Entwickler veröffentlichen ihr Spiel kostenlos, weil unter Android die Piraterie-Rate unglaublich hoch ist

23. Juli 2012 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Mit der Überschrift wäre schon eigentlich alles gesagt. Ein Spiele-Entwickler stellt sein Spiel kostenlos zur Verfügung, weil die unwahrscheinlich hohe Piraterie-Rate unter Android ein Problem ist. Konkret geht es um die Hersteller des Spiels Dead Trigger, die sich auch schon für das atemberaubende Shadowgun verantwortlich zeigten. Sie gerieten in das Kreuzfeuer der Kritik, da sie einen heftigen Preis-Cut machten und damit Käufer verärgerten, die das Spiel vorab gekauft hatten. Bei Dead Trigger handelt es sich um ein Spiel, welches um das Umlegen von Zombies geht – wenn man dies so vereinfacht darstellen will.

Nun hat man das Ganze in das Free to Play-Modell umgewandelt, was bedeutet: Grundspiel frei, Waffenkäufe und Co können per In-App-Kauf getätigt werden. Das könnte vielleicht sogar die Zukunft vieler Spiele sein, Inhalte werden nur noch gestreamt oder über In-App-Käufe zur Verfügung gestellt. Das Interessante: selbst als man das Spiel für kleines Geld anbot, blieb die Piraterie-Rate des Spiels so hoch – und das Irrwitzige: Menschen machen einen riesigen Aufriss darum, dass sie das Spiel, welches nun Free to Play ist, für die riesige Summe von 99 Cent kaufen mussten. Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr – das ist schade und nicht gut für die Android-Plattform, wenn selbst aufwendige Spiele für nen Euro extrem kopiert werden. Smartphone für 500 Euro, aber zu geizig, um nen Euro zu investieren. Ich bin sicherlich kein Weltverbesserer, kann aber nur appellieren: unterstützt Software, Musik und die Künstler, die euch lange und vor allem viel Freude bereiten.


Vielen Dank für das Lesen dieses Blogs! Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann schaut euch auch diese Advertorials an, die wir auf separaten Seiten geschaltet haben: HP Cashback Aktion. Danke, jeder Aufruf hilft uns.

Neueste Beiträge im Blog

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 17017 Artikel geschrieben.


106 Kommentare

rondera 23. Juli 2012 um 14:15 Uhr

Kann auch daran liegen, dass nicht jeder eine Kreditkarte hat bzw. eine Aufladbare. Ich hatte damals auch keine Lust extra für Android eine Kreditkarte anzulegen und gebe zu, dass ich auch ein paar Spiele/Apps kopiert habe. Allerdings habe ich mich vorher immer erkundigt, ob man auch per Paypal zahlen kann (z.B. PowerAMP für 4€) und dann alternativ die App freischalten kann.
Nun kann man ja auch bei o2 per Rechnung zahlen und dies wird auch fleißig genutzt :)

Hans-Helge 23. Juli 2012 um 14:16 Uhr

Wahre Wort, Carsten. Ich finde das auch lächerlich, dass viele nicht bereit sind €1 zu zahlen. Ich kaufe mit inzwischen bewusst auch öfters die kostenpflichtig App ohne Werbung. Nicht weil mich die Werbung stört sondern weil ich damit die Entwickler unterstützen will. Weil im Gegenzug entwickeln die ja die tollen Apps für uns. (Das gleich natürlich mit Musik und Filmen.)

nektus 23. Juli 2012 um 14:16 Uhr

Einfach nur traurig. Ich mein 4Euro? Ein Menu bei Mc Doof kostet mehr!

selune 23. Juli 2012 um 14:17 Uhr

ShadowGun

Shadowrun(returns) kommt erst nächstes Jahr

caschy 23. Juli 2012 um 14:17 Uhr

@Rondera: guter Punkt mit der KK. Rechtfertigt natürlich trotzdem nicht das Kopieren.

JürgenHugo 23. Juli 2012 um 14:17 Uhr

“…unwahrscheinlich hohe Piraterie-Rate unter Android ein Problem ist” – gibts da “Pi x Daumen” Ungefähre Zahlen zu?

10%? 50%? Noch mehr?

Teracon 23. Juli 2012 um 14:18 Uhr

Das Problem an DT ist nicht das es 1 Euro gekostet hat sondern das man auch noch ingame Käufe tätigen sollte. Selbst wenn das Spiel nur 1 Euro kostet finde ich es unverschämt einen ingame Shop einzubauen.

Patrick 23. Juli 2012 um 14:18 Uhr

Wie du Recht hast, aber so Taub die Ohren in unsere Gesellschaft sind, so Erregungslos bekommst du eine Antwort darauf.

In unsere Content Konsum muss ein Mensch mal damit lernen, diesen Contant nicht zu erhalten, wenn derjenige dahinter, der diese Content produziert, nicht mehr vorhanden ist. :)

Aber dennoch muss man den Android Market kritisieren. Die Zahlungsangeboten gegenüber Apples Apps Store ist ziemlich “old School”. Auch wenn es Wege und Mittel gibt mit Kreditkarte zu zahlen. (Prepaid online/offline Konto), sind alternativen (für jüngere Verbraucher) sinnvoll. Sonst treibt man auch zahlungswilligen Menschen in die Privaterie!

Frank 23. Juli 2012 um 14:20 Uhr

Bin froh, dass diese Ausrede mit der Kreditkarte keinen Nährboden mehr hat und sich jetzt zeigen wird wieviel die Leute ernsthaft für Apps ausgeben.

Meine Prognose:
Es wird sich nicht groß was ändern.

Wundert es einen da noch, dass die Werbeindustrie am meisten Kohle mit iOS einnimmt (aktuelle Zahlen, heute rausgekommen)?

Ich spüre ganz merklich einen riesengroßen Geiz in meinem Androidkollegenumfeld und ich finde das verachtenswert. Wer Software klaut, dem sollte auch der Job weggenommen werden. Punkt.

Thalon 23. Juli 2012 um 14:20 Uhr

Ich verzichte auf Spiele oder andere Apps die nur kostenpflichtig zu haben sind, da ich keine Kreditkarte habe und mir für Android alleine auch keine zulege.
Die guten Sachen gibt es aber öfters auch mal bei AndroidPIT, GetJar oder anderen Märkten entweder legal kostenlos oder via anderer Zahlungsmöglichkeit.

Schade dass der Market sich hier so verschlossen verhält. Schade für mich, schade für die Entwickler.

Thalon

Kevin Mick 23. Juli 2012 um 14:23 Uhr

Gibt es neue Informationen bezüglich Play Cards (Bezahlkarten) à la Itunes? Das wäre doch die Lösung des KK-Problems.

Frank 23. Juli 2012 um 14:23 Uhr

Die Angabe von Zahlungsdaten macht es letztlich unmöglich, einen Dienst anonym zu nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Piraterie-Rate um einiges geringer wäre, wenn es möglich wäre, Apps anonym zu bezahlen. Denn die Preise sind tatsächlich häufig moderat. Dass Anonymität dem Geschäftsmodell von Google, Apple, Facebook & Co. widerspricht, ist offensichtlich und ihre Weigerung daher nachvollziehbar. Dennoch glaube ich, dass diese Haltung Piraterie fördert.

Marco 23. Juli 2012 um 14:23 Uhr

Der “Punkt” mit der Kreditkarte ist keine Entschuldigung, dafür gibts Prepaid-KK’s… Immer die gleichen Aursreden zu klauen, das nervt langsam, sorry.
Ansonsten geb ich dir vollkommen recht mit deinem Beitrag, Carsten.

DancingBallmer 23. Juli 2012 um 14:25 Uhr

Ich habe zwar noch nicht raubkopiert, stand aber dieses Wochenende vor dem gleichen Problem wie rondera – Google Play erlaubt nur Kreditkarte. Ich hatte mir ein günstiges Tablet bestellt, welches aber leider mit dem hauseigenenm Videoplayer meine ganzen HD-Filme nicht abspielen konnte, das funktionierte nur ansatzweise mit dem VuPlayer, den man aber leider nur für eine Woche testen kann und dann kaufen muss. Das Tablet ging heute zurück und das Problem mit dem Bezahlen hat sich erstmal erledigt, kann aber in naher Zukunft wieder auftauchen. Ob das nun auch für die Masse aller Raubkopierer gilt und alternative Shops oder Bezahlmethoden dies deutlich vermindern – wohl eher nicht.

