Nexus 7 Tablet: mein Review

27. Juli 2012 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Prolog. Seit ein paar Tagen besitze ich das Nexus 7 Tablet, welches aus einer Zusammenarbeit von Google und ASUS entstanden ist. Das preisgünstige Tablet kostet in seiner 8 GB-Variante 199 Dollar, in dieser Summe ist allerdings noch ein Gutschein für Google Play enthalten, dieser hat eine Höhe von 25 Dollar.

Vor ein paar Tagen äußerte ich hier im Blog meinen ersten Eindruck – für einen ersten Eindruck allerdings schon fast mit epischer Länge. Seitdem ich das Nexus 7 Tablet besitze, habe ich das iPad nicht mehr benutzt. Ich denke dies ist eine gute Voraussetzung, um über das Jelly Bean-Schnäppchen zum nahenden Wochenende etwas zu schreiben, oder?

Fangen wir vielleicht mit dem Wieso & Warum an – und mit dem “für wen”. Ich kann natürlich niemals eure Anforderungen an ein solches Gerät vorhersagen, von daher muss mein Text subjektiv betrachtet werden. Was soll damit gemacht werden? Natürlich will ich in erster Linie Dinge konsumieren. Medien. Filme. Musik. Textinhalte. Internet. Aber ich will produktiv sein.

Produktiv? Ok, ist gelogen – ich will Dinge ins Internet schreiben. Twitter. Facebook. E-Mails. Google+. Ich will Banking und Co realisieren. Könnte ich das nicht mit einem Smartphone? Na sicher! Auf meinem Smartphone, dem Galaxy Nexus, läuft das mittlerweile butterweiche Jelly Bean ja auch. Aber ich sag mal so: size matters! 4,65 Zoll sind ok, aber 7 Zoll machen um einiges mehr Laune. Ich will ja nie Menschen missionieren, lediglich meine Erkenntnisse teilen – von daher müsst ihr selbst entscheiden, ob ihr auf eurem Smartphone rumeiert, oder zum Tablet greift. Ich mache letzteres.

Morgens habe ich mit dem Nexus 7 Tablet gleich meinen Communicator auf dem Nachttisch. Feeds, Tweets, Mails & News lesen – noch bevor ich aufstehe. Arbeitsvorbereitungen. Entertainment. Musik im Badezimmer? Nexus 7 Tablet – entweder als Stand Alone-Methode oder als Fernbedienung für das Sonos-System. Die Methoden eines Tablets sind vielfältig und in naher Zukunft werden sich damit immer mehr Dinge des täglichen Lebens damit realisieren lassen.

Die nahe Zukunft sieht nämlich so aus, dass wir mittels Tablet oder Communicator jedes einzelne unserer Geräte im Haushalt überwachen und / oder steuern können. Was, das geht heute schon? Jau, ist klar. Ich rede hier von modularen und vor allem kompatiblen Lösungen, built-in und bezahlbar. Aber ich schweife zu sehr ab, hier soll es ja um das Nexus 7 Tablet gehen.

Das System Android 4.1 Jelly Bean: Ich schrieb es hier schon das eine oder andere Mal: Android 4.1 Jelly Bean ist einfach phantastisch. Habe ich früher immer gemault, weil es häufig zu Mikrorucklern kam oder sich der ganze Spaß sich irgendwie unrund anfühlte, so fallen mir heute meist nur lobende Worte ein, wenn ich über Android spreche. Jelly Bean macht Spaß und sofern die Hardware es unterstützt, sollten mal alle Hersteller ihren Arsch hochkriegen und ihren Kunden dieses Erlebnis gönnen.

Es macht einfach mehr Spaß – nach der Experience könnte man mir einen 600 Euro-Androiden mit allem Pipapo, dafür Android 3.x in die Hand drücken – ich würde bei Jelly Bean und meinem Nexus 7 bleiben. Man muss sich an und mit seinem System einfach wohl fühlen. Ich will keine Technik besitzen oder nutzen, die mich jedes Mal annervt. Geht nicht. Auf dem Nexus 7 Tablet kommt übrigens keine vollständige Tablet-Oberfläche, sondern die, die wir auch vom Smartphone kennen zum Einsatz. Man kann die Tablet-Ansicht mittels einiger Tweaks nachrüsten – ich für meinen Teil darf sagen: benötige ich nicht, alles schick wie es ist. Was man sonst in Kurzform zu Android 4.1 Jelly Bean erzählen kann?

Android 4.1 ist  in der Gesamtheit der Summe wesentlich schneller. Widgets lassen sich jetzt nahtlos anpassen – d.h.andere Icons verschieben sich automatisch. Kein ausreichender Platz beim Verschieben von Widgets? Passt sich automatisch an. Google Spracherkennung funktioniert nun offline. Ich kann also Texte offline eingeben! Im Flugzeug per Stimme Mails schreiben? Jau! Erst einmal nur in US-Englisch, mehr Sprachen folgen.

Schnellere Kamera-App. Fotos lassen sich nach dem Schießen direkt in der App per Swipe anschauen und auch direkt löschen – per Fingerwisch. Sehr nett! Benachrichtigungen zeigen nun mehr an. Verpasste Anrufe lassen sich aus der Benachrichtigung ausführen, oder auch schnell Mails mit Vorlagen beantworten – zum Beispiel, wenn man es nicht ins Meeting schafft. Foursquare? Man kann Check-ins von Freunden auch direkt aus der Benachrichtigung “liken”.

Aufgebohrte Suche. Schneller. Neues Design. Voice Search und natürlich Google Now. Versteht sogar normal gesprochenes Wort. Wie groß ist der Mount Everest? Wer ist Staatsoberhaupt in Deutschland? Google Now? Die richtige Antwort zur richtigen Zeit. Google checkt, wo du bist, zeigt an, wo Restaurants sind, wann die Bahn in deiner Nähe fährt. Du willst dich um 9.30 mit deiner Freundin treffen? Google überprüft die Route, Verbindungen und Co und sagt, wann du los musst.Sport-Ergebnisse? Dein Team eingeben und die Ergebnisse kommen direkt rein.

Android 4.1 wird euch eine Menge Arbeit abnehmen, wenn die einzelnen Features erst einmal in Deutschland freigeschaltet sind. Du bekommst teilweise Antworten auf Fragen, die du noch nicht einmal gestellt hast. Erschreckend? Faszinierend! Ein paar der Features habe ich “damals” schon in Videoform festgehalten, als ich Jelly Bean auf mein Samsung Galaxy Nexus geflasht habe.

Ich könnte abschließend für mich bemängeln, dass viele Dienste in Deutschland noch nicht zur Verfügung stehen – so kann ich weder Musik kaufen oder mir Videos leihen. Beachte ich allerdings die Kommentare hier im Blog, dann befürchte ich, dass mehr Content nicht mehr Zahlungsbereitschaft bedeutet. Alle Nase lang heulen Menschen rum, dass sie ja nur einer Kreditkarte bezahlen können. Ganz ehrlich Jungs? Heult den Leuten nicht dauernd die Ohren voll. Lässt sich 1:1 zu Diensten mit Facebook-Login umlegen.

Leute jammern, weil sie etwas nicht nutzen wollen, weil die Möglichkeiten, WIE sie es nutzen können, ihnen nicht passen. Wenn die Firmen es wollen und spüren, dass die Kunden ausbleiben, dann werden sie vielleicht etwas ändern. Ich für meinen Teil denke mir: bis auf die Apps kann ich auf Google-Dienste verzichten. Musik kommt per Spotify und digitale Bücher kann ich an jeder Ecke kaufen. Filme? Serien? Betreffen mich nicht, ich nutze das Tablet zum Streamen meiner lokalen Filme.

Die Haptik des Nexus 7 Tablets: Ich schrieb es schon im ersten Teil, ich betreibe natürlich Jammern auf hohem Niveau. Einige Menschen beschwerten sich, dass das Display im Nexus Tablet nicht richtig eingefasst sei. Ein Umstand, der wohl so einige Käufer betrifft. Das Nexus liegt sehr gut in der Hand, es ist mit seinen 340 Gramm gut in der (einen) Hand.

Würde man mich fragen, in welcher Preisklasse ich das Gerät einsortiert hätte, dann hätte ich mehr getippt. Ihr glaubt nicht, was ich schon für teures, dafür minderwertiges Gelöt in der Hand hatte. Furchtbar. Da kann man selbst über den kaum auffälligen Fauxpas mit dem nicht richtig eingefassten Display nur lachen. Die rutschfeste Rückseite aus Kunststoff ist stabil und robust. Das Tablet strahlt Sicherheit aus. Robustheit. Ein Umstand, den ich bei meinem iPad und vielen anderen Tablets vermisse.

Das Nexus 7 ist um viele Euro günstiger als andere Tablets dieser Leistungsklasse – und eben jener Preis sorgt dafür, dass ich mit dem Gerät ganz anders umgehe. Es ist ein Teil meines täglichen und technischen Lebens- Nichts besonderes, weil teurer (Luxus-)Gegenstand, sondern einfach ein Teil zum Benutzen, welches man auch mal hart rannehmen kann. In den Rucksack werfen, irgendwo auf die Wiese legen – vielleicht auch mal den Kiddies zum Spiele spielen oder Filme schauen in die Hand drücken. Fakt ist: ich gehe mit einem robust wirkenden und vergleichsweise günstigen Gerät doch ganz anders um, als mit einem teuren Hobel.

