Angry Birds kommt als Augmented Reality Game auf iPhone und iPad


Angry Birds kennen garantiert die meisten von Euch. Ein Physik-Puzzler, der Euch Vögel mit verschiedenen Eigenschaften auf verbarrikadierte Schweine ballern lässt. Tolles Konzept, das aber in die Jahre gekommen ist und auch die zahlreichen Ableger nichts wirklich neues bieten. Nun wird bald ein AR-Titel für iOS veröffentlicht. Das ist nicht der erste Gehversuch von Rovio im Bereich erweiterter Realität. Für die Magic Leap gab es letztes Jahr schon ein Game, letzten Monat folgte dann die Version für Oculus Ruft und HTC Vive.

Das Game wird dabei nicht von Rovio selbst entwickelt, vielmehr hat man sich Leute mit AR-Erfahrung geschnappt, Resolution Games aus Schweden zeigen sich dafür verantwortlich. Rovio sieht das recht simpel, man kann entweder selbst Hand anlegen und aus Fehlern lernen oder man arbeitet gleich mit jemandem zusammen, der bereits Erfahrung hat.

Das Spiel wird nicht nur eigene Level bieten, sondern sich auch bei älteren Teilen der Serie bedienen. Das wird auch kein Spiel, das man mal eben unterwegs zockt, denn es wird schon auch darauf ankommen, die Gebilde, die ja im reellen Raum dargestellt werden, aus bestimmten Winkeln anzupeilen. Während so etwas immer sehr beeindruckend aussieht und durchaus auch Spaß macht, ist jedoch fraglich, ob man Spieler dauerhaft an so ein Spiel binden kann.

iOS ist da eine sehr gute Plattform, um das herauszufinden. Nicht, weil ein Smartphone das ideale Gerät wäre, um AR zu nutzen, sondern weil so sehr viele Nutzer erreicht werden.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die AR-Version von Angry Birds spielen wird. Ab heute soll man laut TechCrunch eine Vorregistrierung durchführen können, das Game konnte ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags aber noch nicht entdecken. Veröffentlicht werden soll das Spiel dann noch „im Frühjahr“.

Update: Registrierung geht mittlerweile!

Angry Birds AR: Isle of Pigs
Angry Birds AR: Isle of Pigs

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Coole Idee, sieht interessant aus. Danke für den Hinweis.
    Kleine Frage, warum sollte iOS dafür ein gutes System sein? Marktanteil unter 10 %. Das Argument viele zu erreichen trifft da nicht wirklich zu. Ich tippe eher, wegen gerngerer Fragmentierung und kleinerer Diversität bei der Hardware ist es erst mal weniger Afwand zu programmieren 😉

    • Sascha Ostermaier says:

      Schau Dir einfach mal die Performance von Google Play vs. Apple App Store an – haben wir auch öfter im Blog – dann verstehst Du, warum iOS das passende System dafür ist. Die Marktanteile der App Stores sollte man nicht mit der Hardwareverteilung verwechseln.

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