Amazfit Bip: Vier Fitness-Armbänder ausprobiert

Huami hat mit seiner Marke Amazfit zahlreiche Fitness-Armbänder und auch Smartwatches am Markt. Etwa hatte ich ja vor einiger Zeit die T-Rex Pro getestet. Benny hatte wiederum zuletzt die GTR 2e in den Blick genommen. Wer aber weniger nach einer Einstiegs-Smartwatch sucht und mehr nach einem reinen Fitnesstracker Ausschau hält, der ist bei der Bip-Serie des Herstellers besser aufgehoben. Ich habe mir da die vier Modelle Amazfit Bip U, Bip U Pro, Bip S Lite und Bip S direkt in einem Rutsch im Vergleich einmal für euch angeschaut.

Auf den ersten Blick wirken die vier Modelle nämlich ziemlich ähnlich. Legt man die vier Fitnesstracker nebeneinander, gleichen sie sich dann auch fast wie ein Ei dem anderen. Maße und Gewicht sind nahezu identisch und auch die Verarbeitung unterscheidet sich kaum. Trotzdem lohnt es sich, genauer hinzuschauen. So bieten nur die Bip U Pro und Bip S integriertes GPS. Ihr könnt sie also unabhängig vom Smartphone zum Tracken eurer Laufstrecke nutzen.

Nur das Modell Amazfit Bip U Pro ist zudem zu Amazon Alexa kompatibel. Weitere Unterschiede gibt es bei den verfügbaren Sportmodi. Die Bip U / Bip U Pro bieten euch gleich 60 Workout-Modi an, bei den Bip S / Bip S Lite sind es jeweils nur 10 bzw. 8. Zuletzt weicht die Akkulaufzeit voneinander ab: Die Bip U und Bip U Pro sollen laut Amazfit ca. 9 Tage durchhalten. Das Bip S Lite soll 30 Tage mit einer Ladung auskommen und das Bip S immerhin 15 Tage. Für weitere Vergleiche zu Funktionalität und Unterschieden zwischen den Modellen blickt am besten in diese Vergleichstabelle:

Wie ihr seht, sind alle Amazfit Bip bis 5 ATM wasserdicht, können den Puls messen sowie den Schlaf tracken, Schritte zählen und euren ungefähren Kalorienverbrauch angeben. In der Tabelle von Amazfit hat sich jedoch ein Fehler eingeschlichen: Den SpO2-Wert schätzen können nur die Bip U, nicht aber die Bip S! Auch das Tracken des weiblichen Zyklus, Atemübungen, die Erfassung des Stressniveaus und die Auswertung der REM-Phasen im Schlaf bleibt den Bip U übrigens vorbehalten. Allgemeines Schlaf-Tracking beherrschen die Bip S aber natürlich auch.

Mich haben dabei vor allem die Modelle mit GPS interessiert, denn das ist in meinen Augen sicherlich für viele Leser ein gutes Upgrade zu etwa einem Xiaomi Mi Band 6 oder einem Honor Band 6. Der Bip U Pro mit GPS kostet dabei derzeit 59,90 Euro direkt über Amazfit. Der Bip U ohne GPS kostet 49,90 Euro. Eine Übersicht über die Bip-Serie findet ihr beim Hersteller auch nochmal hier.

Ausstattung und Verarbeitung

Die Verarbeitung der Amazfit Bip kann ich hier übergreifend besprechen, da alle vier Tracker in diesem Bezug sehr ähnlich daherkommen. Die Tracker selbst stecken in einem Plastikgehäuse, das solide wirkt. Ihr solltet hier aber keine zu hohen Ansprüche an das Design haben, denn das Kinn unter den kleinen Screens ist recht groß geraten. Unterschiede gibt es übrigens bei den Diagonalen und Auflösungen der LC-Displays:

  • Amazfit Bip / Bip U Pro: 1,43 Zoll, 302 x 320 Pixel
  • Amazfit Bip S / Bip S Lite: 1,28 Zoll, 176 x 176 Pixel
Das Interface der Bip U ist deutlich moderner als jenes der Bip S.

Das Interface der Bip U ist deutlich moderner als jenes der Bip S.

