Portable Microsoft Office 2010

23. Dezember 2009 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Reißerischer Titel? Definitiv. Aber keine Fiktion sondern Fakt. Ich selber nutze Microsoft Office 2010 bereits produktiv (dank der kostenlosen Betaversion, die ja bis Oktober 2010 lauffähig ist). Nun ist ja bekannt, dass Microsoft Works eingestampft hat und dafür das kostenlose Microsoft Office 2010 Starter auf den Markt bringen wird. Natürlich schön vorinstalliert auf vielen Kisten dank OEM-Hersteller wie Dell, Asus, Fujitsu und Co. Diese Starter-Version von Office 2010 hat natürlich nicht alle Features der großen Office-Suite, aber für die meisten von uns wird das beschnittene Microsoft Word 2010 & Microsoft Excel 2010 sicher langen.

Wie ihr anhand des Screenshots sehen könnt wird in der kostenlosen Starter-Edition Werbung eingeblendet. In der jetzigen Phase handelt es sich um Microsoft-eigene Werbung, mal sehen was zum Release für Werbepartner an den Zug kommen. schön oben rechts zu sehen: der Button Purchase. Von dort kann man die größere, nicht beschnittene Version von Microsoft Office 2010 kaufen.

Nun hat die Starter-Edition ein Feature von dem ich echt begeistert bin – und von dem ich hoffe, dass es auch in der Kaufversion irgendeine legale Möglichkeit gibt, dieses umzusetzen:

Der ganze Spaß ist in Zukunft also portabel zu haben. Geilo. Nach der Installation befindet sich auf eurem USB-Stick ein circa fünf Megabyte großer Starter. Die benötigten Dateien befinden sich alle in einem versteckten Ordner und sind 350 Megabyte groß. Der Start ist gefühlt flotter als der von Open Office (selbst bei angewendeten Tweak zum schnellen Starten).

Da ich weiss dass jetzt viele wieder gerne Microsoft bashen wollen: wenn ihr basht, dann seid bitte so konsequent und nutzt ein anderes Betriebssystem usw ;)

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64 Kommentare

Johnnyr 23. Dezember 2009 um 16:46 Uhr

Ist eine feine Sache finde ich nur das scheiß Menü vom neuen Office gefällt mir immer noch nicht. Ich nutze aber atm Openoffice da reicht mir aus.

caschy 23. Dezember 2009 um 16:48 Uhr

Das ist das beste Menü ever. Die komplette neue Live Suite (atm als Wave 4 bekannt) wird so aussehen: Gallery, Mail, Live Writer usw.

Seppel 23. Dezember 2009 um 16:54 Uhr

Nicht schlecht. Ich nutze die Beta selbst da mir 2007 überhaupt nicht gefällt(viele werden mich jetzt auslachen, weil 2010 fast gleich aussieht, aber 2010 kommt für mich viel strukturierter rüber… keine ahnung wieso^^)
Portable Office ist sehr geil, wird aber vlt. gar nicht so wichtig sein, da Office Online sehr gut ist!

Chaos 23. Dezember 2009 um 16:55 Uhr

Wenn man längere Zeit damit gearbeitet hat, ist die neue Oberfläche einfach super und übersichtlich.
Aber wenn man lange Jahre mit dem alten Word gearbeitet hat, ist es eine Umgewöhnung – definitiv.
Ich habe mich die ersten Stunden auch ziemlich gequält, aber dann lief es.

Sven 23. Dezember 2009 um 17:11 Uhr

Schade, dass kein PP dabei ist, sonst wär das echt fein für unterwegs, wenn man an einem fremenden Läppi mal ne schöne pptx halten möchte. Das “inoffizielle” Office 2007 portable ist größer und startet sehr langsam. Aber, dass MS jetzt so viel ‘verschenkt’ ist mal ne neue Erfahrung, die LIVE-Progs sind durchaus nützlich, der Image Composite Editor ebenfalls. Jetzt noch IMAP beim Postfach unterstützen und meine ewige Mail-Anbieter-Suche hätte auch ein Ende;) Microsoft gut finden… muss man sich echt mal dran gewöhnen;)

JürgenHugo 23. Dezember 2009 um 17:18 Uhr

1) Ich weiß ja nicht, ob das schon “bashen” ist – aber warum soll ich mir was besorgen, das ich gar nicht brauche? Für das, was ICH schreibe – da langt OO 10x aus. Und auf Kompatibilität brauch ich ja nicht zu achten.

