watch oder jeder üblichen Haushaltswaage mit Körperfettanteil etc. eher die nummerische Lösung eines mathematisch schlecht gestellten Problems. Sprich Annäherungen basierend auf Formeln, die dennoch zu ungenauen Testergebnissen führen. Gerade für sowas würde ein dauerhaftes Implantat wohl mehr Sinn ergeben, damit man sich nicht dauernd piksen muss.

  5. Ein Diabetes Patient vertraut der Blutzuckermessung sein Leben an. Das Gerät müsste 100%ig funktionieren und eine medizinische Zulassung haben. Über eine optische Messung hat das bisher kein medizinischer Hersteller auf den Markt gebracht und dabei muss man sich vorstellen, was das für ein Milliarden-Dollar-Geschäft wäre. Wenn es nur eine grobe Näherung ist, dann ist es eher ein verunsicherndes Gimmick wie die letztlich absolut sinnlose Blutsauerstoffsättigung der aktuellen Generation.

    Ich glaube nicht, dass Apple sowas mal eben aus dem Hut zaubert. Und Samsung auch nicht.

    • In der Praxis sind auch die zugelassenen Systeme (Abbot, Dexcom, …) oft mehr oder weniger weit weg vom Blutzucker. Schon weil sie im Fettgewebe und nicht im Blut messen. Wenn Apple das nicht-invasiv, mit ähnlicher Genauigkeit und am besten noch kalibrierbar bringt wäre das ein echter Fortschritt. Viele Diabetiker vertrauen auch jetzt schon nicht zugelassenen DIY-Systemen mehr als dem zugelassenen Kram der Pharmaindustrie. Und auch die Krankenkassen würden vermutlich lieber alle Paar Jahre einen Zuschuss zur Watch gewähren als ein lebenslanges Abo für Glucosesensoren zu finanzieren, die min. alle 14 Tage gewechselt werden müssen. Allerdings wird die Akkulaufzeit dann zunehmend zum Problem. Als Diabetiker braucht man gerade nachts die Messung und vor allem auch die Alarme bei zu niedrigen oder zu hohen Werten und kann die Watch daher nicht in dieser Zeit laden.

  6. chilibrenntzweimal says:

    Blutdruck Werte wären noch interessant. Bin gespannt, ob das auch kommt. Hab Gott sei Dank nur leichten Blutdruck, aber wenn die Apple Watch dies messen könnte, selbst wenn dies nur ein Richtwert ist, wäre ich zufrieden.
    Bei Samsung geht das angeblich mit deren Watch nur in den USA und nur wenn man Samsung Handys nutzt.

    • Ich denke das wird irgendwann irgendwie kommen. Blutdruck und Blutzucker sind der heilige Gral.

    • „Leichter“ Blutdruck ? Also zu niedriger Blutdruck ? ;p . Problem mit den Blutdruckmessungen in Smart-Gadgets ist das man sie regelmäßig mit einem medizinischen Produkt kalibrieren muss. Heisst: Damit die Watch akkurat misst, musst du 1x im Monat mit einem richtigen BD Messgerät kalibrieren.

    • Also ich hab mir die .apk für Android und die Watch geholt, die Blutdruckmessung ist relativ genau (jedenfalls bei meinen „Tests“). 😀

    • Apple Watch 6 kann EKG und Blutdruck ganz gut. Samsung Watch Active 2 sollte diese Funktion seit einem Jahr haben. Von dieser Firma kauf ich nichts mehr.

  7. Bestimmt werden die „gemessenen“ Blutzuckerwerte genauso „ermittelt“ wie beim geknobelten Blutsauerstoff.

    • Bei Samsung mit Sicherheit, ja. Bei der Schlafmessung haben sie auch geträumt 😉

      Nächte wo ich wach lag, zeigte die GWA2 +- 5% Werte wie alle anderen Nächte…ich glaub man hat einfach gesagt: “was sind realistische Werte, die der Kunde sehen will? Ok, nehmt das und baut eine Random Funktion rein, die so weit abweichen darf”

  8. Wenn die Genauigkeit dann genauso gut ist wie bei dem Schätzeisen für den Blutsauerstoff, würde ich der Uhr mein Leben bei Diabethes aber nicht anvertrauen. Weil daraus am Ende die zu spritzende Insulinmenge bestimmt werden muss, für Diabethiker kannd as shcnell lebenbedrohlich werden.

    Für alle anderen ist der Blutzuckerwert ein nette Gimmick aber mehr nicht.