Da die Maße ähnlich ausfallen, sind die Ränder um den Bildschirm bei den Bip S und Bip S Lite an allen Seiten dicker. Die Bip U und Bip U Pro räumen sicherlich auch keine Design-Auszeichnungen ab, sehen aber dann doch etwas moderner aus. Aufgrund der höheren Auflösung der Bildschirme gewinnen die Bip-U-Modelle klar. Außerdem sind die Screens bei den zuletzt genannten Modellen deutlich heller als bei den Bip S. Selbst das UI ist bei den Bip U moderner, während die rustikale Oberfläche auf dem verwaschenen, kontrastarmen TFT-Display im Falle der Bip S schon Erinnerungen an die frühen 2000er-Jahre wachruft.

Die Amazfit Bip S & Bip S Lite bieten einen pixeligen Screen mit altmodischem UI

Die Amazfit Bip S & Bip S Lite bieten einen pixeligen Screen mit altmodischem UI

Die Bip U nutzen dabei laut Amazfit den BioTracker 2, während die Bip S noch bei der vorherigen Generation stecken und dadurch eben, wie bereits erwähnt, die Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes vermissen lassen. Ihr erblickt dann auch die entsprechenden Unterschiede bei den Sensoren, wenn ihr die Gehäuse wendet. Kritisieren möchte ich kurz noch die sehr billigen TPU-Armbänder aller Bip-Modelle. Hier ist nach dem Kauf wohl ein schneller Wechsel angesagt. Glücklicherweise passen hier Standard-Armbänder mit 20 mm. An den Seiten der Tracker sitzt übrigens ein kleiner Edelstahlbutton, der bei der Systemnavigation unterstützt, indem er zurückschaltet bzw. vom Watchface aus zu den Workouts und Co. führt.

Praxistest

Zur Zepp-App, die ihr zur Einrichtung und Verwendung der Amazfit Bip benötigt, schreibe ich an dieser Stelle nur wenig, da ich sie bereits im Test der T-Rex Pro vorgestellt habe. Mir gefällt die Anwendung trotz manch holpriger Übersetzung insgesamt sehr gut. Vor allem die Sportdaten werden wirklich übersichtlich und sehr ausführlich mit vielen Diagrammen aufbereitet. Da macht Amazfit also vieles richtig. GPS-Daten erhaltet ihr nach dem Training natürlich nur, wenn ihr den Bip U Pro oder den Bip S verwendet.

Ein wichtiger Hinweis jedoch: Ihr müsst die Bip-Modelle in der App unter „Smartwatch“ koppeln, was gegen den ersten Instinkt angeht. Ich versuchte es im für mich naheliegenderen Bereich „Band“, wo die Fitness-Armbänder jedoch nicht verbunden werden können. Ansonsten läuft in der App Zepp alles wie gehabt. Spannend für diejenigen, die beim Training gerne Musik hören: Die Wiedergabesteuerung ist auch während des laufenden Workout-Trackings möglich.

GPS ist an Bord, was aber nicht automatisch bedeutet, dass es schnell erkannt wird und zuverlässig funktioniert. Beispielsweise hatte ich da mit den Fitbit Charge 4 und Fitbit Sense leider arge Probleme. Wie bei der T-Rex Pro, so funktionierte das an den Bip U Pro und Bip S tadellos: Das Signal war innerhalb weniger Sekunden erkannt und beim Training gab es auch keine Aussetzer. Die Pulsmessung? Im Falle der Bip U vergleichbar mit dem Mi Band 5 oder dem Honor Band 6, wie ich beim Joggen überprüfen konnte.

Links die Bip U und rechts die Bip S: Der Rahmen um den Screen weicht erheblich ab.

Links die Bip U und rechts die Bip S: Der Rahmen um den Screen weicht erheblich ab.

Wer hier nun Vergleiche zu Brustgurten und medizinischem Equipment anstrebt, wird nicht die erhofften Ergebnisse erhalten. Da sollte man aber eben auch im Kopf behalten, dass ein günstiger Fitnesstracker kein Accessoire für Leistungssportler ist, sondern Laien einen Fingerzeig mit auf den Weg geben soll. Die Bip S hingegen gaben mir Werte aus, die von meinem Gefühl her gerne mal zu hoch oder auch zu niedrig ausfielen, was der Vergleich mit einem Mi Band 5 bestätigte. Generell sind solche Messungen eben mit Vorsicht zu genießen.