Alles wirkt wertig. Selbst die Aussparungen für Kopfhörer, microUSB-Anschluss und die Lautsprecher. Ebenfalls wirken die Schalter für Lautstärke und Power keineswegs klapprig. Der Schalter, mit dem das Gerät ein- und ausgeschaltet wird, ist übrigens von der russischen Firma Poweronoff hergestellt worden. Wenn ihr in euren Haushalt schaut, dann werdet ihr sehen, dass auch ihr viele Schalter dieser Firma in euren Elektronikgeräten findet. Schulnote? 2 bis 2-.

Sound: Hier darf ich mit einem kleinen Minuspunkt nach all der Lobhudelei kommen. Wobei – darf man bei der Bauform viel erwarten? Im Ernst: der Sound ist dünn und verfügt über nicht viel Bass. Mehr kann und muss ich zum Sound auch nicht sagen. Mit gutem Willen würde ein Lehrer dafür eine 3- geben. Wer mit dem Nexus 7 Sound genießen will: Kopfhörer dran!

Display: Hier scheiden sich die Geister. Der eine hat etwas zu bemängeln, der andere nicht. Das kommt auf den Anwendungsbereich an. Die Schwäche von ASUS scheint weiterhin die Ausleuchtung des IPS-Displays zu sein, das Gerät hat Lichthöfe – ein Umstand, der sich in vielen Geräten finden lässt. Das Display lässt sich bei halber Helligkeit draußen einigermaßen nutzen – hier ist mehr einfach mehr ;).

Die Farben wirken für meinen Geschmack etwas zu blass. Schaut man sich die Displays dieser Welt an, dann müsste man mit dem professionellen Auge sicherlich ganz viele abwerten. Hier handelt es sich um ein Display in einem günstigen Tablet – und dafür ist es richtig gut. Helligkeit dürfte besser sein – was nur für den “Draußen-Betrieb” gilt, ebenso dürften die Farben knackiger sein.

Was die Farben nicht schaffen, schafft der Schwarzbereich, der ist nämlich richtig gut, wenn ich meinem Auge glauben darf. Schritfbild, um lange Texte zu lesen? Ist super! Habe Webseiten und PDFs gelesen und fand die Darstellung angenehm rund, was sicherlich auch an der Pixeldichte des verbauten Displays liegt (5.94″ × 3.71″ (15.08cm × 9.42cm) = 215.63 PPI). Das ist locker mehr als beim iPad 2 und so muss man sich nicht wundern, wenn man aus normaler Entfernung eben keine Einzelpixel sieht. Trotz meiner Klagen – in Schulnoten würde das Display bei mir eine 2- bekommen.

Kamera: Tja, hier würde ich ja als bekennender Smartphone-Fotograf etwas sagen – aber da gibt es nicht viel zu sagen. Das Nexus 7 Tablet verfügt lediglich über eine 1.2 Megapixel starke Frontcam, die lediglich der Videotelefonie dient. Fotografieren ist damit nicht, es fehlt aus diesem Grunde sogar tatsächlich die Möglichkeit, mit der Kamera-App ein Foto aufnehmen zu können. Will man lustige Eigenfotos machen, dann muss man zur Camera-App für das Nexus 7 greifen. Die Kamera nimmt dann in 1280 x 960 Pixeln auf und die Ergebnisse sind gar nicht mal soooo schlecht. Ist natürlich viel Übung, damit halbwegs vernünftige Fotos hinzubekommen.

Erlebnis: In Sachen Benchmarks möchte ich hier keinen wiederholt langweilen, diese findet man zuhauf im Netz. Nvidias Tegra 3-Plattform ist aktuell stark genug, um alles mögliche in Sachen Anwendung und Spiel zu stemmen. Ich selber bin nicht der Typ, der Shooter spielt, lediglich für meinen Test habe ich hier und da etwas ausprobiert.

Ich kann mich in keiner Weise beklagen. Sowohl beim Surfen (der Rightmark Benchmark spricht von 115624 Punkten) als auch bei der ganz normalen Benutzung macht der Quad Core (4+1) mit 1.3 GHz nicht schlapp und sorgt so durch die Unterstützung von 1 GB DDR3L-1333 für ein flüssiges Erlebnis. Beim Surfen werdet ihr übrigens bemerken: das Nexus Tablet 7 ist das erste Gerät, welches Google Chrome als Standardbrowser verwendet. Dieser bringt dann nicht nur die Performance, sondern auch die Annehmlichkeiten wie Bookmark-Synchronisation und Co mit, sofern Chrome auf eurem Desktop auch der Browser eurer Wahl ist.

Wie gesagt: in meinen Tests gab es in Sachen Performance nichts auszusetzen – wobei ich auch nicht das neue iPad mit dem Nexus vergleichen kann und will. Wer das mag, der wälzt Benchmarks. In Sachen Erlebnis würde ich dem Nexus 7 auch eine nette 2 als Schulnote geben, denn würde es keinen Spaß machen, dann würde es jetzt in der Schublade meines Schreibtisches liegen oder Freunden zum Kauf angeboten werden. Aber: dieses Schicksal wird das Nexus 7 erst einmal nicht erleiden, es ist das perfekte Inhouse-Tablet für mich. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

Anschlüsse, Konnektivität und Akku. Tja, was soll man groß erzählen – das Nexus Tablet verfügt über WLAN nach dem Standard 802.11b/g/n und funkt auf 2.4 GHz. In diesem Betriebsmodus zieht das Gerät mit 58 – 65 MBit/s Daten aus meinem WLAN. Wobei ich große Daten eh per Kabel übertragen würde, denn dies ist auch kein Problem. Ansonsten werden bei mir zuhause alle Daten von anderen Rechnern oder vom NAS gestreamt, diese Geschwindigkeit reicht dann für all die Sachen, die ich so anstelle. Musik kommt ja bei mir bekanntlich meistens via Spotify, gelegentlich auch via Google Music. Alles im grünen Bereich in Sachen WLAN.

Neben Bluetooth gehört auch noch NFC zur Ausstattung des Tablets, über diesen Standard schrieb ich ja schon einige Male. Zudem funktioniert Android Beam auch ganz klasse, sofern ihr mehrere Geräte habt. In den Einstellungen NFC und Android Beam aktivieren, schon können Kontakte, Apps und Co drahtlos von einem Gerät auf das andere übertragen werden. Sobald der Kontakt hergestellt ist, fragt das Gerät noch einmal, ob gebeamt werden soll oder nicht – und dann geht es auch schon los. Bislang eine praktische Spielerei, in meiner Anwendungswelt momentan auch nicht mehr. GPS ist auch verbaut, bei mir wurden sofort alle Satelliten erkannt und diese lokalisierten mich auch akkurat.

Der große Minuspunkt, der mich enttäuscht, wie nichts anderes? Das Nexus 7 Tablet hat keinen UMTS-Slot. Und ich muss ganz ehrlich sagen: ich habe im ersten Teil schon Kommentare gelesen wie: “nutzt doch dein Handy als Hotspot” oder “nimm einen mobilen Router”. Kluge Worte – aber für mich völliger Bullshit! Ich hätte mir niemals ein Tablet ohne UMTS gekauft, würde es sich nicht um das Nexus 7 handeln. Wie weit denkt ihr eigentlich? Dass jeder ein Smartphone mit Tethering-Funktion hat? Dass jeder noch für 50+ Euro einen mobilen Hotspot kauft? So ein Humbug. Natürlich besitze ich so etwas – ich denke hier aus Otto-Normalkunden-Sicht, der auch mal unterwegs ins Netz will.

Ich habe doch ein Tablet, damit ich nicht den ganzen anderen Müll mit mir herumtragen oder nutzen muss. Ich will nicht hier und da umstellen und eventuelle Hotspot-Funktionalitäten aktivieren. Ich will die Kiste anmachen und ins Netz. Des Weiteren sollte das Tablet ja zum große Schirm ins Netz werden, keine Ergänzung für das Smartphone unterwegs – sondern die Alternative! Ihr merkt, UMTS fehlt mir echt.

Und ja, so etwas nervt mich dermaßen ab. Es kann nicht immer Ziel von Unternehmen sein zu sagen: wir kloppen jetzt mal 7 Zoll WiFi raus, damit wir in 3 bis 4 Monaten sagen können: “WOW! Innovation! Selbe Kiste, dafür mit UMTS!”. Sehr, sehr ärgerlich und für mich völlig unverständlich. Preissache? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass niemand damit ein Problem hätte, für 3G-Funktionalität 30 bis 40 Euro mehr auszugeben. Das Nexus 7 wäre mit UMTS so in den Markt gekracht (bei globaler Verfügbarkeit), dass andere Hersteller vor Weinen nicht mehr in den Schlaf gekommen wären und ihre Mullu Mullu-Kisten gleich im Persischen Golf verklappt hätten.

