Samsung zeigt Knox 2.0 mit eigenem App Store

26. Februar 2014 Kategorie: Android, Backup & Security, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Samsungs Sicherheitsumgebung Knox soll Samsungs Android-Smartphones Business-tauglich machen. In den vorherigen Versionen war es so, dass es separate Bereiche für private Apps und denen aus dem Arbeitsumfeld gab. Samsung hat die Art, wie Apps von Google Play nun verarbeitet werden, geändert. So ist es möglich, dass diese gesichert laufen, ohne extra in die Knox-Umgebung gebracht zu werden. Google Play Apps werden also automatisch abgesichert. Mit dem Knox Marketplace ist es außerdem einfacher, Mitarbeiter-Geräte mit Apps zu versorgen und auch sichere Apps werden dort angeboten.

Samsung_Knox2_0

Dieser Knox Market Place ermöglicht es den Verwaltern von Firmengeräten, alle Geräte der Mitarbeiter auf einmal mit einer bestimmten App zu versorgen. Im Knox Market Place wird man auch direkt sichere Apps finden, bisher sind bereits Box und GoToMeeting an Bord. Es arbeiten aber bereits zahlreiche Firmen an Apps für den Knox Market Place. Knox 2.0 wird im zweiten Quartal über ein Android-Update verteilt. Das Samsung Galaxy S5 ist das erste Gerät, das direkt mit Knox 2.0 ausgeliefert wird, ältere Geräte benötigen Android 4.4 KitKat. Da dies auch bereits für diverse Galaxy-Modelle verteilt wird, steht Knox 2.0 nichts mehr im Weg. Es sei denn eine Firma nutzt Galaxy-Geräte, die kein Update auf Android 4.4 erhalten.



Quelle: Engadget |
Über den Autor: Sascha Ostermaier

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9 Kommentare

An Dy 26. Februar 2014 um 10:03 Uhr

Teufelszeug wenn man Root will 😉 Aber auch relativ simpel zu umgehen, von dem her…. Ich werde bei Smartphone nicht zu Samsung greifen.

Dirk 26. Februar 2014 um 10:12 Uhr

@An Dy sehe ich auch so…samsung ist für mich deshalb auch für mich nicht mehr systemrelevant 🙂

Karsten 26. Februar 2014 um 10:33 Uhr

Samsung hätte gut daran getan, Knox-Geräte für Bedürftige (Business) optional anzubieten und nicht alle neuen Smartphones ab Android 4.4 ungefragt damit zu berieseln.
Dank Zwangs-Knox habe ich mit unseren Familien-S4 die Garantie verloren (0x1) und der Weg, aus einem GT-i9505 ein in Deutschland gar nicht erst angebotenes GT-i9505G (Google Edition) ohne Samsung-Crap zu machen war unnötig holperig.
Lernen durch Schmerzen.
Das nächste Smartphone wird daher kein Samsung mehr, wahrscheinlicher ein Nexus oder was anderes mit offizieller Google Edition.

nym 26. Februar 2014 um 10:36 Uhr

Kein schlechter Schritt von Samsung. Steigert die Attraktivität für Unternehmen erheblich.

@ An Dy:
rooten von Firmengeräten? Bitte was? Das wäre nicht nur Kündigungsgrund, sondern im Falle eines Datenlecks möchte ich nicht in deiner Haut stecken.
Für dich als augenscheinliche Privatperson ist es doch sowieso völlig unerheblich.

ase 26. Februar 2014 um 12:34 Uhr

Knox was und ist aktuell die beste Implementierung für Business Apps, rein architekturell. Alles andere ist technisch minderwertig, schauts euch an….

3 of 8 26. Februar 2014 um 13:01 Uhr

@nym:
Genau das soll knox ja auch verhindern und ist für Firmen sehr sinnvoll. ABER ich bin eine Privatperson und habe kein Interesse an Knox. Es behindert mich beim rooten usw. Wie Karsten schon geschrieben hat wäre eine extra Buisness version mit Knox sicherlich sinnvoller.

fridolin fure 26. Februar 2014 um 16:06 Uhr

Knox wurde von der NSA mitentwickelt. Das hier nicht zu erwähnen…. traurig ist halt ein komerzblog

TimTaylor (@SysworX) 26. Februar 2014 um 16:54 Uhr

Naja in Firmen würde ich eh auf BIS und Blackberry setzen, alles andere ist sowieso total unsicher.

Saenic 27. Februar 2014 um 20:08 Uhr

Wer einmal sein Samsung Smartphone rootet, der hat damit das Gerät auf Lebenszeit Knox-untauglich gemacht. Finde ich etwas krass, dieses „Feature“.




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