YouTube soll neu mit Indie Labels verhandeln, erst einmal keine Blockierung von Inhalten

4. Juli 2014 Kategorie: Google, Social Network, geschrieben von:

Die Einführung von YouTubes Musikstreaming-Dienst soll sich durch die Komplikationen mit Indie-Labels verzögern. So machte die Nachricht im Mai ihre Runde. Grund sind unfaire Verträge, die für die Indie-Labels inakzeptabel sind. Nun gibt es Neuigkeiten, YouTube scheint sich geschlagen zu geben, vermutlich durch den große mediale Aufmerksamkeit, die YouTube vor rund zwei Wochen erhielt. Anstatt die Indie-Labels, die die neuen Verträge nicht akzeptieren, einfach auf YouTube zu blocken, verschafft sich YouTube nun mehr Zeit für Verhandlungen, wie die Financial Times berichtet.

YouTube_Logo

Nach Aussage von YouTube wären 95% der Labels mit den neuen Verträgen einverstanden gewesen. Google behält sich zwar immer noch vor, Inhalte von Labels zu blocken, die nicht mit den Konditionen einverstanden sind, allerdings berichtet ein Mitglied der Independent Label Community, dass es neue Verhandlungen gibt. In der EU wurde gegen YouTube bereits Beschwerde eingereicht. Hier soll geprüft werden, ob Google seine beherrschende Marktposition ausnutzt, um Indie Labels mit schlechten Verträgen zu drücken.

YouTube lebt von den Content-Erstellern. In Amerika ist Musik auf YouTube wesentlich verbreiteter als beispielsweise hierzulande (Hallo Gema!). Wenn man dort nun einen Streamingdienst starten will, kann man nicht auf Labels wie das von Adele oder den Arctic Monkeys verzichten. Die Labels der beiden sollen auf der Liste derer sein, die sich nicht mit den neuen Verträgen anfreunden können.


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