Patrick 23. Juli 2012 um 14:25 Uhr

Raubkopiererei hat letztlich nichts damit zu tun, ob etwas zu teuer ist oder quasi für nen Euro “verschenkt” wird. Da geht es einzig und allein darum, das man alles haben will und aus purer Gewohnheit alles illegal besorgt. Sich etwas zu kaufen würde ja auch bedeuten, dass man sich viel für das Geld verspricht: Immerhin hat man ja bisher alles kostenlos erhalten und war damit ganz vergnpgt. Ich sehe das im Freundeskreis, wo man selbst zu geizig ist ein Spiel, welches von 40€ auf 10€ heruntergesetzt wurde (Steam Sale), zu kaufen. Da werden noch eher geklaute russische Keys für 5€ bei dubiosen eBay-Händler gekauft anstatt das Original für 10€. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen, und im Endeffekt sollte man sich als Entwickler nichts daraus machen. Wenn das Produkt top ist, wird es auch gekauft. Punkt. Leute, die es illegal ziehen, wird es immer geben.

nektus 23. Juli 2012 um 14:25 Uhr

@Frank
Meine Schätzung: Für vlt. max 5 % der illegal erworbenen Apps war das der Grund. Die meisten wollen es einfach nicht verstehen das auch Software ihren Preis hat.

Arnd J. Kästner 23. Juli 2012 um 14:26 Uhr

Ich würde gerne angemessen für Apps bezahlen, wenn ich könnte 8^(
Aber ohne Kreditkarte hab’ ich keine Chance.

nektus 23. Juli 2012 um 14:27 Uhr

@Arnd Was spricht gegen ne Prepaid KK?

Patrick 23. Juli 2012 um 14:31 Uhr

Mangelnde Zahlungsmöglichkeiten sollten niemals ein Grund sein, etwas illegal zu tun. Genauso wenig, dass man kein Geld dafür hat. Verzichten muss gelernt sein – viele können das nicht, auch weil sie in ihrer Kindheit alles bekommen haben; oder eben nicht. Vor einiger Zeit gabs z.B. die Möglichkeit endlich legal Spotify in Deutschland nutzen zu können. Ich hätte mir dafür aber einen Facebook-Account anlegen (um Spotify kostenlos nutzen zu können) oder direkt einen kostenpflichtigen Account erstellen müssen. Ich hab mich dann dafür entschieden, das Angebot einfach komplett links liegen zu lassen. Das haben anscheinend auch viele andere, sonst hätte Spotify diese Entscheidung ja nicht rückggängig gemacht.

Wenn man also unbedingt etwas haben will, dann kann man sich dafür auch mal eben eine Prepaid-KK anlegen, oder ein PayPal-Konto. Aber sich die Software dann illegal besorgen? Geht gar nicht…

Frank 23. Juli 2012 um 14:31 Uhr

@Jürgen:
http://www.lifehacker.com.au/2.....sons-dont/
http://www.quora.com/How-much-.....real-issue

@an alle Kreditkartenheuler:
wie schon jemand hier geschrieben hat, es gibt Prepaidkreditkarten die man an der Tanke kaufen kann und alles anonym bleibt. Sich hinter dieser Ausrede zu verstecken ist verlogen. Wer ernsthaft Interesse an Software hat, der findet seinen Weg.
Aber was sag ich, das sind die gleichen Leute die sagen “Spotify, warum geb ich dafür Geld aus? Ich sortier meine 25000 MP3 Datenbank”

Hermann 23. Juli 2012 um 14:33 Uhr

Hi zusammen,

also ich kaufe mir auch keine Dinge auf Android da ich es nicht einsehe meine Kreditkartendaten anzugeben allerdings kopiere ich die Dinge auch nicht. Wenn ich etwas will gibt es das ganze meist auch für das Ipad und dann lad ich es mir da, echt schade für Android weil diese Plattform so von kauf zu kauf uninteressanter wird. Warum schafft man es für Android nicht etwas ähnliches wie die Itunes Karten zu erschaffen. Naja wenns so weiter geht wird mein nächstes Smartphone ein Apple.

doctor 23. Juli 2012 um 14:33 Uhr

“Smartphone für 500 Euro, aber zu geizig, um nen Euro zu investieren.”
> Du vergisst, dass die meisten Sparfüchse noch nicht mal die 500 Scheine hinlegen, sondern lieber 20 Euro p.M. mehr an Ihren Provider zahlen.

Frank 23. Juli 2012 um 14:36 Uhr

@Arnd: Alter, du haust dir das Sushi rein, gibst aber kein Geld für Apps aus?
In was für einer Welt…

Frank 23. Juli 2012 um 14:36 Uhr

@Arnd: Alter, du haust dir das Sushi rein, gibst aber kein Geld für Apps aus?
In was für einer Welt…

Wolfgang D. 23. Juli 2012 um 14:38 Uhr

Passt zu meiner Erfahrung, dass die Leutz lieber drei Wochen lang offline sind und alle Kinder, Verwandten, Freunde und Nachbarn am PC herumdoktern lassen oder wissentlich einen Zombie betreiben, statt einmal für 100 EUR einen Techniker rufen, der das Problem beseitigt.

Dass Software nicht kostenlos ist, werden die nie begreifen. Selbst wenn sie es eigentlich wissen.

HDScurox 23. Juli 2012 um 14:41 Uhr

Ich halte auch nichts von der Raubkopiereri bei Apps. Versuche zu kaufen, über den AndroidPitt Store, da kann ich wenigstens per PayPal bezahlen. Wieso Google dies oder andere Wege (Prepaidkarte) nicht realisiert will mir einfach nicht in den Kopf.

Erst dadurch enstand doch das Bedürfniss nach der Piraterie, erst dadurch kamen Portale auf die Apps zum download anbieten, weil kaum einer die Möglichkeit hat die Apps zu kaufen. Wie vebreitet sind Kreditkarten in Deutschland?? ich kenne insgesamt 2 Personen. 2 von vielleicht 200!

Ich kann also mein Geld gar nicht los werden, obwohl ich das möchte. Regt mich persönlich tierisch auf und ist ein riesen Nachteil gegenüber Apple.

Apropos Apple, da gibts doch auch genug Möglichkeiten zur Piraterie oder? Aber da ist eben die Möglichkeit zum kauf gegeben. Mich kotzt dieses F2P Modell welches überall als der Messiahs gepriesen wird so dermaßen an. Auch auf dem PC wird mitlerweile diese Schiene gefahren, die einzigen die es akkurat hinbekommen sind League of Legends und DotA 2….

Argh, da könnt ich wahrlich explodieren!

over and out!

Teracon 23. Juli 2012 um 14:42 Uhr

Für Beautiful Widgets haben ein Paar Millionen Menschen 2,38 Euro bezahlt, für gute Apps sind die Leute halt bereit Geld zu bezahlen. Ausserdem würde mich mal die genauen Zahlen interessieren und wie sie erhoben wurden.

Heiko Bernhörster 23. Juli 2012 um 14:43 Uhr

Also: Ich hatte es trotz Root-Smartphone brav gekauft: Möchte für meine Arbeit ja auch bezahlt werden…

Heiko

Matthias 23. Juli 2012 um 14:44 Uhr

Danke Caschy!!!
Du sprichst mir ja so sehr aus dem Herzen.
Es ist wirklich peinlich, daß es Leute gibt, die ihren Einkauf zu dieser horrenden Summe jetzt bedauern.
Danke für dieses tolle Blog!

