Apple hebt Preis für das Entwicklerprogramm in Deutschland auf 99 Euro pro Jahr

Apple_Dev

Kurz notiert: Apple hat den Preis für sein Entwickler-Programm in Deutschland angehoben. Waren letztes Jahr noch 80 Euro pro Jahr fällig, um Zugang zu Betas und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Apps zu haben, sind es nun 99 Euro pro Jahr. In den USA werden nach wie vor 99 Dollar fällig. In Deutschland handelt es sich um eine Preiserhöhung von fast 25 Prozent, die ohne Ankündigung daherkommt. Wer sich als Entwickler registriert, um seine Geräte für iOS-Betas freizuschalten, muss künftig also tiefer in die Tasche greifen, Entwickler dürfte diese Erhöhung relativ wenig stören, wenn sie mit ihren Apps denn auch Geld verdienen.

(Quelle: Apfelpage)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

20 Kommentare

  1. Ok ich bin kein Entwickler von Apps, aber „Entwickler dürfte diese Erhöhung relativ wenig stören“. Kann ich nicht glauben. Man muss selbst mit verkauften Apps auch erstmal 10 Eur / Monat verdienen. Klar die großen wird das wenig stören, aber die kleinen mit Werbung. Bei Android zahlt man nix als Entwickler, oder?

  2. @Sebastan Anroid Entwickler mussen einmalig ca. 25 Euro zahlen um im Play-Store veröffentlichen zu dürfen. Wer seine App nicht im Play-Store haben will, zahlt natürlich nichts.

  3. @Sebastian: Das Entwickeln (Entwicklerwerkzeuge und co.) kostet unter Android nichts. Das anschliessende veröffentlichen im Google Play Store kostet $25

    Siehe: https://play.google.com/apps/publish/signup/

    Weiss aber nicht ob das Jährlich oder einmalig ist.

  4. @Gast Wie Markus schreibt $ nicht €.
    @Markus Der Betrag wird einmalig abgebucht.

  5. Ja, wenn Sie Geld verdienen. Unter Android gibt’s auch das ein oder andere Hobby-App Projekt, macht die Plattform für mich sympathisch. Bei Apple möchte man darauf verzichten, genauso wie auf alle Kunden die weniger als 400-500 Euro für ein Smartphone ausgeben wollen. Das hat dann etwas den Flair einer Eingangshalle einer Privatbank. Alles schön schick hier…

  6. PerfectBlue says:

    Schon allein das man IOS Apps nur auf nem Mac sinvoll entwickeln kann ist eine Frechheit. Dagegen sind die paar Euro mehr fast schon zu vernachlässigen.

  7. Naja „wenig stören“ wenn man so behandelt wird ??? Da muss man schon arg dusslig sein…

  8. Wenn es auch in anderen EU-Ländern eine Preiserhöhung gab, wird es mit sehr, sehr großer Sicherheit an VAT MOSS liegen, was am 1.1.15 in kraft getreten ist.

  9. Dafür verdient man im AppStore auch deutlich besser 😉

    Zudem verringert eine solche Hürde Crapware!

  10. Normalerweise können sich Personen, die einen Mac besitzen, auch diese 100€ bezahlen. Ich denke aber Apple möchte damit bezwecken, dass nur ernste App-Entwicklungen eingereicht werden. Außerdem müssen die Prüfer der Apps ja auch bezahlt werden 😉

  11. Wunderwuzzi says:

    @Peter: Es ist extrem schwer etwas zu verdienen sodass es lukrativ ist. Bezweife, dass die meisten die Kosten für den Mac für XCode wieder reinbekommen. Das Märchen von dem schnellen Geld mit wenig Aufwand bleibt eines.

  12. @Rico Das Steuersystem für den Vertrieb von digitalem Content in der EU wurde dieses Jahr geändert. Apple will damit einfach nur höhere Kosten ausgleichen, da es sie als in Luxembourg registriertes Unternehmen besonders hart trifft.

  13. @Rico Das Steuersystem für den Vertrieb von digitalem Content in der EU wurde dieses Jahr geändert. Apple will damit einfach nur die Mehrkosten ausgleichen, da es sie als in Luxembourg registriertes Unternehmen besonders hart trifft.

