Apple Watch Series 5 Testbericht

Apple hat mit der Series 5 eine neue Apple Watch vorgestellt. Ich denke, dass ich diese Geräteklasse nicht mehr groß unseren Lesern vorstellen muss und gehe gleich einmal direkt zum Thema über. Die große Neuerung der Apple Watch Series 5? Sie verfügt über ein Always-on-Display, welches wohl von vielen Nutzern sehnlichst erwartet wurde. Das Retina-LTPO-Display schaltet sich dabei nicht mehr komplett aus. Die Uhr soll dennoch möglichst energiesparend arbeiten, wofür unter anderem die dynamische Refreshrate des Displays sorgen soll, diese liegt zwischen 1 und 60 Hz.

Des Weiteren gibt es nun noch für alle, die einen benötigen, einen Kompass in der Apple Watch. Angetrieben wird die Smartwatch vom neuen S5-Prozessor, ein Dual-Core mit 64-Bit. Bei diesem wollte Apple nicht an der Geschwindigkeits-, sondern an der Effizienzschraube drehen. Schließlich möchte man den Nutzern eben das Always-on-Display bieten, aber auch die ausgerufene Laufzeit „für den ganzen Tag„. Auf der Webseite sind das 18 Stunden. Quasi vom Aufstehen bis zum Zubettgehen, damit man in der Nacht laden kann.

Mein „Testaufbau“: Ich nutzte bisher die Apple Watch Series 4. Die Watch ist mittlerweile für mich mein unverzichtbarer Lebensbegleiter, der mir hilft, meine Ziele zu tracken. Ich bin sonst mit dem Akku der Series 4 rund 1,5 Tage hingekommen, inklusive „Übernachtung“. Da habe ich das Display dann immer ausgeschaltet, also den Theatermodus genutzt. Am Tag trainiere ich mindestens eine Stunde draußen, die Watch wird also schon beansprucht und hängt nicht nur am Arm, um Benachrichtigungen anzuzeigen.

Da habe ich mich dann schon immer gewundert, wieso ich so gut mit dem Akku hinkomme und etwas Angst, dass sich da was mit der Apple Watch Series 5 ändern könnte – wobei es auch kein Beinbruch wäre, müsste ich nachts laden. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, habe ich echt komplett von Null angefangen. Kein Backup genutzt, nichts. Neues iPhone, neue Apple Watch.

Das Display:

Bei früheren Modellen wird das Display dunkel, dies ist bei der Series 5 nicht mehr der Fall. Das Always-On-Retina-Display ist immer an und zeigt auch ohne Aktivieren des Displays euer Zifferblatt mit den Komplikationen. Die Apple Watch Serie 5 verfügt ferner über einen neuen Low-Power-Displaytreiber, eine integrierte Schaltung für das Energiemanagement und einen neuen Umgebungslichtsensor. Hart technisch: Apple setzt auf ein Niedertemperatur-Poly-Silizium- und Oxid-Display. LTPO ermöglicht es dem Display, die Aktualisierungsrate dynamisch von bis zu 60 Hz bis zu 1 Hz anzupassen.

Aber all jenes soll in den Hintergrund rücken, soll ja einfach funktionieren. Und das tut es erstaunlich gut. Das Display ist aus meiner Sicht auch im abgedunkelten Modus noch gut lesbar, sodass ihr da immer einen Einblick auf eure Uhrzeit und Komplikationen habt. Im „abgedunkelten“ Modus ist es beispielsweise so, dass der Sekundenzeiger nicht angezeigt wird, das geschieht nur bei aktiviertem Display.

Always-on-Display

Aktiviertes Display

Was mir in meiner Nutzung direkt auffiel: Offenbar müssen einige Hersteller ihre Apps noch anpassen. Da es nicht immer möglich ist, während des Trainings das Handgelenk anzuheben oder auf den Bildschirm zu tippen, wurden alle Trainingsbildschirme für die ständig aktive Anzeige optimiert. Schwimmer können sogar ihre Trainingskennzahlen unter Wasser sehen. Ich nutze testweise ja Strava und da war es dann so, dass trotz Nutzung der App abgedunkelt und die Uhrzeit angezeigt wurde – ich konnte also keinen normalen Refresh meiner Pace oder sonstiges sehen, was ich unterwegs eben gerne mache.

