Outbank ab Sommer kostenlos für alle mit weniger als 10 Bankzugängen

outbankIconOutbank hat bereits einige Versionen hinter sich gebracht und auch mehrere Finanzierungsmodelle ausprobiert. Aktueller Stand ist ein Abo-Modell, das nach der Umstellung von der Einmalzahlung logischerweise nicht nur Lob erntete. Mit dem neuen Outbank wird sich das erneut ändern, alle Nutzer werden automatisch alle Funktionen kostenlos erhalten, wenn sie denn bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wie man einem Tweet von Outbank entnehmen kann, wird Outbank künftig nur dann kosten, wenn man mehr als 10 Bankzugänge nutzt. Das dürfte bei vielen Privatnutzern dicke ausreichen, um Outbank kostenlos zu verwenden.

Gleichzeitig braucht man aber auch keine Angst haben, dass man nun mit Daten bezahlt oder mit Werbung konfrontiert wird, denn Outbank möchte das Ganze eben über jene Nutzer finanzieren, die mehr als 10 Bankzugänge haben. Diese werden dann auch weiterhin über ein Abo-Modell zur Kasse gebeten, die Zahlung erfolgt jährlich, wie hoch diese ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der Pro-Account wird künftig an die Outbank-ID gekoppelt sein, sich somit plattformübergreifend nutzen lassen, auch unter Android. Wie es um eine Windows-Version bestellt ist, lässt Outbank offen, die Konzentration liegt auf iOS, OS X und Android. Alle bisherigen Nutzer erhalten einen lebenslangen Pro-Account, wobei dieser für viele eh hinfällig sein dürfte.

Im Sommer soll das neue Outbank dann verfügbar sein, allzu lange sollte es also nicht mehr dauern, die Mac-Beta wird es noch im zweiten Quartal geben. Man kann hoffentlich davon ausgehen, dass Outbank sich hier nicht verkalkuliert. Mir persönlich scheint die 10 Konten-Grenze etwas hoch gegriffen, auf der anderen Seite wird Outbank aber seine Kunden wohl besser kennen als ich und sich auch darüber Gedanken gemacht haben. Das bestätigte uns auch Outbank, vor allem auf Geschäftskunden habe man es mit dieser Grenze abgesehen. Dem Nutzer, der Outbank für das private Banking nutzt, dürfte das neue Modell gefallen, fallen für ihn so schließlich keine Kosten mehr an, ohne dass er auf Funktionen verzichten muss.

(Quelle: @Outbank)

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. Danke, nach dem Desaster bei Stoeger bin ich auf allen Plattformen auf Subsembly Banking gewechselt. Funktioniert zuverlässig und der Entwickler pflegt seine Software auch ohne markige Werbesprücke.
    Beim neuen Modell von Outbank trippe ich eher darauf, dass man schnell den Kundenstamm vergrößern möchte, um den Verkaufspreis für einen möglichen Investor zu steigern.

  2. Ich tippe darauf, dass sie mit dem Abo-Model schnell reich werden wollten und ihnen aber die verprellten Kunden weggeblieben sind. Und nun brobieren sie mal wieder ein neues Geschäftsmodell aus: Locken mit kostenlos und bei genügend großer Nutzerschaft Gebühren eintreiben.

    Mir hätte das erste Geschäftsmodell gefallen, was sie aber nie hingekriegt haben:

    Eine fehlerfreie App verkaufen, welche dauerhaft nutzbar ist. Am HBCI-Protokoll ändert sich ja seit Jahren nichts. Entwicklungsarbeit minimal und ständig kommen neue Käufer hinzu, eine stetige Einnahnequelle. Das wäre ein seriöses Geschäftsmodell gewesen.

    Aber sie haben immer die Entwicklung beendet, bevor eine Version fehlerfrei war, und dann versucht, eine neue Version mit neuen Fehlern zu verkaufen. Und nachdem sie alle bisherigen Käufer vor den Kopf gestoßen hatten, kamen sie auf die „geniale“ Idee mit dem Abo. Mikrosoft macht es ja vor. Statt irgendwann mal eine fehlerfreie Word-Version anzubieten, verkauften sie ständig neue mit neuen Fehlern und wollen nun Abos verticken. Ich hingegen benutze ein altes Word, solange es läuft. In Dachen Briefeschreiben gab es nämlich seit Jahrzehnten keine neue Erfindung. HBCI-Banking wäre ähnlich simpel.

  3. Falsch, es gab natürlich eine neue Erfindung: Winzige Displaytastatur-Simulationen auf Smartphones, bei denen man sich ständig vertippt…

  4. Karl Kurzschluss says:

    @Jan Das klingt für mich logisch. Das Geschäftsmodell ändern, Kunden anziehen, viele Benutzer um sich scharen, das Ding dann verkaufen. Also, ich wäre da vorsichtig. Mein einziges Girokonto rufe ich unterwegs per Android-App auf. Den Rest dann einmal die Woche vom PC mit Quicken (heisst jetzt anders, ist aber weiterhin von Lexware).

  5. Philotech says:

    Ich nutze noch die alte Outbank-Version auf dem Mac ohne Abo etc. und mit unbegrenzt vielen Konten. Überlege aber schon seit einiger Zeit, auf Banking4 umzusteigen. Ein Konto ist da gratis, für mehr muss man zahlen. Ich komme mit allen (die ich aber nicht notwendig alle im Online-Zugriff bräuchte) auf deutlich über 10 mit den individuellen, den Familien- und des Tagesgeldkonten und den Depots. Künftig wäre es dann also Bezahlversion vs. Bezahlversion.
    Outbank finde ich so lala… viel zu viele Klicks für eine Überweisung, herumspringende Fenster und praktisch keine Auswertungsfunktion. Banking4 muss ich mir noch genauer anschauen. Vielleicht steige ich wirklich um.

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