So bleibt das Nexus 7 ein Gerät, welches in den Grenzen eines WLANs gefangen ist – als Alternative muss man leider tatsächlich besagte Geräte wie Smartphone mit Tethering oder einen mobilen Router nehmen. Das Nexus 7 hätte mein Überall-Tablet werden können und sicherlich auch eures – so starrt man doch unterwegs wieder auf das Smartphone oder greift, sofern vorhanden, zum iPad. Geräte ohne UMTS – Schulnote 4 würde ich geben – die, die 3G nicht brauchen würden sagen: mir egal, WLAN reicht. Müsst ihr halt selbst entscheiden. Ist ja abhängig von der Nutzung. Mein Schwiegervater nutzt sein Tablet nur innerhalb des Hauses und des Gartens, der braucht kein UMTS. Ansichtssache und eigene Befindlichkeiten.

Der Akku wird beim Nexus 7 mit 9 Stunden angegeben und dies ist keine eine sehr optimistische Aussage, sondern entspricht beim Surfen einfach mal der Realität. Und dabei muss man sich vor Augen halten, dass der Knirps damit gar nicht mal soweit hinter dem iPad wandelt. Das ist schon klasse, kleines Gerät mit großer Leistung. Wer das Gerät mit Filmen und Musik bespielt, der findet auch auf langen Reisen einen wunderbaren Begleiter. Solltet ihr allerdings auf 3D-Spiele wie das letztens vorgestellte Dead Trigger setzen, dann findet euch damit ab, dass sich eure Akkulaufzeit mal halbiert- verständlich, denn die Grafikeinheit wird stark beansprucht. Natürlich bekommt man erst mit der Zeit Gefühl für den Akku seines Gerätes, des Weiteren nutzt jeder seinen Hobel anders. Ich selber habe das einfach mal gemessen, indem ich einen Film in Schleife laufen lasse.

Abschließende subjektive  Worte? Ich habe mich bislang immer gesträubt, Tablets aus dieser Preisklasse langfristig zu testen oder zu kaufen. Das hat nichts mit zuviel Geld zu tun, sondern mit der einfachen Tatsache, dass ich bisher oft enttäuscht wurde. Was uns Kunden von den Firmen teilweise für ein – Entschuldigung – Müll zugemutet wurde, ist einfach unfassbar. Ja natürlich gibt es auch für kleineres Geld lobenswerte Ausnahmen, doch mir mag jetzt kein Gerät einfallen, welches für mich persönlich so ein Preis- Leistungs-Hit ist, wie das Nexus 7 Tablet.

Jelly Bean macht einfach unwahrscheinlich Spaß, was durch das gute Äußere des Nexus 7 unterstützt wird. Für mich persönlich ist das Nexus 7 der momentane Tablet-König in der 7 Zoll-Klasse. Ich spreche hier normalerweise ungerne Kaufempfehlungen aus, weil ich der Meinung bin, dass man sich immer selber informieren und seine Meinung bilden muss (durch Ausprobieren und Co) – aber hier sage ich einfach mal: wenn ihr ein Tablet für die Couch sucht und zudem ein ähnliches Anwendungsfeld beackert wie ich – dann kauft das Gerät ungesehen – ich gebe euch mein Wort drauf, dass ihr zufrieden seid. Ja, soweit lehne ich mich aus dem Fenster.

Das Ding ist Tablet-Kuchen mit Sahnehaube. Schaut dass ihr euch den Hobel irgendwo schießt. Bedenkt: es gibt zwei Varianten, die 16 GB-Version kostet 249 Dollar und die kleine Variante mit 8 GB kostet 199 Dollar. Im Preis selber findet ihr noch einen Gutschein über 25 Dollar vor, den ihr bei Google Play verballern könnt. Da Google Deutschland noch nicht als Land für Zahlungen und Co via Wallet auserkoren habt, müsst ihr ein wenig tricksen. Wie ihr mit eurem Import-Nexus an den 25 Dollar-Gutschein kommt, steht hier beschrieben.

ASUS hat es in Zusammenarbeit mit Google geschafft, ein Tablet für die Massen zu kreieren. Selbst wenn die ganzen Google-Einkaufsmöglichkeiten noch fehlen, ist das kein Grund, auf das Gerät zu verzichten. Heulereien wegen fehlender digitaler Güter seitens Google lasse ich einmal weg – denn Google bietet ja woanders nichts großartiges, was ich hierzulande nicht auch bekommen würde. Zwar muss ich zu anderen Anbietern greifen – aber wenn Google mein Geld nicht will, dann kaufe ich halt woanders.

Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Ich werde das Ganze auch noch einmal in Videoform zeigen – dauert aber noch ein wenig. Ich sage an dieser Stelle: Danke für das Lesen meiner kleinen Review zum Nexus 7 Tablet :)


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135 Kommentare

JürgenHugo 27. Juli 2012 um 17:58 Uhr

Noch VOR dem Aufstehen was im I-Net fummeln? Da ist´s aber danach mit Käffchen am Schreibtisch viel kommoder… :-P

Akane 27. Juli 2012 um 18:04 Uhr

Habe meins heute bekommen und muss sagen …der Hammer für das Geld…

Manuel 27. Juli 2012 um 18:05 Uhr

Ich bin mit meinem Archos 80 G9 ja schon zufrieden und finde es erstaunlich viel Tablet für das Geld, aber das hier? Einfach der Wahnsinn.

Hendrik 27. Juli 2012 um 18:06 Uhr

Wie bekommt man das jetzt in Deutschland?

Martin 27. Juli 2012 um 18:06 Uhr

Nur ein paar Anmerkungen zum Thema UMTS: Zum Einen schreibst du, dass es für DICH völliger Bullshit sei, dein Smartphone zum Tethern zu verwenden, obwohl DU doch mobile Hotspots und ein (oder mehrere) entsprechendes Telefon dein Eigen nennst.

Ich persönlich habe mich beim Kauf meines iPads bewusst für die Version ohne UMTS entschieden, da ich wohl in 99% aller Fälle mein Telefon ohnehin dabei habe.

Ty 27. Juli 2012 um 18:09 Uhr

Verlosen :D das wäre es dann.

Da hab ich heute Abend echt noch einiges zum Lesen danke!

Gilly 27. Juli 2012 um 18:10 Uhr

Danke, jetzt will ich auch eins haben, obwohl ich es nicht haben wollte -.-

Oh und Danke für den ausführlichen Test :)

Christopher 27. Juli 2012 um 18:13 Uhr

Klingt wirklich gut und ist mal wieder super geschrieben.
Aber:
“Wie weit denkt ihr eigentlich? Dass jeder ein Smartphone mit Tethering-Funktion hat? Dass jeder noch für 50+ Euro einen mobilen Hotspot kauft? So ein Humbug.”
Das mit dem Extra HotSpot unterschreibe ich ja noch, aber ich denke mal der typische Tabletkäufer (ist ja immer noch nicht der Durchschnittsmensch ;) ) hat definitiv ein Mobiltelefon mit Tethering Funktion!
Grade bei den Geräten auf Androidbasis ist es ja quasi FAST immer dabei…

Akane 27. Juli 2012 um 18:16 Uhr

bei ebay kann man es kaufen….

Micha 27. Juli 2012 um 18:16 Uhr

Hi Caschy,
wie immer klasse getestet, auch und gerade weil Du die subjektiven Kriterien herausstellst.

Nur eine Anmerkung: für 30-40 € hätten die kein UMTS einbauen können. Bei all den Patenten usw. sind das locker an die 100€, siehe auch die entsprechenden Unterschiede bei Netbooks.

Sascha 27. Juli 2012 um 18:16 Uhr

“nutzt doch dein Handy als Hotspot” oder “nimm einen mobilen Router”. Kluge Worte – aber für mich völliger Bullshit!

@ Carsten: Ich bin ja auch häufig deiner Meinung. Aber was du da vom Stapel gelassen hast, ist in meinen Augen auch Bullshit. Und das will ich dir auch erklären wieso:
Ich sehe da draußen fast nur noch Leute mit Smartphones raumlaufen, welches sie in der Regel auch als Hotspot nutzen können. Die Leute haben in der Regel ihren mobilen Hotspot immmer in der Tasche. Für den Hotspot haben diese Leute in der Regel schon eine Flatrate. Wieso sollen sich diese Leute jetzt unbedingt noch eine weitere Karte besorgen, die vermutlich wieder zusätzlich Geld kostet? Bei einigen Providern ist das auch nicht mal so eben gemacht (1&1, Klarmobil, Simyo etc.), dass man sich ne Zweikarte bestellt. Also soooooo schlimm ist es auch nicht, wie du es beschreibst.

FlyingT 27. Juli 2012 um 18:17 Uhr

“Die nahe Zukunft sieht nämlich so aus, dass wir mittels Tablet oder Communicator jedes einzelne unserer Geräte im Haushalt überwachen und / oder steuern können. Was, das geht heute schon?Ich rede hier von modularen und vor allem kompatiblen Lösungen, built-in und bezahlbar.”

Das nennt sich Homematic und gibt es z.b. bei ELV.

Akane 27. Juli 2012 um 18:18 Uhr

mal ne doofe Frage..da es ja kein flash mehr gibt bei android 4.1 was nehme ich dann ich gibt es überhaupt was ????

Nik 27. Juli 2012 um 18:21 Uhr

Super review!

Alex 27. Juli 2012 um 18:26 Uhr

Das war auch mein erster Gedanke, kein UMTS … irgendwie doof.

Andererseits habe 2 Tage lang nicht bemerkt das ich die SIM in meinen iPad nicht aktiviert hatte. War irgendwie immer WLAN in der nähe.