2) Und ich hab auch überhaupt kein Problem damit, Caschy zu widersprechen (weil er so was ab kann). Man kann sehr wohl etwas benutzen, und das trotzdem kritisieren. Das betrifft nicht nur Computer. Jemand kann z.B. Golf fahren, und trotzdem an dem Wagen was zu meckern haben.

Und deswegen werd ich weiter Win 7 benutzen und mit OpenOffice schreiben. :-P

Luca 23. Dezember 2009 um 17:22 Uhr

Microsoft ist shice!

Nein, ernsthaft: Microsoft ist toll. Office ist genial. Aber ich würde mir sowas als Open Source wünschen. Deswegen ist MS shice ;)

OOo macht Fortschritte, ich denke dass MS Office nicht mehr lange als Standalone-Anwendung verfügbar sein wird.

Und ja, ich bin konsequent. Linuxer.

Neferaton 23. Dezember 2009 um 17:31 Uhr

@caschy
Weißt du wann Wave 4 von Windows Live kommen wird?

flipflop78 23. Dezember 2009 um 17:42 Uhr

Hi caschy,

und bekommt ottonormalverbraucher die Starter Version jetzt schon irgendwo (oder hab ich was übersehen??).
Wäre ne Klasse Sache, Word und Excel portable zu nutzen!

Dirk Paehl 23. Dezember 2009 um 18:07 Uhr

Ich nutze MS Office seit Ewigkeiten nicht mehr. Danach Openoffice und nun Softmaker 2008 gibt es zur Zeit noch kostenlos bei loadandhelp. Dort gibt es auch ein Programm um Softmaker portable zu machen.

Philipp 23. Dezember 2009 um 18:14 Uhr

@Sven:
[quote]Schade, dass kein PP dabei ist, sonst wär das echt fein für unterwegs, wenn man an einem fremenden Läppi mal ne schöne pptx halten möchte.[/quote]

Nur um die Präsentation zu halten, braucht man kein PowerPoint am Computer. Du kannst zu Hause einfach die Präsentation packen (Office Button -> Veröffentlichen -> Verpacken für CD -> In Ordner kopieren -> und ab auf den USB-Stick) ;)
Habe ich bis jetzt bei allen Präsentationen gemacht und hat immer hervorragend geklappt.

@ndreas 23. Dezember 2009 um 18:30 Uhr

Man braucht wohl kein großer Philosoph zu sein, um voraussagen zu können, dass eine portable Vollversion von Office reines Wunschdenken ist. Wer sollte sonst so blöd sein und das Produkt noch kaufen?

Gökhan 23. Dezember 2009 um 18:32 Uhr

Sind in der Starter-Edition Word und Excel “beschnitten” (=Word und Excel mit weniger Features) oder besteht diese Edition “nur” aus Word und Excel?

Das Ganze portabel find ich genial und hätte ich MS nicht zugetraut (nicht vom Können natürlich, sondern dass die das selber anbieten).

Willi 23. Dezember 2009 um 18:38 Uhr

Es gibt doch eine Portablen Powerponit Viewer 2007 – also zum ansehen für überall reicht der doch.

Da der Powerpoint Viewer an sich freeware ist poste ich hier einfach mal eine Link zur Portablen Version http://depositfiles.com/files/1463482

Kalle 23. Dezember 2009 um 18:40 Uhr

Also Oberflächen sind sicher Geschmacksache.
Aber ich tue mich schwer mit der Office10-Farbgebung, weil Fensterzeile und Menüleiste gleichfarbig und das Menüband, die Symbolleiste und die linksseitige Navigation unveränderbar Ton-in-Ton sind. Ich finde das einfach sehr unübersichtlich.

