Amazfit GTR 3 Pro im Test

Amazfit hat 2021 natürlich wieder neue Smartwatches ins Rennen geschickt. Wir hatten da ja schon mehrere Modelle im Test. Die neuesten Wearables aus dem Hause Amazfit, die zu Huami gehören, sind die GTS 3, GTR 3 und GTR 3 Pro. Das Pro-Modell ist dabei das neue Flaggschiff. Letzteres habe ich mir dann für euch auch einmal genauer in einem Test angeschaut.

Amazfit selbst hat auch eine Vergleichs-Grafik veröffentlicht, welche die Spezifikationen der drei Modelle gegenüberstellt. Aus ihr könnt ihr dann auch direkt die Spezifikationen der Smartwatch ableiten. Gleich vorneweg: Nein, man setzt nicht auf Wear OS von Google, sondern weiterhin auf eine eigene proprietäre Plattform. Der Preis der Amazfit GTR 3 Pro beträgt übrigens 199,90 Euro.

Wie ihr daraus ableiten könnt, verfügt die Amazfit GTR 3 Pro über folgende Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Geschwistermodellen: einen Lautsprecher, die Möglichkeit Bluetooth-Telefonate zu führen, Wi-Fi-Anbindung und Speicherplatz, um Musik lokal zu speichern und wiederzugeben. Außerdem ist die Auflösung der GTR 3 Pro mit 480 x 480 Pixeln höher als beim regulären Modell mit 454 x 454 Pixeln.

Amazfit Smartwatch GTR 3 Pro 1,45 Zoll AMOLED-Display Fitness Watch mit GPS,...
  • Hören Sie Ihre Musik und empfangen Sie Bluetooth-Anrufe: Durch die Bluetooth-Verbindung zu Ihrem Telefon kann die Amazfit GTR 3 Pro...
  • Alexa und Offline-Sprachassistent: Stellen Sie mit Alexa ganz einfach einen Alarm ein, stellen Sie eine Frage, erhalten Sie eine...

Ausstattung und Verarbeitung

Als ich die Amazfit GTR 3 Pro ausgepackt habe, war ich direkt sehr angetan. Waren vergangene Modelle wie die erste Amazfit GTR noch etwas rustikal im Design, so wirkt die GTR 3 Pro tatsächlich hochwertig. Insbesondere das AMOLED-Display macht sofort einen hervorragenden Eindruck und wirkt knackscharf sowie sehr kontrastreich. Die erhöhte Auflösung macht sich definitiv bezahlt. Der Screen verfügt auch über einen Always-On-Modus, der dann eine reduzierte Version eures Zifferblatts anzeigt.

Alternativ nutzt ihr „Raise to Wake“, bei dem der Bildschirm jeweils automatisch anspringt, wenn ihr den Arm hebt. Die Helligkeit des Bildschirms ist überraschend hoch. Jetzt ist zwar ohnehin nicht das sonnigste Wetter, aber ich konnte das Display auch in hellen Umgebungen sauber ablesen. Einzig das Ladekabel mit der schnodderigen Plastikhalterung wirkt typisch für eine China-Smartwatch.

An der Seite der Uhr befinden sich rechts zwei Buttons. Auch wenn man die Krone drehen kann, erfüllt das leider nicht in allen Bereichen eine Funktion. Hier hätte man die Oberfläche durchdachter gestalten können. Etwa kann ich mit der Krone durch die Workouts wandern, nicht aber über die zentralen Bildschirme, die ich nur übers Swipen erreiche. Auch kann ich zwar etwa bei den Workouts mit der Krone scrollen, aber ein Druck auf den Button wählt dann nicht etwa eine Menüoption aus, sondern schickt mich eben zurück auf den Homescreen. Am Ende muss ich also doch wieder den Touchscreen antippen, sodass die Bedienung nicht wie aus einem Guss wirkt. Ein langer Tastendruck kann als Shortcut dienen und führt als Standard zu Amazon Alexa. Das könnt ihr aber auch in der Zepp-App umbelegen.

