Apple MacBook Air (2018): Erste Tests sind angetan – aber nicht begeistert

Am 30. Oktober 2018 hat Apple sein neues MacBook Air mit Retina Display vorgestellt. Caschy hatte sogar schon die Gelegenheit sich das Notebook vor Ort ein wenig anzuschauen. Heute erfolgte dann aber auch die Freigabe für erste Tests. Wie zuletzt beim Apple iPhone XR habe ich mich dabei etwas umgeschaut, um euch einen kleinen Überblick über die bisherigen Meinungen aus den Reviews zu geben.

Beispielsweise konnten die Kollegen von Engadget sich bereits mit dem neuen MacBook Air (2018) beschäftigen. Sie erkennen Fortschritte bei der Kühlung, selbst bei Anwendungen, welche die letzte Generation arg ins Schwitzen brachten. Allerdings will man sich bei Engadget noch für einen ausführlicheren Test mehr Zeit nehmen. Immerhin erntet aber noch das vergrößerte Trackpad ein bißchen Lob, selbst wenn die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig sei.

Auch bei 9to5Mac legt man noch kein komplettes Review vor, hat das neue Apple MacBook Air aber schon einmal im Zuge der Videobearbeitung mit Final Cut Pro beansprucht. Zwar erkenne man hier doch bei der Arbeit mit 4K-Material merkliche Unterschiede zwischen dem neuen MacBook Air sowie dem MacBook Pro, dennoch schlage sich das MacBook Air recht wacker. Selbst mit dem Basismodell mit einem Intel Core i5 der achten Generation mit zwei Kernen und 8 GByte RAM lasse sich wunderbar arbeiten. Wer das MacBook Air also als Hauptrechner für Videobearbeitung nutzen wolle, werde hier nicht enttäuscht.

Bei CNBC kommt man zu dem Ergebnis, dass das MacBook Air des Jahres 2018 definitiv eine Kaufempfehlung wert sei. Das MacBook Air platziere sich bestens zwischen den regulären MacBook und MacBook Pro und dürfte für viele Anwender bestens die Bedürfnisse des Alltags decken. Dabei profitiere man nun von einem stark verbesserten Bildschirm. Wer allerdings bisher noch nicht im Apple-Kosmos beheimatet sei, für den wäre vielleicht ein Microsoft Surface Laptop 2 eine gute Alternative.

Kommen wir mal zu dem Urteil von CNet. Dort bescheinigt man dem neuen Notebook von Apple ein tolles Display und ausreichend Leistung bei einem sehr ansprechenden, kompakten Design. Weniger angetan ist man aber von den hohen Verkaufspreisen, besonders angesichts der Tatsache, dass das Basismodell mit einem Dual-Core startet. Auch die Tastatur beurteilt man zwiegespalten und bei den Anschlüssen hätte man sich mehr Vielfalt gewünscht. Letzten Endes sei das neue MacBook Air zwar durch Pluspunkte wie Touch ID und den deutlich besseren Bildschirm gesegnet, beinhalte aber auch Trade-Offs, die es zu bedenken gelte.

MacWorld urteilt, dass Apple den Mund etwas zu voll genommen habe. Das Unternehmen aus Cupertino bewerbe das MacBook Air des Jahres 2018 als komplettes Re-Design. Jenem Anspruch werde man aber nicht vollständig gerecht. Das neue Notebook sei etwas schlanker und leichter, nutze nun Touch ID, biete einen verbesserten Bildschirm, bessere Lautsprecher und ein größeres Trackpad. Dafür sei aber die Tastatur ein merklicher Rückschritt.

Zudem sei das Streichen der klassischen USB-Ports ebenfalls ein Fehlgriff. Selbiges gelte auch für den nun fehlenden Slot für SD-Karten, was Fotografen rasch nerven dürfte. Auch der Leistungssprung sei eher moderat. Zudem lasse sich der Preis kritisieren. Am Ende sei das neue MacBook Air im Grunde eine aufgebohrte Version des MacBooks mit 12 Zoll Diagonale. Apple gehe also nun zwar mit der Zeit, gebe dem Markt aber gewiss keine neuen Impulse.

