Die Amazfit GTR 2e im Test: Keine vollwertige Smartwatch, aber empfehlenswert

Im Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen Huami die beiden e-Modelle seiner aktuellen Smartwatches Amazfit GTS 2 und GTR2 vorgestellt. Das „e“ steht hier für „essential“ und bedeutet, dass die Uhren um ein paar Funktionen entschlackt worden sind, auf die der eine oder andere vermutlich verzichten kann. Parallel tut das der Akkulaufzeit der beiden neuen Modelle aber ganz gut – soweit darf ich in meinem Test vorweg greifen. Ich durfte mir nämlich die Amazfit GTR 2e ausgiebig anschauen und möchte diese euch in den kommenden Zeilen vorstellen.

Optisch nehmen sich die GTR 2e und die GTR 2 rein gar nichts. Noch immer handelt es sich um das runde Modell. An der Seite befinden sich die beiden Knöpfe zum Auslösen unterschiedlicher Funktionen. Das Silikonarmband mit einfacher Schließe ist 22 mm breit und das große AMOLED-Display macht schon auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Im Gegensatz zur GTR 2 gibt es das e-Modell außer in Obsidian Black auch noch in den Farbvarianten Matcha Green und Slate Grey. Hier einmal die wichtigsten Spezifikationen:

– Design: 2.5D curved surface borderless design
– Abmessungen: 46,5 x 46,5 x 10,8 mm
– Gewicht: 32 g (ohne Armband)
– Gehäuse: Aluminium
– Knöpfe: 2
– wasserdicht: 5 ATM (bis zu 50 Meter)
– Bildschirm: 1,39 Zoll AMOLED (Tempered glass, Anti-Fingerprint-Beschichtung)
– Auflösung: 454 x 454 (326 PPI)
– Akku: 471 mAh, wird magnetisch geladen, Ladezeit circa 2,5 Stunden
– Laufzeit laut Hersteller: typisches Nutzungsszenario: bis zu 24 Tage, Nutzung mit Grundfunktionen: bis zu 45 Tage, Nutzung aller Funktionen: bis zu 12 Tage
– Sensoren: BioTracker 2 PPG-Sensor von Huami (misst auch SpO2-Werte), Beschleunigungssensor, Gyroskop, 3-Achsen-Geomagnetischer Sensor, Umgebungslichtsensor, Luftdrucksensor, Temperatursensor (besitzt die GTR 2 nicht)
– Konnektivität: Bluetooth 5.0 (BLE)
– Standort: GPS + GLONASS
– Armband: Silikon, 22 mm breit (austauschbar), klassische Schließe
– Mikrofon: integriert
– kein Lautsprecher vorhanden
Android und iOS
– App: Zepp (kostenlos)
– Preis: ca. 120 Euro

Im Gegensatz zur knapp 50 Euro teureren GTR 2 setzt die GTR 2e nicht auf ein Gehäuse aus Stahl, sondern aus Aluminium. Ebenfalls handelt es sich hier nicht um 3D-curved-glass, sondern um 2,5D-curved-glass – ich möchte anmerken, dass der optische Vergleich schlicht keinen Unterschied zeigt. Sowieso bin ich der Meinung, dass die Amazfit GTR 2e eine äußerlich sehr ansprechende Uhr ist, die sowohl zu alltäglichen als auch eleganten oder eben sportlichen Anlässen getragen werden kann. Wenn mich am Design etwas stört, dann ist das lediglich, dass die kleinen Silikonringe am Armband keine „Dornen“ besitzen und so hin und wieder dazu neigen, zu verrutschen.

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  • 【Ein Kunstwerk am Handgelenk】 Das dünne und leichte Design von Amazfit GTR 2e Smartwatch ohne Rand umfasst einen großen 1,39 Zoll AMOLED HD Bildschirm mit gebogenem Glas und einer Vielzahl von...
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Was meinen inneren Monk zündet, ist die Tatsache, dass die außen eingravierten weißen Striche für die Stunden überhaupt nicht mit den auf dem Watchface eingeblendeten Strichen übereinstimmen, also völlig „verschoben“ sind – siehe Bild. Die rote Färbung vom Schaft des oberen Knopfes hebt sich noch einmal besonders vom sonst recht minimalistischen Äußeren ab, das gefällt mir hier sehr gut.