Ich schaue häufiger auf meine Zeiten, nicht nur, wenn Strava mir die Kilometermeldung ausspuckt. Das geht zurzeit seitens Strava also noch nicht, wohl aber mit den Trainings von Apple, die man auf der Apple Watch findet. Das wäre also mein Haupt-Feature, jeder wird da sicherlich so seine eigenen Gründe haben, das Display in dieser Form zu nutzen. Falls ihr Strava nutzt, aber AOD unbedingt nutzen wollt: Einer der Gründe für mich, die Apple-Trainings mit HealthFit zu synchronisieren.

Übrigens werden Nachrichteninhalte auf dem AOD nicht dauerhaft angezeigt, es wechselt in den Uhr-Modus und macht den Hintergrund unlesbar, bevor es wieder das Zifferblatt anzeigt. Des Weiteren lassen sich sensible Komplikationen im AOD-Modus ausblenden, damit halt nicht jeder sehen kann, was bei euch so im Kalender o. ä. abgeht.

Der Akku der Apple Watch Series 5

In den ersten Stunden der Benutzung dachte ich erst: „Puh, das kann nicht sein, die zieht ordentlich Akku“ – aber das verwarf sich flott, denn offenbar wurde erst einmal viel im Hintergrund indexiert, ich aktivierte auch Musik-Downloads und so. Apple selber gibt 18 Stunden an, die sich folgendermaßen zusammensetzen:

Die Ladekapazität einer Batterie für den ganzen Tag basiert auf 18 Stunden bei folgendem Gebrauch: 90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benachrich­tigungen, 45 Minuten App-Nutzung und 60 Minuten Training mit Musik von der Apple Watch über Bluetooth im Verlauf von 18 Stunden. Die Apple Watch Series 5 (GPS) Nutzung beinhaltete im gesamten 18-stündigen Test eine Bluetooth Verbindung zum iPhone. Die Apple Watch Series 5 (GPS + Cellular) Nutzung beinhaltete im Laufe der 18 Stunden für insgesamt 4 Stunden eine Verbindung über LTE und für 14 Stunden eine Bluetooth Verbindung zum iPhone. Die Tests wurden von Apple im August 2019 durchgeführt mit Prototypen der Apple Watch Series 5 (GPS) und der Apple Watch Series 5 (GPS + Cellular), die jeweils mit einem iPhone verbunden waren; alle Geräte wurden mit Prototypen der Software getestet. Die Batterielaufzeit variiert abhängig von Verwendung, Konfiguration, Mobilfunknetz, Signalstärke und vielen anderen Faktoren. Die tatsächliche Laufzeit kann variieren.

Dauerhaft GPS wird mehr ziehen als die normale Nutzung. Letzten Endes war ich aber an so einem normalen Tag mit der Akkulaufzeit im Mix beschrieben, quasi: Geliefert wie bestellt. Als Beispiel mal so ein Tag von mir. Benachrichtigungen auf der Uhr habe ich eh an, logischerweise werden nicht alle angezeigt, wenn ich am iPhone oder am Mac sitze, da die dann ja meist dort zu sehen sind.

Den einen Tag habe ich die Uhr ca. um 6:20 Uhr angelegt und normal genutzt. Bin dann am Mittag knapp über 2 Stunden einen Halbmarathon gelaufen, habe also GPS genutzt. Am Abend um kurz vor 23 Uhr hatte ich noch 25 Prozent Akku auf der Apple Watch Series 5. Ein anderer Test war am Sonntag, ziemlich fauler Tag mit kaum Bewegung, also kein Training. Morgens um 10 umgeschnallt, Montag um 09:30, also fast 24 Stunden später, hatte ich noch 30 Prozent Restakku. Sehr gute Zeit, aber eben auch kaum genutzt – und in der Nacht habe ich das Display ja logischerweise im Theatermodus.