Und ich hab es noch nicht geschafft, das zu ändern. Ich möchte nicht alles in Blautönen oder hellen oder dunklen Grautönen, sondern optisch klar abgegrenzte Bereiche.

Wenn jemand Hilfe kennt, wäre ich dankbar.

Kalle 23. Dezember 2009 um 18:44 Uhr

Um nicht zu verwirren, ich meinte insbesondere Outlook.

Paul 23. Dezember 2009 um 18:52 Uhr

Ich nutze bereits seit drei Jahren eine portable Version von MS Office 2007. Die Version haben wir mal innerhalb von drei Stunden selber zusammengebastelt. Ein 900MB großes Paket welches alle Tools beinhaltet. Ich starte es nur in Notfällen wenn ich dieses .docx Format erhalte.

Thomas 23. Dezember 2009 um 19:07 Uhr

Wieviel Speicher frisst das ganze?

hoschi 23. Dezember 2009 um 19:15 Uhr

War früher auch ein Fan von OO aber wer mal wircklich hardcoremäßig mit Excel arbeiten muss (VBA Programmierung) der weiss warum das MS Office dem von OO immer noch meilenweit überlegen ist. mir wäre lieber wenn es anders wäre aber das muss ich einfach neidlos anerkennent. MS Office (ab Version 97) ist unschlagbar gut. Nich umsonst gibt es das mittlerweile auch auf diesen komischen Pseudo-Proll-Dingers namens MAC

Nine24 23. Dezember 2009 um 19:17 Uhr

Gibt es denn das ganze auch schon fertig irgendwo zum Download? Oder muss man sich dafür erst anmelden, um die Beta von MS zu ziehen? Und geht das auch beim 64bit Windows 7?

Johnny 23. Dezember 2009 um 19:31 Uhr

Ja aber OpenOffice schneckt ziemlich rum und außer, das es ein kostenloses Office ist, glänzt es nirgends.

Sorry, wenn ich in nem Büro arbeiten würde, dann kann ich die paar Euro für Word schon irgendwie aufbringen.

Und ihr Linuxer geht erstmal Druckertreiber suchen, gell?
Mit Windows und dank Office kann man direkt produktiv sein. Und das ist wohl der Erfolg von Microsoft ;-)

Die neue Leiste ist viel sinnvoller, man muss sich halt umgewöhnen.

Gruß
Jonny Hupen

RudiRalala 23. Dezember 2009 um 20:35 Uhr

Für den gelegentlichen Privatgebrauch reicht mir Google-Docs. Schön übersichtlich und simpel, Vorlagen gibt es jede Menge und ist überall verfügbar. Und ich mag es, wenn meine Dokumente im Netz liegen und nicht mehr lokal. So brauche ich mir um Sicherung usw. keine Gedanken mehr zu machen.

Marc 23. Dezember 2009 um 20:54 Uhr

Cool, als Linux-User darf ich bashen? Oder wird das wieder relativiert, weil bei mir im Zimmer eine Xbox 360 steht? ;)

TiJay 23. Dezember 2009 um 20:55 Uhr

gefällt mir – auch wenn ich mich immer noch nicht an das neue Office gewöhnt habe. Ich bin mit OpenOffice eigentlich ganz zufrieden bisher, werde das neue 2010er aber testen.

Pseiko 23. Dezember 2009 um 21:01 Uhr

Warum mit einer beschnittenen Office-Suite abgeben wenns OpenOffice (auch ohne Werbung) gratis gibt. Fehlen zwar auch 1-2 Funktionen, aber die betreffen (hoch gegriffen) vielleicht 5% der Anwender.

Novo 23. Dezember 2009 um 21:13 Uhr

Da muss ich Johnny vollends zustimmen.
Portable MS Office? Schön wärs, in der Pro etc. schon,
aber eher unwahrscheinlich.

Adam 23. Dezember 2009 um 21:20 Uhr

Eine portable Version von MS Office finde ich interessant. Bin gespannt, ob die finale Version auch portabel zu haben sein wird. Wenn, dann würde ich die neben OpenOffice einsetzen. Das würde aber von dem Funktionsumfang abhängen.