Ein Tastendruck der Krone schaltet dabei, wie angedeutet, also jeweils ein Menü zurück. Wer die Taste auf dem Homescreen betätigt, gelangt zur Auswahl der zentralen Bereiche wie dem Pulsmesser, PAI, der Blutsauerstoff-Messung, dem Trainingsverlauf, etc. Der untere Button führt euch direkt zur Auswahl der Workouts.

Es gibt die Amazfit GTR 3 Pro mit zwei verschiedenen Armbändern: einem aus Leder und einem aus Silikon. Letzteres soll besser zum Sport geeignet sein, da es Schweiß widersteht. Mir hat dann auch dieses Modell zum Test vorgelegen. Auch wenn übrigens Mikrofon und Lautsprecher integriert sind, soll das Wearable bis zu 5 ATM wasserdicht und damit auch zum Schwimmen geeignet sein.

Praxistest

Ich selbst habe die Amazfit GTR 3 Pro nicht nur im Alltag als smarten Begleiter genutzt, sondern auch beim Sport als Tracker. Hier ist vor allem GPS willkommen. Das Wearable greift auf GLONASS, Galileo, BeiDo und QNSS zurück, um den Standort möglichst fix zu erfassen. Da hatte ich schon mit den Bip U Pro gute Erfahrungen gemacht, was sich auch auf die Amazfit GTR 3 Pro übertragen lässt. So wurde meine Position hier in Kiel trotz vieler Gebäude zuverlässig und schnell erkannt. Ich hatte während des Laufens auch keine Verbindungsabbrüche – so soll es sein.

Benachrichtigungen kamen, nachdem ich Apps wie WhatsApp freigeschaltet und der Zepp-App eine Freigabe erteilt hatte, ebenfalls an. Die Vibration ist allerdings recht intensiv und das laute Geräusch schaltet man lieber rasch ab. Auch die Vibration lässt sich aber deaktivieren.

Was schade ist: Emojis aus Messages wurden leider teilweise nicht korrekt dargestellt. Einige sieht man, andere nicht. Ebenfalls nicht so gelungen: Man kann Audiodateien auf die Smartwatch ziehen, muss aber alle einzelnen Dateien eben manuell transferieren. Da bleibe ich dann doch bei meinen Spotify-Playlists am Smartphone. Die Musikwiedergabe des Phones könnt ihr natürlich auch über die GTR 3 Pro fernsteuern.

Ebenfalls gibt es eine sehr reichhaltige Auswahl an Zifferblättern. Ich entschied mich für eine nicht ganz so dekorative Variante, die aber alle Fitnessdaten auf dem Homescreen übersichtlich bündelt. Auch könnt ihr neue Apps nachinstallieren – etwa für die BMI-Berechnung, erweiterte Zählen von Kalorien oder einen Taschenrechner. Das Angebot ist aber überschaubar und natürlich nicht mit Wear OS oder watchOS vergleichbar.

Die Akkulaufzeiten der Amazfit GTR 3 Pro sind etwas optimistisch angegeben: 12 Tage soll man bei moderater Nutzung hinkommen und sechs Tage bei starker Verwendung. Ich landete bei ca. 7 Tagen, wobei ich aber auch dreimal je 5 km mit GPS gelaufen bin. Dafür verwendete ich kein Always-On-Display und deaktivierte nach einem Tag bereits die Benachrichtigungen, da sie mich mehr nervten als mir hilfreich erschienen. Den Puls ließ ich alle 10 Minuten messen. Je nach Verwendung werdet ihr deutlich länger oder möglicherweise noch etwas kürzer hinkommen. Aufgeladen ist die Smartwatch in ca. zwei Stunden.

Generell ist die Geschwindigkeit der Menüführung an der Amazfit GTR 3 Pro deutlich weicher / schneller als an den Vorgängermodellen oder etwa den Bip-U-Trackern. Es kam nur selten zu kleinen Hängern, wenn ich etwa aus einem Tracking zum Homescreen wechselte. Was sich sicherlich aber viele wünschen, wäre eine Möglichkeit von der Smartwatch aus auf Messages zu reagieren – etwa mit vorgefertigten Antworten. Das geht leider in keinster Weise. Dafür gibt es 150 Sportmodi und da sollte schon für jeden etwas dabei sein.

