Pipe: Filesharing via Facebook

11. Mai 2012 Kategorie: Social Network, Software & Co, geschrieben von:

Tjoa, eben schrieb ich noch, dass Facebook uns das Filesharing auf der eigenen Plattform via Gruppen erlauben wird. Jetzt stoße ich gerade auf ein deutsches Startup namens Pipe, welches ebenfalls möchte, dass wir unsere Dateien über Facebook mit unseren Freunden teilen. Allerdings geschieht das hier unter etwas anderen Voraussetzungen.

Der Name „Pipe“ erklärt sich am besten am Beispiel von Super Mario – der irgendwo in ein Rohr reinspringt und auf der anderen Seite eben wieder heraus kommt. Genau so läuft es hier auch – es ist also kein Server dazwischen geschaltet, ihr parkt die Datei nicht in der Cloud. Pipe sorgt lediglich dafür, dass die Datei von A nach B transportiert wird, ohne dass dazwischen jemand auf die Daten zugreift. Der Aufbau der App auf Facebook ist dabei denkbar einfach: besagtes grünes Rohr taucht auf und ihr könnt dann per Drag & Drop eine Datei dort hineinwerfen und der ausgewählte Facebook-Freund erhält dann eine Benachrichtigung mit der Möglichkeit, dem Transfer zuzustimmen – oder ihn natürlich auch abzulehnen. Während die Filesharing-Funktion Facebooks für Dateien bis 25 MB gedacht ist, könnt ihr hier bis zu 1 GB große Dateien sharen, egal um welche Art Datei es sich handelt.

Während ich diese Zeilen hier poste, teste ich das gerade mit einem MP3-File, welches mittlerweile bei erstaunlichen 63 Prozent angekommen ist 😉 Sollte dieser Speed also dem Durchschnitt bei einem Pipe-Transfer entsprechen, möchte ich ehrlich gesagt nicht darüber nachdenken, wie lange 1 GB unterwegs ist ^^ Allerdings findet sich das Ganze noch in der geschlossenen Beta, also haltet den Datentransfer mit dieser eher mäßigen Geschwindigkeit jetzt mal nicht für maßgeblich. Apropos geschlossene Beta – die Chip hat heute eine Aktion laufen, um ihren Lesern den Zugang zu Pipe zu ermöglichen. Wenn ihr diesem Link folgt und euch mit dem Code „CHIP“ registriert, könnt ihr direkt loslegen. Derjenige, der die Datei empfangen soll, muss übrigens nicht über den Beta-Zugang verfügen.

Wem die Gründer Philip Eggersglüß, Marco Rydmann und Simon Hossell namentlich übrigens bekannt vorkommen: die beiden Erstgenannten waren vor Jahren schon für den Musikdienst Songbeat verantwortlich, über den ich an anderer Stelle schon mal ein paar Zeilen geschrieben hab.

Quelle: Netzwertig – und besten Dank an meinen Tippgeber Maurizio 🙂


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