Eingerichtet wird die GTR 2e über die kostenlose Zepp-App (ehemals Amazfit App). Zur App selbst melde ich mich später im Text nochmal zu Wort. Kommen wir einmal zu den wirklichen Unterschieden gegenüber der einfachen GTR 2. Was wurde entschlackt? Neben der bereits erwähnten Materialwahl, fehlt der GTR 2e der interne Musikspeicher. Ihr müsst also zum Sport wieder euer Smartphone mitnehmen, dürft aber die Musiksteuerung über die Uhr vornehmen. Das funktioniert auch während des Trainings, indem ihr aus dem Trainingsbildschirm einfach das Bild nach links wischt.

Als einschneidender empfinde ich das Fehlen des Lautsprechers, womit sich die Uhr nur noch zum Anzeigen eines eingehenden Anrufs eignet, nicht aber zum Telefonieren, wie es mit der GTR 2 möglich ist. Der Hersteller nennt in seiner App sogar weitere Features wie einen integrierten Sprachassistenten (ein Mikrofon gibt es ja sogar in der Uhr) oder das Speichern und Nutzen von NFC-Karten. Leider lässt sich das alles hierzulande überhaupt nicht nutzen, auf eigenes NFC verzichtet die GTR 2e ebenfalls und ist damit auch nicht in der Lage, zum kontaktlosen Bezahlen genutzt zu werden.

Tatsächlich verfügt die Uhr aber – anders als die GTR 2 – über einen Temperatursensor, der die Temperatur eurer Haut messen kann und daraus schlussfolgert, ob sich eventuell Fieber oder andere körperliche Ungereimtheiten ankündigen. Während der Sensor zumindest zuverlässig arbeitet, gibt es leider keinerlei Hinweise darauf, wie sich die ermittelten Werte nutzen und verstehen lassen. Hier sollte wenigstens in der App dringend nachgebessert werden. Noch besser fände ich, wenn die Uhr nach der Messung eine Art Zusammenfassung anzeigen könnte, was die Werte für den Träger bedeuten.

Ich nutzte die Zepp-App anders als bisher bei Smartwatch- und Smartband-Tests von Geräten, die nicht Apple zuzuordnen sind, dieses Mal ausschließlich auf dem iPhone. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass die eine oder andere App dort nämlich gerne mal zu Fehlern neigt, während sie auf Android problemlos funktioniert. Mit der Zepp-App sah das nun anders aus. Weder konnte ich Abstürze, noch Verbindungsfehler oder andere Probleme feststellen.

Die Synchronisation mit den Daten der Uhr dauert zwar ein paar Momente, jene Informationen lassen sich dann aber auch umgehend in Apple Health synchronisieren. Das gilt auch für das Schlaftracking, das mir bei der Uhr besonders gut gefallen hat.

Das AMOLED-Display löst sehr scharf auf und bietet hohe Kontraste. Wenn draußen allerdings die Sonne kräftiger scheint, benötigt die Uhr ein wenig, bis das Display dank Sensor die Helligkeit höher regelt. Je nach Blickwinkel reflektiert das Displayglas allerdings stark, sodass die Uhr zumindest draußen nicht durchgehend perfekt abzulesen ist. Ebenfalls vorhanden ist ein Always-on-Modus, der nicht nur eine digitale oder analoge Uhrzeit darstellen kann, sondern auch knapp 40 der gut 90 nutzbaren Watchfaces spiegelt. Sprich: Je nach Watchface wird auch die Darstellung im Always-on-Modus so angepasst, wie es das Design hergibt. Dabei sollte jedem klar sein, dass jener Modus die Akkulaufzeit spürbar beeinflussen kann. Hierbei hilft es, sich mit den Personalisierungsoptionen (sowohl in der App als auch auf der Uhr) zu beschäftigen. Dort könnt ihr nämlich auch festlegen, von wann bis wann die Uhr den Always-on-Modus nutzen soll, wie lange das Anheben zum Anzeigen der Uhrzeit verwendet werden soll und so weiter.