Wenn ich auf das letzte Jahr zurück denke wie oft ich die UMTS funktion benutzt habe ist es echt rausgeschmissenes Geld. Da kann man auch mal den WLAN-Hotspot anschalten.

Das fühlt sich zwar nicht so gut an wie anmachen und los, spart aber Geld und Akku (naja jedenfalls auf dem Tablet)

Fazit: für mich ist es okay ohne, für viele andere eventuell nicht.

Bateman 27. Juli 2012 um 18:32 Uhr

Neben dem schönen Review endlich jemand, der mir wegen der ganzen Jaulerei wegen den Kreditkarten aus der Seele spricht. Word.

Jens 27. Juli 2012 um 18:39 Uhr

Tja, fehlendes UMTS ist für mich leider auch ein Killerkriterium. Will ja nicht für einen kurzen Blick erstmal an zwei Geräten rumrödeln müssen und dann auch noch auf zwei Akkus achtgeben. Und dauernde Netzverbindung und Synchronisation sind für mich die Sache, die die Nützlichkeit von Gadgets in den letzten Jahren am stärksten erhöht haben, vor Prozessorpower, Auflösung oder Speicher. Think UMTS-Kindle – sowas will ich bei allen Gadgets. Weltweite Netzanbindung im Kaufpreis dabei. Dauert wohl noch ein paar Jahre, wird aber irgendwann kommen. Ne, ich warte auf die UMTS-Version. Ach ja, und ich kann kein US-Englisch, nur UK-Englisch, damit ist die Spracherkennung für mich auch nicht nützlich. Schade.

Dennis 27. Juli 2012 um 18:39 Uhr

Danke für das “kleine” Review! Ich finde es einfach gut, dass du nicht lange auf irgendwelchen Benchmarktests rumreitest, sondern einfach deine persönliche Meinung zu dem Gerät schreibst.
Das Gerät wäre perfekt für meinen Vater, da er unter die Kategorie Couchnutzer fällt und es ihn nervt, wegen E-Mails, surfen, etc. immer das Notebook anzuschmeißen. So kann ich vielleicht deine Kaufempfehlung an ihn weiterreichen ^^

Micha 27. Juli 2012 um 18:42 Uhr

Aus meiner Sicht hat Caschy bzgl. Tethering vollkommen recht – der Akku der Smartphones ist auch so schon schnell genug leer. Mit Tethering käme ich nichtmal bis zum Abend!

Jens 27. Juli 2012 um 18:44 Uhr

@Akane
Kommt drauf an, wofür brauchst Du denn Flash? Vieles gibt es inzwischen ja als spezielle App oder als HTML5-Version; allerdings nicht alles.

Sajonara 27. Juli 2012 um 18:45 Uhr

Verdammt, Carsten das ist doch nicht dein ernst, nun machste alle geil auf das Tab und das obwohl wir es nichtmal in Deutschland kaufen können, manchmal kann ich dich nicht leiden ;).

Sehr guter Beitrag von dir!

Tom C. 27. Juli 2012 um 18:47 Uhr

@Caschy: Hübsche Gegend wo Du da wohnst! Vielleicht solltest Du das nächste Mal die GPS-Daten nicht in Deinem Garten aufzeichnen?
:-)

Martin 27. Juli 2012 um 18:51 Uhr

Kannst du vielleicht noch nen Artikel machen in der du erklärst wie man es importieren kann und was für Kosten im Endeffekt auf einen zukommen? Danke.

Sajonara 27. Juli 2012 um 18:54 Uhr

@Tom C. Im Impressum steht seine Anschrift, meinste das juckt nun ob da seine genauen GPS Daten stehen? :)

digitaldesaster 27. Juli 2012 um 18:55 Uhr

Alles schön und gut, aber hat Amazon mit dem Kindle Fire nicht bereits seit einem Jahr ein Gerät auf dem Markt, was die gleichen Specs hat? 7″, nur WLAN, 8GB. Ok gibts nur in den USA, ok Amazon hat dem Fire ne eigene UI verpasst, Speicher und Prozessor sind beim Nexus sicherlich beser. Aber für den Anwendungsbereich, den Caschy hier beschreibt reicht das FIre sicher aus. Ehrlich gesagt wird mir das Nexus hier zu sehr gehyped. Als ob Samsung was völlig neues erfunden. Mein Fire staubt übrigens vor sich hin und zwar nur weil es mich annervt, das ein Grossteil der Apps halt aufgeblasene Smartphone Apps sind.

Niko 27. Juli 2012 um 18:57 Uhr

Gestern in der taz.de entdeckt :-) http://www.youtube.com/watch?v=xrdHe__tt3U Let’s End Unboxing Videos.

Es gibt sogar einen Youtube Kanal: Unboxing Porn, herrlich! Keine Kritik, nur eine Anregung!

Stefan 27. Juli 2012 um 18:57 Uhr

Danke für die extrem ausführliche Beschreibung und den tollen Beitrag :)

Roman 27. Juli 2012 um 18:59 Uhr

Gott wie sehr ich diese Ding haben will.

Oli 27. Juli 2012 um 19:01 Uhr

Das fehlende UMTS-Modul ist für mich KEIN Minuspunkt – zumindest in Österreich.

Ich habe einen Smartphone-Tarif, wo ich für 15 Euro 2.000 Minuten und 1.000 SMS in alle österreichischen Netze sowie 4 GB (ungedrosseltes) Datenvolumen erhalte. Am Smartphone (Galaxy Nexus) benötige ich ca 1,5 GB monatlich, also bleiben 2,5 GB für den mobilen Hotspot über, den ich kostenfrei aktivieren kann.

Und sollte ich tatsächlich über die 4 GB kommen, kann ich dennoch kostenfrei mit Speed Stepdown weitersurfen.

Dass das Preisniveau in Deutschland offenbar gänzlich anders ist, scheint jedoch Faktum zu sein. ;)

Patrick 27. Juli 2012 um 19:25 Uhr

Das mit dem UMTS, Caschy, da stimme ich dir zu 100% zu. UMTS fehlt. Soll ja mein ich aber noch eine Version kommen mit UMTS, wenn ich nicht irre. Oder?

Alles in Allem scheint das Nexus 7 durchaus ein preislich ausbalanciertes Gerät zu handeln. Wer weiß, das ist ja grad mal die erste Version. Da werden sicher noch einige kommen, die dann auch Qualitativ noch besser sind. Ich warte ab.

Jonathan 27. Juli 2012 um 19:30 Uhr

Hm, ich habe ein Kindle Fire, geflasht mit Jellybean, und das läuft auch super rund. Das einzige was micht etwas nervt ist der kleine Speicherplatz, würde gerne mehr Videos auf dem Gerät lagern können, um sie unterwegs anzuschauen. Von daher wäre im Moment das Nexus 7 mit 16GB wahrscheinlich mein Pick, wenn ich nochmal wählen dürfte. Aber auch so bin ich mit dem Fire eigentlich sehr zufrieden, setze es hauptsächlich zu Hause und gelegentlich unterwegs zum Bücher und Artikel lesen ein.

Leif 27. Juli 2012 um 19:42 Uhr

Schönes Review dass ich auch unterstreichen würde.

Ich habe mein Nexus 7 zwar erst seit gestern früh, aber es ist einfach ein klasse Device. Seit einem knappen halben Jahr nutze ich nun das Transformer Prime und habe es seit dem Nexus 7 nicht mehr in die Hand genommen.

Früher war ich ein großer Skeptiker was 7″ betrifft weshalb es damals auch das Prime wurde, doch heute finde ich es in 90% der Fälle einfach zu groß und unhandlich. Die 7″ des Nexus in seinem Formfaktor fühlen sich einfach an wie für die Hand gemacht – man mag es gar nicht zur Seite legen. Es in eine Hand legen zu können und mit der anderen zu bedienen ist einfach super bequem und ein anderes Erlebnis als bei einem 10er. Die Breite des Nexus 7 entspricht der des 99€ Kindle Touch und passt dementsprechend auch wunderbar in die Innentasche einer Jacke. Die Rückseite ist wirklich griffig und im Gegensatz zum glatten Prime oder Galaxy Nexus fühlt es sich nie so an als würde es mir im nächsten Moment aus der Hand rutschen. Sie ist zwar aus Kunststoff, vermittelt mir aber eher ein Gefühl von Gummi oder Leder. Autolenkrad würde es wohl ganz gut treffen :D

Was Spiele betrifft konnte mich bis dato nie mit Titeln anfreunden die Sensoren wie das Gyroskop verwendeten. Wenn ich an Titel wie Asphalt denke waren mir SmartPhones immer zu klein, und ein 10inch Tablet durch die Luft zu schwingen schaut bei den langen Wegen nicht nur bescheuert aus sondern fühlt sich auch ebenso an. Mit dem 7″ Formfaktor habe ich plötzlich diese Steuerung lieben gelernt. Diese Größe erscheint auch für Spiele einfach wie perfekt.
Hier trumpft dann auch ein wenig die neue UI auf, welche stark an JellyBean für SmartPhones erinnert. Während früher bei 10″ Android Tablets die OS Bedienelemente immer unten links und rechts waren, sind sie nun unten mittig sowie oben. Der Vorteil? Viele Titel haben auch ihre Steuerung links und rechts unten weshalb man früher schnell aus versehen auf den Homebutton kam – dies ist dank der neuen UI Geschichte.