Durchaus ähnlich argumentiert man auch bei TechCrunch. Denn auch dort sucht man die Vergleiche zum MacBook mit 12 Zoll Diagonale, welches nun durch das MacBook Air ausgestochen werde. Als kontrovers stuft man auch hier den Wandel bei den Anschlussmöglichkeiten ein. So beginne hier das Hantieren mit zahlreichen Dongles / Adaptern, um Thunderbolt 3 bzw. USB Typ-C mit alten Accessoires noch ausnutzen zu können. Insgesamt lege Apple hier aber ein rundes Gesamtpaket vor, das man empfehlen könne.

Wired schenkt dem neuen Apple MacBook Air (2018) 8/10 Punkten. Man stellt aber klar, dass das Notebook nichts für Einsteiger sei, sondern für diejenigen, welche wissen, was sie mit dem teuren Gerät am Ende anstellen wollen. Wer nur einfache Office- und Multimedia-Aufgaben bewerkstelligen wolle, sei sicherlich mit einem Windows-Laptop oder eventuell sogar Chromebook besser bedient. Gleichzeitig führe kein Weg daran vorbei, dass das neue MacBook Air im Hinblick auf den Gesamtmarkt wenig innovativ sei. Es handelte sich um einen wichtigen Schritt von Apple, um wieder aufzuschließen – nicht mehr und nicht weniger.

Habt ihr am neuen Apple MacBook Air (2018) Interesse? Wenn ja, was reizt euch an dem Notebook und wofür wollt ihr es nutzen?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

52 Kommentare

  1. Karl Kaiser says:

    Preislich sehe ich es leider auch als nicht Fisch nicht Fleisch an. Das MacBook Pro bietet für den professionellen Einsatz bei geringem Aufpreis mehr Leistung und als Heimanwendergerät ist es zu teuer. Wobei für zu Hause oft ja ein IPad schon reicht. Mal schauen, wie es sich verkauft…

    • Das Problem ist, das iPad ist nun auch sehr teuer, wenn man kein Uraltdesign will, 879€ als Einstiegspreis ist wahrlich kein Schnäppchen.

      • Wenn man allein auf Design und den Zusatz „Pro“ setzt, muss man eben 879 € bezahlen, ansonsten aber kostet das aktuelle iPad 2018 rund 300 € oder auch weniger, und damit ist die Masse der Anwender mehr als gut bedient.

  2. Karl Kaiser says:

    Preislich sehe ich es leider auch als nicht Fisch nicht Fleisch an. Das MacBook Pro bietet für den professionellen Einsatz bei geringem Aufpreis mehr Leistung und als Heimanwendergerät ist es zu teuer. Wobei für zu Hause oft ja ein IPad schon reicht. Mal schauen, wie es sich verkauft…

  3. Interesse war da, aber werde wohl doch etwas mehr investieren und das Pro nehmen. Der Bildschirm ist deutlich heller, die CPU ebenfalls schneller, Akkulaufzeit zwar schlechter, für mich aber nicht so wichtig.

  4. Wieso sollte man auch ohne Dongle sowas wie USB anstecken wollen bei einem Ultra Mobilen Gerät. Wenn ich einen Dongle mitschleppen muss um so exotische Aufgaben wie einen USB Stick anschließen erledigen kann ist das Gerät falsch designed oder nicht vernünftig portable. Es spricht ja kein Technischer oder Bauart bedingter Grund dagegen USB wegzulassen. Ein mini 7″ „One Mix 2S Yoga Amber Lake Pocket“ hat bessere IO wie ein MacBook …

    Und bevor hier wieder der tolle CD/DVD Vergleich kommt und das Apple die Weichen in Richtung Zukunft stellt – Fakt ist das USB der absolute Goldstandard ist, auch heute.

