Samsung Galaxy S7 Benchmark-Leak zeigt Infos zur Hardware

23. Januar 2016 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Pascal Wuttke

artikel_samsungEs wird nicht mehr lange dauern, bis Samsung der Welt das neue Galaxy S7 präsentieren wird. Traditionell wird das Smartphone auf einem Unpacking Event auf dem Mobile World Congress vorgestellt, der dieses Jahr vom 22. – 25. Februar in Barcelona ausgerichtet wird. Vorab wurden bisher verhältnismäßig wenige Details geleakt. So spuckte die Gerüchteküche bislang lediglich aus, dass Samsungs neue Flaggschiff-Generation mit einer 5,2 Zoll- und einem 5,5 Zoll-Displaydiagonale daherkommen soll, über eine Force Touch-Funktion und einen Schnellladeport verfügen soll.

Nun kommt ein weiterer Leak hinzu. Der ungarische Android Blog NapiDroid veröffentlichte kürzlich nämlich die Ergebnisse eines Benchmark-Tests, der die Power des Samsung Galaxy S7 aufzeigen soll. Demnach soll das Galaxy S7 einen Single-Core Score von 1873 und einen Multi-Core Score von 5946 erzielen. Kramt man ein wenig in der Vergangenheit, so rangierte das Samsung Galaxy S6 beim Single-Core Score via Geekbench zwischen 1250 und 1450 sowie im Multi-Core Score zwischen 4200 und 4800.

SM-G930W8-610x731

Doch der Benchmark verrät noch weitere Details zur Hardware unter der Haube des Samsung Galaxy S7. So soll das Gerät auf Android 6.0.1 Marshmallow aufsetzen, einen 1,59 GHz Octa-Core-Prozessor und zwischen 3,5 und 4 GB Arbeitsspeicher besitzen. Power genug möchte man meinen.

Die Echtheit der Werte um das Galaxy S7 – im Benchmark als samsung SM-G930W8 betitelt – bleiben natürlich erstmal zweifelhaft. Doch sollten die Werte stimmen, so können wir auch in diesem Jahr mit einem pfeilschnellen Android-Smartphone von Samsung rechnen – alles andere wäre ja auch Unsinn.

(via TechCrunch)


Über den Autor: Pascal Wuttke

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16 Kommentare

namerp 23. Januar 2016 um 16:22 Uhr

Ich warte schon auf die ersten Artikel wo der Prozessor wieder als langsamer eingestuft wird als vom letzten iPhone. Weil scheinbar ja keiner der „Redakteure“ nur den Hauch von Technischem Verständnis haben und die Benchmarks von einem Kern wichtiger sind als alles andere ….

Natürlich nützt wieder mal die beste Performance nichts wenn es die Software nicht umsetzen kann, aber evtl verbessert sich da mal was beim S7.

Hans 23. Januar 2016 um 16:50 Uhr

Welcher Wert für was genau wichtig ist, hängt natürlich vom System ab. Innerhalb eines Systems ist es jedoch eine gute Möglichkeit die Leistung zu vergleichen.
Das iPhone 6S mit dem A9 ist im Geekbench multicore nicht überragen aber dafür hängt es alles im Antutu ab. Es läuft super flüssig. Zudem hat es mit Abstand den schnellsten Speicher auf dem Markt. Dazu taktet der Prozessor so gut wie nie herunter und behält auch auf Dauer seine Leistung. Das kann man von vielen anderen Prozessoren nicht behaupten. Teilweise halten sie nur wenige Minuten unter großer Last aus und takten dann erheblich herunter. Mehr Schein als Sein.

Viele Androiden möchten gerne mit viel GHz und Kernen überzeugen und damit viel Power suggerieren. Nach dem Motto, 4 Kerne sind besser als 2 und 8 sind besser als 4 Kerne. Das wiederum ist totaler Blödsinn und Marketing Gelaber. Der Geekbench ist nun wirklich kein Indikator für ein flüssiges und schnelles System.