    • Ich denke man sollte mal schaun, wie genau am Ende gemessen wird.
      Vorerst mit bisher kaum Informationen zum Thema sehe ich das als Ergänzung zur normalen Messung, die dem Diabetiker dann mehr Messungen über den ganzen Tag verteilt zur Verfügung stellt.
      Sein Leben sollte man bisher nicht bewährten Verfahren nie anvertrauen, solange es bewährte Alternativen gibt.

      Insgesamt sehe ich den Trend zu mehr Körperüberwachung sehr positiv, da auch Menschen, welche bisher keine Kenntnis über eine eigene Erkrankung haben, diese damit womöglich feststellen können.
      Blutdruckmessung wäre hier natürlich dauerhaft wirklich der heilige Gral, da erhöhter Blutdruck von den wenigsten Menschen wahrgenommen wird und die Dunkelziffer für zu hohen Blutdruck sehr hoch ist.

    • Ich sehe die Messungen als zusätzliche Info. Wenn man Typ-2-Patient (ich meine die Typ-2-Patienten die kein Insulin spritzen) ist und nur Pflichtversichert ist, werden die komfortablen Sensoren, die man auf den Arm klebt, nicht bezahlt. Ca. 120 Euro pro Monat. Als Typ-1-Patient jedoch schon. Wenn man als Typ-2-Patient also bisher 1x am Tag mit der Bluttropfen-Methode gemessen hat, sind die zusätzlichen Messungen (als Richtwert) ein Bonus. Denn die Messungen am Finger können schnell schmerzhaft werden, wenn man mehrmals täglich messen muss… Jedoch müsste sich die Messmethode der Watch erstmal ein bisschen beweisen… 😉

  9. Ich finde es toll wenn damit den Diabetikern die Möglichkeit der einfachen Messung zur Verfügung gestellt wird. Gleichwohl hätte ich mir eher gewünscht, dass für den viel größeren Rest der Bevölkerung das eigentlich viel gefährlichere Blutdruck-Thema abgefangen würde. Ein Diabetiker kennt seinen Körper in der Regel, er weiss wie er damit umgehen kann. Wir haben aber Abermillionen Menschen auf der Welt die mit viel zu hohem Blutdruck durch die Gegend laufen. Ich weiss dass es schon 2-3 Smartwatch Hersteller gibt die es schaffen ohne die Manschette den Blutdruck zu erfassen. Grade Apple als technischer Vorreiter für solche Themen sollte das mit auf die Agenda packen.

    • Naja, das Blutdruck ein größeres Problem als Diabetes ist weil es mehr Menschen gibt deren Blutdruck über dem Normwert??? liegt, sei mal dahingestellt.

      Die Festlegung der Blutdrucknormwerte ist halt leider auch sehr individuell zu bewerten. Setzen wir mal den Normwert um 5mmHg Sys/Dias für die WHO runter, kann man auch schonmal mehrere Miliarden € mehr für Blutdrucksenkende Mittel an Pharmakonzerne generieren und Steuereinnahmen an den Staat.

      Da sich Blutdruck und schätzungsweise auch Blutzucker übers Handgelenk nicht medizinisch sicher in der Anfangszeit bestimmen lassen würde ich beides als sinnvolle Technologien zur Forschung klassifizieren. Nicetohave aber ein Besuch beim Arzt schafft da mehr Klarheit über den Gesundheitszustand.

      • Dazu kommt noch, dass den Leuten oft nicht klar ist, dass die dauerhafte Medikation mit Blutdrucksenkern realistisch betrachtet kaum die Zahl der Schlaganfälle und Herzinfarkte verhindert, weil die eben nicht durch den Blutdruck verursacht werden, der ist ja ein Begleitsymptom der oft altersgerechten Verfassung-mehrere Jahrzehnte alte Adern sind eben nicht mehr neu.

        Man kann sich die Statistiken ja anschauen, trotz Blutdruckkontrolle kaum Änderung beim Risiko (deshalb wird eben werbewirksam immer das Risiko von unbehandeltem Blutdruck genannt, aber nie das fast gleiche von unbehandeltem).

        Probleme gibt es dann eher im Alter, durch höhere Sturzgefahr und ähnlichen Nebenwirkungen.

        Und so paradox das klingt, sie sind auch nicht immer gut für das Herz. Zwar gibt es vordergründig eine schützende Wirkung, die bleibt aber nur, wenn wirklich regelmäßig Mineralwerte angeschaut werden-was gerade bei Älteren oder chronischen Patienten selten gemacht wird.