Ich wollte auch mal schauen, was Strava so ungefähr zieht, dafür schaute ich mal an einem Tag gegen 10:15 Uhr auf die Uhr, die hatte ich mal zwischendrin flugs am Schreibtisch geladen und kam auf 72 Prozent. Bin dann wieder einen Halbmarathon gelaufen, so rund 2 Stunden, war dann in Ruhe duschen und alles – und kam am Ende um ca. 13:05 auf 55 Prozent Akku. 12 Prozent Akku bei rund 3 Stunden Nutzung, davon 2 Stunden mit Strava.

Info: Wer sein iPhone beim Sport hat, nutzt dessen GPS. Das kann den Akku der Watch schonen. Und alternativ kann man auch einen Stromsparmodus für Trainings aktivieren, wenn man „eng“ an Akkukapazität ist.

Der Kompass

Auch an Bord: Ein Kompass. Hierbei gebe ich gleich vorab zu bedenken: Man sollte natürlich darauf achten, dass man kein Armband mit Magnet-Funktion hat, dies kann den Kompass stören. GPS ist ein zentraler Bestandteil der Apple Watch, der Nutzern hilft, Laufen, Radfahren und andere Trainingseinheiten genau zu messen und gleichzeitig die Navigation zu erleichtern.

Die Apple Watch Series 5 bietet erweiterte Standort- und Navigationsfunktionen, die eure Trainingskennzahlen bereichern. Die Apple Watch kann nun die aktuelle Höhe an eurem Standort anzeigen. Während eines Outdoor-Training können GPS, der barometrische Höhenmesser, topografische Kartendaten und WLAN verwendet werden, um eure aktuelle Höhe zu bestimmen. Des Weiteren funktioniert der Kompass natürlich klassisch wie ein App-Kompass und bei der Navigation über die Watch wird direkt die Richtung richtig angezeigt.

watchOS 6:

Hier brauche ich gar nicht so sehr ins Detail gehen, da wir schon zahlreiche Beiträge zu watchOS 6 haben, welches nicht nur auf der Apple Watch Series 5 zu finden ist, sondern durch das System-Update auch auf andere Uhren kommt. Teilweise haben wir auch Videos zu den einzelnen Artikeln

watchOS 6 bringt Hörbücher auf die Apple Watch

watchOS 6: Das sind die neuen Zifferblätter

watchOS 6: Wenn die Uhr beim Berechnen des Trinkgeldes unterstützt

watchOS 6: System-Updates ab sofort direkt auf der Uhr

Apple watchOS 6: Apple Watch als vertrauenswürdiges Gerät für 2FA nutzbar

Apple will mit iOS 13 und watchOS 6 euer Gehör schützen

Ihr seht: Die Apple Watch wird mit watchOS 6 unabhängiger vom iPhone. Das sieht man auch an Kleinigkeiten, nicht nur dem App Store, sondern auch dem Mehr an Speicher, 32 GB sind nun drin, da könnt ihr dann halt ein paar Apps und ordentlich Musik raufknallen, um ohne Smartphone zum Sport zu gehen. Zugegeben: Ich habe meines immer mit.

Des Weiteren:

Die Apple Watch Series 5 in der Variante mit Mobilfunk kann internationale Notrufe absetzen, auch ohne SIM-Karte. Das funktioniert nicht in allen Ländern – beispielsweise könnten SIM-lose Apple Watch Series 5 hier in Deutschland nicht den Notruf anfunken, da die Funktion hier gesperrt ist. Darüber habe ich ja bereits einen Artikel verfasst. In Sachen Sicherheit auch weiter an Bord: Notruf SOS per langem Druck auf die Seitentaste oder die Sturzerkennung. Die ist für Nutzer ab 65 Jahre ab Werk aktiviert, kann aber auch manuell von euch gestartet werden.

Auch das Elektrokardiogramm sowie Benachrichtigungen zur Herzgesundheit sind in der Apple Watch Series 5 vorhanden. Warum ich das noch einmal gesondert erwähne? Apple selber bietet die Apple Watch Series 4 nicht mehr an – nur noch die Series 5 oder auch die Series 3. Hier macht sich der technische Unterschied natürlich sehr bemerkbar, bei der Series 4 würde das Datenblatt im direkten Vergleich nicht so mehrwertig wirken.