NFC nutze ich ganz gern. Ich habe mich immer tierisch geärgert dass ich hier ein teures Transformer Prime liegen habe und dies noch immer kein NFC besaß. Typische Szenarien waren hier dass ich beispielsweise über Kakao oder WhatsApp einen Youtube Link bekam und den lieber auf dem Tablet angesehen hätte. Sicher hätte ich es auf dem SmartPhone öffnen und Chrome Sync nutzen können, aber über NFC geht es dann doch etwas schneller und bequemer. Ist eine kleine Sache die für mich im Alltag jedoch viel ausmacht.

Was den Speicher betrifft hört man einige jammern dass sie den SD Slot vermissen. Wenn ich jedoch zurückschaue habe ich nie mehr als 10-12gb genutzt – und das obwohl ich relativ gern neue Apps ausprobiere und meist eine dreistellige Zahl dieser installiert habe. Musik ist in der Cloud bzw kommt über Spotify/Rdio, und Filme schieb ich mir wenn dann halt mal die ein oder zwei drauf die ich auch schauen möchte. Wer dennoch mehr möchte kann sein Gerät rooten und mittels der App Stickmount, wie beim Galaxy Nexus, einfach USB Sticks oder andere Speicher anschließen. Alternativ greift man halt einfach via DLNA auf seinen Heimrechner/-server zu.

Im Gegensatz zu Caschy verwende ich ein Soundsystem mit Bluetooth. Die Reichweite ist auch hier wunderbar und dank JellyBean ist dies noch etwas bequemer geworden. Wollte man früher von Bluetooth auf den internen Speaker umschalten musste man die Bluetoothverbindung trennen oder deaktivieren – seit JellyBean gibt es eine MediaRouting API. Google hat diese direkt in Google Music und Youtube integriert. Hat man eine Bluetoothverbindung aufgebaut und öffnet eine der Apps erscheint in der oberen Actionbar ein neuer Button welcher sofort zwischen Bluetooth und internen Lautsprecher umschaltet ohne Bluetooth selbst zu deaktivieren. Da hierfür eine API eingeführt wurde hoffe ich dies bald auch in Apps wie Spotify zu sehen.

Insgesamt ist es für mich auch das erste Tablet welches ich bedenkenlos empfehlen würde – vor allem auch an “normale” Konsumenten. Ganz gleich ob man das Internet konsumiert, Bücher (abseits der direkten Sonne) liest , dem Kind während der langen Autofahrt etwas zum Spielen in die Hand drückt oder es als universelles Device im Haushalt nutzt – es passt einfach. Wer der Fotografie etwas zugeneigt ist wird sich auch darüber freuen dass es sich ebenso wie das Galaxy Nexus direkt mit einer Canon oder Nikon DSLR verbinden lässt.
Aus meiner persönlichen Sicht hat der Tablet Markt gerade erst begonnen und da würde ich der normalen Familie niemals ein 500-700€ Tablet empfehlen was nach einem Jahr wieder veraltet und meist mit Kompromissen behaftet ist. Das Nexus 7 vereint hingegen ein solides Gerät zu einem sehr attraktiven Preis und ist dank seiner mobilen Abmessungen derartig vielfältig einsetzbar dass es gleich mehrere Geräte in sich vereint.

Ferique 27. Juli 2012 um 19:57 Uhr

Top Beitrag! Danke dafür.
Auch ich wusste vor dem Lesen des Beitrags nicht, dass ich das Gerät unbedingt haben muss :-)

Jörg 27. Juli 2012 um 19:58 Uhr

Wirklich gutes Review. Wäre ich mit meinem Sony Tablet S nicht so zufrieden, könnte ich schwach werden. Preis + Größe wären für mich dabei entscheidend.

Thomas 27. Juli 2012 um 20:37 Uhr

Das Nexus 7 wäre mit UMTS so in den Markt gekracht (bei globaler Verfügbarkeit), dass andere Hersteller vor Weinen nicht mehr in den Schlaf gekommen wären und ihre Mullu Mullu-Kisten gleich im Persischen Golf verklappt hätten.

Der geilste Satz, den ich je von dir gelesen habe :D
Werde mir das Tablet auch anschaffen.. Bisher hat mich der Preis immer abgeschreckt.. Aber das hier ist sehr vernünftig;)

Und zum Thema Flash unter Jelly Bean kann ich nur sagen, dass es Funktioniert..
Habe auf meinem I9100 CM10 und habe im Vorfeld alle Apps gesichert.. Im Play Store finde ich es, glaube ich, nicht mehr aber habe die APK einfach installiert und es klappt Problemlos…

Mike 27. Juli 2012 um 20:39 Uhr

Ich finde den Preis und was dafür geboten wird echt Spitze und werde mir wohl auch so ein Tablet zulegen! Ich habe mich auch an mein 10 Zoll Netbook gewöhnt, wo alle gesagt haben, lass das, nimm 13 oder besser 15 Zoll! 3 Zoll weniger werde ich da sicher auch noch verkraften :-) Danke für den guten Artikel, und wer braucht schon UMTS. Außerdem ist eh LTE per Stick überall angesagt, also Schnee von gestern brauchen die mir dann auch nicht einbauen, oder?

MiniMax 27. Juli 2012 um 21:07 Uhr

Ich weiß, UMTS interessiert kaum jemanden. Die meisten wollen eh mit ihrem Tablet nicht vor die Tür sondern höchstens ins Badezimmer. Also interessiert es bei den Herstellern leider auch nicht.

Ich will aber gerade außer Haus “gleich” im Internet sein, und nicht erst einen mobilen Router anwerfen, erstens dauert das zu lange und zweitens gehen deren Akkus mir zu schnell in die Knie (ich habe im Urlaub extra zum ausprobieren zwei Router mitgenommen). Smartphone hatte ich mal, habe ich aber gerade wegen des Tablets wieder verkauft, weil ich eigentlich nur den Internetzugang brauche und nutze, zum klassischen Telefonieren ist mein altes Featurephone mit “ewiger” Standzeit und Prepaid-Tarif eh besser (Ich telefoniere nicht viel). Und ein smartphone wäre genauso umständlich wie die Huawei-Lösung. Schade eigentlich, denn gerade fürs permanente Mitnehmen sind 7 Zoll und 340 g einfach optimal. Obwohl mir mein 8,9 Samsung mit 450 Gramm eigentlich immer noch gefällt und ich es sicher noch eine Weile behalten werde auch wenn man hier auch schon das Nexus 7 kriegen wird. Aber es ist eben auch merklich langsamer als das Nexus, das kommt bei dem Teil ja auch noch positiv dazu.

Christoph 27. Juli 2012 um 21:40 Uhr

Hört sich doch sehr gut an. Ich bin leidenschaftlicher Android Nutzer und freu mich, wenn Apple Konkurrenz auf Augenhöhe bekommt. Ich denke das Google auf dem richtigen Weg ist, wenn es mit der Funktion Google Now nicht sogar Apple schon überholt hat.

konfuzius 27. Juli 2012 um 22:02 Uhr

Hübscher Schinken, jedoch wenn man die deutsche Retorik ausblendet, erhält man ein Anglizismengefüge von gut 80%.

Ach ja … “Gesamtheit der Summe” … köstliche Tautologie.

Fraggle 27. Juli 2012 um 22:02 Uhr

Besten Dank für diesen schönen Bericht.
Besonders die Akkuleistung interessierte mich, da ich das Gerät quasi als Notizbuch/Kalender mitführen möchte und mir dazu mein Handy zu klein ist.
Bezüglich UMTS liegen wir aber weit auseinander. Denn neben Aufpreis von 30-40 Euro sehe ich bei Verwendung i.d.R. 10 Euro monatlich als Kosten. Denn man benötigt ja noch eine weitere SIM Karte, die es ja auch nicht bei jedem Vertrag gratis dazu gibt ;)

Kai 'wusel' Siering 27. Juli 2012 um 22:06 Uhr

Schöner Artikel, nur das Ranting ob des fehlenden UMTS-Moduls ist vollkommen fehl am Platze. Ich tippe das hier vorm Zelt in der Toskana — und natürlich sind alle Geräte online und zwar per mobilem Hotspot. Wieso soll ich n Datenverträge abschließen für n Geräte, nur damit die ins Netz können? Dummfug, macht kein vernünftiger Mensch.
Ich bin seit gut 1 Jahr nun in D unterwegs mit Hotspot, schon weil die homöopathischen Datenkontingente selten 14 Tage des Monats reichen — der mobile Hotspot hat ‘ne günstige 5 GB-‘Flat’ und Laptop, Tablet und Telefon(e) sind im Datennetz. Und das z. T. per LTE — keins der Telefone oder Tablets kann das bislang liefern, warum aber soll ich heute noch ein veraltetes, also ohne HSPA-DC/LTE, GSM-Modul kaufen?! Bei Hotspot: Hotspot/USB-Stick ausgetauscht und willkommen in der Zukunft …

;)

Chantal 27. Juli 2012 um 22:08 Uhr

Wie immer bei 7″: Zu groß UND zu klein.