Hermann 23. Dezember 2009 um 23:07 Uhr

@JürgenHugo, da bin ich ganz bei Dir.
Für mich langt OO allemal aus. Und ist kostenlos und ohne Werbung. Nebenbei gibt es weitere kostenlose Office-Programme die für den “normalen” Anwender ausreichend sind. Writer und Excel, die wenigsten benötigen mehr.

@Cashy, natürlich habe ich Windows auf meinen Rechner. Weil es für mich eben ein Betriebssystem, daß ich einigermaßen durchschaue. Darum ist Microsoft ja wohl so erfolgreich. Darum hatte seinerzeit OS2 von IBM keine Chance. Ich hatte schnell gelernt, eine autoexec.bat zu schreiben oder eine config.sys. Bei OS2 bin ich verzweifelt. Und mit Linux konnte ich mich auch nie anfreunden. Darum also Betriebssystem von Microsoft.

Aber das beinhaltet doch nicht, daß auch die anderen Produkte UNSCHLAGBAR gut sind. Da gibt es für den Normalverbraucher eben mind. Gleichwertiges.

horc 23. Dezember 2009 um 23:13 Uhr

@johnnyr
ich sag’ nur UBitMenu .. und alles ist wie beim Alten :)

http://www.ubit.ch/software/ubitmenu-office2007/

Christoph 24. Dezember 2009 um 00:25 Uhr

Zumindest von vorherigen Office Paketen aus dem Hause Microsoft gab soweit ich weiß mehr oder weniger erwünschte/legale portable Versionen ;)

Fraggle 24. Dezember 2009 um 00:39 Uhr

Die Kaufversion wird bestimmt nicht portable, da so keine Überprüfung mehr erfolgen kann ob sie kopiert wurde.

Traurig ist nur, daß OOo die gleiche, unsinnige Bedienoberfläche einführen will. Bei den Ribbons muß ich ca 30-50% mehr Klicks machen als vorher. Zwar sehen sie besser aus, aber es ist umständlicher.

@Pseiko:
zwar sind bei Calc an der einen Stelle 1-2 Funktionen nicht vorhanden, dafür wiederum aber auch an anderer Stelle 1-2 Funktionen, die Excel nicht besitzt ;)

cekay 24. Dezember 2009 um 01:33 Uhr

So portabel ist das ganze gar nicht. Es hinterlässt tonnenweise Spuren auf dem Rechner. Es braucht ewig um zu starten da das ganze auf Microsofts (ursprünglich Softgrids) Virtualisierungstechnik aufbaut. Wenn das Programm zum ersten mal auf einem fremden Rechner benutzt wird, wird eine beiliegende msi datei ausgeführt die erstmal den ganzen Virtualisierungsrotz auf dem fremden Rechner installiert. Ist nicht viel aber genug um mich anzupissen. Außerdem verschwindet der Kram nicht nachdem man den Key wieder rauszieht oder den Office Launcher beendet. Meiner Meinung bleibt lieber bei Softmaker. Das ist gescheit portabel und auch schnell wieder entfernt. Außerdem kann man es auf dem Stick hin und herkopieren was beim Office Starter nicht funktioniert. Und wehe das Laufwerk Q am Zielcomputer ist belegt. Dann könntet ihr schon Pech haben und das Ding zickt rum wie bei mir. Vergesst es. Meiner Meinung nach soll das nicht komfortabel sein sondern ist ein Versuch in Zukunft die eigene Software zu schützen. Und ich bin nicht sicher ob es schon beantwortet wurde, aber es sind nicht die vollen Versionen von Word und Excel. Zusätzlich zu der schönen Werbung die ich mir ja noch gefallen lasse, fehlen auch einige wichtige Funktionen (Formeleditor oder wie das Ding auf deutsch heißt). Und auf Windows XP läuft das ganze übrigens auch nicht. Also viel Spaß mit eurem SOOOO PORTABLEN Office. Wer Glück hat findet vielleicht auch mal einen Rechner auf dem alle Vorraussetzungen erfüllt sind und zusätzlich noch kein Office installiert ist.