  14. @Rico Weigand
    Davon gehe ich auch aus, dass dies der Grund ist. Und diese „Hürde“ ist auch sehr gut so, da sie einen gewissen Mindeststandard sichert.

  15. Denkt ihr wirklich dass die paar Kröten einen Unterschied machen? So nach dem Motto: „Uh, kostet jetzt 20 Euro mehr, da werde ich lieber keine Apps mehr entwickeln.“

  16. @ elknipso

    … der mMn. seit einiger Zeit so nicht mehr vorhanden ist. Nicht verglichen mit Android – aber mit dem Standard von vor einigen Jahren.

    Die (zu bezahlenden) Prüfer passen sich ja offenbar auch dem „Mindesstandard“ an. z.B. „Sex“ (oder alles was im Entferntesten dafür gehalten wird) auf keinen Fall – Abzocke dagegen ist o.k. (InApps für Mondpreise, Nichtlieferung der Mehrwerte trotz Bezahlung, Apps ohne jeglichen Wert).

    Ich weiß auch, dass das die Masse so mit sich bringt – aber das Argument „andere sind ja noch schlimmer“ und „hier wird ja schließlich geprüft“ greift mMn. nicht mehr so stark.

    Tja, Apple ist eben auch nur ein Unternehmen, wie jedes andere… (duck und wech)

  17. @Hansen
    Es gibt immer noch große qualitative Unterschiede zwischen den Apps für iOS und Android und gar Windows Phone. Der Unterschied ist zwar nicht mehr ganz so gravierend wie noch vor einigen Jahren, aber noch deutlich vorhanden.
    Dass manche Apps es mit InApp Käufen etc. übertreiben stimmt, aber das liegt an der App und nicht an der Plattform. Und würden nicht offensichtlich genügend Leute auch derartige Mondpreise bei den InApp Käufen zahlen, dann würde es das auch nicht geben. Solltest Du Probleme mit „Apps ohne jeden Wert“ haben, reicht eine kurze E-Mail an Apple und Du bekommst Dein Geld zurück, im Gegensatz zu anderen Plattformen auch vollkommen unabhängig von der bereits vergangenen Zeit.

  18. Das ist schon interessant, gerade in Hinsicht auf den US-Preis, der ja nur knapp über 80 EUR liegt.

    Allerdings finde Ich es gut, dass so eine Hürde eingebaut wird weil es das System einigermaßen sauber hält und Entwickler hochwertiger Apps immer einen Weg finden werden. Professionelle Studios wie unser stört das nicht, da kostet ne Arbeitsstunde ja allein fast das doppelte. Freelancer auch nicht und Leute die eine super Idee haben die sie unbedingt umsetzen wollen nehmen das sicher auch problemlos in Kauf.

  19. KrompiKuni says:

    Ich entwickle gratis Apps, gratis und nur gratis (ohne Werbung), einfach weil’s mir Spaß macht, ich dadurch mein Portfolio als Informatik-Student etwas aufbessern kann und ich keine Ahnung hätte, wie ich Steuern/Buchführung etc. für den Kram managen könnte.
    20€ mehr im Jahr ist nicht schön für mich, aber auch kein Weltuntergang, werde den Dev-Account wohl weiter behalten.

  20. Tja, auch ne Möglichkeit die Entwickler kostenloser Apps zu vergraulen. An diesen kostenlosen Apps verdient Apple ja nichts weiter. Aber so kann man die Entwickler vielleicht eher dazu verleiten dann die Apps doch kostenpflichtig zu machen, damit Apple nochmal 30% vom Kaufpreis einsacken kann. Ist doch praktisch. Spühlt doppelt mehr Geld in die Kassen.
    Die sollten lieber froh sein, dass es doch noch einige Entwickler gab, die kostenlose Apps bereit gestellt haben und dafür auch noch bereit sind, selber etwas zu bezahlen. Kostenlose Apps sind ja schon eine ziemliche Bereicherung für einen Appstore und seine Kunden.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.