Nach meinem Ur-Galaxy-Tab – und egal welche goile neue Android-Version und CPU-Power es mittlerweile gibt – never ever again.

Cheers, Chantal

konfuzius 27. Juli 2012 um 22:17 Uhr

Kritik, jeglicher Art von Kritik, wird hier wohl rigoros gemieden und gelöscht.

Peter 27. Juli 2012 um 22:19 Uhr

wenn man morgens aufwacht und erstmal zum tablet greift, news liest usw. braucht man sich nicht zu wundern wenn man sone fette sau ist ;)

caschy 27. Juli 2012 um 22:37 Uhr

@konfuzius: Wo wird hier gelöscht? Paranoia? Ich setze hier 2 Antispam-Plugins, in denen ab und an was hängen bleibt – ich schalte manuell mehrmals am Tag frei. Siehste ja, ich lasse sogar Leute wie “Peter” hier ihre Komplexe ausleben.

Peterle 27. Juli 2012 um 22:45 Uhr

Und wieder mal bin ich echt begeistert davon, wie Caschy sowas schildert.
Hätte das Nexus 7 UMTS – ich würde es mir holen, dann wäre mein Galaxy S2 vermutlich wesentlich weniger im Einsatz. Speziell was Feeds lesen und Surfen angeht.

Sönke 27. Juli 2012 um 22:46 Uhr

Ein sehr geniales Gerät. Ich würde das Ding schon gerne mal eine Zeit lang testen, jedoch fällt es für mich aus der reihe durch den kleinen Bildschirm. 7 Zoll Geräte stelle ich mir einfach zu klein vor zum Surfen, was ja die Kernkompetenz dieser Geräte sein soll. Sobald man dazu ansetzt Suchbegriffe und ähnliches einzutippen wird es unübersichtlich. Selbst tablets in der Größe eines iPads wären noch einen Tick zu klein.

Als Ebookreader-Alternative kann ich mir dies jedoch sehr gut vorstellen, besonders zu diesem Preis. Hier sieht Amazon mit dem Kindle Fire alt aus, zumal dies nicht in Deutschland erschienen ist.

JürgenHugo 27. Juli 2012 um 22:51 Uhr

@”Peter”: ich kann den Caschy ja auch frotzeln, weil ich nur halb so viel wiege – mich aber noch weniger bewege…

Er ist eben stattlich und braucht einen stabilen Stuhl – der Ton macht die Musik.

caschy 27. Juli 2012 um 22:59 Uhr

@JürgenHugo: das hat doch nichts mit Ton zu tun. Ihm fehlen einfach die Eier – deswegen muss er mit Pseudonym kommentieren :) Vielleicht isses ja jmd, dem ich das Schulbrot mal weg genommen habe? :-)

Nun aber back to topic :-)

Oliver Eigenbrodt 27. Juli 2012 um 23:13 Uhr

Danke für die Review… Jetzt ärgere ich mich noch mehr, dass FedEx das Teil seit über ne Woche in Köln liegen lässt und weiter vor sich hin pennt… Unfassbar eigentlich

Jens 28. Juli 2012 um 00:12 Uhr

Tja, Kai, und ich halte Dein Gerätesetup für blödsinnig und antiquiert. Würde ich mir nie antun, nur um ein UMTS-Modem und eine zusätzliche Sim zu sparen. Dafür Extrageräte rumschleppen, Akkus beachten, doch wieder eine Sim für den mobilen Hotspot? Und im Gegenzug muss ich dann auch noch auf den Synchronisationsstatus von Pocket, Evernote, Kindle und co achten? Das mögen sich ein paar Billigheimer antun, solange es noch Geräte gibt, die nicht immer im Netz sind. Ich tue mir diesen Krampf sicher nie wieder an, nur um ein paar Kröten zu sparen. Und wer das bißchen Mehrpreis nicht aufbringen könnte, der hätte in Wirklichkeit auch nicht das Geld für das eigentliche Gerät.

Tino 28. Juli 2012 um 00:16 Uhr

Caschy, du hast andern Kindern das Schulbrot weggenommen? tzz, uncool.

HerrK 28. Juli 2012 um 00:20 Uhr

Weiß jemand ob auf dem Nexus die kindle-App funktioniert?
Würde gerne weiter meine eBooks auf dem Tablet lesen
und hatte im Vorfeld irgendwo was gelesen das Amazon dies unterbinden wollte!?

Kirk 28. Juli 2012 um 05:55 Uhr

Das Teil wird sich so gut verkaufen, dass sie hinten und vorne nicht mit der Produktion nachkommen. Der Siegeszug von Android im Tablet-Bereich kann also endlich beginnen.

Eine großartige Alternative für alle, die ein tolles Tablet wollen ohne dabei gleich einer Religionsgemeinschaft beizutreten.

Trulla 28. Juli 2012 um 07:50 Uhr

Es soll auch Leute geben, für die sich mit 7er Tablet ein Smartphone weitgehend erübrigt. Zum Beispiel mich. Denn wozu zwei Geräte rumschleppen, nur um das eine nutzen zu können. Wenn es nicht mittelfristig sogar ein starker Trend wird, dass kleine Tablets Smartphones ablösen. Für die ist fehlendes UMTS leider ein No-Go, so toll ein Gerät auch sonst sein mag. Für die breite Masse dürfte so ein Tethering-Gefrickel und Abhängigkeit von funktionierendem Zweitgerät in der Tat nichts sein. Das ist allenfalls eine Lösung für hier vermehrt versammelte Geeks.

doctor 28. Juli 2012 um 08:24 Uhr

@Trulla: Klar, vielleicht wird es danach zum Megatrend, dass Workstations die Tablets ablösen. Häh?

Theo Loge 28. Juli 2012 um 09:12 Uhr

Interessant wird es, wenn die Nachfolger des Glaubensgründers Steve ein 7 Zoll Tablet bringen und damit die heiligen Gebote ihres Messias auf das Gröbste verletzen.

Diese Abtrünnigen des reinen Glaubens würden damit nach Auslegung von Bibel- , äh, Apple-Gelehrten geradezu den heidnischen Bräuchen der Android-Satanisten nachfolgen.

Tonymann 28. Juli 2012 um 09:52 Uhr

Was mir mehr fehlt als UMTS: 10 Zoll. aber vielleicht kommt ja beides in einem irgendwannl, dann kauf ich

Stenz 28. Juli 2012 um 10:22 Uhr

“Im Flugzeug per Stimme Mails schreiben? Jau!”
“Ruuuhäää!” *stampf*

Wolfi 28. Juli 2012 um 10:43 Uhr

Beim Thema UMTS muss ich dir völlig widersprechen.
Ich behaupte das genaue Gegenteil: Ottonormal-Nutzer, welcher ein billiges Tablet will, nutzt gar kein UMTS auf dem Ding. Wozu auch? Der benutzt sein Tablet daheim auf der Couch oder im Zug zum Filme kucken.
Dafür braucht es kein Internet, vor allem ist man niemals bereits einen zusätzlichen UMTS-Vertrag für sowas abzuschließen…

Knut 28. Juli 2012 um 10:44 Uhr

Kein UMTS ist schon nen Kritikpunkt wert.

Ist aber auch zu blöd, das bei FON keiner in Bremerhaven mitmacht:

http://maps.fon.com/de

caschy 28. Juli 2012 um 10:46 Uhr

@Knut: mich interessiert das in BHV nen Scheiss, es geht ums Prinzip. FON? Die gibt es noch? :D

Müchael 28. Juli 2012 um 11:37 Uhr

@doctor Ich sprach von keinem Megatrend, sondern von einem starken. Also keinem unbedingt umfassenden Trend, wenngleich ich ihn auch nicht für ausgeschlossen halte. Ich halte 7er Tablets wegen ihrer idealen Verbindung aus Größe und Mobilität durchaus für DAS Gadget der Zukunft. Ich gehe außerdem davon aus, wer Internet auf einem kleinen Tablet hat, braucht kaum mehr unbedingt welches auf einem Smartphone. Für mich als jetzigem Galaxy Note-Nutzer bedeutet die anstehende Anschaffung eines 7er Tablets höchstwahrscheinlich eine “doppelte Infrastruktur”. Also ein dann weitgehend überflüssiges Galaxy Note, wenn ich dessen Datenorganisation aufs Tablet übertragen habe. Die Daten, die ich zuhause organisiert habe, will ich auch unterwegs haben. Ein 7er Tablet hat die Größe eines unterdurchschnittlich großen Buches – also ein Kleinartikel von ca. 350 Gramm, den man allemal in einer Tasche verstauen kann. Wer Internet auf solchem Minitablet hat, braucht keines mehr unbedingt auf einem Smartphone. Zum Telefonieren, insbesondere beim Angerufenwerden sind solche Tablets natürlich etwas unbequem. Vielleicht wird das Tablet zum Hotspot für mitgetragene kleine Handy-/bzw. Headsetlösungen weiterentwickelt. Zweimal Internet ist für mich jedenfalls höchstwahrscheinlich einmal zu viel, weil einmal überflüssig.

Rudi 28. Juli 2012 um 13:46 Uhr

UMTS ist ein absolutes Muß.

Wer erst einmal ein 7 Zoll Table hat, und nutzt, der weiß das einfach.
Alle anderen gehen von einem üblichen Table aus, groß, schwer, rein für den Haus-gebraucht entwickelt.