markus 24. Dezember 2009 um 02:00 Uhr

@cekay: Danke für die Info. Das wollte ich wissen (bzgl. Spuren)
Das nächste mal verpackst du das ganze noch in einen sachlich formulierten Comment, dann wirkts gleich doppelt ;)

cekay 24. Dezember 2009 um 04:07 Uhr

Oh, du hast recht. Ich war etwas aufgebracht. Hatte eben erst mit der amerikanischen automatisierten Telefonaktivierung das Vergnügen. Und dann der Ärger mit dem Officeding. Ich muss zugeben jetzt wo ichs mir nochmal durchlese ist es vielleicht etwas zu sehr angereichert mit Schimpfworten und Ausfälligkeiten. *g*

Jochen Prüller 24. Dezember 2009 um 06:16 Uhr

Für mich persönlich gibt es seit geraumer Zeit nur noch SOFTMAKER OFFICE. Das ist unglaublich schnell, funktioniert vom USB-Stick, der Support per Forum, E-Mail und Telefon ist großartig (falls man ihn denn mal braucht), es wird in Deutschland gefertigt und schafft hier Arbeitsplätze, es funktioniert auf Windows und Linux, die Kompatibilität zu MS Office ist so ziemlich das Beste am Markt, etc.

Open Office war nie wirklich meins, von der Usability bis zur katastrophalen Geschwindigkeit.

Für wirkliche wissenschaftliche Arbeiten nimmt man sowieso LaTex (für den Rest – aber auch für mehr – ist TextMaker super), das Präsentationsmodul macht was es soll, die Tabellenkalkulation ist für 99% der Anwendungen absolut ausreichend. Wenn dann noch das kommende DataMaker hoffentlich gut wird, dann haben sie von Softmaker wirklich so ziemlich alle Bereiche gut abgedeckt.

Der günstige Update-Preis bzw. die alle paar Jahre durchgeführten Aktionen (wie gerade eben) sorgen dafür, dass man dieses tolle Produkt dann auch noch (fast) kostenlos bekommt.

Happy 24. Dezember 2009 um 06:59 Uhr

@Johnny

Nun ja OpenOffice ist nicht gerade das Schnellste, aber es funktioniert wenigstens bei langen wissenschaftlichen Dokumenten, womit früher MS Word immer Probleme hatte. Aber zum Texten nehme ich inzwischen auch LaTeX, auch wenn es mich Einarbeitungszeit gekostet hat, aber ich kann die Texte zur Not auch im reinen Texteditor schreiben und erhalte stets ein ordentliches PDF-Dokument als Resultat.
Zum Thema Dokumentenkompatibilität und Bibliothekseinbindung möchte ich hier gar nicht anfangen ;) Ja ich weiß, dass es auch Programme gibt, die man zu diesem Zwecke kaufen kann – aber wenn ich mich in diese einarbeiten soll, dauert das auch seine Zeit…

Auf dem Mac setzte ich im Übrigen iWork und sowohl Sente als auch Papers ein – Keynote übertrifft in meinen Augen die meisten Powerpointpräsentationen um Längen.

Jakobus 24. Dezember 2009 um 09:21 Uhr

Ich schließe mich Jochen Prüller an, was Softmaker Office betrifft. Zur Zeit gibt es Softmaker Office 2008 kostenlos zum download bei
http://www.loadandhelp.de/

Fraggle 24. Dezember 2009 um 09:59 Uhr

@Jochen Prüller:
Also ich kenne keinen, der bei wissenschaftlichen Arbeiten auf LaTex zurückgreift. ca. 95% nutzen in meinem bekannten, naturwissenschaftlichen Bereich MS Office, allein schon weil Paper oft als Word Dokument vom Journal erwartet werden (manche auch pdf oder rtf, aber selten), oder auch weil Präsentationen mit Powerpoint durchgeführt werden und man daher eh schon das Officepaket braucht. 5% nutzen OOo. Und beides läuft einwandfrei. Der Grund ist auch ganz simple: LaTex hat das größere Können, keine Frage, aber einem Wissenschaftler ist das i.d.R. egal. Ich werde nicht bezahlt um Layouts zu machen, ich verdiene mein Geld in der Forschung. Hilfsmittel Officepakete sollen daher einfach nur schnell meine Arbeit darlegen. Im Übrigen braucht der Wissenschaftler auch kein Layout. Journal verlangen – zumindest im biologischen Bereich – eh nur reine Textdateien im (meist) Wordformat und Bilder als Tiff oder pdf. Wozu also layouten?
Und wer vernünftige Tabellenkalkulation haben will, greift besser auf gnumeric (weitaus bessere Statistik), oder bei professionellere Geschichte in der Forschung auf IGOR bzw. Origin zurück.
Beide Dinge aber nur mal zur Info eingeworfen.