Weitere Funktionen der Amazfit GTR 3 Pro

Ihr könnt einrichten, dass die Amazfit GTR 3 Pro bei eingehenden Benachrichtigungen vibriert oder sogar einen Ton von sich gibt. Glücklicherweise könnt ihr dabei in der Zepp-App konfigurieren, welche Apps im Einzelnen Notifications senden sollen. Die Zepp-App haben wir hier im Blog ja schon des Öfteren vorgestellt, weswegen ich im Test nicht erneut auf sie eingegangen bin. Ich finde die App recht gut gestaltet, besonders die Aufbereitung der Fitnessdaten. Da habe ich jedenfalls von anderen Herstellern wie Fitbit schon deutlich chaotischere Begleit-Apps erblickt.

Ebenfalls dabei, aber von mir logischerweise nicht getestet: Zyklustracking für Frauen. Überdies könnt ihr die Sprachsteuerung via Alexa verknüpfen / nutzen, was aber bei mir nur gut funktionierte, wenn ich die Uhr recht nahe an meinen Mund geführt habe. Auch das Führen von Telefonaten ist da daher so lala und bestenfalls für ruhige Umgebungen zu empfehlen. Ihr könnt auch weitere Features wie einen Pomodoro-Timer nutzen.

Zu erwähnen ist auch, dass die Schätzung des Blutsauerstoffgehalts dank des neuen Sensors BioTracker 3.0 nun deutlich schneller abläuft als bei den Vorgängermodellen. Laut Amazfit habe sich zudem die Genauigkeit erhöht. Dennoch solltet ihr die Ergebnisse, genau wie beim Pulsmesser, natürlich mit etwas Vorsicht genießen. Diese Smartwatch ist kein medizinisch genaues Messgerät. Wie oft der Puls gemessen werden soll, könnt ihr übrigens selbst einrichten – von der ausschließlich manuellen Messung bis hin zum Minutentakt ist vieles möglich.

Letzter Stolperstein, der mich störte: Die Steuerung der Musikwiedergabe ist als Standard so eingerichtet, dass ihr lokal gespeicherte Songs abspielt. So passierte es mir des Öfteren, dass ich beim Joggen über die Uhr mein Spotify steuern wollte, aber erstmal Amazfits ab Werk gespeicherten Song anknipste, der über den Smartwatch-Speaker dröhnte. Das ist kein einmaliges Erlebnis gewesen, weil sich die Smartwatch nach jedem Run in diesem Bezug „zurücksetzt“. Man muss also jedes Mal darauf achten, über ein kleines Bedienfeld zur Musikwiedergabe-Fernsteuerung für das Phone zu wechseln.

Fazit

Die Amazfit GTR 3 Pro sieht toll aus und bietet viele Funktionen sowie eine immer noch gute Akkulaufzeit, auch wenn sie hinter den Herstellerangaben zurückgeblieben ist. Allerdings könnte zum Problem werden, dass mittlerweile beim Preis von 199 Euro auch eine Samsung Galaxy Watch4 nicht mehr fern ist, die ich da dann doch als klar ausgereifter und vielfältiger ansehe – allerdings mit kürzerer Laufzeit.

Ohne Frage ist die Amazfit GTR 3 Pro die bisher beste Smartwatch des Anbieters. Sie macht optisch etwas her, hat ein hervorragendes Display und trackt unzählige Workouts – mit exaktem GPS. Wer sich aber eine intensivere Einbindung in weitere Apps erhofft, ist mit Wear OS besser unterwegs.

Amazfit Smartwatch GTR 3 Pro 1,45 Zoll AMOLED-Display Fitness Watch mit GPS,...
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30 Kommentare

  1. Absoluter Schrott! Es gibt genau 4 Anbieter die vernünftige Smartwatches herstelle: Apple, Samsung, Garmin und Fossil. Alles andere ist Chinaschrott.