Ebenfalls erwähnenswert: Die Apple Watch Series 5 ist in mehreren Versionen zu haben, neben Edelstahl und Alu ist nun auch Titan zu haben – und auch als Keramik-Variante kann man die Series 5 nun bekommen. Allerdings ist es so: Wer nur GPS benötigt, aber keinen Mobilfunk, der bekommt derzeit nur Aluminium. Das ist übrigens auch die Variante, die ich habe – die Aluminium-Watch kostet nicht nur weniger, sie ist auch etwas leichter als die anderen Ausgaben. So wiegt das Modell mit 40mm 30,8 Gramm, die 44mm-Ausgabe 36,5 Gramm. Zum Vergleich: Die Series 5 aus Stahl in 44mm wiegt 47,8 Gramm. Sieht im direkten Vergleich natürlich „nur“ nach ein paar Gramm aus, prozentual ist es aber eben doch was. Und auch kleine Fische können stinken – weshalb ich das leichteste Modell aus der 44mm-Reihe habe.

Mein Fazit zur Apple Watch Series 5:

Für eine Apple Watch muss man einen Anwendungsbereich haben, wenn man nicht zu den Leuten gehört, die die einfach so kaufen, „um mal zu gucken“. In meinem Fall ist es mittlerweile so, dass ich sie sehr gezielt für meine körperliche Fitness einsetze, aber eben auch als „Mal-eben-Helfer“ für Erinnerungen und Termine. Klar, Benachrichtigungen und Nachrichten ebenso. Nun kommen wir zum Spin, da muss man ehrlich zu sich selber sein: Brauche ich wirklich das Always-on-Display? Technisch toll gelöst und eine echte Überraschung bei der Vorstellung.

Wer aber nur den Arm hebt, um etwas nachzuschauen, also kein AOD benötigt, der kann sicher auch bei der Apple Watch 4 bleiben, falls vorhanden. Bestes Beispiel ist da mein Kollege Ostermaier, der die meiste Zeit sogar den Theatermodus der Watch nutzt, also nur explizit das Display aktiviert. Der größte Sprung ist von der Apple Watch Series 3 auf die Series 5, wohl auch Grund dafür, dass die Apple Watch 4 nicht mehr im Angebot von Apple ist.

Für mich persönlich ist das AOD tatsächlich eine Bereicherung, muss ich weder bei der Arbeit noch beim Sport großartig die Watch aktivieren, sondern einfach nur noch raufschauen. Der Kompass ist nice to have, für mich aber nun nicht das Feature, welches mir fehlte. Apple liefert mit der Series 5 solide Arbeit ab, macht es den Kunden aber auch nicht leicht. Mit dem Always-on-Display bietet man sicherlich einer größeren Zielgruppe einen echten Mehrwert gegenüber der Series 4, und im direkten Vergleich in Sachen Gesundheit sieht die Series 5 gegenüber der 3 natürlich ebenso super aus.

Falls ihr übrigens die Apple Watch Series 5 kaufen wollt – oder euch schlaumachen wollt, dann schaut vielleicht als Erstkunde in das Apple Watch Studio, da könnt ihr euch entsprechende Watch mit dem Armband konfigurieren. Mein persönlicher Favorit ist da übrigens Sport Loop, das macht nicht nur beim Sport eine sehr gute Figur, es lässt sich auch reinigen und passt, in dezenter Farbe, auch zum Business-Outfit. Aber um so etwas mache ich mir ja eh keine Gedanken. 😉

Die Apple Watch kostet ab 449 Euro, dafür bekommt man dann die 40mm-Ausgabe, ich selber ziehe da die 44mm-Watch vor, die gibt es ab 479 Euro.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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61 Kommentare

  1. Moin
    Danke. Wie sieht denn jetzt der Akkustand im direkten Vergleich mit Deiner AW4 aus?
    Merkst Du einen Unterschied, oder ist das wie versprochen in etwa gleich?
    Danke
    Der Dingens

  2. Ich habe die zweite Generation der Watch noch und überlege, ob ich aktualisieren soll. So richtig benötige ich keines der neuen Feature, aber bei den Stand Alone Apps könnte es zu Problemen kommen mit der Kompatibilitä.
    Wie ich jetzt gelesen habe, wird auch meine Version der Uhr Watch OS 6 erst später bekommen als der Rest.

