Wie Google Software unnötig macht – Kalender nun auch offline verfügbar

5. Februar 2009 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

150x55 Google drängt auf den heimischen Computer. Letztens wurde mittels Google Gears die Funktion freigeschaltet, dass man auch die E-Mails offline lesen könne. Klarer Pluspunkt  gegenüber E-Mail-Programmen (sofern man IMAP verwendet). Ich nutze meine E-Mails und den Kalender via Google. So kann ich von überall aus auf meine E-Mails und Termine zugreifen. Zuhause am heimischen Computer nutze ich dafür die Symbiose aus Thunderbird und der Erweiterung Lightning. Letztere holt die Kalenderdaten aus eurem Google-Account und stellt sie im Terminkalender von Thunderbird dar. Der ganze Spaß synchronisiert aber bei Verbindung ins Internet auch. Wie man Thunderbird in Verbindung mit Lightning mit dem Google Kalender synchronisiert beschrieb ich ja bereits. Ja – auch die Kontakte kann man synchronisieren. Fazit: Solange eine Internetverbindung besteht, bin ich mit meinen externen Programmen immer auf dem gleichen Stand. Was passiert aber, wenn ich keine Internetverbindung habe – und einen Blick in den Terminkalender werfen will?

Richtig – offline könnte ich persönlich so gut wie nichts machen. Keine Termine, keine E-Mails – der totale Kommunikationszusammenbruch. Google macht es aber möglich – mittels Gears. Wie man offline auf seine E-Mails zugreifen kann beschrieb ich ja bereits (wobei es für uns in Deutschland lebende immer noch ein Problem ist auf diese Offline-E-Mails zuzugreifen. Durch einen Markenstreit mit einer deutschen Firma kann Google bei uns nicht das typische Googlemail benutzen. Hier in Deutschland ist das eben ein anderer Dienst.

Heute wurde auch für Nutzer eines Google Apps-Accounts eine weitere Möglichkeit freigeschaltet – die in der Überschrift genannte Möglichkeit auch den Kalender offline nutzen zu können.

kalenderoffline

Benutzer eines Apps-Accounts sollten dafür die Sprache auf Englisch (US) eingestellt haben und die entsprechenden Features via Labs und Einstellungen freigeschaltet haben.

Nun besitzt Google für den Netzuser wieder einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Desktopprogramm als solches. Man hat mittlerweile fast alles offline verfügbar (ausser YouTube ;)).

Wer übrigens wissen will, was Google Apps ist: damit kann man (als Privatperson kostenlos) eigene E-Mail-Adressen anbieten, Kalender und und und – eben alle Features von Google. Voraussetzung ist eine Domain, bei der du selbst die MX-Einträge für den Mailserver einstellen kannst. So wird nicht der vom Provider gestellte genutzt – sondern der von Google. Bei meinen Domain-Einstellungen würde das dann so aussehen:

mxgoogle

Abschließende Frage an euch – mich interessiert eure Meinung: Google – Fluch oder Segen? Was nutzt ihr, was nicht? Wer hat einen Apps-Account?


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