    • Ja klar. Fossil: gerade die haben irre langsame Uhren und teil super schlecht verarbeitet.

    • Apple ist gut, aber man muss sie täglich laden. Für mich ein NoGo. Und man braucht iOS.

      Samsung, Garmin und Fossil sind genauso schlecht/gut wie die China Uhren. Nur teurer.

      • Vergessen Sie es. Die chinesischen Anbieter wie oben, Xiaomi oder Huawei sind eine Katastrophe zu den vorgenannten. Schlechte Verarbeitung, kein Software Support. Schlechte Bedienung. Das haben sie bei Garmin, Fossil, Samsung und Apple nicht. Qualität kostet.

  2. Thomas Müller says:

    Es gab gerade eine Garmin Venue 2 für 159,-€ im Angebot. Das sollte für alle das deutlich bessere Angebot sein, zumal Garmin bei der Venue den neuen optischen HF Sensor verbaut der endlich brauchbare Ergebnisse auch beim Sport liefert. Ich habe die Uhr und konnte sie mit der Apple Watch 6 und dem Garmin Edge 530 mit Pulsgurt vergleichen.

  3. Danke für den Test!
    Die Alleinstellungsmerkmale der Pro sind für mich persönlich uninteressant (abgesehen vielleicht von den Speakern, aber bei einer Uhr reicht eigentlich Vibration) und würde aufgrund der angegebenen höheren Akkulaufzeit zur normalen GTR 3 greifen.

  4. Ich finde die Uhren von Amazfit eigentlich relativ schön, aber wenn ich mir eine kaufe, dann sicher keine ohne NFC. Warum fehlt diese Feature bei denen in selbst heute noch?

  5. Hallo,

    mich interessieren bei solchen „Smartwatches“ immer folgende Faktoren, die ich für kaufentscheidend halte – leider wird das fast nie getestet:

    1. Erhalte ich auf der Uhr eine Benachrichtigung und lösche sie auf der Uhr, wird sie dann auch auf dem Phone gelöscht? Und umgekehrt?
    2. Erhalte ich eine Nachricht auf dem Phone und ich bin mit der Uhr außer BT-Reichweite – komme dann aber wieder in Reichweite. Wird dann die Nachricht nachträglich auf die Uhr gepusht?
    3. (Speziell für diese Uhr) Wo funktioniert der Lautsprecher (Wecker, Timer, Alexa-Antworten, Offline-Sprachassistent…)

    Beste Grüße, Ingo

  6. Ich persönlich hoffe ja, dass die Sensoren irgendwann keine Probleme mehr mit Tattoos haben. Leider muss ich mich deshalb von meinem Uhren alle trennen. Messwerte sind aktuell Glücksache, sofern sie gerade an ein Recht freien Spot sitzt, wo es tatsächlich mal funktioniert. Ansonsten denkt die Uhr meist, dass sie gar nicht am Arm ist und schreit mich direkt an. Das betrifft dann eben nicht nur Pulsmessung, sondern eben auch alle damit verbundenen Scans. Schade. 🙁

    Getestet mit MiBand 6, GTS2 und zuletzt die Suunto 7.

    Wer Alternativen kennen sollte, die Sensoren verbaut haben die keine Probleme mit Tattoos haben, darf sich gerne melden. Solang es preislich nicht den Preis von oben sprengt.

    • @mh
      Die Lösung lautet, einfach keine Permanentbemalung am Körper wo Uhr sitzt verwenden. Ich pinsel mir ja auch nicht die Brille schwarz und mecker dann über Dunkelheit.

      • Wenn man nichts sinnvolles zu sagen hat, sollte man einfach gar nichts sagen.

        • @mh „nichts sinnvolles zu sagen“
          Nur weil dir eine Antwort nicht gefällt, und du lebenslang Betroffener durch eigenes Verschulden bist, muss sie noch lange nicht unsinnig sein. Aber so ist es mit euch, bloß nicht die Konsequenzen des eigenen Handelns tragen, immer sind andere schuld an der eigenen Dummheit.