        Die Blutdrucksenker stören die Aufnahme von Kalium und anderen Mineralien, wodurch dann Herzbeschwerden entstehen können, wenn das nicht kontrolliert wird. Viele Ärzte wissen auch nicht, dass man auf die Kaliumaufnahme achten muss und raten zum Austausch von Tafelsalz durch das blutdruckfreundliche Kaliumchlorid zu tauschen. Das genau darf man aber bei den gängigen ACEs nicht tun.

        Insofern ist es sicher richtig, mal zu gucken, wenn jemand dauerhaft extreme Werte hat und dabei Symptome oder Beschwerden. Aber bei den Werten, die hierzulande bereits als Empfehlung zum Therapiebeginn verstanden werden, ist kaum ein Nutzen zu erreichen.

        • Achtung, die obigen Beiträge beinhalten gefährliche Falschinformationen!

          Wie können Sie so etwas Falsches in einem öffentlichen Raum im Internet behaupten?
          Sie haben offensichtlich kein fundiertes Wissen über die Thematik und verbreiten Unwahrheiten, die Unwissende auf gefährliche Art und Weise beeinflussen können!

          Ein kritischer Umgang mit Themen, die durch Wissenschaft und Wirtschaft beeinflusst werden, ist zu unterstützen, aber bitte informieren Sie sich selbst und Andere insbesondere bei Gesundheitsthemen korrekt!

          Bluthochdruck, oder Arterielle Hypertonie, ist ein wissenschaftlich auf allerhöchstem Niveau aufgearbeitetes Thema. Das liegt darin begründet, dass Arterielle Hypertonie der wichtigste kardiovaskuläre Risikofaktor ist und kardiovaskuläre Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland ist. Kardiovaskuläre Erkrankungen verursachen 40% der Todesfälle in Deutschland, in Europa sterben jedes Jahr ca. 4 Millionen Menschen daran. Die wissenschaftlichen Arbeiten zu Arterieller Hypertonie sind mittlerweile so komplex, dass das Thema auch für Fachleute sehr anspruchsvoll ist. Das mag für Patienten und Laien überfordernd wirken, aber das ist keine Entschuldigung für die Verbreitung von Falschinformationen.

          Die Leitsatz zur Behandlung des Bluthochdrucks der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie lautet: „Als Hypertonie sollte jene Blutdruckerhöhung gelten, ab welcher Diagnostik und Behandlung für den Patienten von Vorteil sind“.

          Wenn Sie sich einmal genauer mit der Thematik beschäftigen wollen und dabei ein überwältigendes wissenschaftliches Fundament erleben wollen, das Ihnen die extrem hohe Sterblichkeit der Bluthochdruck-assoziierten Erkrankungen vor Augen führt, dann schauen Sie sich doch doch die für jeden frei zugänglichen „2018 ESC/ESH Guideline for the management of arterial hypertension“ auf der Seite des European Heart Journal an (einfach googeln).

  10. Thomas Müller says:

    Hoffentlich funktioniert das besser als die Messung der SPO2 Messung. Schätzwerte braucht hier niemand, das muss dann einfach auch stimmen.

  11. Man darf gespannt sein wie gut die Messungen funktionieren.
    Ich würde mich ja über das folgende Gesundheitsfeature freuen: Ein größerer Akku und eine Laufzeit von 3 Tagen (2bei intensiver Nutzung).
    Das würde vielen viel Nerven und Stress ersparen und wäre ein echter Gewinn.

  12. Vermutlich für Typ 1 oder Typ 2 mit Insulinpflicht nicht genau genug. Für Nichtinsulinpflichtige Typ 2 oder Prädiabetiker die ihre Teststreifen selber bezahlen müssen aber ihren Bu managen wollen ausreichend und eine Entlastung. Geht es doch hier in erster Linie darum Trends zu erkennen die sonst erst Monate später bei den Blutuntersuchungen festgestellt würden.

  13. Die Leute, die regelmäßig.ihren BZ kontrollieren müssen, sind in der Regel nicht die Zielgruppe, die eine Apple Watch oder ähnliche Uhren/Fitness Tracker trägt. Die einzige Patientengruppe, die für so eine Funktion in Frage käme, sind junge Typ 1 Diabetiker. Und für die ist die Messgenauigkeit bei weitem nicht ausreichend. Insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker sind in der Regel alte Menschen, also auch nicht wirklich die Zielgruppe für so eine Uhr.
    Das Ganze geht völlig am Bedarf derjenigen vorbei, die ihren BZ messen müssen, um ihre Insulingabe zu steuern. Da muss man sich nämlich auf die Genauigkeit verlassen können. Aber wie man sieht, gibt es ja genug Technerds, die das beklatschen. Für just for fun eine Funktion, die die Uhr nur noch teurer macht, aber deren wirklicher Nutzen gegen 0 geht.