    • Erik Hoffmann says:

      Auch Type-C und Thunderbolt sind zu USB kompatibel. Außerdem gibt es USB-Sticks, die Type-C und Type-A haben, zudem gibt es für fast alles Adapter. Und irgendwann kann man ein Gerät nicht künstlich dick machen, nur damit es Platz für ein steinzeitliches USB-A Interface gibt. Und was glaubts du, was passieren würde, wenn Apple das USB-A noch 10 Jahre verbauen würde? Entweder würden die Leute wieder schreien, dass Apple nur noch ein Nachzügler bei modernen Techniken sei, und nicht mehr Vorreiter. Gehen sie aber einmal den Schritt des Vorreiters, dann fehlen den Leuten die Interfaces von gestern.
      Als Alternative kommt die Möglichkeit hinzu, dass wenn alle an dem alten USB-A festhalten, die selbe Leier in 10 Jahren anfangen würde.
      Zudem wird ja am Standard USB an sich ja auch nichts geändert, nur die Bauweise ist eine andere, nämlich die Type-C Bauweise.
      Auch geht Apple hier nicht einen Sonderweg mit einem eigenen Standard, sondern setzt auf den Standard vom USB Konsortium.

      • USB-A wird es noch sehr lange geben, in Unternehmen ist der Standart nicht wegzudenken, im privaten Bereich auch nicht. Man kann sich gewisse Dinge auch schönreden. Ich habe mir bewusst das alte Air gekauft wegen USB-A. Ich habe nur ein Gerät mit USB-C, das ist ein Bluetooth Lautsprecher, der darüber aufgeladen wird, das wird sich so schnell auch nicht ändern, soll ich meine 20 USB Sticks und 10 Festplatten wegschmeißen weil Apple es so will? Einen auf grünes Unternehmen machen aber dafür verantwortlich dass es eine ganze Menge Elektroschrott mehr gibt, irgendwie passt da was nicht zusammen.

        • Auf der anderen Seite sind gerade bei Unternehmen USB-Anschlüsse oft gesperrt und können ohnehin nicht genutzt werden. Insofern ist das dort kein Nachteil.

    • Das ist ja gerade das „Peinliche“ bei Apple. Es wird immer vom tollen Ökosystem gesprochen, aber ein iPhone lässt sich nicht ohne Adapter an die Laptops anschließen.

      • Doch, ich habe ein Lightning > Usb-C Kabel, welches man für Schnellladegeräte braucht, das geht dann auch ans Macbook.
        Lightning wird uns noch etwas erhalten bleiben, in 2-3 Jahren könnte aber dann überall USB-C bei Apple Standard sein. Das iPad hat es ja jetzt als erstes iOS Gerät.

  5. Ich weis nicht warum ich eine bessere Tastatur, mehr Anschlüsse, Austauschbarkeit von Akku und SSD gegen ein „nur“ besseres Display tauschen soll.

    Ich bleib beim alten Air.

    • @Alex:
      Die alte Tastatur ist natürlich besser, aber dafür hast du kein TouchID, die alte SSD ist deutlich langsamer als die neueren. 400-500 MB/s va. 2000-3000 MB/s. Den Akku und SSD werden auch nur die wenigsten getauscht haben. Und Was die Anschlüsse betrifft ist nen SD-Slot zwar gut, aber nur die wenigsten nutzen diesen überhaupt. Mit USB-C ist man halt für die Zukunft etwas flexibler. Habe selbst ne APS-C Kamera und übertrage meine Bilder eigentlich immer komplett kabellos per WLAN, muss die Karte also gar nicht mehr rausholen.

      Also ich finde das Air Upgrade bis auf einen einzigen Punkt toll, aber der Preis ist mir dafür zu hoch.
      Ein neues Air mit 512 GB SSD kostet knapp 1850€. Für ca. 300€ mehr bekommt man das MBP 13″ mit Touchbar und echten Quadcore. Ich habe mir mein neues MBP 13″ mit Rabatten knapp 1830€ bezahlt.

      • Alleine die Möglichkeit zu haben irgendwann mal eine 2 TB SSD einbauen zu können ist für mich ein Vorteil. Aber manche bezahlen ja lieber das 5-fache an Apple für ein größere SSD.