Wünsche allen ein frohes Fest, und – gilt nur für die nächsten beiden Tage ;) – laßt das Blog Blog sein und genießt die Zeit mit euren Familien.

alex 24. Dezember 2009 um 11:06 Uhr

alles ganz ganz ganz toll, aber ich nutze es aus prinzip nicht, genau so wie ich ungern importspielzeug zu weihnachten verschenke

cekay 24. Dezember 2009 um 11:16 Uhr

Ist es die Weihnachtszeit oder gibt es hier was zu gewinnen? Alle schreiben heute so erwachsene Beiträge. Das ist mir mein Patzer ja gleich doppelt so peinlich. *g*

Happy 24. Dezember 2009 um 11:21 Uhr

@Fraggle

Nun bleib nur die Frage, welche Version von den Word-Dokumenten erwartet wird, meist sind es nicht die .docx-Dokumente, die bekanntermaßen ja seit 2007 eingeführt sind, sondern eben die alten .doc-Dokumente.

Manchmal gibt es für Publikationen heutzutage auch Texteingabemasken um den Text im Reinformat hochzuladen.
Angehängt werden dann die Grafiken, Tabellen und Abbildungen in verschiedenen Formaten akzeptiert – die gängigsten sind dabei sicherlich Excel, Powerpoint, PDF und EPS sowie ein paar Grafikformate. Aber auch hier gilt es dann die alten PPT und XLS-Formate hochzuladen ;).

Aber für die Integration von diversen Programmen, seien es EndNote oder ähnliche ist sicherlich Microsoft Word das richtige Programm – nur eben in einer installierten Version und nicht in einer portablen.

Powerpoint ist (bedauerlicherweise) das einzige Format von Präsentationen, welches auf den meisten Kongressen für Vorträge akzeptiert wird. PDF-Dateien sind manchmal auch noch zugelassen, welche man in LaTeX leicht erstellen kann – aber eben viel aufwändiger. Deswegen nutze ich für meine Kongressvorträge auch Powerpoint – für alle klinikinternen Vorträge, oder externen Vorträge, bei denen ich mein MacBook mitnehmen kann, nutze ich aber weiterhin Keynote.

Jetzt aber wünsche ich wirklich allen von Euch ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfes und sitzt nicht zu viel vor den Rechnern.

Johannes Hinger 24. Dezember 2009 um 11:32 Uhr

@Fraggle: Bei uns am Lehrstuhl (BWL/Statistik) arbeitet man (bei wissenschaftlichen Arbeiten) NUR mit LaTeX. Klar, wer einen Brief oder ähnliches schreibt, der verwendet Word oder OpenOffice.

Zwischen BWL-Studium und jetzigem Job habe ich noch Mathe studiert und dort arbeiten alle mit LaTeX. Dies nicht, weil das Layout besser ist (Ansichtssache!), sondern einfach weil die Formeln schneller und leichter umzusetzen sind. Und für Präsentationen verwenden dort (und bei uns auch) auch alle LaTeX (mit beamer-package).

Mein (noch junger) Prof. hat vor kurzem sein erstes Buch veröffentlicht und der Verlag war ganz froh, dass er es in LaTeX geschrieben hat, denn das hat bei denen eine Menge Arbeit erspart, denn der Verlag verwendet für den Textsatz wohl auch LaTeX. D.h. die ganzen Formeln mussten nicht von Word/OpenOffice nach LaTeX migriert werden, sondern konnten direkt übernommen werden. Es musste also lediglich das Layout angepasst werden und das geht in ein paar Zeilen am Anfang.