P.S.: Wer dieses Blog ebenso genießt und nutzt wie ich, sollte fairerweise auch sämtliche Adblocker auf dieser Seite deaktivieren. Habe ich jetzt erst gemacht, ich hatte da die ganze Zeit lang gar nicht dran gedacht. Sorry!

nektus 23. Juli 2012 um 14:48 Uhr

@Matthias
Garnicht dran gedacht. Schnell mal deaktivieren

Klaus 23. Juli 2012 um 14:50 Uhr

wenn man was umsonst bekommen kann, dann nutzt man das auch und bezahlt nichts mehr dafür … man kann eh nicht für alles bezahlen, da der konsum so hoch ist und wenn man alles bezahlt muss man schon millionär sein :P

Chris 23. Juli 2012 um 14:51 Uhr

Im Windows 8 Appstore das gleiche Problem: http://goo.gl/0K7du
So was finde ich richtig mies. Wer sich die Apps nicht leisten kann oder will, sollte gleich darauf verzichten. Unsere Gesellschaft verkommt immer mehr. Ist halt die typische alles kostenlos haben will Mentalität.

Christoph B. 23. Juli 2012 um 14:51 Uhr

Ich finde zwar Software Piraterie schlecht, aber es ist nun mal so: Jeder Mensch der nicht Geld über hat, spart wo er kann. Mittlerweile ist die Möglichkeit, Software umsonst zu bekommen so Gang und Gebe dass es für viele leider selbstverständlich ist.

Das Argument mit dem 500€ Smartphone ist auch nicht ganz zu Ende gedacht, wie viele Leute sehe ich die mit einem iPhone herumlaufen, vermutlich mit einem Knebelvertrag mit denen sie sich verschulden, und dann noch das Jamba-Spar-Abo…

Ich verachte Menschen die wirklich genug Geld haben und dann noch geizig sind, jedoch nicht solche die wirklich! nicht das Geld haben. Und ich kenne Entwickler und Musiker die dass auch so sehen (bspw. Notch, Skrillex). Fraglich natürlich wie fair die Leute dann tatsächlich sind.

Steam macht faire Preise, da kaufe ich auch sehr gerne!

Android Apps kosten so oder so meist nicht viel, und bis auf E-Plus unterstützen die Provider das bezahlen über die Rechnung. Also keine KK-Ausreden!

hansi 23. Juli 2012 um 14:52 Uhr

naja die Kreditkarten Ausrede gilt ja eigentlich eh fast nur für Deutschland, darum kann man das mehr oder weniger vernachlässigen. Aber schade ist es natürlich trotzdem, dass eine mobile Plattform so hinterherhängt und letztendlich auch viele Entwickler davon fernhält.

Aber da sieht man ja auch die Problematik hinter der ganzen Geschichte. Selbst wenn Medien/Apps zu Minipreisen angeboten werden, wird wie verrückt kopiert. Das Argument, dass hohe Preise Raubkopien fördern und niedrige Preise dagegen mehr zum Kauf annimieren, stimmt wohl so auch nicht. Die hohen Preise für Spiele/Filme/Musik dient doch wohl lediglich nur als Ausrede.

EmmTee 23. Juli 2012 um 14:53 Uhr

Ja es gibt tatsächlich einen massiven Unterschied zwischen den Einnahmen einer App bei iOS und Android. Das ist auch der Grund weshalb viel Entwickler zuerst die iOS App veröffentlichen und viel später die Android-App. Einer Studie der Nielsen Gruppe zufolge sind es bei derselben App 6x so hohe Einnahmen bei iOS http://mobi-test.de/allgemein/die-android-falle/

Interessant ist auch, dass in realtion zur Verbreitung, derzeit mehr Entwickler damit beschäftigt sind Apps für Windows Phone zu Entwickeln als für Android. Da auch dort mehr Einnahmen zu erwarten sind. http://phone-8.de/blog/2012/wi.....n-android/

Patrick 23. Juli 2012 um 14:54 Uhr

@Matthias: Generell sollte man seinen Adblocker auf Seiten deaktivieren, die gute Inhalte bringen. Ich würde auch einen monatlichen Beitrag zahlen.

Heiko Bernhörster 23. Juli 2012 um 14:55 Uhr

Wenn man sich ein Spiel nicht leisten kann welches €0,99 kostet, dann sollte man es einfach nicht Kaufen. Damit kann man doch keinen Diebstal Legitimieren. Wobei es dabei egal ist, ob es €0,01 oder €100 kostet.

Es geht hier um nichts überlebenswichtiges!

Heiko

cornel 23. Juli 2012 um 14:55 Uhr

sorry das mit der KK ist so eine lasche Ausrede!!!
Die kriegt man überall und gibt ja auch Angebote mit Prepaid KK.
Ausserdem ist eine KK nicht nur im PlayStore praktisch, ich liebe die KK im Ausland (Ferien), ist die beste und sicherste Art zu bezahlen, nie mehr Bargeld mitnehmen.
Wer Software (Apps) raubkopiert, macht das nicht weil er keine KK will, sondern einfach weil er keine Lust hat zu bezahlen. Dann aber jeden Morgen im Kiosk/Cafe eine Unmenge an Geld ausgibt für einen Kaffe und ein Snack. Würde man das im Supermarkt kaufen oder den Kaffee zu hause trinken hätte man Geld gespart und kann sich die Apps auch kaufen.

Peer 23. Juli 2012 um 14:56 Uhr

Ich hatte das Spiel vorher für 99 Cent erworben und bin jetzt natürlich verärgert darüber, dass man das Spiel nun verschenkt. Ich zahle auch gerne für gute Apps und bin so sicherlich schon mehr als 100€ im Play Store losgeworden. Gute Arbeit muss eben auch bezahlt werden.

Rainer 23. Juli 2012 um 14:56 Uhr

Wenn ich mit meinem Android Smartphone den Blog hier aufrufe, werden die Style Sheets nicht geladen. Ich sehe nur den blanken Text. Hat das Problem noch jemand? Browser ist der Standard-Browser unter Jelly Bean.

Bernd 23. Juli 2012 um 15:02 Uhr

Es macht doch keiner diesen großen Aufwand für dieses eine Spiel. Der Aufwand ist meist einmalig und dann hat man den Großteil der Angebote kostenlos.

Ich finde es immer wieder toll wie hier auf dem Blog die Gegensätze so leben. :)
Nutzer, die sich darüber aufregen, dass Apple nach 6 Jahren einen Anschluss ändert und man nun “alles neukaufen muss”, regen sich hier drüber auf, dass so viele Leute “klauen” und daher Firmen pleite gehen.

Christoph B. 23. Juli 2012 um 15:02 Uhr

Man sollte noch bedenken dass hingegen vieler Statistiken eine Raubkopie nicht heißt dass es einmal weniger gekauft wurde…
Ich würde vermuten das jede 10. Raubkopie ein Kauf gewesen wäre, höchstens.

nektus 23. Juli 2012 um 15:04 Uhr

@Christoph Das stimmt natürlich. Dennoch ist es nicht richtig. Es wird hier geistiges Eigentum “gestohlen”

Sven 23. Juli 2012 um 15:05 Uhr

Ich habe Anfangs im Android Market immer mywirecard als Zahlungsmöglichkeit genutzt was aber den Nachteil hatte, dass man sein Konto erst immer aufladen muss und einem natürlich dann wenn man unbedingt eine App kaufen will ein paar Cent Guthaben fehlen.
Dank O2 gibt es ja aber mittlerweile die Möglichkeit Apps über die Handy Rechnung zu kaufen.
Für eine gute App die ich fast täglich nutze bin ich gerne bereit ein paar Euro zu zahlen. Ein Großteil der kostenpflichtigen Apps ist aber solcher Müll, dass ich sie nicht mal geschenkt oder raubkopiert haben möchte.

MfG, Sven

Mort 23. Juli 2012 um 15:06 Uhr

Also zunächst mal: Deutschland ist nicht die Welt. Würden nur die Deutschen raubkopieren, die zu doof oder zu jung sind um ‘ne Prepaid-KK zu bestellen, würde das den Firmen vermutlich kaum auffallen. In vielen anderen Ländern hat ohnehin jeder Erwachsene ‘ne KK, es gibt Provider-Payment, oder Smartphones können sich eh nur Bonzen leisten, die mehrere Kreditkarten und ‘nen Privatflieger haben.