Die Bip U offerieren euch dabei übrigens auch deutlich mehr Workout-Modi als die Bip S. Auch „ausgefallenere“ Sportarten wie Cricket, Badminton oder Tanzen. Zudem können sie das Stresslevel messen – eine Funktion, die den Bip S ebenfalls fehlt. Beide Modellreihen weisen euch auch einen PAI-Wert zu, der euch zu mehr Fitness motivieren soll. Erstklassig funktioniert auch der Schrittzähler, der bei mir auch beim Tippen keine Phantomschritte erfasste. Die gezählten Schritte werden aber immer mit einer kleinen Verzögerung angezeigt.

Die Bip U (links) bieten mehr Sensoren als dei Bip S (rechts).

Die Bip U (links) bieten mehr Sensoren als dei Bip S (rechts).

Benachrichtigungen seht ihr dabei sowohl an den Bip U als auch den Bip S prompt – auch auf Anrufe können die Wearables aufmerksam machen. Beantworten könnt ihr aber am Handgelenk nichts, dafür müsst ihr immer das Smartphone zücken. Obacht: Ihr müsst in der Zepp-App zunächst einzeln aktivieren, welche Apps euch Notifications auf das Armband schießen sollen. Auch das Wetter zeigen euch die Fitnesstracker an. Die Watchfaces sind dabei sehr flexibel anpassbar, aufgrund der kleinen Bildschirmfläche aber entweder recht simpel oder etwas „rustikal“, wenn man viele Daten in der Übersicht haben möchte.

Fazit

Vier ähnliche Fitness-Armbänder = vier ähnliche Empfehlungen? Nein, denn die Bip-S-Modelle sind mir persönlich mit ihren pixeligen, verwaschenen Bildschirmen mit großen Rändern sowie der veralteten Benutzeroberfläche keinen Kauftipp wert. Da reißen es auch die langen Akkulaufzeiten für mich persönlich nicht heraus. Immerhin funktioniert das GPS allerdings beim Bip S gut, was für mich aber die genannten Minuspunkte leider nicht wieder ausgleicht.

Das Bip U ist da schon deutlich interessanter, denn das UI wirkt zeitgemäßer und auch das Display geht hier in Ordnung. Allerdings empfinde ich da in Sachen Design und Display z. B. ein Honor Band 6 oder das Xiaomi Mi Band 6 bei identischem Preis und nahezu identischem Funktionsumfang doch als gelungenere Alternativen. Doch auch ein echter Geheimtipp wartet für mich persönlich im Bip-Line-up von Amazfit: Der Tracker Bip U Pro bietet für 59,90 Euro nämlich auch GPS, welches in meinem Test tadellos funktioniert hat. Da sehe ich am Markt für dieses Modell eine gute Position als Einstiegs-Fitness-Armband mit GPS für Training ohne Smartphone. Meine Empfehlung ist diesem Modell also sicher.

Am Ende ist der Markt für Fitness-Wearables derzeit hart umkämpft und es gibt sehr viele Modelle, die preislich ähnlich liegen und in den Funktionen einander wie ein Ei dem anderen gleichen. Da sticht Amazfit mit dem Bip U Pro für mich positiv heraus, denn gut funktionierendes GPS ist in dieser Preisklasse kein Standard und auch die Zepp-App gefällt mir. Dieses Modell ist also für mich dann auch der klare Gewinner dieser Modellreihe.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Ulf Gortz says:

    Mir geht es genau umgekehrt: Ich liebe das angeblich „verwaschene“ tansrefektive TFT-Display des BIP-S. Das Display ist anders als bei den meisten Smartwatches immer an und um so besser zu erkennen, je heller die Sonne scheint. Somit eine ideale Outdoor-Uhr, zumal dieses Display für eine doppelt so lange Akkulaufzeit von 14 Tagen (bei mir manchmal auch 30) Tagen sorgt wie beim BIP-U.
    Und das auch, wenn man in dunklen Umgebungen gelegentlich die Hintergrundbeleuchtung verwendet.

  2. iMactouch says:

    Also ich liebe immer noch meine Bip mit dem genialen transflektiven TFT, das gerade im Sommer einen riesen Vorteil gegenüber den ganzen anderen Displays hat. Es ist bei extremer Sonne am besten abzulesen ohne Eigene Beleuchtung und daher auch so stromsparend, nur im Dunkeln muß man das Licht einschalten.
    Und der Akku hält jetzt nach fast 2,5 Jahren immer noch über 40 Tage.