        Die SSD vom 2015er Air schafft übrigens ca. 1300 MB/s Lesen und 700 MB/s Schreiben. Und ob 1000 oder 2000 MB/s merkt man beim normalen Arbeiten eh nicht.

        Warum meint eigentlich jeder zu wissen das der SD-Slot kaum benutzt wird ? Dann frage ich mich warum es noch einen Klinke Anschluss hat. Denn den benutzt ja auch keiner mehr.

      • Die seqentielle, von Apple so hoch beworbene Transferrate, merkst du bei den alltäglichen Arbeiten nun wirklich nicht ob es 500Mb/s sind, 1500 oder 3000.
        Das ist totaler Irrglaube.
        Wenn du dauernd, so wie ich, in einer Filmproduktion grosse Dateien kopieren und verschieben musst ist es, genau wie Thunderbolt, ein Segen.
        Aber ob ich hier nun 20 oder 10 Sek für 5Gb warten muss ist am Ende des Tages total scheiss egal.
        Soviel zur langsamer SSD.

    • Gute Entscheidung! Ich sehe auch absolut keinen Grund für ein Upgrade das für mich eher ein Downgrade währe. Ich brauche alle Anschlüsse die das alte Air hat, warum soll ich mich dem Adapter Wahnsinn unterwerfen?

  6. Was die meisten vielleicht nicht wissen: USB-C ist auch USB. Hier braucht es keine Adapter oder Neudeutsch Dongles, sondern einfach das richtige Kabel, Typ C an einem Ende, und was auch immer am anderen Ende. Macht im Endeffekt also keinen Unterschied.

    • Und auch für die Nutzer von USB-Stick gibt es duale Lösungen …

      • Erik Hoffmann says:

        Endlich Menschen die das auch verstanden haben. Habe das Gefühl, dass ein Großteil der Kommentatoren hier glauben alle alten Geräte mit nicht beiliegendem Type-C Kabel oder ihre alten USB-Sticks wegwerfen müssen…

        • Wenn’s um Apple geht schalten viele ihren Kopf aus, spielen Bullshit-Bingo und käuen das Meme des Monats wieder. Für diese Leute schreiben viele Tech-Seiten auch ihre Reviews. Hmmm, sieh dir den ganzen Traffic an.

    • Wie ich oben schon schrieb, man kann sich Dinge auch schönreden!

      USB-C macht Adapter erforderlich, warum soll ich so eine Kram benutzen? Nur weil Apple es so will? Muss man jeden Mist kaufen den Apple serviert?

      Ihr habt damit vielleicht kein Problem Adapter oder neue Kabel zu kaufen, ich mache das nicht, ich kaufe einen Rechner der meine vorhandene Hardware unterstützt. Bei mir wird das noch Jahre dauern bis USB-C vollständig vorhanden ist, noch nicht mal die TV Hersteller bauen USB-C in ihre Geräte.

      • Du suchst also dein Arbeitsgerät nach der vorhandenen Peripherie aus, nicht nach primären Anforderungen an die Maschine selbst? Musst du da nicht selbst ein bisschen schmunzeln?

        • Ich suche ein Arbeitsgerät aus, welches gut in meine Infrastruktur passt.
          Manche suchen ihr Arbeitsgerät anscheinend nur nach dem Logo aus und ignorieren existierende Alternativen.

          • Und wieder andere versuchen es mit ein bisschen Internet-Aktivismus weil eben jenes bestimmte Logo drauf ist. Aber ist ok, jeder braucht ein Hobby in seinem Leben.

    • Was ist die logischere Handlung, einen Adapter für den Anschluss zu kaufen oder für jedes Gerät ein neues Kabel, welches man woanders dann nicht benutzen kann?
      Gibt es das Superdrive mit USB-C? Nein, also muss man da dass fest installierte Kabel irgendwie anders an das MacBook anschließen.