          • Aha – mit UNS ist das also so..
            Du meinst die tätowierten kriminellen Menschen, nicht wahr?

            Vielleicht ist dein Problem, dass du den letzten Absatz nicht verstanden hast, als es um Alternativen ging. Und vielleicht hast du auch nicht verstanden, dass man Menschen nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Sonst könntest du dir deine geistigen Ergüsse nämlich sparen.

            • Wolfgang D. says:

              @mh „tätowierten kriminellen Menschen“
              Das hast du geschrieben, so siehst du dich also. Der letzte Individualist und Freiheitskämpfer für jeden Hirnriss der Kommerzwelt.

              Ich bezog mich dagegen nur auf die Dummheit, erst seine Haut lichtundurchlässig zu machen und dann noch zu erwarten, dass Sensorlicht durchkommt.

              • Leute im Internet doof anmachen und dann von Dummheit sprechen .. nun! 😉

                Dass von dir hier nur sinnfreies Gerede kommt, ist zweifelsohne festzustellen. Belästige gern jemand anders.

    • .. Nachtrag:

      Ich beantworte mir meine Frage an der Stelle einfach selbst. Da die Amazfit Neo die Tage für 15 Euro im Angebot war und man nicht viel verlieren konnte – die Uhrzeit hätte sie zumindest noch immer sehr zuverlässig anzeigen können – habe ich mir diese also gekauft.

      Überraschung!
      Die Uhr hat mit dem Sensor keinerlei Probleme. Permanente Messung, keine Aussetzer.
      Wobei ich eher vermuten würde, dass hier einfach seitens der Hardware keine Prüfung gemacht wird, wie bei anderen Uhren, ob sie wirklich am Handgelenk ist? Ob es die Messwerte verfälscht kann ich nicht beurteilen, aber die Schlafanalyse klappt beispielsweise recht genau. Daher bin ich hier positiv gestimmt.

  7. Kann man auf Whatsapp Benachrichtigungen antworten? Text oder Sprache?
    Kann man Whatsapp Sprachanrufe über die i5hr führen?
    Google Assistent bekommt man nicht zum laufen?

    • nein, das gleiche Problem wie seit jahren. Auch das Ladegerät ist weier nervig, kein induktiv laden.
      Auch mobiles zahlen fällt weg… also wirklich alles, was eine Uhr smart macht, hat diese Amazfit leider nicht.
      Schade, denn hübsch war sie.
      Hab meine schon wieder verkauft und auf samsung watch 4 44mm gewechselt. optisch fast genauso hübsch, aber kann alles was ich brauche.. wehrmutstropen.. maximal 2 Tage akku, statt 7-8 Tage
      Dafr war die Samsung günstiger, bzw in kürze, habe 199 bezahlt im BF und bekomme noch 75 EUR cashback

  8. Ich mag es rustikal und bin mit meiner GTR lite noch sehr zufrieden. ✌️

  9. Für 95€ habe ich mir Huawei Watch GT2 geholt und sie kann das gleiche. Wofür will Amazfit dann 199€?

    • „Wofür will Amazfit dann 199€“
      Dafür, dass sie *neu* ist.
      Nirgends kann man mehr sparen als beim Chinakram von gestern, wie ich bei meinen Realme und dem Mi Band 6 NFC sehe. Ich hab mir jetzt aber lieber im Ausverkauf für eine 86€ billige Fossil HR Hybrid geholt, zur Entgiftung vom Smartzeugs.

