Vom Fettsack zum Fitsack: Ein halbes Jahr später

Vielleicht erinnern sich noch einige hier an meinen Beitrag, in dem ich beschrieb, wie ich Dinge in meinem Leben änderte. Da ging es darum, dass ich die meiste Zeit meines Lebens aussah wie ein Vorher-Model für Fitnessstudios. Kennt ihr sicher, nach Weihnachten herum werden wieder Werbespots am laufenden Band abgespielt und euch motivieren wollen, doch in einem Studio zum fitteren Menschen zu werden. Ein Studio brauchte ich persönlich nicht, mir reichten für die meisten „Erfolge“ die vier Wände meiner Garage. Wer Lust hat, kann sich ja mal vorab den Beitrag noch einmal durchlesen, da steht dann drin, was ich falsch machte, wie viel ich so immer mal wog, was ich vom Verspotten von Mensch halte – und das wichtigste: Was ich für mich änderte, wie ich die Sache anging.

Ihr habt den Beitrag gelesen? Dann seid ihr ja jetzt wieder im Boot. Fast genau ein halbes Jahr später möchte ich nachlegen.

Was hat sich bei mir geändert? Was habe ich schleifen lassen, was konkret geändert – und was sagt mein Körper?

Als ich den letzten Beitrag schrieb, wog ich gerade zweistellig und ich fand schon, dass man den Unterschied ganz gut sehen konnte. 125 Kilo Höchststand 2018 vs. 99,8 Kilo eben Mitte März 2019. Ich versuche immer noch, im Rahmen meines gesetzten Kalorienziels zu essen – und für jemanden, der übergewichtig ist, heißt die Faustregel sicherlich erst einmal: Weniger reinschaufeln als vom Körper verbrannt wird. Würde ich regungslos auf der Couch sitzen, würde mein Körper ca. 2.000 Kalorien verbrennen. Ich selber habe ein Ziel von 1.600 Kalorien, allerdings kann ich das logischerweise nicht einhalten, wenn ich mich betätige. Und mittlerweile betätige ich mich echt täglich. Mein Vergangenheits-Ich würde meinem Heute-Ich nicht glauben.

Legoland September 2018:

Legoland September 2019:

Die Parallele zum ersten Beitrag: Ich tracke Kalorien immer noch mit der App Yazio und ich komme immer noch prima mit der kostenlosen Version aus, Rezepte und sowas brauche ich nicht. Ich habe das ganz gut drauf mittlerweile, mich gesund zu ernähren und dabei satt zu werden. Klar, das geht niemals ohne Einschränkungen. Brot? Eine echte Kalorienbombe, die ich zum Glück meist ohne Entzugsgefühle weglassen kann.

Stattdessen viel Obst, Gemüse, Putenfleisch. Wer keine Zeit hat, selbst zu kochen: Schaut euch Frosta oder andere Fertiggerichte dieser Art an. Viel drin mit wenig Kalorien – und Frosta beliefert quasi jeden Supermarkt unter zig günstigeren Marken, einfach mal auf die Packung schauen, ob die Ware auch aus Bremerhaven kommt, dann ist es Frosta. Ich gönne mir natürlich auch Cheat-Days. Pizza Salami, dicker Teig, Käse im Rand, Jalapeños. Quasi Pizza mit Pizza überbacken. Ein Kalorien-Schlachtfest, welches so schwer im Magen liegt, dass man in der Nacht aufwacht. Muss auch mal sein.

Angesichts dessen, was ich so esse und wie ich mich eigentlich sportlich betätige, müsste ich vielleicht schon weniger wiegen können. Man hat ja so Ziele – und manche setzt man irgendwann mal eine Ecke höher. Mein hartes Ziel: 85 Kilo. Aber: Obwohl schon dicht dran gewesen, ist mein Körper unfassbaren Schwankungen unterworfen, von 90 bis 93 Kilo ist da alles drin. Mal auch weniger, aber das ist dann eben nach dem Laufen, da verliert man ordentlich:

Habe also nicht viel in Kilos abgenommen seit dem letzten Beitrag, bin aber trotzdem dünner. Fett abgeworfen, Muskeln aufgebaut. Merke ich an Klamotten, sehe ich im Spiegel. Konkret sind es so ziemlich genau 30 Kilo Abnahme von September 2018 bis September 2019. Aber eben „nur“ knapp 10 Kilo im letzten halben Jahr. Klar, geht nicht endlos weiter – das muss jedem klar sein, dass es nicht nur zwischendurch so Phasen gibt, irgendwann kommt man in die Nähe dessen, für das mal wohl geschaffen ist.

Vielleicht habe ich aber auch zu oft nicht bei Yazio eingetragen, man muss da knallhart zu sich selbst bleiben, wenn man sich selbst um seine Nahrung kümmert, ist das Eintragen von Kalorien in eine App ja keine Raketenwissenschaft – die Datenbank ist ja unfassbar groß.

Trotz Hanteln und Punchingball bin ich in der letzten Zeit kaum auf dem Laufband gewesen. Hätte ich nie gedacht. Aber ich laufe jetzt draußen. Fast jeden Tag. In der Nähe (kleiner Spurt von 1,5 Kilometern) ist ein Park mit Bootsteich, da drehe ich seit Monaten zu unterschiedlichen Zeiten meine Runden. Tag für Tag sieht man dort die gleichen Menschen, die ebenfalls etwas für sich tun. Man nickt sich zu, sagt Moin – man kennt sich.

Ich habe mich ein wenig professionalisiert. Achtete ich vorher nur so halbwegs auf die Ausrüstung, so ist es nun anders. Ich lasse mir zwar nicht die Füße vermessen, habe aber so meine Favoritenschuhe und wetze gerade das zweite Paar New Balance durch. Laufschuhe. ICH! Auch die Klamottenauswahl ist eine andere geworden, lief ich früher in normalen kurzen Hosen und Shirts, so habe ich nun mittlerweile einen halben Schrank voll mit Sportklamotten. Quasi luftig und schnell trocknend. Für den langen Marsch.

Für den langen Marsch habe ich nun auch so einen Gürtel, an dem zwei kleine Flaschen sind, die ich mit Wasser auffülle, bevor ich lang rennen gehe. Das hatte den Grund, dass ich einmal, als der Lauf länger wurde, ein richtiges Pappmaul hatte. So schlimm, dass ich dann nach Hause lief, obwohl ich noch ne Schippe drauflegen hätte können. Durst ist halt schlimmer als Heimweh. So ein Gürtel mit Flaschen kostet um 20 Euro und vorne kann man noch was in die Tasche packen. Handy, Schlüssel oder Geld. Bei mir ist es das Handy, muss ich eben nicht mehr dieses Oberarm-Teil mit mir herumtragen.

Ja, draußen laufen. Auf dem Laufband kann ich Serie schauen. Geil. Aber draußen ist das schon anders. Anderes Laufen, komplett. Andere Luft, unterschiedliches Wetter und trotz immer gleicher Strecke immer andere Eindrücke. Powerbeats Pro auf und los. Viel Musik. Unterschiedliches, aber viel Sunshine Live aus der Konserve. 90er-Edition, Dance, Rave und sowas. Und dann lief ich halt draußen rum. 10 Kilometer habe ich auf dem Laufband schon immer gemacht – das war so mein Stand im März 2018. Klar, schon mal etwas mehr, aber eigentlich immer 10 Kilometer.