Bedingt durch meinen Alltag sah mein Szenario beispielsweise so aus: Zur Nacht sollte ab spätestens 23:30 Uhr sowohl AoD als auch das Anheben zur Anzeige ausgeschaltet sein. Parallel ließ ich das Schlaftracking an und ließ die Uhr auch den ganzen Tag und die Nacht über sowohl die Herzfrequenz als auch die SpO2-Werte ermitteln. Morgens schaltete sich ab 6 Uhr das AoD ein. Ab 15 Uhr durfte die Uhr dann auch die Darstellung anzeigen, wenn ich mein Handgelenk anhob.

Währenddessen habe ich fast täglich meine Sporteinheiten (jeweils 70 Minuten, zweimal auch mit GPS-Positionierung) getrackt und währenddessen auch die Musiksteuerung genutzt. Am Tage gehen natürlich eine Menge Benachrichtigungen ein, diese werden soweit allesamt dargestellt, man kann leider überhaupt nicht antworten oder anderweitig reagieren. Das unterscheidet die GTR 2e dann zum Beispiel sehr von einer vollwertigen Smartwatch (neben der fehlenden Telefonier-Funktion).

Weshalb ich euch mein Nutzungsszenario so genau beschreibe? Nun, die Uhr hat mich mit all diesen Einstellungen sehr gut über 9 und einen halben Tag gebracht. Das finde ich sehr stark in Anbetracht der Tatsache, dass ich das Gerät ausgiebig genutzt habe. Das GPS-Signal war während meiner Testrunden binnen spätestens 5 Sekunden vorhanden und hat die Strecken sehr gut festgehalten, inklusive Pace und Co. Wer die GTR 2e nicht täglich zum Sport nutzt, stattdessen mehr auf die Uhrenfunktion an sich und die Benachrichtigungen setzt, der wird problemlos auf die knapp 24 Tage kommen, die der Hersteller dafür angibt.

Ich habe die Uhr sowohl unter den laufenden Wasserhahn gehalten als auch mit unter die Dusche genommen und kann bestätigen, dass es keine Probleme beim Tragen unter Wasser gibt. Aufgrund der aktuellen Temperaturen und der vorherrschenden Pandemie gab es leider keine Möglichkeit, einen Tauchgang zu unternehmen oder anderweitig schwimmen zu gehen. Bis zu 50 Meter Tauchgang sollen laut Huami ja angeblich drin sein, was vermutlich die wenigstens Nutzer jemals ausnutzen werden. Wer die Uhr mal nach dem Sport mit unter die Dusche nehmen will, der sollte tunlichst auf die Display-Sperrfunktion in den Schnelleinstellungen zurückgreifen. Ansonsten sind sowohl Watchface (teilweise über die Komplikationen anpassbar) und vielleicht auch andere Einstellungen nach dem Duschgang möglicherweise verändert. Ich habe das in den letzten Tagen unfreiwillig testen können.

An die Bedienung der Uhr gewöhnt man sich schnell. Die Toucheingaben und auch das Wischen funktionieren zuverlässig und weitestgehend schnell. Links vom Hauptbildschirm findet ihr auswählbare Karten, über die ihr zu den wichtigsten Funktionen gelangt. Ein Wisch von oben nach unten öffnet die Schnelleinstellungen, ein Wisch von unten nach oben das Benachrichtigungscenter. Ihr könnt euch das Wetter anzeigen lassen, eure letzten Aktivitäten einsehen, die Einstellungen der Uhr ändern, Trainings starten (was ebenfalls direkt über den unteren Knopf an der Seite erledigt werden kann) und vieles mehr.

Was ihr meiner Meinung nach bei der Amazfit GTR 2e nicht erwarten dürft, ist eine vollwertige Smartwatch. Dafür sind solche Features einfach zu kurz geraten, beziehungsweise gar nicht verfügbar. Es handelt sich aber definitiv um eine elegante Uhr mit smarten Funktionen, die vor allem zum Tracken von Sport und zur Ermittlung von Gesundheitsdaten geeignet ist.