Das Problem dürften wohl vor allem Schüler und Studenten sein, die ihren Eltern noch verdeutlichen konnten, dass sie ohne Smartphone den sozialen Status eines Obdachlosen haben, nach Disko und Klamotten-Einkauf bzw. WoW-Gebühr nichts mehr für (andere) Spiele übrig haben. Und solche, die das Raubkopieren aus der Zeit so gewohnt sind, dass sie nicht mal darüber nachdenken, dass die Softwareentwicklung (genauso wie Musik, Filme, Bücher, …) auch ein wenig Aufwand kostet.

Allerdings finde ich das Gejammer dennoch übertrieben. Einen gewissen, nicht unbedingt kleinen, Anteil Raubkopierer hat es schon zu Zeiten von C64 und Mixtape gegeben. Mir kann keiner erzählen, dass mit Dead Trigger nicht trotzdem hundertausende Euro eingenommen wurden.
Bei Free-to-Play verdient zumindest an mir dagegen niemand mehr. Entweder läuft das Spiel auch ohne blöde Einkäufe oder es fliegt wieder runter. Ständig überteuerten Murks kaufen müssen, damit man auch nur den Hauch einer Chance haben kann, wird mir dann nämlich doch zu teuer und zu umständlich.

Leif 23. Juli 2012 um 15:09 Uhr

Free to play ist einfach das beste Konzept und ist für die meisten erfolgreich. Nicht umsonst setzt es sich auch am Desktop immer mehr durch. Der Kunde kann es vorher antesten und der Entwickler verdient auf Dauer mehr – beide Seiten profitieren von. Vollpreistitel sind einfach Geschichte weil der Nutzer zu oft die Katze im Sack gekauft hat.

Benson 23. Juli 2012 um 15:13 Uhr

Lieber ein gekauftes Spiel das es mir dann auch wert ist gespielt zu werden als 100 geklaute Spiele die ich eh nicht spiele.
Ich würde mir allerdings eine längere Rückgabezeit wünschen. Ansonsten kann man sich nur schämen für diese Raubkopierer.

Christoph B. 23. Juli 2012 um 15:15 Uhr

@nektus
Da will ich dir nicht widersprechen, aber ich versuche auch immer den moralischen Aspekt zu sehen.

Und wenn ein Spiele-Entwickler sagt, ihm sei es Recht wenn Leute mit weniger Geld es anderweitig bekommen, ist das eine tolle Einstellung, da gebe ich viel lieber mein Geld aus, als bei irgendwelchen Halsabschneidern.

Würde ja gerne mal Statistiken sehen von Apps die es auch als Donation Version gibt.

Andreas 23. Juli 2012 um 15:22 Uhr

Ich habe mir ein Samsung Galaxy WIFI als MP3-Player gekauft und habe jetzt das selbe Problem. Ich benötige nur eine APP die ich aber nicht kaufen kann. Da ich weder eine Kreditkarte noch einen Mobilfunkvertrag habe stehe ich jetzt im Regen. AndroidPit verlinkt zu Google , das hat mir auch nicht geholfen. Eine Preparekarte für eine Betrag von 1-2 Euro sehe ich nicht ein.
Jedes kleine Browsergame bietet mehrere Zahlungsarten an, aber bei Google gibt es nur die Kreditkarte.

Ich denke das ist sicher mit ein Grund für die vielen Raubkopierer. Ich hatte auch zum ersten mal den Gedanken gespielt….

Andy 23. Juli 2012 um 15:37 Uhr

Und genau aus DIESEM Grund sehe ich nicht, dass es sich lohnen wird, eine Ouya Konsole zu kaufen.

Das Ding ist von Haus aus offen und Piraterie wird trivial. Wieso sollte ein Studio Software programmieren, die für die Ouya optimiert ist, wenn sie eh nicht erwarten können, damit jemals wirklich Geld zu verdienen?

Johannes 23. Juli 2012 um 15:51 Uhr

Wenn ich das Geschrei hier wegen Kreditkarten lese… Wie bucht Ihr denn Eure Reisen? Wie bezahlt Ihr im Ausland? Wie mietet Ihr ein Auto? Wie kauft Ihr online? Könnte man beliebig weiterführen.

Was ist denn so schlimm daran, eine Kreditkarte zu besitzen UND zu benutzen?

Sepp 23. Juli 2012 um 16:02 Uhr

Hehe. Das hatte auch In-App-Käufe als es 99ct kostete, hat es dann jetzt noch mehr als vorher?
Wahrscheinlich hat es deswegen keiner gekauft, weil entweder freemium oder kostenpflichtig OHNE in-app-Käufe. Aber beides?

Martin 23. Juli 2012 um 16:10 Uhr

Gut so. Denn diese Mist Verein hat es nicht anders verdient. Ich habe das Spiel gekauft so wie eine menge in-game Sachen und brauchte Hilfe die ich bis jetzt nicht bekommen habe. Das Geld wollten Sie aber gleich haben nur Support gibt es keinen. Jetzt gibt es das Game Gratis was nochmal eine Frechheit ist für jene wie mich welche bezahlt hatten noch vor kurzen. Ich kaufe von diesen Verein nie wieder was.

Jens 23. Juli 2012 um 16:14 Uhr

Sehr schade, dass so viele User eine App ilegal runterladen statt eine App für ein paar Cent zu kaufen. Das wirft die Entwicklung neuer Apps im Android System wieder ein Stück zurück!

ChackZz 23. Juli 2012 um 16:18 Uhr

Google könnte ja mal damit anfangen, ein vernünftiges Bezahlsystem einzuführen, das nicht voll und ganz auf die USA ausgerichtet ist, wo jeder 14-Jährige mit einer Kreditkarte rumrennt. Das wäre immerhin mal ein Anfang.

Ähnliches Problem übrigens unter iOS. Vorsichtig (sehr vorsichtig) geschätzt gehe ich mal davon aus, dass 50% der Jailbreak-Nutzer eben diesen Jailbreak nur installieren, um sich gecrackte Apps zu laden. Die Folge: EA und Gameloft gehen einem mit ihrem Freemium-Mist gewaltig auf die Nerven.

Matti12 23. Juli 2012 um 16:34 Uhr

Hi Cachy, Du hast eigentlich vollkommen Recht.
Allerdings nutze ich auf Android nur Apps, die entweder kostenlos oder außerhalb vom Play-Store mit PayPal zahlbar sind – auch wenn sie dann meist einen Euro mehr kosten. Ich weigere mich zumindest, Google meine Kreditkartennummer anzuvertrauen. Ich weiß, PayPal ist nicht viel besser. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Google Opfer von Hackern wird. Mit dem Zwang zur Kreditkarte pinkelt sich Google in gewisser Weise selbst ans Bein. – Schade.

Boomer 23. Juli 2012 um 16:38 Uhr

Also für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum jemand heutzutage keine Kreditkarte hat. Bei Bezahlung im Internet gibt es doch neben Nachnahme nichts sichereres. Klar, man muß dann regelmäßig die Abbuchungen kontrollieren aber das sollte sich pro Monat im überschaubarem Rahmen halten (so 30 Sekunden für pdf in Email öffnen und anschauen).

Vom Geschäftsmodell her sind die Inappkäufe doch klasse und aus meiner Sicht akzeptabel solange das vor der Installation transparent angegeben wird.

Heiko Bernhörster 23. Juli 2012 um 16:40 Uhr

@Boomer: Naja Nachnahme ist keine wirklich Alternative, da man bei der Zustellung immer Anwesend sein oder aber zum Besuch der Postfiliale Urlaub nehmen muss.

Heiko

Alexander 23. Juli 2012 um 17:24 Uhr

Dass ich ohne Kreditkarte nichts in Play Store kaufen kann, ist einfach ärgerlich. Der Kommentar “Kauft euch doch eine Prepaid-Kreditkarte!” nervt auch, weil er zu kurz greift. Es ist einfach unverständlich, warum Google andere Bezahlverfahren wie z.B. Lastschrift nicht unterstützt. Das kann man die Arroganz amerikanischer Unternehmen nennen: “Bei uns bezahlt man eben mit Kreditkarten also tut ihr das gefälligst auch! Wir wollen uns das Geld sparen, dass eine Anpassung an den andere Märkte (wie der in Deutschland) kostet!”.