Draußen ist halt immer anders – und der Körper verhält sich auch nicht jeden Tag gleich. Mal wetze ich die 10 Kilometer im Park in 56 Minuten, mal brauche ich eine Stunde. Ginge sicher schneller, aber ich will ja auch mal weiter kommen. An guten Tagen mit viel Zeit, da hänge ich auch mal noch eine Runde ran. Pro Runde sind das so zwei Kilometer. Die 10 Kilometer, die mache ich mittlerweile fast jeden Tag, das brauche ich auch für meinen Körper und meinen Kopf – des Weiteren hat mich mein Sohn dazu verdonnert, dass ich ihm bei Pokemon Go Eier ausbrüte. Für 10 Kilometer klopfe ich mir persönlich nicht auf die Schulter, das ist die Pflicht, alles darüber die Kür. Das ist das Schöne am Laufen: Der Erfolg kommt flott und zumindest mir macht es sehr viel Spaß. Hohe Steigungskurve, das werdet ihr auch feststellen, wenn ihr anfangt und am Ball bleibt.

Ich habe neulich sogar am Stadtlauf teilgenommen, mich dort für den 10-Kilometer-Lauf eingetragen. Leider nicht mehr, muss ich im Nachhinein sagen. Da 10 Kilometer quasi mein täglicher Spaziergang sind, war so ein Lauf dann halt auch nichts wirklich Forderndes. Klar, war geil mit den vielen Leuten, hat auch Spaß gemacht – doch im Ziel dachte ich: „Mist, hättest auch mehr machen können“.

Das Problem: Das Mehr ist auch gleich ein ganzes Stück mehr. Nach 10 Kilometer kommt eben der Halbmarathon. Das sind etwas über 21 Kilometer. Puh. Das ist weit. Und lang. Und dann dachte ich halt auch so meine Läufe draußen: Ja, 15 und 17 Kilometer habe ich wohl gerissen, war aber auch anstrengend. 20 Kilometer vor vielen Monaten auf dem Laufband, aber auch wesentlich langsamer. Halbmarathon-Strecke, das lag aber sowas von weit weg von mir.

Das war es dann also in den letzten Monaten. Quasi alles wie immer. Ein paar Kilos verloren und mehr draußen laufen. Nebenwirkungen? Klar, man sieht besser aus, wenn Fett zu Muskeln werden. Aber, und das muss ich auch ehrlich sagen, auch wenn ich nun nicht zu stark betroffen bin: Im zunehmenden Alter ist das Bindegewebe nicht mehr das beste. Je nach körperlicher Verfassung und abgenommen Kilos sieht man am Ende doch nicht perfekt aus. Ich habe irgendwie über 30 Kilo in einem Jahr abgenommen und der Körper hat sich nicht 1:1 um- oder zurückgebildet. Durch meine Vorgeschichte eh nicht – ich war ja schon einmal, wie im ersten Beitrag beschrieben, 148 Kilo fett – bei einer Größe von 175 cm.

Da hat man halt an manchen Stellen „Winkespeck“. Kennt ihr bestimmt, wenn alte Menschen winken und die Haut des Oberarms lustig flattert. Man hat halt mehr Haut als drunter ist. Sieht man am Oberarm, den Innenseiten der Oberschenkel, dem Bauch und meist überall dort, wo vormals fette Menschen eben Fett hatten. Bei mir ist das noch soweit okay, ich muss als nichts operativ machen – noch schäme ich mich, ins Schwimmbad zu sehen. Wenn ich liege, sehe ich also nicht aus wie eine geschmolzene Kerze in der Sonne oder ein Flughörnchen. Aber: Natürlich sieht man es mir ohne Kleidung an, dass ich ein vormals fetter Mensch bin. Wunden der Zeit. Für immer mein Kleid.

September 2019 links, September 2018 rechts:

Ach, so: Natürlich will ich euch nicht den Rest der Überschrift vorenthalten. Halbmarathon. Nach dem Stadtlauf nach 10 Kilometer dachte ich: Ja, wäre ja schön, auch mal den Halbmarathon zu schaffen. Kam mir aber so unendlich weit weg vor, die 21+ Kilometer. Also richtig weit weg. Hab ich aber neulich tatsächlich das erste Mal geschafft. War nach der IFA, am 8. September. Am Sonntag habe ich noch mit meiner Familie gut gefrühstückt (ausnahmsweise!) und wir haben den Tag langsam angehen lassen. Besuch bei den Schwiegereltern, Pflaumenkuchen, Kaffee, Prinzenrolle. Mehr reingeballert als das, was ich an diesem Tag wohl verbrauchen würde. Naja, ist halt so. Läuft man heute noch ein bisschen. Daheim die knappen Klamotten an, Powerbeats Pro auf, Sunshine Live an und losgespurtet.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich übrigens auch mal die App Strava ausprobiert. Ich sage mal so: Für Sportler, die ihre Zeiten im Blick haben wollen und die Community-Funktionen schätzen (Gruppen, Follower-Funktion, Herausforderungen etc.) sicherlich eine nette Sache, ich würde auch weiterhin ausschließlich mit meiner Apple Watch und deren Funktion klarkommen. Diese Apple Watch ist mein Livesaver und Mittelpunkt meines sportlichen Lebens.

Wetter war nicht sonnig, aber auch nicht kalt, die Luft frisch. Wenig beim Laufen geschwitzt und der Puls war konstant nicht zu hoch. Zeit war auch da, also mal ne Extrarunde. Und noch eine. Und noch eine. Und irgendwann kommt der Punkt, da denkt man dran, dass man ja heute die Distanz schaffen könnte. Ich, der ehemalige Fettsack, der schon geschwitzt und geschnauft hat, wenn er nur ein paar Stufen hoch muss. Oder an Stufen gedacht hat. Und heute das, nicht mal ein Jahr später.

Während die Musik dudelte, dachte ich so: Kommt wohl gleich so ein Punkt, wo ich sage: „Ne, geht nicht mehr…“ Aber der kam nicht. Jeder abgelaufene Kilometer brachte eine Benachrichtigung auf die Apple Watch. Über 20 waren es schon. Persönlicher Rekord schon jetzt. Doch der Heimweg musste gerissen werden, um die Distanz des Halbmarathon zu schaffen. Ja, was soll ich sagen. Gegen Ende wurde es zäh, das merkte ich an der Atmung (ich habe sicher ausgesehen und mich angehört, wie eine alte Dampflok) und auch in den Beinen.

Aber ich habe es geschafft.

Die letzten Kilometer wurden zwar langsamer abgelaufen, aber ich habe meinen persönlichen Rekord gebrochen, das für mich Unmögliche geschafft. Nein, die Distanz war nicht ansatzweise so leicht, wie die täglich von mir gelaufenen 10+Kilometer, aber sie ist schaffbar – offenbar zumindest an Tagen, an denen es Körper und Geist gut mit mir meinen. Wenn mir 1000 Sachen im Kopf herumschwirren oder ich eh gerade so eine „dunkle Phase“ habe, dann fällt das Laufen schwerer – als würde ich noch zusätzlich im Kopf parallel laufen müssen, so viel Energie kostet mich eine nicht freie Birne.

Ich war dann ein paar Tage in den USA und hatte leider keine Zeit für Sport – wohl aber für gutes Essen und ein paar Bierchen, aber dafür habe ich dann gleich nach dem Heimkommen wieder einen Halbmarathon hingelegt, also gestern, am 13. September. Knapp 22 fluffige Kilometer. War. Das. Geil. Aber nach so ein paar Tagen ohne Sport auch schwer, was sich gleich in einer höheren Herzfrequenz ausdrückte: 145 vs. 156 bpm im Schnitt.

Und nun, wie geht es weiter? Ich habe tatsächlich mal Lust, so einen richtigen Halbmarathon zu laufen. Nicht nur im Park bei uns, sondern eben richtig. Mit anderen Menschen und natürlich wieder gegen mich selber. Ob ich das jemals packe – und vor allem, was mache ich wohl im Winter auf meiner Laufstrecke? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass das Umkrempeln vieler alter Essgewohnheiten und der Sport mein Leben verändert haben. Klar, man bleibt zwar innen drinnen der gleiche Depp, aber das Gefühl, etwas für sich zu tun, das ist besser als das, nichts zu tun.

