Schräges Gesetz oder vernünftig? Triebtäter in Louisiana müssen sich bei Facebook outen

24. Juni 2012 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

Es gibt ja im Netz so einige feine Sammlungen sehr skurriler Gesetze in den Vereinigten Staaten. Die Gesetzgeber in den einzelnen Staaten handeln sehr unterschiedlich. Davon betroffen ist natürlich auch das Internet. Wenn es um Sexual-Straftäter geht, ist es denen zum Beispiel in den Staaten  New York, Texas, North Carolina und Illinois nicht gestattet, einen Account bei einem sozialen Netzwerk wie Facebook zu besitzen.

Würde ich jetzt auch persönlich nicht als „skurriles Gesetz“ abtun, sondern als Versuch, weitere Verbrechen zu unterbinden. Wie erfolgreich das ist und wie man das kontrolliert und handhabt, mag ich nicht beurteilen.

Louisiana geht da nun einen etwas anderen Weg und erlässt ein Gesetz, nachdem Triebtäter verpflichtet sind, auf ihrem Facebook-Profil darüber zu informieren, dass sie Dreck am Stecken haben. Ist ein Mensch in diesem Staat also vorbestraft, drohen empfindliche Strafen bei Nicht-Einhaltung. Hält man sich nicht an diese Vorgabe, drohen bis zu 10 Jahre Haft und Geldstrafen, im Wiederholungsfall sogar bis zu 20 Jahren ohne Bewährung!

Was meint ihr? Vernünftige Idee oder ist es wieder eher eines dieser schrägen Gesetze, die in der Wirklichkeit nicht viel Sinn ergeben? So oder so: Dieses Gesetz greift grundsätzlich bei Facebook sowieso nicht, weil das Netzwerk in seinen Bedingungen von vornherein ausschließt, dass sich ein Sexualtäter anmelden darf.

Quelle: CNN via Allfacebook.com      Bild: Shutterstock


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Der hat bereits 1476 Artikel geschrieben.