Dass ist ein bisschen hart ausgedrückt, aber drückt sehr gut den Widerspruch aus: Auf der einen Seite sagt man Deutschland wäre für technischen Produkte kein kleiner Markt, aber scheinbar nicht wichtig genug, um bei uns übliche Zahlungsmöglichkeiten zu unterstützen. Dabei ist es eine Binsenweisheit, dass man Dienstleistungen an lokalen Gepflogenheiten anpasst, um erfolgreich zu sein.

Daher kommt bei denen meisten Kreditkarten-Verweigerer so etwas an: “Wenn ihr zahlen wollt, schafft euch eine Kreditkarte an! Dass uns Kundenfreundlichkeit nicht wichtig ist, seht ihr daran, dass wir euch nur 15 Minuten Rückgabefrist einräumen.”

Dass Google mit diesen 15 Minuten gegen den Verbraucherschutz verstößt, sollte einleuchten. Dass amerikanischen Unternehmen trotzdem nichts zu befürchten haben ist leider Realität, obwohl das “Safe Harbour”-Abkommen genau so etwas ermöglichen soll(te).

Irgendwann werde ich mir wohl auch eine Kreditkarte besorgen, da ich nicht erwarte, dass Google auf einmal eine 180-Grad-Wendung hinlegt. Wer nach einer günstigen Kreditkarte sucht, dem empfehle ich die von der Deutschen Kreditbank. Mit dieser kann man auch in Ausland kostenlos Geld abheben, was nicht alle Karten bieten, aber ganz nützlich sein kann.(Und nebenbei ist die Karte kostenlos und von einer Vielzahl Prüfern gut bewertet worden.) https://www.dkb.de/privatkunden/dkb_cash/index.html

Meine Hoffnung in Sachen Bezahlmöglichkeiten für Android Apps liegt ganz bei Amazon. Amazon möchte ja bald seinen eigenen App Store aufmachen und da Amazon eine funktionierende Abrechnungs-Infrastruktur besitzt, wären sie ja blöd, wenn sie diese für den App Store nicht verwenden würden. Und da diese Infrastruktur auch Lastschrift anbietet, setze ich meine gesamten Hoffnungen darauf, dass Amazon diese Zahlungsmöglichkeit auch bei seinem App Store anbietet; wenn er denn endlich fertig ist.

SvenS 23. Juli 2012 um 17:29 Uhr

@Alle-Kreditkarteheuler-Heuler:
Um es gleich klar zu sagen, das Motto ist stets dem Kunden den Einkauf SO LEICHT WIE MÖGLICH zu machen. KK-Bindung als EINZIGE Bezahlmethode mag in vielen Ländern bestens funktionieren, es ist (vielleicht) die beste, effizienteste, sicherste, [Weiter-Superlative-Hier-Nach-Belieben-Einfügen] Methode.

ABER: Zumindest in D haben viele Vorbehalte gegen online (oder auch Smartphone) Einsatz der KK. Desweiteren hat eine Hauptzielgruppe für App-Käufe (Jugendliche) auch Schwierigkeiten an eine KK zu kommen. Jaja, Prepaid-KKs, wollte ich auch schon kaufen, gibt es in meiner Stadt (Landeshauptstadt) aber gerade mal einer Handvoll Tanken/Läden, die zu allem Überfluss auch noch größtenteils irgendwo außerhalb der Innenstadt liegen.

Google will wohl erst eine neue Bezahlmethode mit Ihrer Eigenentwicklung auf den Markt werfen. Tja, Schade! Und meiner Einschätzung auch dumm. Denn es dauert inzwischen viel zu lange.

Allerdings kann ich Raubkopierer gerade auf dem Smartphone nicht verstehen. Die meisten Apps gibt es für wenige Cent (jepp, auch Gameloft und Konsorten hauen ihre Spiele oftmals für 79 Cent raus), um die einzusparen geh ich bestimmt kein Risiko von versuchten Raubkopien ein.

My 2 Cents.

Jan 23. Juli 2012 um 17:36 Uhr

Also ich persönlich sehe da einen ganz anderen entscheidenden Grund, Apps nicht zu kaufen. Vielleicht bin ich ja auch der einzige, der das so denkt … Aber solange die Apps unnötig viele Zugriffsrechte einfordern, werde ich keinen Cent dafür ausgeben. Es gibt leider sehr sehr wenige Apps, die nur notwendige bis kaum Rechte benötigen. Hier würde ich mir wünschen, mehr Kontrolle über meine persönlichen Daten zu erhalten. Denn kein Schwein weiß, was damit geschieht … wenn all diese Daten bei entspr. Servern landen.
Wie gesagt, es reicht nicht, einfach ein qualitativ gutes Produkt zu haben, sondern auch mehr Transparenz und Kontrolle über das Produkt. Dann gebe ich gerne auch viel Geld dafür aus.

Grüße
Jan

john 23. Juli 2012 um 17:44 Uhr

Die Frage ist jetzt, haben die die es davor für 99Cent rechtmäßig gekauft haben auch diese In App Artikel die Sie kaufen müssen oder haben Sie wie bezahlt noch das komplette Spiel?

Wenn ich natürlich das Spiel mit Waffen etc. gekauft habe und im Nachhinein wird es zerrupft und ich soll alles noch mal einzeln kaufen, wäre ich auch zurecht wütend auf den Hersteller.
Wäre dann eine 0 Sterne App, da Abzocke egal zu welchem Preis ein No Go ist.

Sollten die ehrlichen Käufer das Spiel noch voll nutzen können habe ich nix gesagt.

Dagger 23. Juli 2012 um 17:45 Uhr

Zugestimmt. Bezahlen sollte tatsächlich für alle gleich einfach sein. Ohne Kreditkarte wenn es geht.

Kenne da auch so einige Kandidaten. Kaufen sich iPhones und ärgern sich dann dass Software etwas kostet im Gegensatz zu Alternativen bei Android.

brave 23. Juli 2012 um 17:47 Uhr

kann mich dem nur anschließen, Piraterie schadet der Plattform Android gewaltig! zumal die Preise echt fair sind.

Maik.P 23. Juli 2012 um 17:59 Uhr

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier viele daran Spaß haben, sich künstlich aufzuregen.

In aller Regel schadet Piraterie der Wirtschaft im gesammten kein bisschen, glaube jedenfalls nicht, dass der gemeine Pirat eine Holztruhe auf seinem Schreibtisch hat, in die er immer nen Euro schmeisst, wenn er wieder was umsonst installiert hat.

Geld ist nicht unendlich da, zumindest wenn man nicht die Lizenz zum Nachdrucken hat. Also wird und wurde umverteilt, in MP3-Player, in Festplatten, in Rohlinge, eine extra Mahlzeit, wie auch immer.

Es gibt derzeit nun mal kein funktionierendes Anti-Piraterie Tool o.ä., man kann es nur schwerer machen, aber das hält die Jungs auch nicht auf. Was gut ist, wird auch so verkauft, selbst Diablo 3 wurde gekauft, obwohl ich das nicht nachvollziehen kann.

Am besten lebt man mit Piraterie, indem man sie einfach ignoriert und seine Kraft lieber darauf verwendet, die Programme besser zu machen und den Wünschen/Problemen der Kunden zu begegnen; wer nicht kaufen will/kann, wird das auch nicht tun, egal was man macht.

Vielleicht sind die Entwickler auch nur geldgeil, echtes Geld für virtuelle Münzen (o.ä.) zu verlangen und gleichzeitig das Spiel so schwer zu machen, dass man ohne Echtgeld kaum auskommt bzw. nichts vom Spiel sieht – Jetpack Joyride ist für mich so ein Beispiel, das Spiel macht mir nur die fünf Minuten Wartezeit auf den Bus laune, bis ich da die Kohle gesammelt hätte, um mal alles auszuprobieren, das würde Jahre dauern.

Um essentielle Features beschnittene Trials sind auch nicht das wahre, genauso wenig wie gehypte Apps unter großem Namen (Sims, IceAge, …), die imho darauf zielen, Kinder anzusprechen und diese abzuzocken – für mich persönlich ist echtes Geld für virtuelle Gegenstände in Apps/Spielen ein nogo.