Mich hat vor allem motiviert, die vielen Mails, Twitter- oder Facebook-Nachrichten zu lesen, die ich nach meinem ersten Beitrag bekam. Mir ist auch, wie ich es wollte, keiner mit klugen Ratschlägen ums Eck gekommen. Weil viele Wege nach Rom führen und jeder seinen eigenen finden muss. Aber es war eben motivierend – viele schreiben mir heute noch, dass sie wegen dieses Beitrages von mir eben auch den Arsch hochbekommen haben. Und das macht mich schon ein wenig stolz. Früher habe ich ja eher als schlechtes Vorbild getaugt – nun ist es vielleicht auch einmal anders herum. Ich mache jetzt aber erst einmal weiter. Man hat ja Ziele. Halbmarathon „so richtig“ heißt meines – und eben 85 Kilo. Das wird sicher noch dauern. Aber in der Zwischenzeit, da kann ich halt laufen und ein wenig gesünder leben. Bringt ja nichts, wenn ich 12 bis 14 Stunden arbeite und mit Mitte 40 mit Herzverfettung vom Stuhl kippe. Dann fall ich lieber gesund um 😉

Falls ihr Fragen habt, immer gerne her damit.

Meine Hilfsmittel damals zum Start: „Fettlogik überwinden„, Withings Body Cardio Waage, Hanteln, Punchingball, Laufband Marke Domyos T540B, iPad mit Serien, als Tracker die Apple Watch, Yazio für die Kalorien.

Momentane Ausrüstung, September 2019: Withings Body Cardio Waage, Yazio-App, testweise die Strava-App, meine unverzichtbare Apple Watch, Beats Powerbeats Pro, 2 Paar New Balance Laufschuhe, AiRunTech Gürteltasche und diverse Shirts, gerne mag ich die Nike Park VI.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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109 Kommentare

  1. Daumen hoch kann man da nur sagen! Mach weiter so!

  2. Christoph Gerlach says:

    Sehr geil. wollte einfach nur meinen Respekt da lassen…. Keep going!

  3. Da gibbet nur eins zu sagen : Respekt (!!!) – und natürlich : weiter so, solange es Dir gefällt .

  4. Mein grössten Respekt! Ich finde 10km nahezu jeden Tag zu laufen ist schon ne ordentliche Hausnummer!
    Bin froh wenn ich 2 Mal die Woche rauskomm und zwischen 5-10 km Lauf.
    Hut ab!

  5. Mein Glückwunsch Caschy!
    Kann deinen Weg gut nachvollziehen. Habe selbst im Januar dieses Jahres angefangen (104kg – 24% Fettanteil – 197cm) und bin jetzt auf 88kg mit 16% runtergekommen. Tägliches Krafttraining, mit Cardio (schnelleres gehen mit guter Steigung) auf dem Laufband. (Laufen ist nichts für meine Knie)
    Meine Ernährung habe ich auf Intervallfasten (16/8) umgestellt, das darf aber auch mal bei gewissen Anlässen für ein paar Tage ausgesetzt werden. Nichts ist in Stein gemeisselt. Wichtig ist es das es immer noch Spass macht und die Motivation stimmt.
    Auch bei mir war die Apple Watch der Auslöser für mein gesunderes Leben. Habe mich selten besser gefühlt!
    Mach weiter so!!!!
    ….Hago

  6. Glückwunsch! Ich kann das berichtete gut nachvollziehen, wenn auch mit leichtem Neid. Habe selbst so 3-4 Jahre von 115 auf 85kg gebraucht. Und bin seit zwei Jahren ebenfalls aktiver Läufer… nachdem ich die 34 Jahre vorher außer Schulsport und 9 Monate Wehrdienst nichts Sportliches gerissen habe. An 20km ist bei mir nicht zu denken, bin bei 3x die Woche 7,5…. die können nach einem Arbeitstag auch schon recht viel sein.

    Kurzfassung: Ich kann jedes einzelne Wort bestätigen. Und an die die noch nicht angefangen haben: Einfach machen. Anfangs langsam und mit Rückschlägen, aber irgendwann ist es einfach angenehmer Alltag. Einen Tracker kann ich ebenfalls empfehlen. Nicht als Kontrolle sondern als Motivation. Es ist einfach unfassbar begeisternd die eigenen Fortschritte so deutlich gezeigt zu bekommen.

    Gratulation und weiter so 🙂

    • Das ist der Vorteil wenn man selbsständig ist und keine kleineren Kinder mehr hat. Ich habe Anfang des Jahres angefangen Sport zu machen und hätte nicht gedacht wie schwer das doch ist. Ich versuche die Erfolge auf der Apple Watch zu erreichen, tu mich aber teilweise doch sehr schwer. Aufstehen tu ich um 6, los gehts Richtung Kita kurz nach 7, dann ins Büro. Gegen 17:30 bis 18:00 bin ich wieder zu Hause, dann Abendbrot und Abendprogramm. Dann ist es 19:30 bis 20:00. Der Garten muss ich Sommer auch immer fleißig beackert werden und zack ist es 21:00. Viel Zeit für Sport bleibt da unter der Woche nicht.

      • Geht mir auch so (Tag mit Kind u. Arbeit voll). Mein Tip: versuche die tägliche Mittagspause dafür zu nutzen, Schritte zu machen. Wenn es ein zeitliches Prioritätenspiel bleibt, wird es langfristig scheitern.

      • Bei mir klappt es ganz gut indem ich den Arbeitsweg nutze. Die ganze Strecke mit dem Bike, die halbe mit skates oder laufen… Den anderen Teil mit den öffis. Der Zeitverlust ist minimal. Und am Wochenende mal ein Frühstück für ne Laufrunde sausen lassen. Kalorien gespart und auch noch Sport gemacht und danach wieder komplett verfügbar für die Familie.

  7. Der wohl persönlichste Beitrag den ich hier gelesen habe. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich bin mir sicher damit motivierst du viele!

    Mach weiter so!

  8. Na da kommt wohl regelmäßig das Runners High durch. Viel Erfolg weiterhin.
    Deine Geschichte ist ja ähnlich wie bei mir vor ein paar Jahren, mittlerweile geht es einfach nicht mehr ohne Sport und wenn ich es aus Gründen mal nicht schaffe, bin ich gleich etwas unausgeglichen. 😉

  9. Exakt so ging es mir vor 3 Jahre. Auch 3stellig gewogen, dann mit Sport (erst MTB, später Laufen) angefangen und auf 80kg runter. Den Artikel hätte ich auch schreiben können. 🙂
    Aber jeden Tag 10 km sind bei mir nicht drin. Komme so auf 25-30 die Woche.
    Letztes Jahr habe ich auch an 3 offiziellen Halbmarathons teilgenommen. Das war echt Saugut!

    • Ach ja, Ernährung natürlich auch komplett umgestellt. Sonst funktioniert es nicht (dauerhaft). Ein halbes Jahr getrackt, danach ging es bei mir automatisch.

  10. Wirklich beeindruckend was du schon geschafft hast! Ich habe im Februar auch mit dem Laufen angefangen und deine Artikel motivieren mich dran zu bleiben! Mach weiter so!