JayJay (@JaySan25) 23. Januar 2016 um 17:21 Uhr

Witzig wäre es wenn die ersten kommen und sagen, dass das iPhone schon lange 3D Touch hat. Android Like. 😀

namerp 23. Januar 2016 um 18:27 Uhr

@Hans
was hängt der bei Antutu ab?
Singe core ist logischerweise geringer dafür ist die Gesamtleistung des CPU deutlich höher. Seit wann misst man die Leistung eines CPUs an einem Kern anstatt der Gesamtleistung?
Wenn man die Offscreen GPU Benchmarks vergleicht ist das Galaxy ca 20% langsamer.
Onscreen schlägt natürlich die erheblich höhere Auflösung des Galaxy zu buche – logischerweise deswegen vergleicht man immer bei gleicher Auflösung wenn man glaubhaft bleiben will (wird bei PC Grafikkarten ja auch gemacht).

Nur beim Gesamtergebnis bei Antutu 6 (bei Antutu 5 sah es ja noch realistisch aus) hängt das iPhone alles ab. Nur eben doof das das Gesamtergebnis Geräte massiv bevorzugt die wenig Kerne haben und eine geringe Bildschirmauflösung (ein Schelm wer böses denkt).
Wenn man sich die einzelnen Wertungen anguckt merkt man schnell das Galaxy den „schnellsten“ CPU hat und das iPhone den besten GPU. Da sagt auch kein Test was anderes, wie man da auf diesen gigantischen Vorsprung kommen will bin ich überfragt.

Das das Galaxy aus der vorhanden Leistung nicht gerade viel macht (Softwareseitig) steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Im Endeffekt ist es egal wie viel Kerne ein CPU hat, wichtig ist das die gebrachte Leistung zum Verbrauch stimmt. Die einen machen es mit 2 Kernen die anderen mit 4 oder 8 Kernen, im Endeffekt ist die Resultierende Leistung entscheidend. Das 2 Kerne immer besser sind zeigt ja gerade Samsung jedes Jahr aufs neue das dies nicht stimmt.

Dirk 23. Januar 2016 um 19:37 Uhr

ich glaube dass die geschwindigkeit aktueller smartphones schon lange ausreicht. wichtiger halte ich wechselakku, sdcard oder genug internen speicher, rootmöglichkeiten, freie android-wahl (zb. cyanogenmod) ohne deren blockierung

Bauernjunges 23. Januar 2016 um 20:38 Uhr

@namerp

Das Stichwort, was hier manche versuchen zu erklären, nennt sich „Skalierbarkeit“.
Da hat das iPhone das große „Plus“.

René 23. Januar 2016 um 20:57 Uhr

@namerp:
Die Multicore-Leistung ist laut Geekbench bei den besten Octacore-CPUs (deutlich) besser als bei dem Dualcore von Apple. Der CPU-Testwert bei Antutu v.6 ist beim Exynos 7420 im S6 hingegen niedriger als beim A9. Der A9 hat da in jeder Unterkategorie teils deutlich mehr Punkte als der 7420. Was lernen wir daraus? Anderer Benchmark, andere Tests, andere Punktebewertungsschemata.
Ansonsten ist noch interessant, wie lange der SoC die Höchstleistung halten kann. Der 7420 regelt nach wenigen Minuten ab und drosselt z.B. auch die 4K-Videoaufnahme auf 5 Minuten. Andere SoCs tun dies nicht.

Mav 23. Januar 2016 um 22:12 Uhr

Samsung cheatet doch eh wieder bei Benchmarks ^^

Hans 23. Januar 2016 um 22:14 Uhr

@René
Naja, der QS 810 regelt noch schneller herunter, je nachdem in welchem Gerät er verbaut ist.