Das alles mag nicht schön oder nett sein, aber so ist das eben. Meine zwei Apps für jeweils ~1.5€ haben, soweit ich das nachvollziehen kann, eine Piraterie-Rate von < 10%, da kann ich gut mit bzw. von leben, im Sinne von die Entwicklungskosten und ein kleines Zubrot sind längst wieder rein, so dass ich mir bei der einen App schon überlege, ob ich den Code nicht freigeben will.

Wenn überhaupt jemand leidet, dann sind das die kleinen Entwickler wie ich, hören/lesen tut man aber immer nur die großen ala EA, Ubi, Rovio und Co, mich nervt das tierisch.

Falls wer mal eine belast- und glaubbare Statistik hat, wieviel Prozent der iOS-Geräte eigentlich einen JB haben, würd mich das mal interessieren, danke.

passsy 23. Juli 2012 um 18:10 Uhr

Als ich damals keine Kreditkarte hatte habe ich auch fleißig kopiert. Doch was mich immer gestört hat waren die updates. Die bekommt man nur manuell beim kopieren.
Also habe ich mir eine kreditkarte zugelegt (mywirecard).

Inzwischen gebe ich knapp 5 mal so viel für Apps wie fürs telefonieren und so.

Ein wenig frustet es mich aber schon, dass ich damals einen euro gezahlt habe und es jetzt umsonst ist ;)

Teracon 23. Juli 2012 um 18:13 Uhr

“kann mich dem nur anschließen, Piraterie schadet der Plattform Android gewaltig! zumal die Preise echt fair sind.”

Bei einer bezahl App noch exta In app köufe Tätigen zu müssen ist also Fair? und warum sind die anderen Spiele von denen eigentlich nicht kostenlos?

ChrisHH 23. Juli 2012 um 18:15 Uhr

Hahahaha… Manchmal kann man man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen wenn man ließt, was mache hier für einen Müll schreiben.

Hauptsache sich bei Starbucks für 5 EUR einen Kaffee holen und dann rumheulen weil auf seinem 500 EUR Phone eine App 99 Cent kostet.

Aber Hauptsache die Bild schreibt: “Arbeit muss sich wieder lohnen!” und jeder nickt während man an seinem Starbucks Kaffee nippt und überlegt wem man als nächstes in den Ar*** fahren kann.

Das JB von jugendlichen Betrieben wird ist ja noch nachzuvollziehen. Aber das Erwachsene, die jeden Tag Arbeiten gehen sich an so einem scheiß beteiligen kann ich nicht verstehen. Jeder möchte für seine Arbeit entlohnt werden. Jeder!

Syntax 23. Juli 2012 um 18:20 Uhr

Ich versteh das Problem mit der KK auch nicht.

Also ich habe für solche Sachen eine Onlinekreditkarte (Wirecard) die ich aufladen kann.

caschy 23. Juli 2012 um 18:36 Uhr

Auch bei Kauf-Apps finde ich In-App-Käufe fair. Man nehme ein Fußballspiel: Stadien oder ausländische Ligen kosten extra.

Maik.P 23. Juli 2012 um 18:45 Uhr

Problem für mich bei einer KK, entweder ich habe eine richtige, dann bin ich nicht wirklich anonym (was mir wichtig ist) und habe meistens jährliche Kosten(so spärlich, wie ich sie einsetze) oder ich habe direkt einen Betrag X gebunden, den ich ev. nicht mehr loswerde bzw für Sachen, die ich eigentlich gar nicht brauche.

PayPal ist meiner Meinung nach ein Drecksverein, GiroPay wird nur seltenst unterstützt, ebenso Bankeinzug und Abrechnung via Telefonrechnung geht bei mir leider auch nicht.

Meine Hoffnung liegt auf dem Amazon-Appstore, wenn der denn irgendwann mal kommt, über Amazon konnte ich mich jedenfalls noch nie beschweren und das wäre kein extra Anbieter, dem ich Daten geben müßte.

Ihr müßt mal aufhören, nur bis zu eurem eigenen Tellerrand zu denken, es gibt für andere Leute bestimmt genug Gründe, auf die hier keiner kommt, weil er/sie eben nicht in der Situation ist.

Florian Niefünd 23. Juli 2012 um 18:47 Uhr

das Game ist echt geil… ich hätte es mir sogar gekauft…
bei solch einer Qualität kann man auch mal bis zu 5€ ausgeben (das wäre meine Grenze)

Teracon 23. Juli 2012 um 18:55 Uhr

“Auch bei Kauf-Apps finde ich In-App-Käufe fair.”

Ich und Gott sei dank viele andere sehen es aber nicht ein für ein Spiel Doppelt und Dreifach zu bezahlen. In App Käufe sind eh schon mal “Abzocke” da man immer mehr bezahlt als bei einem Normalen Spiel, aber das was hier versucht wurde ist schon sehr dreist und man muss sich nicht wundern wenn die Leute sich solche apps einfach herunterladen.

Das sie jetzt so vorgehen weil soviel raubkopiert wurde glaub ich denen nicht. Denn andere Entwickler, die nicht auf solche Methoden anwenden schaffen es auch Apps zu verkaufen.

Geld für eine App zu verlange geht natürlich in Ordnung wohingegen F2P Spiele dreck sind wobei bezahl apps mit ingame käufe dem ganzen die Krone aufsetzt.

Max 23. Juli 2012 um 19:27 Uhr

Natürlich kann man sich über den Geiz aufregen, aber Andoid-Kunden werden eben auch regelmäßig von den Hardwareherstellern verarscht in dem ihre Handys nicht update fähig sind. Und wenn es dann noch 10 mal solange dauert eine Software legal zu kaufen weil ich vorher erst noch zur Tanke fahren muss, tja dann ist es scheinbar mit dem Verständnis der Kunden vorbei.

Wer einen beschissenen Kundenservice abliefert der wird eben auch von den Kunden beschissen behandelt.

Kizune 23. Juli 2012 um 19:43 Uhr

Was mich an In-App-Käufen stört, ist, dass die Kosten oft nicht absehbar sind.

Caschy hat hier ein Beispiel gepostet, wie In-App-Käufe in Spielen aussehen sollten: Das Spiel ist problemlos durchspielbar, aber man kann optionale Features kaufen, die das Spiel bereichern.

Nur das blöde ist, oft wird das In-App-Kauf-System für Abzocke missbraucht, und zwar in der Art: Ohne In-App-Käufe schafft man nur 50% des Spiels. Das Problem hierbei ist, dass man nicht weiß, wie viel Geld man investieren muss, um das Spiel komplett duchzuspielen. Es könnte 1€, 10€ oder 50€ sein, das weiß man im Voraus nicht. Ich denke, dass hier die Kosten viel höher sind, als wenn der Entwickler mehr Geld für das Spiel verlangt aber dafür In-App-Käufe wirklich optional macht. Das ist für mich ganz klar Abzocke.
Und solche Art von Apps können mir dann gestohlen bleiben.

ChrisHH 23. Juli 2012 um 20:05 Uhr

@Kizune: Sorry aber ich versteh dein Argument nicht. Wenn man dir die Möglichkeit gibt das Spiel z.B. kostenlos zu 50 % durchzuspielen und es dir soviel Spaß bereitet, dass du gerne weiterspielen möchtest, wo ist nochmal das Problem ein paar Euro locker zu machen? Dich zwingt doch keiner weiterzuspielen. Kannst doch nach den 50 % das Spiel wieder löschen.

Wovon glaubst du leben die Entwickler, Programmierer, Grafiker usw. die hinter einem Game stehen.

Teracon 23. Juli 2012 um 20:10 Uhr

“wo ist nochmal das Problem ein paar Euro locker zu machen?”

Wo ist das Problem dabei einen festen Preis für ein Spiel festzulegen? Bei F2P weis ich nicht wie viel ich am Ende Los bin und das ist doch der Grund warum alle auf den Zug Aufspringen.

Ea meinte letztens das die BF3 Spieler nach 8 Stunden dazu bereit sind fürs Nachladen Geld zu bezahlen, echt Toll.