  11. Wieder ein toller Beitrag. Locker und total sympathisch geschrieben. Wie eigentlich immer.
    Vieles davon kann ich nachvollziehen, es gibt viele Parallelen aus meinem eigenen Leben. Angefangen mit dem Baujahr (gut, bei mir ist es 1978), der Musik beim Laufen (gerne Sunshine-Live aus den 90igern oder Technobase.FM). Der Weg zum Halbmarathon. Da findet sich viel wieder. Mittlerweile ist bei mir zum Laufen seit einem Jahr noch das Rennrad dazu gekommen. (bis dahin waren Rennradfahrer für mich immer die Deppen, die die Straßen blockieren ;-))
    Mein Weg ging auch über eine App ähnlich Yazio.
    Danke für diesen, und auch viele der anderen Beiträge. Sonst hätte ich vermutlich keine Synology Diskstation, einen Roborock S50, und was was ich noch alles hier zu Hause.
    Ich erlaube mir mal, Dir auf Strava zu folgen 🙂
    Viele Grüße aus dem Bremer Umland

  12. Kam dein dickeres älteres Ich aus der Zukunft (auf Foto mit dir und Steve Wozniak schiel) also rechtzeitig per DeLorean zurück, um die zu sagen, dass du was ändern musst? ;D

  13. Wieder nur ein Hintergrund ( leider) W E R B U N G !
    Perfekter Werbeauftritt !!!
    Unheimlich wichtig am Ende des Blog Beitrags ja alle (Fitness)Werbegegenstände zu benennen !
    U N S E R I Ö S !
    Money for Fitness oder Fitness for Money ??

  14. Top! Danke fürs Teilen – du motivierst ungemein, weil authentisch und trotzdem noch Nerd und Familienmensch 🙂

  15. Endlich! Hab schon lange auf ein Update in Artikelform gewartet. Nach den Fotos zu anderen Gelegenheiten dachte ich immer: Wahnsinn, ist das „mein“ Caschy? Und: wat macht der? Etwa echtes Laufen im Sinne von Rennen? Danke also! Dein letzter Beitrag ging mir auch schon x-mal in den letzten Monaten durch den Sinn. Ich selbst gehe ausschließlich. Rennen macht meine Atmung auf Dauer irgendwie nicht so richtig mit. Gehe täglich 10.000-15.000 Schritte. Damit fühle ich mich sehr gut. Abnehmen wird auch bei mir ab einer einprogrammierten Grenze schwierig. Vllt. wie bei dir Caschy: in den Beinen steckt in Muskelform soviel Gewicht- das will da einfach bleiben. Kann es auch. Mein Ziel ist ohnehin extrem langfristig. Ich will es schaffen, auch mit 70 noch meine 10.000 Schritte täglich zu schaffen. Dann dürften die Grundfähigkeiten auch im Alter zu wuppen sein. Hab nur extrem viel Respekt vor dem Schweinehund, der lauert und vllt. doch irgendwann wieder die Oberhand gewinnt. Daher muss die Schwelle dranzubleiben niedrig bleiben. 2h am Tag mit Podcasts im Ohr müssen „auf ewig“ drin sein, ein minimales Energiedefizit reicht mir aus, um zufrieden zu sein.
    „Durst ist halt schlimmer als Heimweh.“ Das bleibt im Kopf die nächsten Monate. Bis zum hoffentlich nächsten Update von dir. Bleib dran. Dein Laufband geistert auch weiter in meinem Kopf herum für den Winter. Weiß nur nicht wohin damit…

  16. Krass, du kannst echt Stolz auf dich selber sein! Ich bin auch gerade dabei allerdings ganz am Anfang des Weges. Aber deine Story motiviert mich noch mehr! DANKE und viele Grüße

  17. Ich habe in den letzten 6 Monaten ca 14 Kilo verloren (91-> 77) bei 187 cm, nur durch Verzicht auf Süßigkeiten und minimal gesündere Ernährung. Habe mir auch eine Bluetooth-Waage und die Samsung Sport Watch geholt, das hat gereicht. Mittlerweile halte ich das Gewicht, Sport kann ich leider nicht mehr machen, da Knie kaputt. Aber Jeansgröße 34 wurde zu 33, man fühlt sich einfach besser.

  18. Lieber Caschy, Wahnsinn! Danke, dass du uns an deiner Reise teilhaben lässt.
    Halbmarathon kann ich nur empfehlen, tolles Ereignis und vom Effekt her ähnlich wie dein Staffel-Lauf (Was, schon vorbei?!). Würde dir Hamburg oder v.a. Berlin empfehlen. VG

    • Respekt für so viel Ehrgeiz und Disziplin! Motiviert mich auch mal wieder die Laufschuhe auszupacken.
      Und generell hast du einen tollen Blog! Gerade solche Beiträge machen da den Unterschied und das persönliche aus. Mach weiter so!

  19. Danke für den Artikel – habe auch Deinen ersten schon gelesen. Er ist in jedem Fall sehr motivierend. Ich hatte vor 3,5 Jahren schon einmal angefangen. Erweckungsmoment: Das erste Wiegen seit Ewigkeiten: 121 kg. Ich dann radikal umgestellt, viel Sport (am Anfang Schwimmen) und so binnen eines Jahres auf 95 kg gekommen. Man war ich stolz. Aber irgendwie kehrte dann der Schlendrian ein. Sport wurde weniger, das Essen gehaltvoller und so stand ich irgendwann wieder bei 115kg.

    Nun gehe ich das ganze geplanter an. Nachhaltige Ernährungsumstellung ist ein wichtiger Teil und die 95kg (bei 1,80m) zumindest erst mal wieder ein Zwischenziel. Das werde ich dieses mal auch schaffen und dann geht es weiter!

  20. Fettlogik überwinden ist auch wirklich ein gutes Buch um anzufangen. Ich war zwar überrascht was die Leute sich alles einreden, aber was man halt mit nimmt ist eine ganz einfache Regel zum abnehmen: weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht. Und das ist nicht wirklich schwer, wenn man sich mal etwas damit beschäftigt. Schön, dass du so viel abgenommen hast Caschy!

  21. Nicht schlecht! Leider schaffe ich es nicht einen Zeitraum für Sport in meinen Alltag zu packen. 2:00 Uhr aufstehen, bis 4 Uhr an den Schreibtisch, dann duschen und frühstücken, um 5:00 Uhr ins Büro, dort um 6:00 Uhr spätestens mit der Arbeit beginnen. Gegen 16:00 Uhr Feierabend und gegen 17:00 Uhr daheim sein. Dann habe ich nicht mehr die Kraft für Sport etc. und freue mich, wenn ich neben dem Alltag noch einen Spaziergang schaffe.

  22. Gratulation!
    Dann ist ja im nächsten Jahr der 1/2 beim Bremerhaven Marathon fällig. Und man kann sich wieder auf der Kennedybrücke anrempeln .
    Ich kann das alles gerade total nachvollziehen. Muss momentan meinen Kleiderschrank neu bestücken, da durch das viele laufen und die Ernährungsumstellung das meiste wie ein Sack an einem hängt. Von daher lese ich es gerade total gerne, dass es anderen ähnlich ergeht.
    Mir geht es so, dass ich über mich selber erstaunt bin, was ich noch vor ein paar Monaten zu leisten im Stande war und was ich jetzt schaffe.
    Ich kann nur sagen: Weiter so, Cashy. ‍♂️‍♂️‍♂️

  23. Bloß keine Halbmaratons. Ich bin jetzt über 60 und alle meine Normal bis etwas übergewichtigen Freunde, die so weit wiederholt gejoggt sind, haben jetzt massive Gelenkprobleme.