  3. Sportler aus Hd says:

    Hi,

    Danke für den artikel. Ich bin auf der Suche nach einem Einsteigermodell mit GPS. Da helfen derartige Artikel sehr. Allerdings musste ich feststellen, dass das BIP u pro bei Amazon für 70 Euro gelistet ist. Die angegebenen 60 Euro passen somit nicht (mehr).

    Grüße

    • Blacky Forest says:

      Schau nochmal, eventuell hast du den falschen Händler erwischt. Habe jetzt zwei mal geschaut und der Preis liegt bei 59 ungrad. Der Affiliate-Link im Artikel zeigt allerdings auch 69,..
      Im übrigen habe ich dich Bip der ersten Generation, bei mir hält der Akku über 20 Tage und das Display ist immer an. Habe ein anderes Watchface hochgeladen. Ich will sie nicht eintauschen!

    • André Westphal says:

      Bei Amazfit selbst gibt es den Bip U Pro auch aktuell für 60 Euro.

    • Blacky Forest says:

      Und wer im Aldi-Süden wohnt kann noch von einem Sonder-Angebot zu 40 Euro profitieren. Die haben auf der Homepage sogar eine Verfügbarkeitsanzeige für die Filialen.

  4. commilito says:

    Danke für den Test. Als zufriedener Besitzer eine BIP der ersten Generation bin ich interessiert was sich so geändert hat. Aber keine der Neuerungen ist für mich ein guter Grund zum Wechseln. Für mich gibt es zwei Aspekte die ein Nachfolger mindestens genauso gut oder besser machen muss: Die lange Akkulaufzeit von mehreren Wochen und ein Always on Display, das in direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar ist. Wenn ich ehrlich bin würde ich mir von einem Nachfolger nur ein nahezu randloses Display wünschen, der Rest kann eigentlich so bleiben. Ich nutze die BIP aber auch nur um eingehende Nachrichten und Anrufe zu prüfen (und natürlich die Uhrzeit), Fitnesstracking findet bei mir nicht statt.

  5. Schwuppps says:

    Bezüglich der Akku-Reichweite scheint sich der Anbieter selbst nicht einig ?!
    Oben steht 40 Stunden unten 15 Stunden.

  6. Man sollte bei solchen kurzen Seitwärtsblicken zu Honor-Produkten erwähnen, dass deren App den Funktionsumfang unter iOS ein ganzes Stück weit beschnitten hat. Warum, dass weiß nur Honor allein. Meine Anfragen dahingehend wurden mit lächerlichen Scheinargumenten beantwortet. Warum Amazfit unter iOS die bei Honor beschnittenen Funktionen liefern kann wollte dann das Honor-Team nicht mehr beantworten

  7. Die „alte“ BIP hat einen Barometer-Sensor (Luftdruck/Höhenangabe z.B. beim Wandern) verbaut. Dieser fehlt allen Nachfolgern?

    • Sebastian says:

      Die amazfit GTS Hat noch einen. Ist wie bein den xiaomi telefonen. Die werfen alle bauteile in den mixer und hinten findet jeder ein maßgeschneidertes modell.

  8. Ein halbes Jahr hat der Akku bei mäßiger Nutzung gehalten dann war er durch und ließ sich nur noch zu 4% laden. Danach ist die Uhr also Sondermüll weil der Akku nur unterduchschnittlich wenig Ladezyklen verkraftet. Schade mag eigendlich lange Akkulaufzeiten weswegen ich die Uhr Favorisiert hatte.

  9. Wolfgang D. says:

    Wie sieht es beim SPo2 aus, ist es bei der U Pro eine ganztägige regelmäßige Messung, oder wie beim Mi Band 6 nur manuell per App, mit „halten sie ihren Arm eine Minute ruhig“?

    Da war ich echt baff, *weshalb* bei mir keine kontinuierlichen Messungen gezeigt wurden. Xiaomi verkauft immer noch nur halbgares Zeug in leichten Variationen, wenn wenigstens die Beschreibungen was taugen würden. Für die Fanbunnys reicht es anscheinend, wenn Mi draufgedruckt ist.