Viele Grüße, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

rabbit48 24. Dezember 2009 um 11:58 Uhr

Wünsche dem Autor und der Lesergemeinde ein schönes Weihnachtsfest.
Die Suite gefällt mir sehr gut.
Von Office 2000 Premium kommend, sieht das schon richtig *modern* aus.
Habe gerade gelesen, daß die beta bis Okt. 2010 läuft. Nur was passiert danach, wenn man das Produkt nicht kaufen kann/will? Muß es dann wieder deinstalliert werden?
Hat da jemand einen Plan?
Danke schon mal.

caschy 24. Dezember 2009 um 11:59 Uhr

Ist ja die Beta. Also eh besser neu installieren. Macht ja nichts, die Dokumente bleiben ja erhalten.

JürgenHugo 24. Dezember 2009 um 12:01 Uhr

Ei wei – da muß ich mich ja fast “schämen”, das ich den Comp weder zur Forschung, für wissenschaftliche Abhandlungen, erstellen von Budgeds oder sonst irgendetwas Ernsthaftem in Richtung Broterwerb benutze… :mrgreen:

Sondern nur zum Zeitvertreib, zum Surfen, zum Spielen, zum Anhäufen von vielen Wallpapern und sonstigem was mir Spaß macht und gefällt. Ich schäm mich aber natürlich “gaanich”. :mrgreen:

Warum auch? Computer können viel – jeder benutzt sie halt wie er mag oder braucht. Minderwertigkeitsgefühle hab ich auch nicht – ich mach zwar nichts “ernsthaftes” mit dem Comp, aber zu den Doofen gehör ich sicher nicht.

Ich bin auf jeden Fall froh, das ich mich schon nach knapp 3 Jahren gut genug auskenne, um eine Menge machen zu können. Das Lesen hier im Blog hat dabei sicher nicht geschadet.

Deswegen wünsch ich dem “Herrn Blogchef” und den Kommentatoren die mich mögen (oder gerade noch ertragen können…) alles Gute zur Weihnacht und für´s “Rutschen”! :-P

Die anderen können ja ordentlich schimpfen auf den JH. Damit sie sich aber nicht allzusehr freuen beim Schimpfen: viel macht mir das nicht aus, ich hör´s ja nicht… :mrgreen:

metaxy 24. Dezember 2009 um 13:15 Uhr

“Und ihr Linuxer geht erstmal Druckertreiber suchen, gell?”
@Johnny Das Blöde ist, bei einer anständigen Linuxdistribution sind die Treiber schon mit dabei, im Gegensatz zu Windows, wo man die Treiber im Internet suchen muss.

protoSTERN 24. Dezember 2009 um 13:30 Uhr

Um die Vielfalt hochleben zu lassen will ich nur mal kurz Papyrus erwähnen. Klein, sauschnell, portable, geniale Stil-Korrektur (und nicht nur Rechtschreibung) und dazu sichert es deutsche Arbeitsplätze :-)
Gerade auf (Atom)-Netbooks finde ich es klasse, startet einfach verdammt schnell … nur … hmm … ihre Webseite … die ist einfach scheußlich *gg*

stoiberjugend 24. Dezember 2009 um 13:34 Uhr

Richtige Schreibprofis, die auch einmal sinnvolle Texte verfassen müssen, benutzen PAPYRUS. Diese Software kostet jedoch Geld und ist somit in Zeiten der monetären wie auch geistigen Verarmung nur einem zahlungskräftigen elitären Kreis zugänglich / zumutbar.

Bernhard 24. Dezember 2009 um 23:27 Uhr

also ich finde jeder sollte an Software das benutzen was er bedienen kann und mit der er den für sich besten Erfolg erzielt. Jedoch sollte ebenfalls bedacht werden, dass an Software allgemein Arbeitsplätze hängen, nicht nur bei Microsoft. Open Source oder Freeware ist schön, oft gut und hilfreich, jedoch bin ich durchaus bereit für gute Software ab und an auch etwas zu bezahlen. Allen ein paar ruhige Tage!

