ALDI SÜD baut flächendeckendes Netz von Elektrotankstellen

Energie tanken bei Aldi Süd. Das ist bald möglich. Der Discounter baut laut eigener Aussagen sein Netz von Elektroladestationen aus und will damit vor allem das Fahren längerer Strecken ermöglichen.

Am heutigen Mittwoch, 8. August 2018, wurde die erste von 28 geplanten 50-kW-Schnellladesäulen an der ALDI SÜD Filiale in Seeheim-Jugenheim in Betrieb genommen.

Das Besondere an dem Ausbau der ALDI SÜD Ladeinfrastruktur: Die Filialen mit den neuen Elektrotankstellen liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 und sind in maximal fünf Minuten Fahrzeit von einer Abfahrt aus zu erreichen. Der Abstand zwischen den ALDI SÜD Filialen mit Ladesäulen beträgt maximal 160 Kilometer, so der Konzern in einer Pressemitteilung.

Der Discounter wird somit Ende 2018 mehr als 80 Ladesäulen für Elektroautos anbieten. Derzeit verfügen 53 ALDI SÜD Filialen über eine Elektrotankstelle. Noch im Sommer dieses Jahres wird der Großteil der 28 neuen ALDI SÜD Ladestationen in Betrieb genommen.

Kunden können den Grünstrom kostenlos und ohne Registrierung während der Filialöffnungszeiten tanken. Der Strom dafür wird während der Sonnenstunden von einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Filiale produziert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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42 Kommentare

  1. kleiner Schreibfehler…“Das Besondere an dem Ausbau der ALDI SÜD Ladeinfrastruktur“.
    Diese Idee, Möglichkeit finde ich wirklich gut. Wie viele Ladestationen pro Filia sind im Angebot?

  2. Das peinliche an der Sache ist, dass ein privater Konzern die „Arbeit“ des Staates übernehmen muß.

    • Der private Konzern hat sich das auch sicher schön subventionieren lassen.

    • Seit wann baut der Staat Tankstellen? Der Staat muss Rahmenbedingungen schaffen damit es möglich ist, dass Anbieter zB. auch Straßenlaternen nutzen können oder Vorgaben machen, dass es einheitliche Nutzungsmöglichkeiten gibt. Eine Anschub-Subvention schadet zwar nicht, umgesetzt würde es aber auch wieder von einem Konzern und niemals vom Staat. Erst recht hat der Staat nix damit zu tun, wenn eine Firma auf eigenem Grundstück so etwas anbietet.

      • Oliver (plerzelwupp) says:

        Sehe ich auch so. Vor allem muss der Staat darauf hinwirken, dass einheitliche Ladesysteme mit einheitlichen Ladekarten vorgehalten werden. Es kann ja nicht sein, dass da jeder sein eigenes Süppchen kocht.

    • Wieso die Arbeit des Staates? Tanktest du deinen Verbrenner früher auch an einer staatlichen Tankstelle? Man sollte auch realistisch sein, und nicht immer nur schuldig in Berlin und Co suchen

    • Michael Luplow says:

      Arbeit des Staates?
      Du verstehst sicher, dass private Unternehmen sehr viel effizienter als der Staat sind. Wenn Sie mehr Werte für die gesellschaft schaffen werden sie zudem mit mehr Umsatz belohnt.

      Ich finds super… falls man an der Säule auch eBikes laden kann.

  3. Schön, dass endlich der Einzelhandel erkennt, dass solche Angebote die Entscheidung der Kunden beeinflussen. Jetzt muss Lidl und Netto nachziehen, sonst verlieren sie die wohlhabenderen Early-Adopter an Aldi.

    • Bisher ist das wohl eher eine reine PR Geschichte. In ein paar Jahren ist das sicherlich ein ernstzunehmender Faktor. Kann mir dann auch vorstellen dass die Ketten sich dann überbieten… kostenloses laden, kostenlose Schnelladung, kostenlose Turbo-Ladung

      • In den Niederlanden ist es schon Standard, wobei es dort glaube ich sogar die Pflicht für Steckdosen, ab einer gewissen Größe, gibt.