Die auswählbaren Sportarten sind umfangreich und bieten z. B. selbst Tanzsportarten, Reitsport oder Frisbee mit an. Das Display überzeugt mit seiner scharfen Darstellung und der großen Anzeige und der Akku ist einer der größten Pluspunkte des e-Modells. Wer also auf einige Grundfunktionen wie das Telefonieren mit der Uhr oder das Reagieren auf Benachrichtigungen und einen integrierten Musikspeicher verzichten kann und stattdessen eine zuverlässige Uhr mit vielen Trackingoptionen, gutem GPS und einer wirklich nützlichen App sucht, der darf sich meiner Meinung nach die 50 Euro für das größere Modell sparen und stattdessen zur Amazfit GTR 2e greifen. Den zusätzlichen Temperatursensor braucht es im aktuellen Zustand meinem Empfinden nach nicht, dazu bietet dieser einfach noch keinen spürbaren Mehrwert.

Wie immer gilt auch hier, dass der Vergleich und vor allem auch das Probetragen unabdingbar ist, um für sich die perfekte Uhr zu finden. So ist sicherlich auch die Huawei Watch GT 2 eine durchaus denkbare Alternative und verfügt dann unter anderem auch wieder über einen Musikspeicher. Ihr bekommt die Amazfit GTR 2e sowohl via Amazon.de für 129 Euro oder aber über direkt über die Website des Herstellers für 119 Euro.

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Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Ich finde den entschlackten Funktionsumfang sehr gut. Der hat mich gleich getriggert. Es muss nicht immer alles drin sein, ich persönlich brauche das nicht. Ich wünsche mir schon lange Software (egal wo), in der sich Teilbereiche in den Einstellungen einfach deaktivieren lassen und man nie wieder was davon sieht. Heutzutage ist alles so mit Funktionen überladen, dass „einfach“ nicht mehr einfach geht.

    Aber als die Sache mit dem Monk kam, war ich raus. Die verschobenen Striche kann mein Monk auch nicht akzeptieren. Das sieht man ja täglich mehrmals und jedesmal schreit der Monk auf.

    • „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.“
      Das kommt fast immer bei mir.
      Gefällt euch irgendwas nicht bei meinen Kommentaren?

      • Kommt bei jedem, da alle in der Moderation sind. Steht auch dick im Blog unten, da wo du kommentierst 🙂

        • Wolfgang D. says:

          @caschy

          Sieht so aus, als wenn du am Ende mMn. die falsche Seite gewählt hast, aber was soll’s. Das Brot braucht ja auch Butter drauf, und so gut wie alle deutschen kommerziellen Werbeblogs hassen die Kontroverse. War ja schon bei der Kommentarsperrung diverser staatstreuer Diskussionen zu sehen.

          Gruß!

          • André Westphal says:

            Diskussionen sind immer erwünscht. Wir haben das intern lange diskutiert, aber am Ende kamen in den Kommentaren eine Zeit lang zu oft und zu harsch auch immer wieder Beleidigungen und ähnliches der Kommentatoren untereinander oder gegen die Autoren. Irgendwann war dann ein Punkt erreicht, wo wir uns für den aktuellen Weg entschieden haben.

            Wir sind da, denke ich, immer noch sehr liberal und auch Kritik und Diskussionen sind nach wie vor natürlich möglich und erwünscht, wenn alles sittlich abläuft :-).

    • Jau, bis das behoben ist, hilft nur, eines der vielen anderen AoD-Watchfaces zu nehmen 😀

  2. Die Amazfit mit EKG Messung, die vor 2 (?) Jahren mal groß angekündigt war, gibt’s (nur bei uns?) immer noch nicht, richtig?

    • Ein Wiener Post doc hat mal einen wissenschaftlichen Test der Uhren gemacht. Die Amazfit wurde dabei nicht empfohlen wegen extrem schlechter Plus-Messung. Es ist eher ein gimmick.

  3. Im Text wird es nur ganz am Ende erwähnt: „oder das Reagieren auf Benachrichtigungen“.
    Was geht da mit der e nicht? Was ist gemeint?

    Ansonsten sind alle weggefallenen Funktionen welche, die ich sowieso nicht nutzen würde, von daher wäre sie fast perfekt.
    Aber bisher liebe ich immer noch meine Amazfit Bip, alleine wegen des genialen Displays!

    Danke!

    • Du kannst die Benachrichtigungen lesen und in den meisten Fällen werden auch die Emojis korrekt dargestellt, sofern mit übermittelt. Du kannst aber weder eingegangene E-Mails direkt über die Uhr löschen, noch kannst du in irgendeiner Form Nachrichten beantworten. DU musst eben für alles das Smartphone vorkramen. Aber das sollte dich in deinem Fall dann vermutlich auch nicht stören.