Malte 23. Juli 2012 um 20:11 Uhr

Die Arbeit der Entwickler muss in jedem Falle honoriert werden. Ich zahle lieber kleines Geld für eine gute App und hab dann auch keine nervige Werbung dabei.

beatfreak 23. Juli 2012 um 20:28 Uhr

Zum einen muss sich Google das ankreiden, weil sie nur eine Zahlungsmethode anbieten. Zum Anderen ist es wahrscheinlich zu einfach Apps zu kopieren. Bei den Beträgen haben die Leute dann wohl auch kaum Hemmungen.

Fakt ist, Google muss etwas unternehmen. Sie sollten doch größtes Interesse daran haben, dass weiterhin gute Apps für das System entwickelt werden.

Moralapostel muss trotzdem keiner spielen. Der Geiz und das Bescheißen haben doch die Meisten im Blut. Manche kopieren Filme, manche PC-Spiele und andere lassen sich schwarz das Bad fliesen. So lange die Möglichkeit besteht ein paar Euro zu sparen und die Gefahr gering ist, dafür belangt zu werden, haben viele Leute erstaunlich wenig Hemmungen.

Maik.P 23. Juli 2012 um 20:45 Uhr

Auf der Google I/O haben sie ja was gefaselt von AppEncryption, wie “gut” das funktioniert, sieht man ja bei Apple, da gibt’s bekanntlich auch so ziemlich alles zum freien Download.

Wenn ich das richtig sehe, ist das ein OS-Features, das nicht für ältere Geräte/OSse rausgebracht werden wird.

Was macht man dann als Entwickler? Betreut man mehrere Varianten parallel, dann gibt’s mit Sicherheit eine Möglichkeit, die =JB einzuspielen – und mehr Aufwand/Support ist es sowieso. Gibt man nur noch die verschlüsselte Variante raus, verliert man alle Kunden, die nicht upgraden können, dürfen oder wollen, wovon ein guter Teil wahrscheinlich zu recht eingeschnappt ist und ev. diesen Produzenten in Zukunft meidet. Oder man macht’s wie bisher, dann bringt einem das 0 Vorteile.

ChrisHH 23. Juli 2012 um 21:06 Uhr

@Teracon: Keine Kostenkontrolle? Sorry aber das sind alles Ausreden. Du wirst nicht gezwungen Geld zu zahlen. Im Gegenteil, dir wird das Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt und erst gewisse Gimmicks kosten Geld. Jeder kann also selbst entscheiden, ob und wie viel er bereit ist zu zahlen. Warum auch nicht wenn ich soviel Spaß daran habe dann kann ich auch gerne was Zahlen um sicherzustellen das das Produkt weiterentwickelt wird. In diesem Fall wurde das Spiel vorher zu einem Festpreis angeboten und das hat die User auch nicht abgehalten das Game einfach illegal zu laden.

Ich selber Zocke lieber über die Konsole und bei BF3 oder COD kann ich doch auch entscheiden, ob ich die Kartenerweiterungen kaufe oder nicht. Ich mache es z.B nicht weil mir 2 Karten für 15 EUR nicht Wert sind. Aber bei diesen App-Games sprechen wir von ein paar Cent.

FlyingT 23. Juli 2012 um 21:15 Uhr

Buhhhuuuuhhh ich brauch ein Kartensystem wie iTunes, weil bei realkommastrich oder Aral ne easybuy Mastercard zu kaufen ist sowas von verdammt kompliziert. Da steht ja dann easybuy Mastercard drauf, wie soll das funktionieren? Da muss doch Google Play drauf stehen.

Teracon 23. Juli 2012 um 21:20 Uhr

“In diesem Fall wurde das Spiel vorher zu einem Festpreis angeboten und das hat die User auch nicht abgehalten das Game einfach illegal zu laden.”

Das game hatte ien Festpreis und ein ingameshop ich sehe auch nciht ein für sowas zu bezahlen.

“Im Gegenteil, dir wird das Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt und erst gewisse Gimmicks kosten Geld.”

Und wo os das Problem das Geld für einen Festpreis anzubieten und direkt alles Gimicks zu Verfügung zu haben?

Kizune 23. Juli 2012 um 22:28 Uhr

ChrisHH:

Mich stört lediglich, dass einige Spiele nur zu 50% spielbar sind und man danach gezwungen wird, In-App-Käufe zu tätigen. Ich zahle lieber im Voraus für ein Spiel Geld, das ich dann zu 100% durchspielen kann, als das Spiel kostenlos (manchmal nicht mal das!) downloaden zu können, nur um dann zu merken, dass ich im Spiel selbst Geld ausgeben muss – und ich weiß nicht mal, wie viel. Man kann abgezockt werden, ohne es zu merken.

Es ist vollkommen in Ordnung, dass du Gefallen an dieser Methode des Geld-Verdienen findest. Ich tue es aber nicht.

Patrick 23. Juli 2012 um 23:15 Uhr

Wenn man ein Android Smartphone rootet ist es mit der ProviderFix App ist es schonmal möglich auch mit Vodafone oder Telekom Discountern möglich im Play Store über die Mobilfunkrechung oder das Prepaidguthaben zu bezahlen.
Bei mir zum Beispiel mit Fyve.

Herrjeh 23. Juli 2012 um 23:22 Uhr

Also ich habe Shadowgun damals zum vollen Preis gekauft – ebenso wie Dead Trigger direkt nach dem Release (99 Cent bei Dead Trigger)!
Ich bin einer dieser Android User, die lieber ein paar Euro für Kauf-Apps ausgeben und dafür nicht von Werbebannern und unnötigen Rechten verfolgt wird.
Im Schnitt gebe ich jeden Monat 12 Euro für neue Apps aus – und trotzdem hat mich die Dead Trigger Aktion massiv geärgert!
Klar kann ich einen Euro verschmerzen – verarscht haben sie mich letztendlich trotzdem!
Wahrscheinlich kann kaum jemand meine nachfolgende Aussage verstehen, da sie so weit weg vom Standard Android User ist: Ich spiele ungerne kostenlosen Spiele – Installier ich mir einfach nicht! Auch Dead Trigger wäre mir wahrscheinlich als Freemium Spiel nicht aufs Smartphone bzw. Tablet gekommen. Klingt Schwachsinnig, ists auch – aber so bin ich halt ;P
Ich bin also ein zahlungswilliger Kunde, aber ich lasse mich halt nicht gerne verarschen ala “wow – super Einführungspreis! Nur jetzt so Billig” und dann drei Wochen später: Kostenlos! Also ich hätte meinen Euro gerne wieder, damit ich ihn einem App Entwickler geben kann der mich als Kunde nicht verarscht! Kannste das nicht nachvollziehen Caschy?

Typografix 23. Juli 2012 um 23:29 Uhr

UPPS… ich bin gerade etwas baff, da mir nicht klar war das es einen Schwarzsoftware Problem bei Android gibt!!! :(

Karsten 24. Juli 2012 um 00:06 Uhr

Seit jeher kaufe ich gerne Apps in jedweder Form, sofern sie ohne In-App-Käufe auskommen. Gerade bei Android ist die Zahlungsweise per Rechnung sicherlich hilfreich, jedoch gefährlich, da ich hier den Vertrag für Drittanbieter öffne. Abos winken Dir zu…..
Lieber ein paar Euros für gute werbefreie Software als mit Ads und In-App-Käufen gefluteten Gratisramsch.
Für meine Apple-Hardware gibt es immerhin die Prepaid-Voucher. Für Android würde ich eher ne Prepaid-Kreditkarte vorziehen. (Mywirecard o.ä.)

Cris 24. Juli 2012 um 11:03 Uhr

Man Leute, hier in Deutschland besteht zum Glück ein gesundes Misstrauen gegenüber KKs (http://www.heise.de/newsticker.....36550.html). Nebenbei finde ich es nicht gut das Kids mit KKs rum rennen geschweige denn mit Dispo! Der Löwenanteil geht mit Sicherheit auf die unter 25 jährigen die zu faul sind sich über Paypal, Prepaid KKs (z.B. Kalixa) oder anderweitigen Zahlungsmöglichkeiten zu informieren da ja der Weg über den Warez-Link viel schneller geht. Welches ich auch nur bedingt gut heisse da ich mir nicht selten eine längere Erstgattungszeit wünschen würde. Bin froh über die Trials & Donate Versionen. Nebenbei haben Eltern auch noch ein Auge auf die XYZ-Mobilfunk Rechnung wenn schon Geld für ein 50,- teures Konsolenspiel ausgegeben wurde.

