Skype: Höhere Preise und neue Datenschutzbestimmungen verbieten Nacktfotos

28. Februar 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Bei Skype hat man sich gedacht: „komm, wir erneuern mal unsere Datenschutzbestimmungen, da fällt es nicht so auf, wenn wir auch gleich zeitgleich unsere Preise erhöhen“. Die neuen Datenschutzbestimmungen, die an alle Mitglieder des Kommunikationsdienstes per Mail verschickt wurden, stellen noch einmal heraus, dass Nachrichten auf den Servern von Microsoft gespeichert werden.

outlook skype

So heißt es unter anderem „Ebenso haben wir klargestellt, dass Nachrichten und Inhalte, die Sie über die Messaging-Funktionen von Skype übertragen, auf Skype-Servern gespeichert werden können, damit Sie geräteübergreifend Nachrichten synchronisieren und ansehen können.

Skype möchte übrigens auch nicht, dass ihr den Messenger für das Verteilen illegaler Software nutzt, aber auch Nacktbilder sind verboten. „Skype kann im Rahmen unserer Bemühungen, die Software, die Produkte und die Skype-Websites und unsere Kunden zu schützen oder anderweitig die vorliegenden Bedingungen durchzusetzen, im eigenen Ermessen Sofortnachrichten, SMS, Videos, Medien oder andere Kommunikationen blockieren…“ und „Sie dürfen keine unangebrachten Bilder (z. B. Darstellungen von Nacktheit, Brutalität und Pornografie) hochladen, herunterladen oder versenden.“

Hierbei wird Skype sicherlich keine normalen Webcam-Chats oder einvernehmlichen Cybersex meinen, sondern alles, was in rechtlich bedenkliche Ecken fällt. Sowohl Google als auch Microsoft setzen Scanner-Software ein, die Fotos erkennen können, welche zum Beispiel Kinderpornographie zeigen – und diese Bedingungen sind bei vielen Diensten in den Nutzungsbestimmungen verankert.

Allerdings gibt es auch schon Fälle, in denen Microsoft wohl SkyDrive (jetzt OneDrive)-Konten gesperrt haben soll, weil sich in privaten  – mit der Familie geteilten – Ordnern Urlaubsfotos befunden haben sollen, die eben Nacktheit einer Familie darstellten. Weiterhin wird Skype für einige Länder bei Anrufen mit Vorauszahlung teurer, ich habe mich ein wenig durch verschiedene Länder gewühlt, teilweise sind Erhöhungen von 30 bis 40 Prozent keine Seltenheit. In 30 Tagen werden die Änderungen an den Nutzungsbedingungen vorgenommen.


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