Outbank ab Sommer kostenlos für alle mit weniger als 10 Bankzugängen

3. Mai 2016 Kategorie: Android, Internet, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

outbankIconOutbank hat bereits einige Versionen hinter sich gebracht und auch mehrere Finanzierungsmodelle ausprobiert. Aktueller Stand ist ein Abo-Modell, das nach der Umstellung von der Einmalzahlung logischerweise nicht nur Lob erntete. Mit dem neuen Outbank wird sich das erneut ändern, alle Nutzer werden automatisch alle Funktionen kostenlos erhalten, wenn sie denn bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wie man einem Tweet von Outbank entnehmen kann, wird Outbank künftig nur dann kosten, wenn man mehr als 10 Bankzugänge nutzt. Das dürfte bei vielen Privatnutzern dicke ausreichen, um Outbank kostenlos zu verwenden.

Gleichzeitig braucht man aber auch keine Angst haben, dass man nun mit Daten bezahlt oder mit Werbung konfrontiert wird, denn Outbank möchte das Ganze eben über jene Nutzer finanzieren, die mehr als 10 Bankzugänge haben. Diese werden dann auch weiterhin über ein Abo-Modell zur Kasse gebeten, die Zahlung erfolgt jährlich, wie hoch diese ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der Pro-Account wird künftig an die Outbank-ID gekoppelt sein, sich somit plattformübergreifend nutzen lassen, auch unter Android. Wie es um eine Windows-Version bestellt ist, lässt Outbank offen, die Konzentration liegt auf iOS, OS X und Android. Alle bisherigen Nutzer erhalten einen lebenslangen Pro-Account, wobei dieser für viele eh hinfällig sein dürfte.

Im Sommer soll das neue Outbank dann verfügbar sein, allzu lange sollte es also nicht mehr dauern, die Mac-Beta wird es noch im zweiten Quartal geben. Man kann hoffentlich davon ausgehen, dass Outbank sich hier nicht verkalkuliert. Mir persönlich scheint die 10 Konten-Grenze etwas hoch gegriffen, auf der anderen Seite wird Outbank aber seine Kunden wohl besser kennen als ich und sich auch darüber Gedanken gemacht haben. Das bestätigte uns auch Outbank, vor allem auf Geschäftskunden habe man es mit dieser Grenze abgesehen. Dem Nutzer, der Outbank für das private Banking nutzt, dürfte das neue Modell gefallen, fallen für ihn so schließlich keine Kosten mehr an, ohne dass er auf Funktionen verzichten muss.

(Quelle: @Outbank)

 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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