  4. Fehlt nur noch Aldi Nord. Die haben von dem Thema bisher wohl noch nie was gehört… Aber Lidl und Co halten sich hier in der Lausitz auch zurück. Säulen werden da nur im Speckgürtel der Hauptstadt gebaut… Muss man nicht verstehen…

  5. Hans Günther says:

    Elektroautos sind leider noch viel zu teuer.

    Ich wollte einen Nissan Leaf über meine Firma leasen, aber leider ist die Rate viel zu hoch im Vergleich zu normalen Autos…
    Für viel weniger Geld bekomme ich einen Opel Insignia Kombi, Volvo V60 etc.!

    • Hektor Rottweiler says:

      Dafür bekommst du beim Elektroauto jetzt die Energie gratis zum Einkauf dazu…

    • Ist ja auch logisch. Du zahlst ja quasi beim Leasing den kompletten Akku in recht kurzer Zeit.

    • Man kauft sich derzeit kein Elektroauto weil es günstig ist, sondern weil man es will. Der Listenpreis ist hoch, aber gegenrechnen kann man… die E-Auto Prämie, die 0,5% Verteuerung (statt 1%) für die Privatnutzung des Firmenwagens, die niedrigeren Wartungskosten und die teilweise kostenlosen Lademöglichkeiten. Vielleicht bietet der Chef in der Firma auch kostenlosen Strom an.

      • Hans Günther says:

        Ich arbeite in Luxemburg, da gibt’s keine Prämie.
        Der Leaf kostet netto 650 EUR/Monat, ein Insignia Kombi Turbodiesel mit allem Schnickschnack nur 500 EUR – bei nahezu gleichem Listenpreis von ca. 38k.

        • Ist ja auch klar, da der Anschaffungspreis bei Elektroautos noch deutlich höher ist wie bei Verbrennern. Aber die laufenden Kosten sind niedriger. Die interessieren die Dienstwagenfahrer nur nicht, da sie sie nicht zahlen müssen.

  6. Oder die „gratis“ Elektro Energie wird mit Aldi Produkten quer Subventioniert?
    Was problematisch bei den E-Autos ist, sind die Ressourcen die für Herstellung und umweltgerechte Entsorgung der Akkus anfallen.

    • Das sind eher Geschichten der Anti-E-Auto Lobby. Natürlich sind die derzeitigen Bestandteile eines Akkus problematisch, aber das ändert sich schon kurzfristig, Tesla ist da auch anderen schon voraus. Und dann darf man nicht vergessen dass wir in wenigen Jahren auch andere Akku-Technologien sehen werden. Zudem wird die Energie in 10 Jahren nicht mehr zB. aus Kohlestrom kommen. Insgesamt gibt es keinen Grund E-Autos schlecht zu reden, wenn man etwas Weitblick besitzt und die Lage am Weltmarkt anschaut. Wir müssen uns beeilen, da die Chinesen aus allen Rohren feuern und uns unsere Autoindustrie kaputt machen könnten, wenn wir weiterhin so langsam sind bei diesem Thema.

      • Hans Günther says:

        Die deutschen Hersteller investieren doch schon wie blöd in Elektroautos, obwohl diese noch kein Mensch kauft!
        Wir sprechen momentan noch von homöopathischen Dosen…

        • Anteil Neuzulassung 2017 in Deutschland war 0,77%. Und das nur reine Elektro, Hybrid sind noch deutlich mehr. Homöopathischen Dosen sind eher 1:1000000000000 (C12) das sind in Prozent 0,0000000001%.

        • Das liegt aber eher an dem mangelnden, preislich passenden Angebot. Wenn die Kosten passen (tun sie ja manchmal jetzt schon bei der Renault Zoe), dann geht‘s ab, aber richtig. Wer soll sich denn noch einen Verbrenner kaufen, wenn man der E-Wagen am Ende billiger ist, sich viel, viel agiler fährt und die Reichweite für die meisten (350km) reicht?

          Deswegen ist Telsa mit seinen 300k Autos/Jahr an der Börse auch schon so teuer wie BMW mit 2,5Mio. Autos/Jahr.

          • Hans Günther says:

            Elektroautos kosten aber nun mal noch viel mehr als herkömmliche.