@Namerp
Apple könnte im A10 auch 4 oder 8 Kerne verbauen. Im Endeffekt ist das doch völlig egal. Dann hat jeder Kern für sich einfach weniger Leistung. Der A9 ist ein super SOC, wenn nicht sogar das beste Gesamtpaket aktuell. Natürlich ist die Displayauflöaung beim 6s Plus niedriger als beim Galaxy S6 aber das S6 hat auch eine Pentile Matrix und somit weniger Subpixel. Es ist ja auch Samsungs Entscheidung eine solche Auflösung zu wählen und dann muss man eben auch mit niedrigeren Benchmark- und Leistungswerten leben. Wenn Sony ein 4K Display verbaut, ist die Auflösung so hoch, dass alles auf FullHD herunter gerechnet wird um zu funktionieren weil die SOCs mit so einer Auflösung überhaupt nicht vernünftig umgehen können.
So hat man ein schönes Datenblatt mit hohen Zahlen aber eine miese Performance.

Kalle 24. Januar 2016 um 00:17 Uhr

@Hans
> aber das S6 hat auch eine Pentile Matrix und somit weniger Subpixel

Gutes Argument. Das Galaxy S6 hat 1440 x 2560 Pixel. Wegen der Pentile/Diamond Matrix teilen sich zwei benachbarte Pixel ein rotes und ein blaues Subpixel. Die echte Auflösung ist also ein Drittel geringer. Es macht keinen Sinn, die Auflösung und PPI mit LCDs zu vergleichen.

Das iPhone 6s Plus rendert intern 1224 x 2208 und skaliert danach noch 1,15 x herunter um auf 1080 x 1920 zu kommen. Im Endeffekt dürfte bei beiden der Aufwand für die GPU gleich sein.

Sascha (@SysworX) 24. Januar 2016 um 00:25 Uhr

Ich halte die Benchmarks eh für Schwachsinn. Das sind unterschiedliche apps auf völlig verschiedenem System die den selben Namen tragen. Ich bezweifle das man realistisch die Werte von geekbench auf iOS und Android vergleichen kann.

Davon ab sagen die Werte nichts über das Smartphone und dessen Bedienung aus, das zuk z1 zb halt relativ alte Hardware und läuft Hammer gut, das liegt am gut angepassten System.

Das 6s lagt zB auch öfter mal, Facebook scrolling ist nicht smooth. Kurz um diese Benchmarks sind Schall und Rauch

Blackbird1997 24. Januar 2016 um 08:00 Uhr

Ich kauf mir ein Smartphone, wenn es mir gefällt und nicht wegen einem Benchmark. Die Punkte sind sowas von egal. Da merkt kein Nutzer einen Punkteunterschied im gleichen Preissegment. Ich nutze nur Benchmarks, um den Unterschied auf dem selben Gerät zu vergleichen, zB bei unterschiedlichen ROM, Kernel, Taktfrequenzen,….

Nur weil ein anderes Gerät 20000 Punkte mehr hat, merkt man in der Praxis nichts. Dazu ist es heutzutage fast egal, den für Whatsapp und Facebook reichen auch niedrige Benchmark-Ergebnisse.

secondJo 25. Januar 2016 um 20:22 Uhr

Und jeder der behauptet dass ein S6 nicht flüssig zu bedienen ist scheint auch noch nie eines bedient zu haben…

Samsung mag noch so sehr gehasst sein, aber weder Haptik noch Performance eines Note4 oder S6 lassen zu wünschen übrig!

Mav 26. Januar 2016 um 10:49 Uhr

Korrekt, Note4 und S6 sind Top. Touchwiz ist mittlerweile auch erträglich, ich nutze trotzem den Apex Pro Launcher, und den Rest der Samsung UI, Notifications, Toggles, Einstellungen etc mag ich auch mehr als Stock Android 🙂 am besten finde ich jedoch, dass Samsung weiterhin einen Home-Button verbaut. Ich hasse Onscreen-Tasten^^ aber jedem das seine. Alternative wäre nur das Oneplus 2, allerdings gefällt es mir nicht, und der Homebutton ist auch eher „Deko“ für den Fingerprintsensor. Zweite Alternative wäre eins der Xiaomis, weil mir auch MIUI als Oberfläche gefällt, aber naja, die sind nicht vollwertig für den Einsatz in Deutschland gefertigt worden von daher bin ich mal auf das S7 gespannt. Man nehme ein S6, baue noch zusätzlich einen MicroSD-Slot ein, der Rest ist egal, und ich nehme eins 🙂


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