Qualcomm zeigt, warum weniger Kerne im Prozessor mehr sind

30. August 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Qualcomm hat momentan einen guten Lauf, wenn es um mobile Chipsätze geht. Man ist mit dem Snapdragon S4 Pro, 600 und 800 in allen Android-Top-Modellen vertreten. Die Konkurrenz versucht sich deswegen in einem Kerne-Rennen, je mehr desto besser. Warum ein Octa-Core-Prozessor (in diesem Fall wohl eine Anspieleung auf die Mediatek-Prozessoren) keinen Sinn ergibt, veranschaulicht das Unternehmen in folgendem Video.

Es ist wichtiger, dass die vorhandenen Kerne eines Prozessors hinsichtlich Effizienz optimiert werden. Die Qualcomm CPUs der aktuellen Generation sind 170% schneller (und gleichzeitig weniger hungrig nach Strom) als die Quad-Core-Prozessoren der ersten Generation. Mitbewerber würden einfach die Anzahl der Kerne erhöhen, ohne diese zu verbessern.

Anhand der Top 20 Android Apps in China zeigt Qualcomm außerdem, dass die zusätzlichen Kerne kaum Aufgaben übernehmen. Ein Geschwindigkeitsvorteil ergibt sich aus dem Mehr an Kernen folglich nicht. Bei Qualcomm macht die CPU nur 15% des Snapdragon-SoC aus. Auch GPU, Konnektivität, Kamera und Sound sind integriert und können so im perfekten Zusammenspiel agieren.


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Quelle: GigaOm |

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