      • Was soll ich in 2018 (bald 2019) mit einem Superdrive? AOL von CD installieren? Du versuchst es zu hart. Mann, muss das anstrengend sein.

        • Wieso bietet Apple es noch an, wenn es doch überflüssig ist?
          Es war ein Beispiel eines Geräts mit festem USB-Kabel. Fakt ist, man muss investieren um bestehende Peripherie weiter verwenden zu können. Und da hilft es nicht das Fanboys versuchen wirklich hart das Problem klein zu reden.
          Nicht ohne Grund ist Apples Dongle-Sparte mit die Erfolgreiche Abteilung im Konzern.

          • Alter. Apple Apple Apple. Dass Microsoft und alle anderenfalls Hersteller USB-C verbauen und die neusten Flagschiff Android Handys auch nur mit USB-C kommen, ist Dir schon bewusst, oder?

            Apple macht das nicht um dich zu ärgern. Die ganze Industrie geht (endlich) Richtung USB-C. Und wenn du mal einen Schritt weiter denken würdest (ich weiß, ist schwer), würdest du sehen, dass USB-C tatsächlich grüner und besser als herkömmliche USB-A Stecker sind. Versuch mal über USB A dein Gerät zu laden, an 1-2 Displays anzuschließen und weitere Peripherie ebenso (direkt an die Monitore zB) über nur ein Kabel. Du sparst schon 3-4 Kabel durch den neuen Standard (Strom, 1-2 Display, USB Hub). Zudem ist die Technik leistungsfähiger als usb 3 auf usb a Steckern.

            Aber um Himmels Willen. Du nutzt ja bestimmt auch noch nen Serial Port um deinen Drucker anzuschließen… wäre ja auch zu umständlich zu wechseln. Und man bräuchte neue Kabel…

            Ja genau, Dongle Sparte ist sehr erfolgreich… durch die Apple Watch! Ein Gro der Dongles wird mittlerweile von Partnern (zB Belkin) entwickelt und verkauft. Soviel dazu.

            Manchmal hilft es, seine Argumentation erstmal zu durchdenken, bevor man schreibt. Oder über die Materie Bescheid zu wissen. ¯\_(ツ)_/¯

            (Kommentar geht zu Beginn vor allem an Legomio)

          • Beweise für die Behauptung dass die Dongle-Sparte mit die erfolgreichste im Konzern sei bleibst du schuldig, weil das idiotischer Schwachsinn ist.

  7. Also ich besitze noch ein MB Air 2013, das ich jüngst für günstiges Geld mit einer 512 GB SSD erweitert habe. Ja, das neue MB Air reizt (vor allem das Display!), aber ich glaube nicht, dass mir ein Update 1000 € wert ist.

  8. Schlechtere Tastatur, hoher Preis und fehlende Schnittstellen. Damit ist eigentlich das Wichtigste gesagt. Wirklich positiv ist nur der hochauflösende Bildschirm. Insgesamt kein Grund für einen Neukauf, wenn das alte noch läuft.

  9. Hab mir noch schnell das 2017er bei Conrad für 859,-€ geholt! Bin begeistert! Mir reichen 1440×900 bei 13,3″, kann meine Peripherie ohne Adaptern anschließen, hab noch die gute alte Tastatur, den Speicher per SD-Card um weitere 128GB erweitert und knapp 500,-€(!) gespart! Alles gut! 😉

    • Absolut nichts falsch gemacht. Und so schlecht ist das Display auch nicht wie alle immer behaupten.

      • Brrr schüttel, das war/ist einfach unwürdig, ein gelber Matsch. Ich gebe aber gerne zu, ich bin super Anspruchsvoll nach dem Motto „Das Leben ist zu kurz für schlechte Bildqualität“. Das Motto hat mich schon 10tausende € gekostet, über einen zugegebenermaßen langen Zeitraum.

        • Das empfindet halt jeder anders. Klar für ein 800 Euro Notebook ist das Display des alten Air nicht mehr zeitgemäß.

          Ich finde z.B. die OLED Displays der neuen iPhones furchtbar und würde immer LCD vorziehen.