    • Hans Günther says:

      Wenn man sich da langfristig und ordentlich drauf vorbereitet, sollte man keine Gelenkschmerzen haben…

      • @Hans Günther „sollte man keine Gelenkschmerzen haben“

        Das „schneller höher weiter Maximalprofit“ ohne Rücksicht auf sich, andere, oder die Umwelt scheint wohl eine genetische Krankheit von Neoliberalen und anderen Profiteuren des herrschenden Raubtierkapitalismus zu sein, aber das Problem erledigt sich mit der kommenden Zeit von ganz alleine, zum Glück für den Planeten. Das werden alle Gretas dieser Welt nicht verhindern. „Selbstoptimierung“ ist da nur ein weiterer kranker Ast.

        Wenn man die vielen Sportkrüppel sieht, im Profisport, die haben sich bestimmt auch alle nicht „ordentlich“ vorbereitet. Oder das Doping schon bei Amateuren. Also, Eile mit Weile ist allemal besser als hinterher beim Therapeuten sitzen oder auf dem OP Tisch liegen, nicht übertreiben.

        • Himmel. Hier wird ja alles durcheinander geworfen, Hauptsache nörgeln können.

          Profisportler bereiten sich tatsächlich nicht auf eine langfristige ordentliche Sportausübung vor. Der Zweck von Profisport ist es, im Zeitraum der höchsten Leistungsfähigkeit auch die höchste Leistung zu erzielen. Je nach Sportart sind das meist nicht mal ein Dutzend Jahre, in der Regel deutlich weniger. Und der Maßstab ist hier normalerweise von außen vorgegeben.
          Mit etwas Glück wird wenigstens noch abtrainiert, aber auch das ist nicht unbedingt üblich.

          Hier geht es um Freizeitsport mit einem selbst gesetzten Ziel, weil sich jemand dafür motiviert. Abgesehen von „Sport“ gibt es keine Überschneidungen.

          Übrigens muss das niemand für dich übernehmen und somit auch keine Ausreden konstruieren.

  24. Respekt davor, wirklich.
    Aber es klingt leider wie Werbung für Kopfhörer und Smartwatches. Gut, ist ja auch ein Technikblog – aber ohne die Produktplatzierungen wäre es glaubhafte gewesen.

    • Kostenlose Apps nicht vergessen. Und ungenannte Typen der Schuhe. Und die Waage. Und mein Laufband. Und die Tasche. Und FROSTA! (So, habe noch einmal alle genannt, da bekomme ich dann das Doppelte. Leider ist das doppelte von nichts eben auch nichts) 😉

      • Ich finde es gut, dass die eingesetzten Produkte genannt wurden. Wie Du gesagt hast Caschy, führen viele Wege nach Rom. Und die eingesetzten Produkte sind interessant, aber letztendlich nur Tools, die Deine eigene Motivation nur unterstützen können. D.h. Sport und Abnehmen erfordert einen persönlichen Entschluss und Durchhaltevermögen. Und beides hat man oder hat man nicht. Wenn letzteres der Fall ist, hilft auch keine Apple Watch.

    • Auch ich finde es gut das die verwendeten Produkte erwähnt wurden.
      Bin gerade auf der Suche nach einem Leistbaren Laufband um die Winterzeit zu überbrücken.
      Und durch Caschy’s Beitrag mit der Verlinkung zum Domyos Laufband habe ich nun einen Kandidaten in die engere Auswahl bekommen den ich vorher gar nicht kannte.
      Von daher – DANKE für die Verlinkung der Produkte.

      Und warum macht ein Beitrag ohne Verlinkung eine Leistung glaubhafter?!?

  25. Hey Caschy,

    ich kommentiere normalerweise nirgendwo, aber bei dieser Leistung bleibt mir nichts anderes übrig. Mega super gut! Mach weiter so. Eine Veränderung wie diese ist nicht einfach und daher hast du meinen vollsten Respekt!

    Liebe Grüße
    Daniel

  26. Ich lese Deinen Blog schon seit Jahren, echt toll, das Du auch sowas Persönliches postest.
    Ich selbst habe mich Anfang Juni aufgerafft, um mal von 92 kg bei 178 cm runterzukommen. Bin jetzt mit Radfahren und Wandern auf 82 kg runter. Und mit leichter Ernährungsumstellung, klappt ganz gut.
    Mach weiter so, viel Spaß beim Laufen und Daumendrück beim Halbmarathon.

  27. Ich bin im gleichen Alter, mache mein Leben lang schon Sport, hatte nie Gewichtsprobleme und ziehe gerade deshalb den Hut, wenn andere sich selbst eingestehen, alles umkrempeln zu müssen. Und dann das auch tun. Ich bin auch oft bequem, hab mal keine Lust zum Sport zu gehen, schaffe es aber trotzdem regelmäßig. Und feiere mich dafür. Das ist aber nicht ansatzweise zu vergleichen mit dem Weg, den du hier beschreibst. Solche Willensleistungen musste ich nie vollbringen. Gut, wusste vielleicht schon eher, dass man den Körper nicht einfach so gehen lassen kann. Für den einen gehört es seit der Kindheit dazu, sich immer zu bewegen, der andere muss eben erstmal drauf kommen. Ich bewundere jeden, der ins Fitnessstudio kommt, aussieht wie ein Mops und sich dort abquält. Und dran bleibt. Und nach etlichen Monaten der Plackerei eben dann aussieht, als würde er sich schon ewig fit halten. Und immer weiter macht.

  28. Du cooler ehrlicher Mensch. Keep going.

  29. Hey Caschy, vielen Dank für das Update. Ich habe echt großen Respekt vor deiner großartigen Leistung. Ich finde es auch gut, dass du direkt dabei schreibst was du alles so verwendest. Bin sicher nicht der einzige den das interessiert. Mach weiter so! Halt uns auf dem Laufenden wie der halb Marathon dann lief. Ich finde das super, dass du dir mit deinem Schreibstil und Beiträgen treu bleibst. Warum nicht mal etwas aus dem Leben wo die Technik nur Begleiter ist oder gar nicht vor kommt. Das gab es früher schon und jeder entwickelt sich weiter. Siehe Spiegel
    Ich drücke dir die Daumen dass du dein Ziel erreichst und auch halten kannst. 🙂
    Viele Grüße

  30. Hey Carsten, einfach nur WOW! Danke für Nennung deiner „Werkzeuge“ und Hilfsmittel. Ich schaue mir Yazio auf jeden Fall genauer an, habe dort jetzt schon viele interessante Ansätze und Rezepte gefunden.
    Die Leser, die dich länger kennen, wissen wie der Beitrag gemeint ist ☺️. Freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag aus dieser Reihe.

  31. Respekt!!!

    Kannst du kurz was zum Laufband sagen? Für meinen „Start“ suche ich auch eines. Empfehlenswert? Vor/Nachteile?

  32. Lieber Caschy, ein herzliches Dankeschön von meiner Seite, ich werde Deinen Blog zum Anlass nehmen mich wieder aufzuraffen. Ich habe es die letzten zwei Jahre einfach zu sehr schleifen lassen. Meine Tochter nehme ich gleich mit auf den Weg (die ist im Fitness Studio angemeldet, geht aber nicht hin)…… Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und nochmal VIELEN DANK!

  33. Wie bei mir, Peter, seit Anfang 2019 Zucker(getränke) weggelassen, von 118 kg auf 109 KG, Jeans von 38 auf 36 (die fängt auch schon an zu rutschen).
    Nicht auszudenken, was passiert, wenn ich jetzt mein Laufband reaktivieren.

  34. Glückwunsch, ein schöner Erfolg, der vielleicht dem ein oder anderen auf diese Weise noch motivieren und als Blaupause dienen kann.

  35. meinen tiefsten Respekt! mach weiter so!!