    • Danke für den ausführlichen Testbericht. Vllt habe ich es überlesen – für mich eine wichtige Information – lässt sich das AlwaysOn-Display denn auch deaktivieren? Ich liebe es einfach ein schwarzes Display standardmäßig zu haben.

      • Das frage ich mich auch. Nachts trage ich die Uhr (u.a. um mich wecken zu lassen) und da möchte ich auch nichts sehen. Wie sieht das mit dem Theater-Modus aus, hat der da Einfluss drauf?

        • Nachts aktiviert man doch auch auf den älteren Uhrengenerationen über die App unter Allgemein > Einstellungen > Nicht stören den entsprechenden Modus, der dafür sorgt, dass die Watch zur üblichen Schlafenszeit automatisch komplett dunkel bleibt. Wundert mich, dass so viele diese Basisfunktion nicht kennen, die ich seit dem allerersten Tag nutze.

      • Ja AOD lässt sich in den Einstellungen komplett deaktivieren.
        Dann ist es quasi eine AW4 mit Kompass und Geräuschmessung womit man sich dann die Frage stellen muss, muss es eine Series 5 sein, denn die Serie 4 erhält man noch auf dem freien Markt.
        Ich persönlich bin als Ausdauerschwimmer begeistert vom AOD, endlich muss man beim Training (Freistilschwimmen) nicht mehr den Arm umständlich verdrehen, so dass die Uhr glaubt man hebt den Arm an.

        • Bei dem relativ geringen Preisunterschied zwischen AW4 und AW5 am freien Markt stellt sich allerdings die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, das ältere Modell zu kaufen.

          • Den habe ich, muss ich gestehen, mir nicht angeschaut als ich es geschrieben habe 😉 Sollte auch mehr als Denkanstoß gedacht sein, dass ggf. auch in Erwägung zu ziehen, denn das iPhone X wir zum Beispiel seit 2 Jahren von Apple nicht mehr vertrieben, ist aber nach wie vor am Markt erhältlich. 😀

  3. Kann man die Always On Funktion deaktivieren und die Watch damit genauso nutzen wie die älteren?
    Wie sieht es dann mit dem Akku aus? Vielleicht 3 Tage? *träum*

  4. Bernd Matzkowski says:

    Sehr schöner Testbericht – DANKE! Nun besitze ich jedoch ein Huawei P30, welches ich nicht mehr missen möchte. Kann ich die Apple Watch 5 mit dem P30 koppeln und verwenden oder ist nach wie vor ein iPhone notwendig? Falls nur iPhone – wäre dann die neue Samsung Galaxy Watch Active 2 mit LTE eine Alternative und wird die von euch auch noch getestet werden?

    • Zur Galaxy Watch Active 2 kann ich was sagen – bin gerade nach vielen Jahren Wear OS auf genau das Modell umgestiegen. Die Uhr ist haptisch super, sieht (im Gegensatz zur Apple Watch) geil aus und performt unfassbar gut. Die Fitnessfunktionen sind wirklich gut integriert, das Display ist ebenfalls fantastisch.

      Was fehlt? Naja, Apps halt. Gibt natürlich welche, aber bei weitem nicht so viel wie für Wear OS oder die Apple Watch. Wenn man ehrlich ist, braucht man in der Praxis aber bei weitem nicht so viel Tüdelkram wie man vielleicht denkt. Just my 2 cent of course 😉

  5. Im Gegensatz zu hier kann man in der FAZ lesen … “ Wir konnten die Uhr einige Tage ausprobieren und beobachteten, dass die Laufzeit kürzer ist als jene der Series 4. Sie hängt natürlich ab von der Zahl der Aktivierungen, der eintreffenden Push-Meldungen und ganz wesentlich von der Protokollierung der Sportaktivitäten. Wer intensiv Sport macht, muss mit kürzeren Laufzeiten als bisher rechnen.“
    https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/wie-gut-ist-die-neue-apple-watch-series-5-16388738.html

    • „Im Gegensatz“. Lies mal meinen Absatz zur 4 und dann den zur 5.