          • Vielleicht magst Du Truetone nicht? Bin auch immer hin und her gerissen ob ich es abschalten oder anlassen soll. Die meisten stellen es auch auf „zu dunkel“ finde ich. Ich hab ein X und war auch ein bisschen enttäuscht am Anfang aber mittlerweile finde ich es richtig gut. Meine Holde hat ein 8 Plus und für ein LCD ist das phänomenal. Beim Wohnzimmer TV haben wir uns auch gegen OLED (Farben zu künstlich) und für LCD (Sony Bravia) entschieden. Mit Direkt LED ein Genuss.

          • Auf das Display blickt man immer wenn man das Gerät benutzt. Das alte Display ist halbwegs in Ordnung aber einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Und der Unterschied zum neuen ist gravierend.
            Das neue Air hat Touch ID, schnelleren RAM, eine schnellere SSD, schnellere Grafik und schnelleres I/O. Auch alles Dinge die man bei der Benutzung bemerkt. Und so ein Gerät hat man für mehrere Jahre.
            Jedem das Seine. Aber ich halte es für eine sehr dumme Entscheidung jetzt noch ein altes Air zu kaufen. Da würde ich eher für den selben Preis ein gebrauchtes Pro kaufen.

    • Du hast dich genau richtig entschieden! Das Display vom alten Air ist ausreichend im Alltag, ich musste mich auch erst daran gewöhnen, wie an alle anderen Displays auch, dann war es ganz gut und du hast noch einige immer noch aktuelle Schnittstellen, die Apple unbedingt weg haben will. Das Beste, du hast fast 500€ gespart, das muss man sich mal überlegen. Bei mir geht es sogar soweit das ich überhaupt kein USB-C brauche und verzichte noch gerne darauf. Die fast 500€ Ersparnis sprechen auf jeden Fall gegen das neue Air, das Display kann garnicht so gut sein um das wett zu machen.

      • GooglePayFan says:

        Das „schlechte“ Display im MacBook Air 2010-2017 ist auch der einzige Grund, wieso Apple es überhaupt gewagt hat so ein Gerät wie das neue Air auf den Markt zu bringen.

        Extrem teuer für nur durchschnittliche Leistung, schlechte Tastatur, wenige Anschlüsse aber immerhin endlich ein besseres Display.

        Wer würde dieses Gerät denn kaufen, wenn Apple schon in den letzten Jahren im Air ein halbwegs angemessenes Display verbaut hätte? Niemand…

        • Niemand? Oder vielleicht alle, die ein Macbook mit 13 Zoll wollen und keinen Aufpreis für das Pro Modell zahlen wollen.
          „Extrem teuer, durchschnittliche Leistung, schlechte Tastatur, wenige Anschlüsse“
          …das wird bei jedem Mac gesagt bzw bei jedem Apple Produkt.. und, steht Apple vor der Pleite?

          Ich würde es mir wohl kaufen, wenn ich gerade ein Macbook bräuchte, außer es gibt ein MB Pro irgendwo günstig, also ohne großen Aufpreis. Das MB Air hat TouchID, ein tolles Feature, das das normale MB Pro leider nicht hat.

          „Extrem teuer“ – oder auch günstigstes Macbook
          „durchschnittliche Leistung“ – ausreichend für Leute die bewusst kein Pro Modell kaufen
          „schlechte Tastatur“ – ich mag die Tastatur, also Geschmacksache
          „wenige Anschlüsse“ – ich habe weder USB Sticks noch fällt mir sonst was ein, das ich gerne anschließen möchte (weil Cloud und Wlan Drucker), daher reichen zwei Anschlüsse wohl. Und eine moderne Desktop-Docking-Lösung verbracht inkl. Strom nur einen USB-C Anschluss.