  36. Wollte auch kurz meinen Respekt zollen.
    Tolle Leistung, weiter so

  37. Respekt. Diese Eier such ich bei mir noch 😀

  38. Kudos! Ganz fetten Respekt!

  39. „Aber es war eben motivierend – viele schreiben mir heute noch, dass sie wegen dieses Beitrages von mir eben auch den Arsch hochbekommen haben. Und das macht mich schon ein wenig stolz.“
    Und das völlig zurecht.
    Auch von mir einen herzlichen Dank für dieses Update und noch mehr für den ursprünglichen Artikel. Letzerer war für mich eine Art schriftlicher Arschtritt. Ich habe mir ein Laufband, eine Tischtennisplatte und Hanteln besorgt, und seitdem knapp 35 kg abgenommen. Deine Art und Weise, deinen (Leidens)-Weg zu beschreiben, war einfach unfassbar aufrüttelnd, weil ich mich in so vielem wiedererkannt habe. Für diese Offenheit gebührt dir großer Respekt und ich finde es toll, dass die von dieser profitierenden dich das auch wissen lassen.
    Ohne deinen Artikel hätte auch ich meinen Arsch vermutlich nicht hochbekommen, daher nochmal Danke dafür !
    Ich freue mich schon drauf, neues von deiner Erfolgsgeschichte zu lesen, bleib sportlich. 😀

  40. Glückwunsch! Sehr motivierend Deine Geschichte. Viel Erfolg beim Weitermachen!

  41. Da jeder Mensch anders ist und auch anders arbeitet ist dies auch immer nur eine Momentaufnahme eines einzelnen. Wer z.B. täglich 10 – 12 Stunden arbeiten muss wird sich kaum am Wochenende noch zwei Stunden in irgendwelchen Fitnessbuden herum quälen oder noch 10 km laufen wollen.

    • Warum nicht? Man muss sich ja nicht gleicht völlig verausgaben, Sport kann auch sehr entspannend sein.
      Alles ist besser, als Couch und Chips, man muß nur öfters den inneren Schweinehund verprügeln…
      Es gibt soviel Sportarten. Nicht denken, einfach machen.

      • Peter Brülls says:

        Es gibt Leute, für die ist Sport nicht entspannend. Ich gehöre (leider) dazu. All das „hach, danach ist man so herrlich entspannt“ habe ich ich gehabt. Nicht als Jugendlicher, nicht als junger Erwachsener, der viel körperlich gearbeitet hat, und heute auch nicht.

        Sport ist einfach nur eine körperliche Anstrengung wie Bäume fällen, Fundamente graben, Dächer abdecken, Beton mit der Schubkarre fahren und gießen, usw. Macht man, dann ist der Körper natürlich erschöpft, aber das ist auch alles.

        • Als Tipp:
          a) Mannschaftssport: Sport miteinander zu machen und auch davor/danach etwas zusammen zu machen, sorgt doch für deutlich mehr Spaß und Motivation – etwas was Beton gießen so nicht schafft. Nur auf das dick machende Bierchen oder ähnliches sollte man beim Ziel Abnehmen eher verzichten
          b) Einzelsport: Wer Geschwindigkeit mag, kann mal Rennrad fahren probieren. Das belastet weniger die Gelenke als Joggen, man kommt deutlich weiter als nur um den See 😉 und ja, Geschwindigkeit macht Spaß
          c) Eigene, andere Sportarten probieren. Nicht jeder mag jede und dann wird es wirklich nur anstrengend und langweilig.

  42. Caschy, erst mal mein vollster Respekt – super Leistung !!! Ich wog vor 5 Jahren 99kg (186cm) und hatte die Nase gestrichen voll. Ich kaufte mir ein Laufband, trainierte täglich, trackte mein Essen mit der myfitnesspal App und verlor innerhalb von 9 Monaten 13kg. Anschliessend lief ich gemeinsam mit meiner Frau einen Halbmarathon (war bis dato auch mein längster Lauf). Dann wechselte ich den Job und musste wieder mehr Zeit im Büro verbringen (das war und ist nach wie vor meine billige Ausrede). Ergo, mein Gewicht stieg per heute wieder auf 93kg an. Durch Deinen heutigen Artikel fühle ich mich wieder motiviert, ebenfalls das 85kg Ziel anzugehen … thx for the kick in my butt … I will keep you posted

  43. Oliver Lindner says:

    Moin,
    auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch. Da kann man nur den Hut vor ziehen.
    Ich kann Dir noch empfehlen, neben Laufen ein Eigengewichtstraining zu beginnen um die Körperstraffung zu fördern.
    Ich persönlich verwende Runtastic Results. Dann sind die „Lappen“ auch bald Geschichte.
    Alles Gute und weiter so.

  44. Statistenfreund says:

    Herzliche Gratulation, Caschy! Welches Modell von New Balance verwendest du?

  45. Respekt. Das motiviert mal wieder damit anzufangen. Bin nicht so der Jogger. Gehe lieber schwimmen.
    Habe dazu schon das MOOV Now und Misfit Ray ausprobiert. Ist alles nicht so zufriedenstellend.
    Hätte jemand denn eine Empfehlung für Waage + Tracker + Kalorienzählerapp die sich untereinander austauschen können?

    • MyFitnessPal zählt meine Trainings von der Garmin Laufuhr, meine Kalorien und meine Withings Body-Waage. Das geht sehr gut und automatisch. Kann ich empfehlen!

  46. Riesen Respekt vor deiner Leistung.
    Finde mich in vielerlei Hinsicht wieder. Vor allem was die Gewichtsschwankungen über die Jahre angeht. Vor deiner Diät waren wir auch die selbe Gewichtsklasse. ;p
    Nun hat mich dein Text dazu gebracht auch Mal wieder den Schweinehund zu überwinden, und auf dem Crosstrainer anstatt meiner sporadischen 5km heute Mal knappe 10km abzuspulen (was der kann, kann ich auch :p), laut AW etwas über 1000kcal verbrannt.
    Die App ist ebenso installiert.
    Mal sehen was das gibt…
    Vielleicht sollten wir zwei Mal eine Challenge starten. Motivation ist alles.

  47. Mit freundlichen Grüßen Ihr
    https://ogy.de/41h2

  48. Gibt 2-3 Beiträge auf deinem Blog die sich bei mir ins Gehirn eingebrannt haben, es sind diese persönlichen wie dieser Beitrag. Ich bewundere deinen Mut dies so öffentlich kundzutun.

    Interessant wäre noch, inwieweit sich der Sport auf deine Arbeit auswirkt – Leistungssteigerungen dadurch auch in anderen Bereichen? Ggf. dort auch ein neues „Mindset“?.

    Weiterhin alles gute & Viel Erfolg! Irgendwan wird auch ein KOMPLETTER Marathon drin sein 🙂

  49. Eine Frage von mir. Wie beugt man Knie/Gelenkschmerzen beim joggen vor. Da habe ich Respekt vor. Gibt es die richtigen Schuhe oder die richtige Laufart? Hat jemand Empfehlung für einen absoluten Beginner?
    PS ich bin nicht übergewichtig

    • Das Knie und auch das Fußgelenk kann man am besten mit Kraftsport stärken. Eine korrekt ausgeführte Kniebeuge ist die beste Übung für das Knie. Mal anschauen wie ein 1,5 Jahre altes Kind in die Knie geht…. Perfekte Ausführung und die gesamte Amplitude. Wir Erwachsenen sind schon so Bewegungseingeschränkt, dass der Weg zur perfekten Kniebeuge schon mal ein Jahr dauern kann. Aber es lohnt sich. Mein Coach sagt immer: ein fitter Mensch kann 3 Klimmzüge und jeweils 3 Wiederholung bei der Kniebeuge und beim Kreuzheben mit seinem eigenen Körpergewicht als Zusatzgewicht. Wenn du das schaffst, steckst du die laufeinheit locker weg.