      • Danke für die Erfahrungswerte in deinem Testbericht.
        Im Abschnitt zum Akkutest schreibst du ca. 2 Stunden Strava mit 17% Entladung (72 minus 55 = eher 17 ;-))
        Das würde sich ziemlich genau decken mit den von Apple angegeben 6 Stunden Training mit GPS.
        Wiederum eine Verbesserung von einer Stunde zur Series 4.
        https://www.apple.com/de/watch/battery/

    • Den Artikel kann man ja wohl schon nach dem ersten Satz vergessen:
      „Eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte: Apple bringt nur ein Jahr nach dem Start seiner smarten Armbanduhr der Series 4 bereits einen Nachfolger, die Series 5.“
      „mit der niemand gerechnet hatte“? *Jeder* hat mit der Series 5 gerechnet, der sich auch nur ein Quäntchen mit Apple auskennt.
      Ich stelle dann einfach mal die „Testmethoden“ in Frage – ob da wirklich die AW4 exakt identisch wie die AW5 genutzt wurde.

      • Peter Brülls says:

        Hört sich in der Tat ein wenig sehr umprofessionell an, was sich dann wohl auf die Tests niederschlägt.

        Ich kenne das ja von mir selber: Neugeräte haben *immer* erst mal eine schlechtere Laufzeit als die Vorgänger, weil ich in den ersten Tagen intensiv mit dem neuen Zeugs rumspiele. Das pendelt sich dann später wieder ein. Aber ich schreibe ja auch keine Rezensionen.

      • „Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte“ – Ironie ist nicht so Dein Ding, ne? 🙂

        • Peter Brülls says:

          Ungekennzeichnete Ironie hat in einem solchen Artikel nichts, aber auch gar nichts verloren. Das kann man einem Blog vielleicht nicht durchgehen lassen, bei etwas wie der FAZ gehört es allenfalls in eine Glosse oder einen Kommentar.

        • Ich hab eigentlich einen sehr guten Ironie-Detektor. Allerdings finde ich in einer Zeitung, die für sich selbst einen sehr hohen Stellenwert auf Seriosität setzt, hat so etwas absolut nichts zu suchen. Deswegen ist der Detektor beim lesen solcher Artikel auf Stand-By.
          Du hast natürlich recht, das KANN man auch als Ironie erkennen. Sicher wäre ich mir aber nicht. Bei einem Blog oder ähnlichem wäre er vermutlich auch angesprungen.
          Bei einem solchen Artikel, den auch Leser lesen, die sich nicht in der Branche auskennen wird da keine Ironie zu finden sein, da sie nicht wissen, dass das mehr als offensichtlich war. Und somit ist es fehl am Platz, da sie dann tatsächlich denken könnten „Was? Nur ein Jahr und man konnte nicht damit rechnen? Das ist ja ärgerlich. Lieber kein Produkt dort kaufen, wenn die so agieren.“

  6. @caschy: Lässt sich das Always-On-Display eigentlich auch deaktivieren ohne gleich mit dem Theatermodus auf Spatzen zu schießen?

  7. KOMPLIment für den Beitrag.

    Was bitte sind denn KOMPLIkationen auf dem Display?

    Hört sich KOMPLIziert an 😉

  8. Danke für den Test.
    Hab ich mir zufällig heute bestellt..
    Hab die 3er und konnte mich nur schwer bei der 4er Zurückhalten.
    Nun wird es für meine Frau und mich die 5er.

  9. Zur Batterielaufzeit: Mit AOD auf dem Level der Series 4, aber ohne scheinbar ordentlich besser.

    „Another (positive) side effect of the always-on display is that, when the feature is turned off, there are significant battery gains. Apple claims its latest watch’s battery life is 18 hours, which my testing found to be true. With always-on disabled, the battery lasted over 21 hours (with sleep tracking!) and was still at 43% when I woke up the next day.“
    https://www.buzzfeednews.com/article/nicolenguyen/apple-watch-series-5-review-always-on-display

  10. Herrjee gibt es denn irgendeine smartwatch mit ständig sichbarem Sekundenzeiger? Brauche ich beruflich.

  11. Hey vielen Dank für den testbericht, leider konnte damit meine Frage nur nicht beantwortet werden 🙁
    Ich bin gerade am überlegen, ob ich mir so langsam doch mal eine Applewatche zulegen soll. Leider bin ich so ein Mensch, der immer gerne auf dem aktuellsten Stand ist, Bzw gerne ein Gerät hat, womit man lange „arbeiten“ kann und nicht im nächsten Jahr denkt … „hätte ich mal das eine Jahr noch gewartet“

    Daher meine Frage: lieber die Watch 4 noch irgendwo günstig schießen? Jetzt bei der 5 zuschlagen oder doch noch auf nächstes Jahr warten, was sich Apple einfallen lässt? Habe dieses Jahr das Gefühl das Apple nicht DIE Innovation rausgebracht hat.