          • GooglePayFan says:

            „Niemand? Oder vielleicht alle, die ein Macbook mit 13 Zoll wollen und keinen Aufpreis für das Pro Modell zahlen wollen.“

            Bis vor ca. 2 Jahren hat das MacBook Pro im „Einstiegsmodell“ genau so viel gekostet, wie das jetzt günstigste Air. Ändert also nichts daran, dass Apple einen Markt nur dadurch erzeugt, dass alte Geräte, die in vielen Punkten besser waren, einfach einstellt oder bewusst schlechter ausstattet, als angemessen wäre. Genau wie ich es schon geschrieben habe.

            „…das wird bei jedem Mac gesagt bzw bei jedem Apple Produkt.. und, steht Apple vor der Pleite?“
            Nein, das habe ich nicht gesagt. Apple hat ja seine teuren Fans und Käufer.
            Deswegen hatte ich in meinem Kommentar das neue Air auch nur mit anderen Geräten von Apple verglichen. Und das sieht nicht gut aus für das Air. Geräte wie das Dell XPS 13 lasse ich mal lieber ganz außen vor, das artet nur aus, wenn ich erwähne, dass Apple bei vergleichbarer Hardware! ca. 500€ Aufpreis nimmt.

            „„durchschnittliche Leistung“ – ausreichend für Leute die bewusst kein Pro Modell kaufen“
            Wer kauft sich denn bewusst kein Pro Modell? Nur die, die kein Geld dafür übrig haben. Und dann hat man gar keine andere Wahl als durchschnittliche Leistung zu bekommen, ob man nun will oder nicht.

            Dass die neuen Apple Tastaturen eher schlecht sind ist eine recht objektive Feststellung. Wird in den oben zitieren Tests auch mehrfach genannt.

            Der Punkt, dass du keine USB-Sticks hast zeigt mir irgendwie, dass diene Argumente nur konstruiert sind. Denn das glaube ich dir nicht.

            • Ok, du hast mich ertappt, ich besitze USB Sticks… zuletzt vor 2-3 Jahren angefasst. Nur sinnvoll wenn man große Videodateien transportieren will (zb 5GB), habe aber nix mit Video/-bearbeitung/-produktion zu tun und auch nicht mit (illegalen) Filmen aus dem Netz. Bei mir läuft wie gesagt alles über die Cloud weil nix größer als wenige 100MB groß ist. Müsste ich jetzt einen USB Stick kaufen, dann würde es ein USB-C/A Doppelanschluss-Stick werden.

              Ich würde mich bewusst für ein MB Air entscheiden und gegen das Einstiegsmodell des MB Pro. Das Air ist kompakter und leichter und hat halt TouchID, das kleine MB Pro hat kein TouchID.

              Windows Geräte sind mir völlig egal, wären nur als Arbeitsknechte denkbar, ohne jeglichen Spass an der Nutzung. Mal sehen ob jemals das Trackpad an diesen Geräten so gut wird wie beim Macbook, das ist immer das erste nach 5 Sekunden was mich stört. Ein kurzer Blick hat mir aber gezeigt, dass vernünftige Geräte auch über 1000€ kosten. Letztens habe ich ein Huawei Gerät probiert, das 1600€ gekostet hat, so eins würde ich wohl wählen. Da spart man bei guten Geräten nun wirklich nicht viel, zumindest bei den Basisversionen. Aber egal, Macnutzer bleibt Macnutzer.

              Apple hatte da in den letzten 10 Jahren keine klare Linie was die bezeichnung der Macbooks anging, das ist eigentlich immer noch so.
              Das Einstiegs-Macbook 13″ aus Alu hieß mal „Macbook“ und dann wieder „Macbook Pro“, zeitweise wurde das veraltete Alu-Modell mit CD Laufwerk als Einstiegsgerät verkauft.
              Zuletzt wurden die Pro Modelle deutlich teurer (und besser), weil halt ein neues Air den Platz im Einstiegsbereich annehmen sollte. Das alte Air war schon sehr lange nicht mehr ernst zu nehmen für mich… das Display ging einfach mal gar nicht.