    • Achso, noch ein Wort zur Laufart. Aufrecht… Die Ellbogen nach hinten ziehen um den Brustkorb maximal zu öffnen für eine befreite Atmung. Dadurch wird der Rücken automatisch gerade. Die Beine nicht seitwärts schleudern oder sowas, da gibt es die schlimmsten Stile. Anfangs die Schrittweite nicht so groß wählen, das reduziert die Belastung auf die Gelenke.
      Schuhe? Bequem müssen Sie sein, sonst nichts

  50. Abnehmen geht leicht(10-15 kg abspecken, das habe ich auch hinter mir) …..aber das Gewicht dauerhaft
    zu halten, ist ein weitaus größeres Problem. Denn man braucht eine Tafel Schokolade ja nur anzugucken,
    schon zeigt die Waage 1kg Hüftgold mehr an. Zumal sich der Körper an den Sport gewöhnt und seinen
    Kalorienverbrauch „optimiert“ .Womit es immer schwerer wird mit einem bestimmten Trainingspensum
    das Gewicht zu halten…und das Trainingspensum immer weiter hochschrauben da kommt man irgendwann
    auch an Grenzen….Ich kenne das alles.

    Trotzdem…reife Leistung.

  51. Da kann man nur gratulieren. Respekt.
    Bei mir müssen auch noch einiges an Kilos runter.
    Ich weiß nicht, ob du Marc Höttemann mit seinem Blog „Ein Ostwestfalen im Rheinland“ kennst. Er ist wie wir BVB Fan und wie du Läufer und dies schon seit 272 Wochen. In seinem Blog (https://www.ostwestf4le.de/2019/09/15/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-272/) gibt regelmäßig Updates zu seinem Laufen.

    Grüße aus Lünen

  52. Danke für die ausführlichen und offenen Schilderungen. Nach Deinem Vorbild habe ich im März angefangen. Da ich weniger die Sportgelegenheiten habe, achte ich jetzt sehr ( mit Yazio) auf die Ernährung. Hotelfrühstück mit 1000 Kalorien ist Vergangenheit.
    Danke für Deine Inspiration,

    Grüße
    Jürgen

    PS: Deine Techniknews sind auch toll.

  53. Da kann ich mich nur anschließen: die Ausdauer so etwas anzukündigen und dann auch am Ball zu bleiben hat nicht jeder. Auch von: Hut ab! Das motiviert mich auch selber endlich mal mehr als „irgendwann mal die Woche“ Sport zu machen. 😉

  54. Ich laufe immer im Dezember bei einem offiziellen Halbmarathon mit, so schaffe ich es die Trainingsmotivation auch in den kalten Tagen zu bekommen. Ich nutze mehrere lange Laufhosen für unterschiedliche Temperaturen, so sind auch Läufe bei minus Graden möglich. Und mit einem Schlauchtuch vor dem Mund, klappt es auch mit der Atmung. Und natürlich eine Stirnlampe.
    Da du so regelmäßig 10k läufst und die 21 schon geknackt hast, sollte es kein Problem für Dich sein einen offiziellen HM zu machen. Schau einfach auf deine Zeiten, die brauchst du für die Anmeldung.
    Ich finde es beeindruckend, dass du täglich deine 10km läufst, da fehlt Regeneration etwas, doch du kennst deinen Körper und es geht dir damit gut. Falls du an deinen Zeiten etwas verbessern willst, Versuche Intervall und Steigerungsläufe.

  55. Das ist eine super Leistung. Dafür zolle ich dir ganz großen Respekt!

    Im Vergleich zu mir bist du auch in der Lage, dich nur so zu verausgaben, dass du jeden Tag laufen kannst.

    Da ich mich anscheinend überfordere, brauche ich immer ein paar Tage Erholung, bevor ich wieder laufen gehen kann. So schaffe ich es meistens nur 2 Mal in der Woche zu laufen, ca. 12 km und 5 km. Mindestens 3-4 Mal in der Woche und kürzer zu laufen wäre besser für mich. Ich hatte nur leichtes Übergewicht, das ich mit Sport seit März nahezu abbauen konnte, von 75 auf 72kg. Ich bin 2007 einen Ultramarathon über 63,3km gelaufen und hatte über die Jahre davor mein Laufpensum kontinuierlich gesteigert. Danach bin ich nur noch sporadisch bis gar nicht mehr gelaufen und jetzt wieder im März gestartet und will nächstes Jahr wieder einen Halbmarathon laufen.

    Ich glaube, dass du auch davon in Zukunft davon schreiben wirst einen Marathon gelaufen zu haben. Man schaukelt sich halt immer weiter hoch. 🙂

    Das Einzige, das ich beim Sport benutze, ist ein Brustgurt mit einer alten Polaruhr von früher, um meinen Puls im Auge zu halten, da ich ja eher übertreibe. Ich habe auch Probleme damit Gymnastik zu machen, die eigentlich wichtig ist, um die Rumpfmuskulatur zu stärken. Damit kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Stattdessen bevorzuge ich als Alternative zum Laufen, das Schwimmen und Radfahren.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Sport und viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

  56. Moin Caschy! Super tolle Artikel (vor allem auch der Vorgängerartikel!). Meinen Respekt…. Ich habe jetzt auch genau 1 Jahr durchgehalten und radikal alles umgestellt. Bin bei 1,93m von 108,5kg auf aktuell 87kg (war zwischendurch auch schon mal bei 83). Ich mache seitdem durchgängig Sport und esse entsprechend bewusster. Würde sagen, so in Form war ich bis zu meinem 37. Lebensjahr noch nie … schade eigentlich.

    Wir Techies müssen halt mehr tun als ein Handwerker um auf unsere Bewegung zu kommen. Den Effekt, dass man zusätzlich auch geistig beweglicher wird, gibt es gratis on-top ;).

    Weiter so!

  57. Hans Günther says:

    Herzlichen Glückwunsch!
    Man muss es schaffen, den Sport zu etwas Alltäglichem werden zu lassen.
    Ich laufe seit mittlerweile 10 Jahren 2-3 x pro Woche (immer ca. 9 km). Dabei ist es mir egal, ob es regnet/schneit oder es heiß ist. Wenn ich mal wegen Krankheit aussetzen muss, dann fehlt mir sofort was… Mittlerweile laufe ich übrigens meistens ohne mediale Unterstützung. Da kann man das Laufen in der Natur am meisten genießen.
    Ich schaue immer, dass ich 1.000 km/Jahr schaffe. Mindestens einmal im Jahr nehme ich an einem Halbmarathon teil (mittlerweile ohne spezielles Training; ich weiß, das ist nicht so gut). An einem Marathon bin ich persönlich nicht interessiert.
    Man sollte sich immer mal neue Ziele setzen: In diesem Sommer bin ich bspw. mit dem MTB 7 Tage über die Alpen gefahren. Das war sehr anstrengend, aber auch sehr geil! Muss ich aber nicht jeden Sommer haben 🙂
    Ansonsten: Mach‘ so weiter!

  58. Schön beschrieben, auch die genutzte Technologie wurde erwähnt weil das die Blogleser natürlich wissen wollen.

    Ist zwar alles nicht meine Welt, und halte mein Gewicht seit Jahren auch so konstant. Aber gut zu wissen dass so viele andere als größtes Problem nur die Beseitigung von Wohlstandsspeck haben, dazu mit heftigem Zeit- und (für meine Verhältnisse) Geldaufwand.

    Trotzdem, weiter viel Erfolg, lass dir den Spaß nicht vermiesen!