            Und Tesla ist vollkommen überbewertet!
            Die machen pro Auto noch jede Menge Verlust. Und mit dem Model 3 wird es noch viel schlimmer…

            • E-Autos sind prinzipiell viel einfacher zu bauen, sobald der Akku günstig genug ist, war es das mit dem Verbrenner.

              Der EGolf war bis März gegen einen alten Diesel mit Einreichung aller Prömien unter dem Strich für 22150€ zu bekommen, das war auch der Grund für die Lieferzeiten von über einem Jahr. Die Renault Zoe gibt es jetzt schon so viel, das günstige gebrauchte nicht viel mehr als 10k€ kosten. Die Post baut sich selbst ihre E-Zustellwagen, weil die Automobilbauer es nicht auf die Reihe bekommen.

              Und Tesla macht ab diesem Quartal Gewinn, das wurde so angekündigt und was so kurzfristig angesagt wird, passiert in der Regel auch. Bisher haben die halt in ihre Produktionslinien für das Model 3 investiert. Den Wert einer Aktie ziehen die Leute sich ja nicht aus den Fingern. Daran kann man ungefähr ablesen wohin es geht.

              Der Übergang von Verbrenner zu E-Auto wird im Nachhinein zu anzusehen sein wie der vom normalen Mobiltelefon zum Smartphone.

  7. Bitte bitte bauen sie alle 3 wichtigen ladytypen;
    Ccs,type2 und chademo.
    Wenn es nur type 2 tankstellen wie die bisherigen im stuttgarter raum werden… dann kannste bei 11KW ladeleistung 2h einkaufen gehen…

  8. Sehr geile Sache von Aldi, das sollten sich die anderen Discounter auch zum Vorbild nehmen. Bei ca. 1900 Aldi-Süd-Filialen in Deutschland und 80 Ladestationen würde ich das vollmundige „flächendeckend“ in der Überschrift allerdings weglassen :-).

  9. Warum nicht mehr auf Brennstoffzellen als Antrieb gesetzt wird ist mir ein Rätsel. Autos mit Brennstoffzellen könnten an jeder Tankstelle wie bei einem Verbrenner in wenigen Minuten vollgetankt werden, haben eine deutlich höhere Reichweite als Elektroautos und keinen Verschleiß an giftigen Akkus die als Sondermüll entsorgt werden müssen. Aber hey, Elektroautos sind ja so umweltfreundlich -.-

    • plerzelwupp says:

      Das sehe ich auch so. Alle Welt schreit nach E-Autos, dabei wäre die Brennstoffzelle schon viel weiter. Dort könnte meines Erachtens durchaus die Zukunft liegen. Aber nicht immer setzt sich die bessere Technologie durch. Lobbypolitik. OK, ganz ungefährlich ist das auch nicht, schließlich fährt man mit einem H2 Tank durch die Gegend. Und leider ist es so, dass H2 Tankstellen noch spärlicher vorhanden sind als Elektrotankstellen.

    • Schau dir bei YouTube die Videos von Horst Lüning zu diesen Themen an. Akku-Autos ohne Brennstoffzellenantrieb sind der einfachere, effizientere weg. In der Regel werden die Autos während ihrer Standzeiten geladen, auch wenn dazu die Straßenparker noch nicht die Voraussetzungen haben, und auf der Langstrecke reichen die Akkugrößen und Ladeströme jetzt schon.

      • Das löst aber nicht das Problem, das Akkus einfach umweltschädlich sind. Nicht umsonst gelten Batterien und Akkus als Sondermüll.

        • Ich kann nur wiedergeben, was der alte Whiskey-Mann bei youtube dazu sagt, aber dem schenke ich glaube, da er selbst bei Automobil-Zulieferern gearbeitet hat.

          Auf dem Akku wird rumgeritten wegen dem Materialien. Dass in Verbrennern (Diesel, Benzin) aber auch seltene Erden, wird oft nicht erwähnt. Und die Brennstoffzelle soll ineffizient sein.

          Unsere Mobilität bzw. unser Lebensstil kostet nun mal Ressourcen. Das macht man mit und nutzt wenigstens den effizientesten Weg – oder geht eben zu Fuß.

          Ich denke der Akku ist’s. Die ersten Teslas kommen mit ihre Akkus so langsam über die 350.000km. Wenn man sich da die Restkapazitäten anschaut und den geringen Wartungsaufwand, dann passt das alles. Und für die alten, ausgelutschten Akkus wird es auch Ideen geben.