        • Was – außer ein gutes Display und eine hochwertige Verarbeitung – ist denn für die meisten relevant? Die Geräte sind doch seit Jahren immer schneller bzw. effizienter geworden, so dass sie immer für’s mobile Surfen und Office flott genug sind. Anschlüsse, Leistung, alles egal, hauptsache eine geiles Trackpad und ein ebenso gutes Display.

          Getippt auf einem 2012er-15″-Retina… Wenn ich mir jetzt so ein Air kaufen würde, ist das in 5 Jahren noch genau so gut benutzbar wie jetzt. Und die meisten Windows-Kisten fallen nach der Zeit auseinander. Ich brauche dabei gar kein MacOS, aber die anderen Hersteller können’s halt nicht.

          • GooglePayFan says:

            Danke, dass du meine These noch einmal untermauerst.

            Eben weil für viele Leute ein gutes Display am relevantesten ist hat Apple durch die bewusste Benachteiligung des Airs in diesem Punkt einen Bedarf geschaffen, wo eigentlich keiner sein müsste.

            Wer würde denn sein 2012-2017 MacBook Air jetzt gegen eines ersetzen, das genau so teuer ist, wie das Pro vor 2 Jahren? Niemand, wenn nicht das Display so schlecht wäre.

            Ich habe übrigens noch fast täglich ein Thinkpad (gerade von den sieht man noch sehr häufig alte Modelle) von 2010 im Einsatz, also ist deine Aussage schon mal falsch.

            • Joa. Das thinkpad ist dann halt auch 3-4mal so dick, lauter, hat nen schlechtes touchpad und brauch wahrscheinlich den roten Punkt dafür und hält vom Akku her nicht ansatzweise mit. ¯\_(ツ)_/¯

              Als ehemaliger Thinkpad Fan verstehe ich dich, ist aber einfach nicht vergleichbar.

              • GooglePayFan says:

                Also:
                Mein 13″ Thinkpad von 2010 ist 1kg leichter als das schwarze Plastik-MacBook von 2010. Im Übrigen läuft da derzeit Windows 10 1809 drauf.
                Was war noch mal die aktuellste MacOS Version für das zeitgleich erschienene MacBook? 😉
                Der Rote Punkt ist doch super, meins hat gar kein Touchpad. Dafür aber eine echt große Tastatur, die jahrelang den Ruf als beste Notebook-Tastatur hatte.
                Akku hält auch einen kompletten Arbeitstag/Unitag aus.

                Klar, heutzutage sind die MacBooks viel „graziler“ als Thinkpads, aber vor den Aluunibodys waren die MacBooks auch noch echte Totschläger 😉

  10. Ich stelle eh den Sinn von Notebooks außer für leistungshungrige Anwendungen wie Textverarbeitung von großen Dateien, Kundendatenbankanwendungen oder Grafikanwendung unterwegs in Frage. Für Mail, Surfen und einfache Textbearbeitung oder mal ein Spreadsheet lesen reicht ein Smartphone , gern mit leichter Bluetooth-Tastatur als komfortablem Eingabegerät. Phone hat man sowieso dabei, BT-Tastatur wiegt fast nix . Und man hat außer WLAN noch gleich Mobilfunkschnittstelle. Zu Hause dann Mac Mini oder nen andern NuC mit Bildschirm der Wahl. Auch wieder BT-Tastatur oder große mit USB . Es wird immer gesagt der PC sei tot. Aber ich finde bei den leistungsfäigen Smartphones ist eigentlich das Notebook tot zumindest für mich als nicht-Geschäftsmann der nicht unterwegs Doktorarbeiten oder große Kundendatenbanken bearbeiten muß.

    • Wenn ich unterwegs bin, benutze ich das Phone zum telefonieren aber zum arbeiten ein Tablett (mit Stift). Die Tastatur auf dem Tablett reicht mir, da brauche ich keine externe BT Tastatur.

  11. „[d]ass das Basismodell mit einem Dual-Core startet“. Öh… Das MacBook Air bietet nur einen Prozessor. Es gibt somit kein wirkliches Basismodell, nur Unterschiede im Speicher. ¯\_(ツ)_/¯

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.