Außerdem gehört kopieren zur Kultur. Ich denke nur an Doppel-Tapedecks, VHS, Amiga. Davor wurden auch Bücher weiter verschenkt und nicht weiter Lizenziert!
Das soll und wird auch nie eine Legitimation sein, gehört aber halt zur Natur des Menschen.

Ich sach nur alla Radium: Try before buy.
Ich bin aus meiner Sturm und Drang kopiererei raus gewachsen und bezahle für Apps die mir gefallen auch gerne, schlafe dann auch etwas besser dank ruhigem Gewissem und freue mich nebenbei auf problemlose Updates.

P.S.: Etwas durcheinander aber vielleicht mal für den einen oder anderen was dabei um über den Tellerand zu denken!

MolokoVelocet 24. Juli 2012 um 12:20 Uhr

Viele grobe Pauschalisierungen hier im Artikel… Da bin ich besseres von dir gewohnt.

Alexander Trust 24. Juli 2012 um 16:36 Uhr

@Frank (23. Juli, 14:23 Uhr): Du schreibst “Die Angabe von Zahlungsdaten macht es letztlich unmöglich, einen Dienst anonym zu nutzen. … Dennoch glaube ich, dass diese Haltung Piraterie fördert.” Du argumentierst also, dass die Angabe von Personendaten als Ausrede gelten kann, raubzukopieren? Ich halte das a) für schwer daneben (auch wenn ich annehme, dass deine eigene Meinung eine andere ist) und halte dagegen, dass es b) Android selbst ist. Dadurch, dass es ein offenes System ist, und der Hack somit relativ leicht gemacht wird. Die Raubkopie-Rate bei PC-Games ist auch immens hoch, viel höher als bei Konsolen-Spielen, weshalb einige Publisher wie Ubisoft (hinter vorgehaltener Hand) ihre PC-Games immer erst mit Verspätung ausliefern, um interessierte Gamer zunächst auf die Konsole als Plattform zu führen. Das wird übrigens auch noch die Bewährungsprobe für die OUYA werden. Generell glaube ich, dass die Indie-Entwickler zu naiv (gewesen) sind gegenüber ihrer Klientel und sich eine Ernüchterung in den nächsten Jahren einstellen wird.

jke 24. Juli 2012 um 17:41 Uhr

+1 für den Kommentar von rondera.

Es liegt imo nur daran, dass es für iTunes OFFLINE Gutscheine gibt und für Google Play eben nicht. Das muss Google leider noch lernen.

Und natürlich dass Android in Niedriglohnländern besonders populär ist, wo Raubkopien zum natürlichen Selbstverständnis gehören.

khaalan 24. Juli 2012 um 21:35 Uhr

meine erfahrung mit dem offiziellen store:
nach 7 jahren handyabstinenz (hatte wirklich keins) hab ich mir berufsbeduingt ein samsung s2 gegönnt. erstes wochenende mit dem teil viele kostenlose apps ausprobiert. wolte dann auch welche kaufen, ging aber nicht. kreditkarte wird benötigt. montag früh aufm weg ins büro bei der tanke vorbei um aufladbare kreditkarte zu besorgen. abends ausprobiert, karte wird nicht erkannt. reklamiert und geld zurückbekommen. am nächsten tag ab zur sparkasse und kreditkarte bestellt (auch prepaid). zwei wochen gewartet. karte kommt an, ich lade geld hoch und erst nach zwei tagen ist das geld drauf. dann versucht app zu bezahlen: geht immer noch nicht, anruf bei der sparkasse, karte falsch eingetragen. wieder zwei tage warten. als ich dann das app kaufen wollte, war es aus dem market verschwunden.

und jetzt kommt der alternative part:
mein 15 jähriger bruder nimmt sich mein handy, installiert einen “alternativen” market drauf, installiert das app, was ich haben wollte drauf und die ganze sache ist nach 5-8 minuten gegessen.

will jetzt raubkopien nicht verteidigen, aber die müssen mehr auf den kunden zugehen, sonst wird das nix

elknipso 28. Juli 2012 um 14:46 Uhr

Die Konsequenz daraus ist, dass es weiterhin viele interessante Apps (hier besonders viele Spiele) weiterhin nur für iOS geben wird.

Einer der Gründe warum ich mir aktuell überlege mit dem neuen iPhone auf iOS zu wechseln, obwohl ich ansonsten mit meinem Galaxy Nexus weitgehend zufrieden bin.

Dass die Piraterie Rate immer noch so hoch ist, liegt aber denke ich auch nicht unwesentlich daran, dass Google weiterhin nur Kreditkarte als offizielles Zahlungsmittel anbietet. Damit schließen sie sehr viele potenzielle Kunden von Anfang an aus. Und nein Prepaid Kreditkarten sind keine Alternative, der Aufwand ist vielen schlicht zu hoch. Und Schüler und Co, welche auch viel Geld bei iTunes mit Kleinkram Apps lassen (über Guthabenkarten) werden von Anfang an ausgeschlossen.

Cris 28. Juli 2012 um 17:48 Uhr

Man kann im Play Store auch über sein Telefon Provider zahlen!
Und man vergesse bei der Diskussion nicht den Jailbreak + Cydia Store. Wie hoch wohl da die Piraterie Rate ist.

Alexander Trust 28. Juli 2012 um 17:59 Uhr

@Cris: Du wirst von allen Apple-Besitzern hier eins drüber kriegen, weil du scheinbar keine Ahnung hast. ;) Ich klär dich auf, damit du wenigstens weißt, warum dich alle ausbuhen. Cydia ist nur ein Store. In Cydia wird nur legale Software angeboten. Ein Jailbreak ist in den USA (und anderswo) nicht verboten, sondern legal. Dass man einen Jailbreak benötigt, damit auf dem iPhone oder iPad raubkopierte Software laufen kann, steht auf einem anderen Blatt, hat aber mit Jailbreak und Cydia grundsätzlich nichts zu tun.

David 1. August 2012 um 20:11 Uhr

Seit ich merke das Spiele im Market als “nicht für ihr System” gekennzeichnet sind, es aber dennoch funktioniert muss ich sagen ich lad mir das was ich auf legale weise nicht bekomme herunter… ENDE

Und was soll das wenn du ne App bezahlst und dann machste ics update und die Spiele funktioniern nicht mehr.
Also was machst du? Du gehst in den Store und ladest es erneut herunter dann….. HALT … es geht nicht? Nochmalbezahlen? NOf*inway

Und darum liebe Kinder lade ich alles einfach runter:-) Und weils ne nette beschäftigung ist die richtige “apk datei! Zu finden…
Habe ich schon erwähnt wie einfach es ist?
Ich geb im Browser bei google irgend ein spiel ein was ich möchte, schrebie “.apk” dazu und booom direkt aufs handy… Achja hab ich schon die Marketapps genannt die aussehen wie der normale market aber die Spiele plötzlich funktionieren?

Das beste… und jetzt kommts… das beste ist das die apk datei 4 mb hat, Gameloft spiele bis zu 2 GB… diese Daten ladest du automatisch von deren Server runter.

einfach nur lächerlich…! Und dann noch beschweren das man diese dinge nutzt….

Silvan 16. Dezember 2013 um 18:12 Uhr

Vieleicht liegt es daran, dass es für Android keine ITunes Karten gibt(zumindest bei uns nicht…)
Ich hatte schon 3 Apple Geräte und habe Apps im wert von ca 120 Franken gekauft… Nun mein 2tes Android gerät, und ich habe bis jetzt alle kostenpflichtigen gecrack da es einfach keine Möglichkeit gibt die Spiele einfach zu kaufen.. Vielleicht sollte sich Google das mal überlegen, dann würden sie ja sogar noch mehr Geld verdienen und die Spiele kämen nicht immer im Appstore zuerst…


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.