    • Martin Deger says:

      Weil Brennstoffzellen viel ineffizienter sind. Der Wasserstoff ist nur ein Energiespeicher. Und ein Brennstoffzellenauto ist auch ein Elektroauto, bei dem der Pufferakku von der Brennstoffzelle geladen wird. Das Problem ist, dass bei der Kette Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Kompressor -> komprimierter Wasserstoff -> Brennstoffzelle -> Strom -> Pufferakku -> Strom für den Antrieb nur etwa 25-30% des eingesetzen Stroms da ankommen, wo man ihn braucht. Beim konventionellen Elektroauto liegt die Effizienz der Kette Strom -> Stromverteilung -> Akku -> Strom für den Antrieb bei 80-85%. Dieser Nachteil wiegt schon sehr schwer, dass die Vorteile der Brennstoffzelle zumindest beim normalen PKW diesen nicht aufwiegen.

  10. Solarstrom aus eigener Herstellung! Starke Sache! bin gespannt wie das anläuft!

  11. Für Aldi (und auch die anderen Marktbegleiter, die E-Tanken anbieten) ist das natürlich zunächst nur eine Marketingstrategie. Ist ja auch okay so. Toll, dass so etwas angeboten wird.

    Meine persönliche Meinung:

    Allerdings ist das grundsätzlich ein typisches Henne-Ei-Problem. Die „alte“ Automobilindustrie baut riesige (SUV :-)) teure E-Autos (die könnten schon günstiger sein, wenn sie denn wollten), die dann wiederum keiner (oder zu wenige) Leute kaufen. Und die Stromerzeuger fragen sich, warum in aller Welt sie die Republik mit Stromtankstellen zupflastern sollen, wenn weit weniger als 1% E-Autos durch die Gegend fahren. Wir drehen uns im Kreis.

    In meinen Augen ist hier der Staat noch stärker in der Pflicht. Neben der E-Prämie müsste die Mehrwertsteuer auf Verbrenner wirklich drastisch erhöht werden; von mir aus auch noch die Mineralölsteuer. Die Mehreinnahmen müssten zweckgebunden als Subvention in den Ausbau der gesamten Strominfrastruktur und auch H2-Forschung/Entwicklung fließen. Nicht nur, dass jeder Neu- oder Hausumbau eine realistische Anzahl Ladepunkten benötigt, sondern auch „Laternenparker“ müssen mal laden. Außerdem muss der Ausbau der Stromtrassen davon gefördert werden. Es müssen intelligente Ladesysteme etabliert werden, denn nicht jedes E-Auto muss zu jeder Zeit zu 100% geladen werden können. Das ist nämlich völliger Quatsch. Alle Mineralölfirmen müssten außerdem verpflichtet werden, ab einer bestimmten Anzahl von konventionellen Kraftstoffzapfstellen auch Schnelllader aufzustellen. Dazu noch verpflichtend eine einheitliche Abrechnungmethode (keine Insellösungen mehr, sondern Giro- oder Kreditkartenzahlungen) an den E-Tankstellen.

    Wenn dann eine kritische Masse an E-Autos durch die Republik fährt, kann man die Subventionen langsam wieder herunterfahren.

    PS: Ich fahre noch Verbrenner (Firmen-PKW im Außendienst max. – aber selten- 400 km pro Tag) und liege meiner Firma seit zwei Jahren in den Ohren, dass was passieren muss (nachhaltiges Unternehmen usw.). Ich würde sehr gerne elektrisch fahren, aber die Anschaffung eine privaten PKW ist wegen des Firmenwagens für mich sinnlos.

    Gruß

    Stephan

    • Hans Günther says:

      Die Autoindustrie baut so viele SUV, weil die Leute sie haben wollen!

      Zudem bin ich dagegen, dass der Staat zu sehr in den freien Markt eingreift.
      Sobald Elektroautos für die Masse erschwinglich sind, werden sie auch gekauft.
      Das ist momentan aber nicht der Fall.