    • Ich vermute die Zielgruppe ist die, die auch diesen Sensor von abbott kauft:
      https://www.libresense.abbott/en/home.html

      Ich als Diabetiker, begrüße es trotzdem, denn das bedeutet dass die Forschung hier weitergeht. Ich bin gespannt was die Jahre noch so bringt.

      Aktuell bin ich mit dem medizinischen Produkt Freestyle Libre 2 sehr zufrieden.

    • @Rolf: Naja, schon jetzt gibt es diverse Features, denen tatsächlicher Nutzen über eine Spielerei nicht hinausgeht, wie auch bei Smartphones und anderen Geräten. Aber manchmal ist es eben doch schön oder auch hilfreich, sie nutzen zu können.

    • Eigentlich wäre der nutzen für durchgehende Blutzuckermessung gigantisch, auch für Nicht-Diabetiker.

      Gerade um Ernährungwissen an die Endkunden weiterzugeben.

      Dann bekommt man nämlich sogar grafisch dargestellt das der McFlurry den BZ spiegel 45min explodieren lässt und man danach ein Nickerchen machen möchte weil selbiger in den Keller kracht.

      Genial auch bei Abnehmwilligen die sich gern überschätzen beim Wissen über Ernährung. Ja halbe Stunde gejoggt, Nahtod-erfahrung gehabt… da kann ich mir jetzt bestimmt locker zwei Burger gönnen und nehme trotzdem noch ab.

      Wie oft man sich auch selbst belügt beim Futterkonsum, hiermit würde alles in Zahlen dargestellt 🙂

      • Da stimmt dann aber bei dir was ganz gehörig nicht, wenn du bei sinkendem
        Blutzucker müde wirst. Da wärest du so ziemlich das einzige Lebewesen, bei dem das so ist.

        Es ist nämlich genau andersherum, man wird müde, wenn der Blutzucker oben ist. Macht schließlich keinerlei Sinn, wenn man hungrig auf Nahrungssuche dauernd einpennt. Auch Essgestörte erfahren ein Hochgefühl und sind dauernd aktiv, weil der Körper bei niedrigen Spiegeln hochfährt. Deshalb schläft man hungrig auch schlecht.

        Das der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme hochschnellt, ist völlig normal und richtig so, völlig unbedenklich.

        Bei dir sind echt viele Anzeichen für eine beginnende oder bestehende Essstörung in deinem Kommentar, vielleicht solltest du da mal nach Hilfsangeboten gucken.

        • Ach , falschrum^^ Ja hehe vertippt im Eifer des Gefechts. Danke für die richtigdrehung der Blutzuckerauswirkung. Habe nur hoch mit tief verwechselt. Ändert aber am Rest der Aussage nichts. Der vorletzte Absatz ist auch Ironie (zur Info).

          Wenn du der Meinung bist das die Geschwindigkeit mit der der Blutzucker bei Konsum von kurzkettigen Kohlenhydraten fluktuiert normal ist, würde ich an deiner Stelle mal nach Hilfsangeboten gucken 🙂

          Passiv aggresiv / trollen kannst du zu Hause lassen ;p

  14. Dazu würde mich generell interessieren ob hier Diabetiker sind oder Leute die sich mit BZmessung auskennen:

    Gibt es überhaupt schon nicht-invasive zuverlässige Methoden zur BZmessung ? In welcher Baugröße auch immer ?

    Bei der Blutsauerstoffmessung und Blutdruckmessung ist es ja so das man mit mehr oder minder geringem und günstigen
    Aufwand ein medizinisch exaktes (>90% ?) Ergebnis über Manschette und Pulsoximeter AUF der Haut machen kann.
    Die Pendants in Wearables liegen da ja in beiden fällen vlt bei max 30 % genauigkeit.

    Daher frage ich mich schon ob das mit BZmessung in Wearables nicht etwas verfrüht ist und bei eventueller ungenauuigkeit nicht mehr Hysterie als Sicherheit generiert.

  15. Auf der Samsung-Seite Blutzuckermessungen in einer Smartwatch ermöglichen wollen aber Hauptsache Samsung Pay funktioniert in Deutschland mit einer Galaxy Watch nicht. Bin echt froh, diesen Mist abgestoßen zu haben.

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