Aber ein 7 Zoll Table legst Du nach ein paar Wochen gebrauch nie wieder aus der Hand.

So was Tolles, MIT UMTS, :-D Das ist einfach genial.
Ohne UMTS ist’s ein Home Table und verschenkt sein komplettes Potenzial.

Rudi 28. Juli 2012 um 13:52 Uhr

Und zum telefonieren gibt es dann Bluetooth gekoppelte Phones. Oder alternativ meinetwegen ein 30 – 80 € Phone mit 6 Tagen Accu Dauer.

Trayo 28. Juli 2012 um 14:04 Uhr

@Oli
Das wäre in Deutschland ein Traum. Hier muss man bei einem Billigen Prepaid/Postpaid Anbieter schon 10-13€ für 1GB Datenvolumen blechen. Da ist allerdings noch nichts für SMS oder Telefonate eingerechnet. Sehr sehr schade.

@Caschy
Das mit dem UMTS ist für mich auch kein Kritikpunkt. Ich habe auf meinem Galaxy S CM9 drauf und dort in der Benachrichtigungsleiste den Switch um Hotspot zu öffnen. Das kostet mich also 5Sekunden das zu machen und ich bezahle am Nexus 100€ weniger ohne UMTS, ich brauche keine zweite Karte (was bei Prepaid Anbietern eh nicht funktioniert)/ keinen zweiten Vertrag und ich habe eh immer mein Smartphone dabei. Das Argument ist also auf mich bezogen total wirkungslos.
Ansonsten klasse Review. Hätte ich mal fix die Kohle würde ich es mir wohl auch bestellen.

io:ta 28. Juli 2012 um 14:10 Uhr

so vielversprechend die reviews alle sind, wegen des fehlenden UMTS kommt das tablet für mich nicht in frage. ich habe keine lust jeden morgen in der tram mein tablet und mein telefon auszupacken und tethering zu aktivieren um eine runde internet zu lesen. und meine telefon-akkulaufzeit ist mir auch zu schade dafür… du hast recht es ist völliger bullshit. und das bei einem google gerät (von wegen große cloud – überall verfügbar…) – wie dumm ist das denn bitte? hoffe das eine umts version bald folgt.

Sven Eichelberg 28. Juli 2012 um 15:10 Uhr

Kein SIM-Karten-Slot, kein Nexus 7 für mich. Schade, aber den Fauxpas kann ich persönlich nicht hinnehmen… :(

Frederic 28. Juli 2012 um 15:20 Uhr

Hey Cashy,

“Hobel schießen”, “Gutschein verballern” – wir sind doch keine IT-Junkies, oder? ;)

elknipso 28. Juli 2012 um 16:30 Uhr

Wirklich gut geschrieben, danke.

Knut 28. Juli 2012 um 17:57 Uhr

@caschy: “FON? Die gibt es noch?”

Jo und man muss mal gucken wieviele da in anderen Ländern mit machen und was wir hier doch für ein Entwicklungsland sind. (Einfach mal auf meinen Link oben klicken…)

Stattdessen lassen wir uns lieber mit überteuerten UMTS/HSDPA-Tarifen das Geld aus der Tasche ziehen!

Musenrössle 28. Juli 2012 um 18:16 Uhr

Auch von mir vielen Dank für den interessanten Bericht! :-)

Und ja, ich sehe das genauso: Wenn ich mir ein Tablet kaufe, dann will ich das auch einfach einschalten und lossurfen können.

Ich will nicht erst – vielleicht vergeblich – WLAN suchen, ich will nicht erst das Handy zücken, einschalten, thetering aktivieren usw. auf dies und das und jenes zusätzlich achten müssen.

Auf so einen Quatsch habe ich keine Lust.

Ein “Zuhause-Tablet”, das ist wie ein Elektroauto, mit dem man nur auf dem eigenen Grundstück fahren kann, weil es keine Batterie hat und das Kabel nicht weiter reicht. ;-)

Und wenn man außerhalb fahren will muss man immer noch ein Pferd mitnehmen, das einen dann zieht ;-), oder einen Autofahrer suchen der einen ein Stück weit zieht.

DEN Aufschrei möchte ich hören, wenn die Autoindustrie sowas vorstellen würde. ;-)

Schade, denn mit UMTS wäre das vielleicht mein erstes Tablet geworden, auch wenn es dann ein wenig mehr gekostet hätte, so werde ich wohl woanders zuschlagen müssen, außer sie besinnen sich bald eines besseren.

Schließlich haben andere Mütter auch schöne Tablets. ;-)

Rainer 28. Juli 2012 um 20:14 Uhr

Danke. Ich habs wirklich vom ersten bis zum letzten Wort gelesen. Ich schwör.

Eine Frage die mich interessiert, da ich sie mit bald selber stellen muss. Wenn ich schon ein New iPad habe, soll ich es gegen das Nexus 7 tauschen?

Gruß
Rainer

Nikazilla 28. Juli 2012 um 20:24 Uhr

@Akano: Das Nexus 7 hat kein Flash wegen Android 4.1. Adobe macht kein mobiles Flash für Smartphones und Tablets mehr. In älteren Android-Versionen (und damit auf anderen Tablets) geht es auch nicht mehr, da Adobe aab sofort die Neuinstallation des Flash Players verbietet.
Außerdem: Flash ist sowieso zum Reinfall geworden, das weiß sogar Adobe. Die warten doch nur darauf, das sich HTML5 & WebGL durchsetzen und lassen danach den Flash Player komplett einstellen. Ihnen solls egal sein, sie haben schließlich noch Photoshop, Premiere & Co. Und uns auch…

Rainer 28. Juli 2012 um 21:07 Uhr

@Nikazilla: heute hats ne Menge News darüber gegeben, wie man Flash auch auf 4.1 nutzt. Also gehen tuts.

Rob K. 29. Juli 2012 um 10:59 Uhr

Super Review Carsten.

Dein Nutzungsverhalten kann ich persönlich aber nicht nachvollziehen. Ob Ipad oder Nexus, wenn ich etwas kaufen, dann zur uneingeschränkten Nutzung. Ob obere Preisklasse oder eben untere spielt fuer mich dabei keine Rollen. Beides Gebrauchsgegenstaende.

GreetZ

Gretus 29. Juli 2012 um 11:21 Uhr

Hallo,

sieht gut aus das Ding, auch in freier Natur ;-)

Grüße

Gretus

tschookki 29. Juli 2012 um 12:24 Uhr

Danke für den Bericht. Vllt. kannst du mir ein paar Fragen beantworten:

Vorab. Ich habe einen Mac und kein Windows:

1. Wie mache ich ein Backup des kompletten Gerätes? Also angenommen ich setzte es auf Werkseinstellungen und möchte alles wieder haben wie vorher..

2. Wie bekomme ich meine Bilder aus iPhoto auf das Gerät?

3. Kann ich irgendwie Fotos von einer SD-Karte auf das Gerät bekommen? (Urlaub)

4. Bluetooth Tastaturen lassen sich einfach anschließen oder?

5. Möglichkeit das Bild auf den TV zu bekommen?

Danke.

caschy 29. Juli 2012 um 12:31 Uhr

@tschooki:

1. http://stadt-bremerhaven.de/an.....anleitung/

2. Einzelbilder per USB auf das Gerät kopieren

3. weiss ich nicht, inwiefern es Kabellösungen gibt, ansonsten: http://de.eye.fi/products/android

4. Richtig

5. 1:1 Spiegelung oder Fotos und Co? Letzteres, wenn dein TV DLNA usw. hat.

tschookki 29. Juli 2012 um 12:53 Uhr

Danke für die Antworten: Das Gerät wäre für meine Mutter. Diese Backup-Lösung wäre also viel zu kompliziert. Vllt. kommt das später mal nach, bis dahin bleibt das iPad erste Wahl. Das mit der SD-Karte ist ne coole Sache, leider wird immer Wifi benötigt, was im Urlaub für meine Mutter ein nogo wäre. Zudem kosten dir Karten eine Menge. Danke aber für die Info

Gerade für meine Mutter sehe ich momentan beim besten Willen keinen Vorteil des Nexus gegenüber dem iPad – außer dem Preis. Aber ich denke Apple wird mit einem 7 Zoll Gerät nachziehen.

Timo 29. Juli 2012 um 17:29 Uhr

Mal eine Frage an die “Nexus 7″-Besitzer unter Euch (die es nicht gerootet haben): wie kommt ihr mit dem “Smartphone”-Mods zurecht, welchen es ja standardmäßig hat und welcher sich beim Drehen nicht in die Tablet UI ändert?

Ich bin mir im Moment noch nicht wirklich sicher, ob das evtl. ein Ausschlußkriterium für mich ist, schließlich kaufe ich ein Tab und kein 7 Zoll Smartphone. Ja klar, ich könnte es rooten und die Displayeinstellung anpassen. Ich habe mein SGS gerootet für CM7 und eigentlich keine Lust mehr drauf (u.a. Garantiekram).

Gibt es eigentlich alle Apps auch im Tablet UI Modus oder gibt es auch welche, die sich nur im Porträtmodus ansehen lassen?

Bemerkt ihr das überhaupt noch, daß ihr das Tab eigentlich falsch (für mich gehört ein Tab quer) haltet?