  4. Zum Thema „Ermittlung von Gesundheitsdaten geeignet“ kann ich nur das Video hier empfehlen:

    https://m.youtube.com/watch?v=ORCRsmE8GUo

    Danach war die GTR 2 für mich raus und es wurde ein Mi Band 5 (wurde vom Quantified Scientist auch getestet).

    • Wolfgang D. says:

      @Bulli9 „war die GTR 2 für mich raus und es wurde ein Mi Band 5“
      Halt doof, dass mir beim Band5 der Bildschirm zu winzig und der Benachrichtigungstext deshalb (für mich) beim schnellen Blick nicht klar erkennbar ist. Mit *zwei* Teilen an den Handgelenken rumdunsten nervt mich aber noch mehr, daher: Schublade. Aber so als reiner 24h Lifestyle Tracker echt gut, sogar mit Nickerchenerkennung, ganz anders als mancher Teuerkram.

  5. Wolfgang D. says:

    „weißen Striche für die Stunden überhaupt nicht mit den auf dem Watchface eingeblendeten Strichen übereinstimmen“
    Ja, der Pfusch wegen Undurchdachtheit oder Gleichgültigkeit bei den China Firmwares hört auch hier nicht auf.

    Bei Hardware Markierungen sollte der (Software) Minutenzeiger gefälligst bis zum Rand reichen (siehe Garmin u. Fossil Hybrid), und ein vierstrahliger dünner Orientierungs* (Stern) für den Stundenzeiger, und zur Kalibrierung, vorhanden sein. Bei den Hybriden gibt es deshalb die Zeigerkalibrierung (Fossil, Garmin), hier müsste das Ziffernblatt per Software fein rotierbar sein.

    Weshalb ein „entschlackter Funktionsumfang“ genau das Problem ist. Wenn man einfach die Wahl hätte, ob vollgemüllt und bunt, oder Einfach mit den gewünschten drei Komplikationen. Aber das Prinzip „Wahlfreiheit“ haben die Chinesen (und etliche Westler) immer noch nicht verstanden.

    • NanoPolymer says:

      Finde auch das zu oft einfach nur sinnlos künstliche Unterschiede erzeugt werden statt einfach per Software die Wahl zu lassen.

  6. NanoPolymer says:

    Meine Frage bezieht sich in Verbindung mit einem iPhone. Ist das bei der Uhr auch wie beim Mi Band, dass das Wetter immer nur als Snapshot angezeigt wird? Für aktuell Datwn musste ich immer erst die App öffnen.

  7. Ich bin Ende Januar von der Amazfit Bip auf die GTR2e umgestiegen und nach wie vor begeistert. Die Uhr hat genau die Funktionen mehr die ich bei der Bip vermisst habe (oder dort nur umständlich über Sekundärsoftware nachgerüstet werden konnten) und verzichtet auf das was ich eh nicht brauche. Also für mich ein absoluter Volltreffer.
    Nach nun 3 Monaten der Nutzung habe ich bislang nur 2 Kritikpunkte. Zum einen waren die Watchfaces der Bip flexibler und es gab deutlich mehr Auswahl. Für die GTR2e gibt es leider die meisten Faces nämlich nur mit imperialer Datumsschreibweise und entsprechenden englischen Tagesbezeichnungen.
    Der zweite Punkt wurde vom Autor bereits genannt: die ständig verrutschenden Silikonringe (aber das kann ja einfach durch ein anderes Armband behoben werden. Also sind eigentlich beide Punkte jammern um des jammerns Willen.

  8. Ich habe die Uhr seit ca. 2 Monaten und bin bisher sehr zufrieden. Vor allem die Akkulaufzeit ist der Hammer, ich komme trotz aktiver Gesundheits- und Schlafüberwachung auf 20-25 Tage (ohne AOD). Eine Sache stört allerdings: Bei WhatsApp-Benachrichtigungen (und nur da…) bekomme ich alle Nachrichten doppelt angezeigt. Habe schon alles versucht, finde aber keine Lösung. Haben andere hier auch das Problem? Nutze die Uhr mit einem Xiaomi Mi8 mit Android 10 als Phone.

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