  10. Sorry, aber für mich liest sich das nach Werbeveranstaltung.
    Ich habe die Bip U Pro nun seit ein paar Wochen in Verwendung.
    Das GPS ist in etwa so genau wie bei meinem Mate 20 Pro oder auch der Edge Explore. Von tadellos möchte ich nicht sprechen. Steht man bei einer getrackten Radtour an einer roten Ampel oder hält zum Trinken an „läuft“ das Signal weiter und man hat am Ende weitaus mehr Meter / Kilometer zurückgelegt, als es wirklich waren. Das ist in der App am Routenverlauf sehr gut zu erkennen; am Standort verlaufen Zickzacklinien. Naturgemäß gibt es im Wald, unter Brücken und in Gebäuden Aussetzer vom Signal.
    Höhenmeter werden leider nicht gemessen.
    Der Akku sollte definitiv besser sein. Mit 2 getrackten Radtouren ( 40 und 60km ) sowie Pulsmessung alle 10 Minuten war nach 4 Tagen Aufladen erforderlich. Dabei hatte ich den Tracker auch nur als Tracker verwendet; keinerlei Benachrichtigungen usw. eingestellt.
    Die SpO2- Messung sollte sitzend gestartet werden.
    Aber es gibt nicht nur Schatten.
    Die getrackten Touren werden sehr übersichtlich und informativ in der App aufbereitet; Export als gpx oder auch PDF ( kompletter Trainingsbericht ) ist möglich.
    Displayhelligkeit ist Ok; könnte m.E. etwas besser sein.
    Die Uhr reagiert schnell auf die Eingaben; Trainingsberichte können auch in der Uhr angeschaut werden.
    Die Pulsmessung ist in etwa so genau wie mein Messgerät für den Oberarm.
    Watchfaces sind von Ok bis kitschig vertreten. Installation dieser sowie auch vom Update könnte schneller sein; in Anbetracht vom Preis aber vollkommen in Ordnung.
    Für die bezahlten 37€ war es definitiv ein Schnapper. Ob ich mehr bezahlen würde? Ich denke nicht

    • Wolfgang D. says:

      @Jörg „Die SpO2- Messung sollte sitzend gestartet werden“

      Das heisst wohl, es geht auch bei Amazfit nur manuell. Danke.

      • Zumindest habe ich keine Einstellung dazu finden können.
        In der Bewegung habe ich noch keine erfolgreiche Messung geschafft. Deswegen diese zitierte Aussage.

        • Also bei mir (Bip U) wird die Messung zumindest nachts durchgängig durchgeführt, benutze aber nicht die Zepp-App sondern „Notify for Amazfit“, erstens da viel variablere Einstellungen sowie ein besseres optisches Erscheinungsbild zweitens mag ich Gesundheitsdaten nicht unbedingt nach China schicken 😉

          • Danke für den App-Tipp. Die werde ich mir mal genauer anschauen. Lohnt sich die Pro Version?

            • Sicherlich lohnt sie sich, aber das ist Deine eigene Entscheidung (in der App-Beschreibung werden die zusätzlichen Features ja klar benannt). Bei mir hat sie die Zepp-App komplett ersetzt. Vorsicht aber bei Firmware-Updates der Uhr, die würde ich weiterhin bei der Zepp-App vornehmen, da hatte ich weniger gute Erfahrungen. 😉

              PS: Solange ich nicht den Himalaya erklimme sind mir Blutsauerstoffwerte tagsüber eigentlich schnuppe. Es geht da auch eher um die Werte nachts, wenn mal der Atem aussetzt. Außerdem sind das keine medizinisch relevanten Daten, da braucht es zertifizierte Geräte, die meist dann am Finger angebracht werden.

  11. Andreas Büttner says:

    Hab mir die Bip U Pro letzte Woche beim ALDI gekauft, für 39,98€. Bin sehr zufrieden.

    • Wolfgang D. says:

      @Andreas Büttner „Bin sehr zufrieden“
      Ich drücke dir alle Daumen, dass es so bleibt. Ist wohl deine erste Chinauhr. Da sieht man die Pferdefüße noch nicht wirklich und das Anspruchsprofil ist (noch) unklar.

      Ich ärgere mich dagegen gerade mit einer wirklich schönen Honor Magicwatch 2 herum, und weiss jetzt, weshalb der Mensch die Uhr zum halben Neupreis abgab. Rausgeworfenes Geld jetzt. Da die Funktionsbeschreibungen vom Chinacrap so undeutlich sind, sollte man wirklich nur noch mit Rückgabemöglichkeiten bei Unzufriedenheit kaufen. Da ist Aldi schon eine gute Quelle.

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