Ansonsten Preis-/Leistung sind hervorragend, gemessen an den Leistungsdaten.

Schwanke im Moment noch zwischen einem Acer Iconia A200, einem Sony Tablet S (beide mit ICS) oder eben Warten bis Google sich bequemt es nach DE zu bringen. Ich will mit einem Tab weder Spiele noch andere Rechenintensive Dinge tun. Einfach nur Mails lesen, surfen, Twitter, Facebook, Evernote, ab und zu mal ein YouTube Video etc. Dafür sollte doch ein Tegra 2 (bzw. DualCore) mit ICS doch sicher auch reichen? HDMI brauche ich auch nicht wirklich.

Maximal 350,- sollte der Spaß kosten und von Samsung mit seiner super Updatepolitik mache ich einen Bogen. Alternative Ideen oder ist eines der beiden erstgenannten völlig ausreichend?

Kann mir jemand sagen, ob ich mit dem 2A-USB-Ladegerät des Nexus 7 mein SGS laden kann? Wäre evtl. ein Kaufgrund.

caschy 29. Juli 2012 um 17:46 Uhr

@Timo: Ultimate Rotation Control ist dein Freund ;)

gerd 29. Juli 2012 um 21:59 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das ausführliche Review. Es ist sehr gut und unterhaltend geschrieben. Ich habe es gerne, wie auch andere Beiträge von dir, gelesen.
Allerdings kommt für mich das Tablet nur infrage, wenn es in der deutschen Grundausstattung auf den Markt kommt. Allein die Sprache wäre dafür der Hauptgrund. Ferner würde ich es erst kaufen, wenn die UMTS Variante angeboten wird. Der Mehrpreis würde mich nicht schocken. Natürlich würde nur die 16GB Ausführung von mir gekauft werden. Die von dir angesprochene Qualität der Display Einfassung macht mich allerdings schon etwas nachdenklich, zumal ich dieses Merkmal des öfteren schon gelesen hatte. Es scheint also kein Einzelfall zu sein. Vielleicht nimmt sich ASUS der Sache noch an. Ein Feedback wird sicherlich von Kunden schon erfolgt sein. Außerdem werden solche Berichte, wie deine, auch wohl zur Kenntnis genommen.

Ich wünsche mir auch in Zukunft solche Beiträge und vielleicht auch ein Folge-Video, wenn du dich mit dem Tablet mehr befasst hast. Aber das hattest du ja in dem Video zum “Auspacken” schon erwähnt.

ciao
gerd

Jonas 29. Juli 2012 um 22:16 Uhr

Super Artikel, habe allerdings paar mal gedacht: Hast du schlecht geschlafen?
Der Tonfall war zeitweise arg überzogen.

UMTS: Genau, deshalb hat mein Huawei X7 auch ein UMTS und wenns mal ein iPad wird, muss es UMTS haben.

Michael 29. Juli 2012 um 23:17 Uhr

@Caschy: Du hast früher Leuten das Schulbrot weggenommen? Wie gemein! Schäm dich. ;)

Timo 29. Juli 2012 um 23:53 Uhr

@Caschy…super, vielen Dank für den Tip. Und damit kann ich auch das Querformat für die Homescreens des Nexus 7 erzwingen? Wäre ja genau was ich suche…ohne Root :)

Andi 30. Juli 2012 um 09:28 Uhr

Hat jemand einen Vergleich zum Samsung Galaxy Tab 2 7.0 ? Die Frontkamera und mögliches UMTS lassen es für mich als die bessere Option dastehen!

Dagger 30. Juli 2012 um 15:21 Uhr

Jaja, diese russische Firma Poweronoff :D

carsten 30. Juli 2012 um 22:26 Uhr

Was für eine app ist das mit dem gps screenshot?

Markus 1. August 2012 um 22:06 Uhr

Sehr gutes Review :-)

Johannes 22. August 2012 um 16:07 Uhr

Definitiv ein Interessantes Tab für den “kleinen” Geldbeutel. Zur Diskussion bezüglich UMTS: Ich benötige auch kein UMTS auf meinen Tab. Überwiegend würde ich das Tab Zuhause nutzen wo ich so oder so WLAN Aktiv nutze und wenn ich mal mit den Tab unterwegs sein sollte schalte ich halt mal meinen Mobilen Hotspot an, Kein Ding. Ich persönlich würde mir lieber ein Nexus 7 Tab ohne UMTS holen.

Matthias 25. August 2012 um 11:31 Uhr

Hallo Carsten, hallo zusammen,

ich werde mir das Nexus 7 vlt. kaufen, da es mein erstes Tablet sein wird, hab ich allerdings ein paar Fragen – die man mir vlt. beantworten kann? :)

– kann ich im Google Store die kostenlosen Android Apps kaufen, wenn ich keinerlei Kreditkarte besitze? Oder muss dennoch irgendwo eine Kreditkarte hinterlegt sein?
– bzgl. der Navigation: http://www.youtube.com/watch?v=rUIZL_rvCIY – ist die Aussage am Ende dieses Videos richtig? Man kann die Karten zwar offline runterladen und dann als Navi nutzen – allerdings nur, wenn man die Fahrt INNERHALB einer Wlan-Verbindung beginnt? Das würde ja bedeuten, dass man nur Fahrten von zu Hause aus “navigieren kann” – und nicht von außerhalb gestartet.
– wie frei ist man in der Nutzung von Chrome? Lassen sich Extensions installieren? Gibt es einen Werbeblocker? Oder lassen sich auch eigene Programme auf dem Gerät installieren? Mich würde z.B. interessieren, ob es möglich ist, mit der Extensions Last.fm über Chrome Musik zu hören, oder Dienste über einen IP-Wechsler anzusteuern.
– funktioniert HTML 5 und Shockwave sowie Flash und Java wirklich einwandfrei im Browser? Wenn ich mit meinem Smartphone (zugegeben nur das Samsung “Jet”, kein Android) Musik oder Videos streamen will, ist das oft nicht möglich.

Wenn mir jemand (Carsten?) diese Fragen beantworten könnte, wäre ich sehr dankbar…

hakan 27. August 2012 um 12:49 Uhr

welchen Mifi würdet ihr empfehlen

Mats 27. August 2012 um 16:49 Uhr

Was mir am meisten Spaß gemacht hat? Das Lesen des Berichtes! Herzerfrischend geschrieben.
Danke

Martin 29. August 2012 um 17:05 Uhr

@Caschy Vielen Dank für den tollen Bericht! Eine Frage habe ich noch: Gibt es für dieses Tablet auch eine externe Tastatur? Für das iPad gibt es soetwas ja.

Mike 30. August 2012 um 12:45 Uhr

Bluetooth Tetering funktioniert ich koppel das Nexus mit meinem Google Nexus One Smartphone, dazu ist die App FoxFi auf dem One installiert und auf dem Nexus 7 die App PDAnet.

Markus 1. September 2012 um 22:41 Uhr

Nun hab ich es auch bestellt. Wollen wir mal schauen ob mir das fehlende UMTS-Modem irgendwann auf den Geist geht.

Matthias 6. September 2012 um 20:40 Uhr

Hat irgend jemand das Nexus inzwischen mal so eingerichtet (inkl. Browser), dass Java läuft? Dann bitte mal kurz melden hier per Kommentar … wäre super.

Manfred W. 29. September 2012 um 12:41 Uhr

Auch ich bin mit dem N7 vollauf zufrieden und auch noch am testen [spielen :-) ]. Ich bin Tablettmäßig jetzt auch nicht sooo der Crack.
Würde gerne meine selbst erstellten PDF’s, die ich im Querfomat erstellt habe, bildschirmfüllend ansehen. Kann dazu ein spezieller Reader empfohlen werden?
Danke für den gut zusammengefassten Bericht.

Alexander 16. Oktober 2012 um 10:47 Uhr

MEIN SATZ DES TAGES: “Das Nexus 7 wäre mit UMTS so in den Markt gekracht (bei globaler Verfügbarkeit), dass andere Hersteller vor Weinen nicht mehr in den Schlaf gekommen wären und ihre Mullu Mullu-Kisten gleich im Persischen Golf verklappt hätten.”

Zerod 24. Oktober 2012 um 19:52 Uhr

Hi,
hast du mal Überlegt ein Zweites Nexus 7 Video zu machen… So mit Langzeit Erfahrungen und so^^

Tablet 4. November 2012 um 19:25 Uhr

Ich habe mir auch vor kurzen den Tablet PC Nexus 7 gekauft. Ich war auch total happy als ich in der Hand hielt. Etwas gefrustet bin ich jetzt aber doch. Nicht wegen dem Gerät, da gibt es kaum etwas zu meckern, sonder ehr das kurz nach Ablauf der Umtauschzeit gleich eine neue Tablet Version (Nexus 10) erschienen ist. Kurz geschrieben ich halte jetzt schon wieder ein altes Gerät in der Hand. Echt zum ärgern.

HerrK (@CholeriK) 5. November 2012 um 09:39 Uhr

Veraltet würde ich in dem Zusammenhang jetzt aber nicht sagen, das eine ist lediglich ein 7″ und das andere ein 10″ Tablet. Mich ärgert vielmehr das ich jetzt 1,5 Monate nach Nexus 7 Release die neue 32GB Version für den Preis der alten 16er bekomme. :/


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