Ich 25. Dezember 2009 um 14:16 Uhr

Wer Portable Office 2010 auch testen will, ohne erst mal die Starter Edition zu installieren, kann sich folgende xml-Datei anschauen.
http://c2r.microsoft.com/ConsumerC2R/de-de/14.0.4536.1000/PackageProperties.xml
Einfach die angegebenen Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren. Ich habe übrigens auf die deutsche Version verlinkt. Habe die Version selber getestet. Sie funktioniert aber nur ab Vista SP1 oder Windows 7. Dort läuft sie aber ausgezeichnet.
Tut mir leid, dass ich

Ich 25. Dezember 2009 um 14:16 Uhr

Wer Portable Office 2010 auch testen will, ohne erst mal die Starter Edition zu installieren, kann sich folgende xml-Datei anschauen.
http://c2r.microsoft.com/ConsumerC2R/de-de/14.0.4536.1000/PackageProperties.xml
Einfach die angegebenen Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren. Ich habe übrigens auf die deutsche Version verlinkt. Habe die Version selber getestet. Sie funktioniert aber nur ab Vista SP1 oder Windows 7. Dort läuft sie aber ausgezeichnet.
Tut mir leid, dass ich nicht genauere Angaben mache: Ich bin noch mit dem Weihnachtsgewinnspiel beschäftigt.

caschy 25. Dezember 2009 um 15:23 Uhr

Wenn du Zeit hast schreib ruhig drüber, kann man ja in einem Beitrag aufgreifen.

cekay 25. Dezember 2009 um 18:23 Uhr

Probier mal zuerst die englische To-Go und danach die Deutsch. Dann siehst du sofort wie portabel das ganze ist. Hab schon tolle Erfahrungen gemacht. Fehlermeldung um Fehlermeldung. ;)

JürgenHugo 25. Dezember 2009 um 18:42 Uhr

Und wenn überhaupt gar nix mehr geht – “0″ – kann man sich kürzere Sachen auf einen Zettel schreiben. So man einen Kuli hat. Das geht sogar bei bundesweitem Stromausfall – mit ´ner Kerze… :mrgreen:

mee 5. Januar 2010 um 17:35 Uhr

bin spät dran, aber wo bekomme ich denn den key her, nach dem bei der installation verlangt wird?

caschy 5. Januar 2010 um 17:38 Uhr

Bei Microsoft, Key wird vorm Download eingeblendet.

mee 5. Januar 2010 um 18:44 Uhr

ah – hab ich beim ersten mal glatt übersehen. aber wann taucht denn die portable option im installationss auf?

Yoschi 7. Januar 2010 um 04:42 Uhr

Hab die selbe Frage wie mee wäre schön wenn sie jemand beantworten könnte.

Stuttgarter Zeitung 22. Februar 2010 um 10:51 Uhr

350 MB sind ja heutzutage echt pillepalle! find ich toll! werd mir gleich mal die Betaversion installieren. Wusste ja gar nicht, dass es portable gibt! thx – Dirk der Redakteur

Der Linux-User 9. April 2010 um 11:28 Uhr

HALLO Johnny!!!

Ich muss bei Linux die Live-DVD reinschmeißen, ne halbe Stunde warten und kann sofort loslegen. Treiber sind alle schon drin
und OOo ist mit einem einzigen befehl installiert (sudo apt-get install OpenOffice.org) MS-Software geht mit Wine.

Aber jetzt zum Thema:
Ich finde es gut, dass es endlich Word kostenlos gibt.
Das es Portabel ist, finde ich richtig geil.
Aber es fehlt mir Wirklich Powerpoint weil auch OpenOffice kein Ersatz ist. Aber sonst wäre MS ja schon längst Pleite!
UND welche Must Have-Software gibt es bei MS schon umsonst?

Thiere 8. November 2011 um 14:14 Uhr

Leider !!!!!!!!!MULLT!!!!!!!!!!! dise Office-Version die Registry und auch Teile der Festplatte zu;zudem ist keine Installation auf einem STICK mit -nachträglich- genügend Platz geschaffen mehr möglich!!!!!!!!!!!Das ist für diese Fa. mal wieder Ty….SCH! m.f.G. Thiere


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