  10. Eine GTR Mini wäre nicht schlecht, ist schon ein ganz schöner Klopper!

  11. Wer von den Kommentatoren besitzt denn die Uhr und kann daher ein wirklich „echten“ und qualifiziereten Bericht abgeben?
    Ich hab die UHr nun seit etwa 2 Wochen und bin mehr als zufriede. Ja, die Uhr hat kein NFC, was mir aber egal ist, da ich mein Smartphone sowieso dabei hab und nicht 10 mal am Tag die Funktion brauche. Mein Uhr ist bei einem Akkustand von 13% in nicht einmal einer Stunde vollständig geladen und hält dann etwa 8 Tage. Puls-, Stress- und Sauerstoffmessung sind immer an. Das ist, was ich mir von einer Smartwatch erwarte. Infos über eingegange Nachrichten werden sauber angezeigt, das Telefonieren mit der Uhr geht so. Aber ich laufe eh nicht in der Gegend rum wenn ich telefoniere, sondern hab mein Handy am Ohr.
    Der Hauptnutzen dieser Uhr liegt nicht im Bezahlen oder Telefonieren, sondern ist ein Zubehör. Und das funzt so weit, dass ich damit leben kann. Alles stand auch schon in der Beschreibung und in zahlreichen Tests. Wer also das Teil kauft, und sich dann über fehlende Funktionalität aufregt, sollte sich mal überlegen, wo der Fehler liegt.
    Und zum Thema Chinaschrott: Ich geh davon aus, dass Kommentatoren, die sich darüber beschweren, nichts, aber auch nicht besitzen, in das teile aus China verbaut werden….
    Mir gefällt die Uhr. Läuft lange, sieht gut aus, ist wasserdicht zum Schwimmen und Duschen und hat alle von mir gewünschten Features.

    • Wolfgang D. says:

      @Rappi
      Freu dich doch, wenn du mit so wenig zufrieden bist. Ist das deine erste Smartuhr?

      Ist nur so, dass dieser Chinaschrott (=Hersteller, nicht Werkbank) nichts Besseres bietet, als andere Geräte chinesischer Unternehmen. Nur den doppelten Preis, wie @Whocares schrieb.

      Angesichts meiner langen Liste an Chinauhren hier muss ich auch nicht den neuesten Kram kaufen, nur um wieder entäuscht mit der nicht durchgängigen Lokalisierung von Datums/Zeitformaten leben zu müssen, dazu fehlenden Einstellungen und brauchbarer Bedienung. Oder, was meinst du wohl, wie oft (Sekunde, minütlich, alle zehn Minuten) die Sauerstoffmessung stattfindet, wenn wirklich 8 Tage 24h Tracking läuft? Die chinesische Werbeindustrie hat von „regelmäßig“ manchmal komische Übersetzungen, und macht daraus „kontinuierlich“. Genauso wie aus PU-Leather (Plaste mit Gefühl der gegerbten Hautstruktur) regelmäßig in der Beschreibung „echtes Leder“ wird, was sogar von unseren deutschen Blogs herausgeblasen wurde.

      „Alles stand auch schon in der Beschreibung und in zahlreichen Tests.“
      Du musst wohl noch viel lernen, was Tests betrifft.
      Die wiederkäuen meist nur die Wunschliste vom Hersteller, am Schlimmsten sind diese Auspackvideos die von manchen mit „Test“ verwechselt werden. Vollständige Beschreibungen? LOL, wo? Nicht mal mehr beim Hersteller. Nur bunte grosse Photoshopbilder mit Werbetext. Die Macken der Apps und Firmware bekommte man hier noch gar nicht zu sehen.

      • Schon alleine die Aussage“Chinaschrott“ disqualifiziert dich für eine vernünftige Diskussion. Außerdem erübrigt sich der Disput mit jemandem, der sich -ohne zu wissen worüber- über selbst niemals besessene Artikel ein Urteil erlaubt.

        • Wolfgang D. says:

          @Rappi „erübrigt sich der Disput“
          Also biste Fanbunny, oder von Wasserarmee.
          Da erübrigt sich auch jeder Disput, selbst wenn ich dich gar nicht überzeugen will. Nur deine falsche Position klarstellen, Glauben kannste in deiner Gemeinschaft Radius 0 weiterhin.

          • Überzeugen kann man nur mit Argumenten. Die fehlen dir aber. Das merkt man, das du dich scheinbar mehr auf mich einschiesst, statt Fakten zu liefern. Also halt ich mich an den Grundsatz: Don’t feed the Troll

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