  12. Duracellhase says:

    Woran diese ganzen Elektroschwätzer nicht denken, ist das es eigentlich keine Infrastruktur für ihre wahnwitzigen Visionen gibt. Was Aldi da macht, ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Man stelle sich vor es gäbe nur noch Elektroautos. Nehmen wir mal ein durchschnittliches Haus mit sechs Wohnungen. In jedem Haushalt gibt es ein Auto. Das Haus ist übrigens mit 80A im Hausanschlusskasten abgesichert. Was passiert wohl wenn jeder Haushalt sein Auto halbwegs schnell laden möchte? In der Straße in der das Haus steht, stehen noch andere Häuser. Was passiert wohl wenn die Bewohner der anderen Häuser ihre Autos laden möchten? Da werden die grünen Körnerfresser in Zukunft sehr viel Kupfer vergraben müssen. Die Leitungsnetze in unseren Kommunen ist nämlich nicht für derlei Belastungen ausgelegt. Aber mit den Leitungen allein ist es nicht getan. Um dem enormen Strombedarf gewachsen zu sein, müssen auch Stationen und Transformatoren vergrößert werden. All diese Technik zu bauen, zu vergraben und zu errichten kostet Unmengen an Energie. Darüber macht sich der grüne E-Fetischist aber keine Gedanken. Und wer soll die Kosten für die ganzen Umbauten tragen? Was wird am Ende die Kilowattstunde Strom kosten? Nee, E-Autos sind einfach nur für den Arsch. Wirre Ideen verrückter Weltverbesserer. Tja während ihr die Sicherungen in eurem Hausanschlußkasten wechselt, weil die andauern durchbrennen, dreh ich mal ein paar runden mit meinen Mercedes /8 200D der hat ein H statt E Kennzeichen und darf auch in Innenstädten fahren :-)))

    • Martin Deger says:

      Wenn von den 80 A in der Nacht 60 A verfügbar sind, kann jedes Auto in der Nacht mit 10 A, also nach Ladeverlusten 2 kW, laden. In nur 6 Stunden also 12 kWh, welche je nach Auto und Fahrweise 50-100 km Reichweite entsprechen. Und die meisten Autos stehen deutlich länger als 6 Stunden, und dann auch nicht komplett gleichzeitig. Durchschnittlich werden Autos nur 30-40 km pro Tag genutzt. Das heißt also, dass prinzipiell meist vollgeladen werden kann. Dank Lastmanagement kann dann das eine Auto, welches einen leeren Akku hat, auch mit einer höheren Ladeleistung geladen werden, sobald die anderen Autos wieder vollgeladen sind.

      Elektroautos werden tendenziell zu niedrigeren Strompreisen führen, da die fixen Netzkosten auf eine größere Energiemenge umgelegt werden. Wenn hie und da kleinere Ausbauten der Netzinfrastruktur nötig sein werden, wird dies eben nötig sein.

      Außerdem ist bei 6 Wohnungen ein Hausanschluss mit 3×125 A Vorschrift. Realistischerweise können dann in der Nacht pro Wohnung mehrere Hundert Kilometer Reichweite nachgeladen werden.

      Aber an Deinen Beleidigungen kann ich schon erkennen, dass Du an Argumenten nicht interessiert bist.

      • Abseits dessen, dass ich wirklich so gar keine Ahnung von dem Thema habe… was mache ich denn wohl als Fahrer, während mein Auto über Nacht beim ALDI auflädt? Komme ich so rechtzeitig vor 20 Uhr, damit ich noch etwas einkaufen kann und verbringe die Nacht dann im Auto? im Winter? ohne laufenden Motor? also ohne Heizung?

        Ich pendel beruflich ständig zwischen HH, über die A7/A96 und Muc und ein gutes E-Tankstellennetz würde mich zum nachdenken anregen. Mit dem normalen Dieselgefährt fahre ich die Strecke mit etwas Glück an einem Tag und belaste dafür meine Umwelt. Mit dem E im Nummernschild muss ich mindestens 3x „tanken“ und jeweils zwei Nächte Zwangspause einplanen, die mir niemand bezahlt.

        Oder der normale Tanker? Wartet der solange am ALDI bis sein AKKU voll ist? Nicht im Ernst…

        Ich denke, das Ganze ist noch eine Übergangstechnologie und höchstens im Stadtverkehr tauglich – oder?

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