    Bin überhaupt nicht auf die Watch angewiesen, könnte also auch noch warten …
    Bin über Meinungen jeglicher Art froh 🙂

    • 4er und 5er haben eigentlich nur einen wirklichen Unterschied… das Always-On-Display. Entweder ist dir das wichtig oder nicht, entsprechend musst du gucken was du für das jeweilige Modell ausgeben würdest. Ob nächstes Jahr ein großes Update ansteht, kann sein, muss aber nicht, beim iPhone sind es ja mittlerweile auch 4 Jahre zum nächsten großen Update.

    • Da dies die erste Serie mit der neuen AO-Display-Technik ist, würde ich entweder warten, bis echte Erkenntnisse vorliegen und/oder Serienfehler bekannt/behoben sind oder die AW4 kaufen. Mit der AW4 bin ich sehr zufrieden, wenn auch das grössere Display und das neue Zifferblatt die Akkulaufzeit, die die Serie 3 vorgegeben hat, nicht erreicht.

    • Wenn du eine Uhr haben willst, mit der du lange arbeiten willst, dann kauf dir eine ordentliche normale Uhr und keine Smartwatch.
      Ich hab die Apple Watch1 noch und warte eigentlich nur noch ab, das de rakku schlapp macht, dann werde ich wieder auf eine normale Uhr umsteigen, weil für was anderes aus Uhrzeit anzeigen nutze ich die Watch nicht mehr. Wenn du heute eine Smartwatch käuft, ist die morgen eh veraltet.

      Ich habe gerade meine Junghaus-Uhr zur Generalüberholung geschickt, ( neues Glas, neues Armband, reinigen ), die zeigt mir dann die genaue Uhrzeit ( weil Funkuhr ) und ich brauch mich seit über 20 Jahren ( so alt ist die bereits ) nicht ums aufladen oder Batteriewechsel kümmern, weil Solar.

      • Was hindert Dich denn daran, Deine Apple Watch zu verkaufen, wenn Du damit nicht zufrieden bist?

        Das gleiche werde ich wohl mit meinen normalen Uhren machen, wenn ich mal die Ruhe und Muße dazu finde. Die hab ich zuletzt nur noch selten und in den letzten zwei Jahren, seit ich die Gear S3 habe, überhaupt mehr getragen. Die S3 trage ich dagegen jeden Tag, da sie mir durch die Benachrichtigungen und Anrufsignalisierung einen echten Mehrwert bietet, währen die Uhrzeit (in meinen Augen) eine nahezu allgegenwärtige Information ist, auch ohne dass ich mir dafür was um’s Handgelenk binden muss. Aber wie heißt es im Kölschen so schön: Jede Jeck es anders…

  12. Gehört hier nicht ganz hin.Aber ich als BVB Fan frage mich wo du das geile ,gelbe Nylonband her hast? Neue Kollektion ?
    Grüße

  13. Caschy, so oft wie man dich jetzt in voller Pracht in den Beiträgen sieht, könnte man meinen, du fängst jetzt nach erfolgreichem Fitnessprogramm eine Modelkarriere an!

  14. Vor WatchOS 5 hielt die AW3 noch mehr als 2 Tage, quasi Montag früh vom Ladegerät runter und erst Mittwoch Abend wieder drauf. Mit WatchOS5 war es ein Tag weniger. Mal schauen wie es nun mit der AW5 wird.

  15. Zwei Fragen:

    Bei der Fußgänger-Navigation stört mich bei meiner Series 2, dass seit WatchOS 3 oder 4 nur noch Richtungspfeile angezeigt werden, und keine Kartenansicht. Selbst wenn man die Kartenansicht manuell aktiviert, wird wieder auf die Richtungspfeil-Ansicht gewechselt, sobald man den Arm senkt und wieder anhebt. Also die Frage: Kann die Fußgänger-Navi jetzt wieder dauerhaft die Karte anzeigen?