  59. Ich kann Dir wirklich nur gratulieren! Ich hatte nur irgendwas um die 110 als Maximalgewicht, habe es auf 90 geschafft, aktuell wieder 95. Unterstützung erhielt ich durch das Programm Fußballfanns im Training bei meinem Bundesligisten vor Ort. Ich kann dieses Programm ausdrücklich empfehlen oder aber zumindest weitere Gleichgesinnte zu suchen (Geteiltes Leid, doppelte Freude, gegenseitige Motivation usw. – ich habe das zugegebenermaßen auch immer belächelt – das tue ich nun nicht mehr!) Ich beginne diese Woche einen Lauftechnik-Kurs, um da noch mal leistungsmäßig was rauskitzeln zu können.

    Vor meiner 10jährigen Laufpause wollte ich auch einfach nur so mal laufen – nix aufregendes. Irgendwann wurde daraus – wie bei Dir – der Halbmarathon. Na ja dann habe ich mal das „Halb“ weggelassen und kommendes Jahr freue ich mich auf den Supermarathon auf dem Rennsteig.

    Egal, ob Du Dich auch noch steigern willst oder nicht: Bleib‘ dran! Und ich glaube aus dem Wort „Cheat-Day“ kannst Du inzwischen locker einen „Belohnungstag“ machen. 🙂

    Weiterhin: Viel Erfolg und Sport frei!

    LG Markus

  60. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin!
    Ich versuche mich gerade auch am Abnehmen. Möchte das aber mit regelmäßigen längeren Radtouren und Intervallfasten schaffen. Laufen ist nicht so mein Ding.

  61. Toller, motivierender Bericht. Mach weiter so.
    Deine Laufstrecke kenne ich aus meiner Schulzeit noch ganz gut. Um den Bootsteich „umzu“ fand immer unser Schullauf statt.
    Nebenbei: Ausser einmal in der Woche ins Fitness-Studio sollte ich vielleicht auch etwas mehr tun.
    Grüße
    Pit

  62. Als Fan und langjähriger Leser deiner Beiträge muss ich sagen, du überraschst mich immer wieder. Nicht nur mit deiner Art technische Themen verständlich und lesbar drüberzubringen, sondern auch immer wieder aufzuzeigen, dass es dahinter ein Team und den Menschen Caschy (inklusive Familie) gibt. Und jetzt das …!

    Als spätberufener (mit 50!) und nun langjähriger Läufer (www.derrastlose.com/) kann ich deinen Weg nachvollziehen, der nun endlich Wirkung zeigt und dich zunehmend im Flow bewegen lässt. Wichtig ist auch hier am Boden zu bleiben, aber das beherrschst du eh vorzüglich! Gratulation also zu deinem Lebenswandel, der dir noch viel Freude bereiten soll – nein wird!
    Reinhard aus Österreich

  63. Warum muss man den unbedingt abnehmen? Ist man den ein besserer Mensch, wenn man sein Idealgewicht erreicht hat? Sind die Menschen, die nicht so sind, weniger wert?

    • Muß man nicht, kein Mensch ist aufgrund seines Gewichts oder sonstiger Eigenschaften weniger wert.
      Jeder muß selbst wissen, ob er sich so wohl fühlt, wie er ist. Und ob er was machen will, ob Ernährungsumstellung oder Sport.
      Hat Caschy ja auch gesagt, lies dir den Post noch mal richtig durch. Er schreibt über seinen eigenen Weg.
      Mir sind Menschen auch unsymphatisch, die versuchen, anderen ihre Meinung aufzudrücken.

      • Ja, du hast recht. Möchte das auch nicht kleinreden.
        Aber warum wird man deswegen gehänselt und gemobbt? Wie ich damals in der Schule/Kindergarten. Ich habe auch das Gefühl, das Menschen, die gut aussehen und schlank sind, die besseren Jobs bekommen und angesehener sind.

        Vielleicht kann ich mich auch täuschen.

        • Da sind wir dann bei gesellschaftspolitischen Fragen, das würde hier zu weit führen. Ich sage nur Leistungsgesellschaft.
          Ich will aber Caschys Blog nicht zuspammen. Das gehört nicht hierher.
          Schwerstbehinderte würden sich wünschen, nur ein Gewichtsproblem zu haben. Also, was solls ?
          Mach was draus.

          • @Lemmy „Ich sage nur Leistungsgesellschaft. Ich will aber Caschys Blog nicht zuspammen“

            Stimmt schon, man sollte dennoch Konformitätsdruck („Brillenschlange“ schon im Kindergarten), erzwungene Selbstausbeutung, und das Nachlaufen hinter einem von der Industrie erzeugten Menschenbild wenigstens erwähnt haben. Dagegen nützt auch alle gutgemeinte geheuchelte vermeintliche „Toleranz“ nichts.

  64. Danke für den tollen Beitrag und dass Du diesen Weg mitteilst. Jede Minute, die man investiert, kommt irgendwie positiv zurück. Ich find’s klasse! Aber: werd nicht zu ehrgeizig! Das ist ein bisschen das Verrückte, dass man erst nicht vom Sofa hochkommt und dann irgendwann nicht genug vom Laufen und den Fortschritten kriegen kann. Kann ich ein Lied von singen und tut am Ende auch nicht gut. Lass es Dir gutgehen!

  65. Sehr schöne Geschichte. So ähnlich klingen fast alle Läufergeschichten, die ich kenne. Meine auch.
    Falls du noch einen Halbmarathon suchst: am 6.10. in Bremen. Sehr schöne Veranstaltung. Vielleicht sieht man sich ja dort.
    LG Jens

  66. Glückwunsch aus tiefstem Herzen.
    Die 3 Kilogramm mehr oder weniger ist völlig normal, liegt z.B. am Wasserhaushalt bzw. Stoffwechsel. Unglaublich was der Körper so ausdampft oder auf Toilette hergibt…

  67. Hallo
    Kann man auch ohne dieses ganze Beiwerk abnehmen? Ich meine ohne die ganzen Bücher bzw. Literatur, Apps usw? Ich will keine Abnehmbücher lesen und Apps benutzen müssen.

    Vielen Dank für die Antwort

    Gunnar

  68. Vielen Dank für Deine Motivationsberichte. Ich bewundere Menschen die die Willenskraft haben und sowas durchziehen.

    Ich habe schon so oft angefangen, auch mal 10-15 kg abgenommen – aber jedesmal yoyo-mäßig das abgenommene Gewicht + 5-10kg wieder drauf bekommen…
    Mittlerweile mit 200cm Körpergröße bei ~170kg angekommen und kein Plan wie ich da jemals wieder wegkommen soll. :/

    • Bist Du Fußballfan? Mit hat damals https://www.fussballfansimtraining.de/ bei meinem Bundesligisten vor Ort geholfen.

    • Da hilft auch keine temporäre Diät, sondern nur eine Lebensumstellung, falls du da etwas ändern möchtest. Abnehmen fängt im Kopf an…Versuche mal Intervallfasten. Langsam anfangen, nicht direkt 16/8 und wenn du die ersten Kilos runterhast, dann fängst du auch langsam mit mehr Bewegung an.
      Abnehmen ist nicht einfach, ist ein Entzug und deshalb auch schmerzhaft in Körper und Seele, aber die Belohnung ist dann umso größer, wenn du dich fitter fühlst und du merkst wie die Hosen anfangen zu rutschen….
      Aber schaffen kann das jeder, auch du!
      Viel Spaß und Erfolgt

    • @Charlie: Ich muss auch dringend was tun. Nach Carstens Post habe ich auch neue Motivation gefunden und habe mir auch das von ihm empfohlene Buch „Fettlogik überwinden“ gekauft. Kann dir nur empfehlen, das Buch auch zu lesen .. es wird dir wahrscheinlich helfen!

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