    Und Frage zwei: Es wurde gemunkelt, dass die praktische “Time Travel”-Funktion mit WatchOS 6 zurückkehrt. Ist das tatsächlich der Fall?

  16. Danke für den Testbericht!
    Hast du persönlich die Watch mit 3G/UMTS oder die WLAN Variante?
    Lohnt sich in deinen Augen der Aufpreis? Hat es einen wirklich Mehrwert?

  17. Ich bin Erstkäufer einer Watch und schwanke noch zwischen der LTE und GPS Only Variante, welche nutzt du? Mir ist es aus dem Absatz „Wer nur GPS benötigt, aber keinen Mobilfunk, der bekommt derzeit nur Aluminium. Das ist übrigens auch die Variante, die ich habe“ nicht ganz klar geworden, hast du nun die ‚Alu mit GPS Only oder mit LTE?

    Welche ist eher zu empfehlen?

    • Brauchst du Telefon oder Internetdienste ohne Handy auf der Uhr? Ne? Ich auch nicht. Kannste ohne Cellular nehmen 🙂

      • Ja da geb ich dir ansich recht, das einzige was mir nicht ganz klar ist ist die Verwendung beim Sport, wie gesagt bin ich noch ein gänzlich unbeschriebenes Blatt was die Apple watch angeht :).
        Ich würde die Uhr sehr gerne zum laufen mitnehmen und da definitiv ohne IPhone – ich habe das Telefon da auch jetzt schon nicht dabei, da ich ungern soviel „Zeug“ zum laufen mitschleppe.

        Geht das auch nur mit der GPS only Uhr vernünftig? Also was vor allem die Themen Trainingsüberwachung/ Aufzeichnung etc. angeht?

  18. Cashy, hast Du eigentlich so einmal darüber nachgedacht, von einer Smartwatch mit Sportfunktionen auf eine Sportuhr mit smarten Funktionen umzusteigen?
    Was kann zum Beispiel eine Garmin nicht?
    Zumindest ist das AOD trotz mehrtägiger Laufzeit Standard und kann sogar bei Sonneneinstrahlung gelesen werden.

  19. Danke für den Testbericht. Ich bin derzeit mit der vielleicht etwas ungewöhnlichen Kombination aus iPhone (Xr) und einer Samsung Gear S3 Frontier unterwegs. Das Zusammenspiel mit der Gear klappt so leidlich gut (war unter Android besser), Ziffernblätter installieren und Updates funktionieren nicht wie bei Android über die App, sondern nur, wenn die Uhr im WLAN eingebucht ist. Ziffernblätter kaufen geht überhaupt nicht (nur die kostenlosen). Allerdings ist hält der Akku bei der Gear auch nach zwei Jahren immer noch zwei bis drei Tage durch, da war ich doch ziemlich überrascht als ich bei Dir was von nur einem Tag (bzw. 18 Stunden gelesen habe).

    Kann man bei der AW noch irgendwas abschalten, um die Laufzeit (deutlich) zu verlängern? Wichtig sind mir nur Benachrichtigungen und das Bezahlen per Apple Pay (wenn meine Kreditkartenbude mal endlich aus dem Quark kommt).

  20. Herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht.

    Du schreibst: „Übrigens werden Nachrichteninhalte auf dem AOD nicht dauerhaft angezeigt, es wechselt in den Uhr-Modus und macht den Hintergrund unlesbar, bevor es wieder das Zifferblatt anzeigt“.

    Verstehe ich das richtig, dass Nachrichten auch auf dem AOD für eine bestimmte Zeit angezeigt werden, ohne dass man das Display „aktiviert“?

  21. Wie sieht das eigentlich mit dem Glas bei der Apple Watch Aluminium aus wie empfindlich ist das bezüglich Kratzer? GGf. Displayschutzfolie? Oder sollte man zur Aluminium mit Saphirglas greifen? Ich gehe eigentlich immer gut mit meinen Geräten um habe aber doch Angst bei dem Preis ne fette Macke ins Display zu hauen wenn man mal irgendwo aneckt.

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