Nexus 7 Tablet: erste Worte

24. Juli 2012 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Heute kam es bei mir an: das Nexus 7 Tablet, welches in Zusammenarbeit von Google und ASUS entstanden ist. Warum ich dieses Gerät bestellte? Zuerst einmal, um es im Blog vorzustellen. Aber auch ganz privat für mich. Weil ich der Meinung bin, dass die günstigen 7″-Tablets einiges reißen können. Schauen wir uns mal um: hat es ein Hersteller bislang fertig gebracht, ein günstiges Android-Tablet im Markt zu etablieren?

Ich behaupte jetzt einfach mal nicht, denn der Tablet-Markt ist ein iPad-Markt, auch wenn viele vereinzelte Seelen ein Android-Tablet haben. Das sind Einzelschicksale, nicht die Masse. Klingt hart, ist aber so. Die Hersteller sind aber auch selber schuld. Die werfen uns, dem Anwender, dauernd ein Tablet nach dem anderen vor die Füße. 7 Zoll, 8,9 Zoll, 10 Zoll, mit Stylus oder ohne. Unwahrscheinlich viel Auswahl für unwahrscheinlich viel Geld. Aktuelle Geräte im oberen Bereich gehen ab 400 Euro los.

Dann die Sache mit den Updates. Bekommt mein Tablet überhaupt ein System-Update mit neuen Features? Oft dürfte man dann wohl den Kopf schütteln und hoffen, dass es eine Community gibt, die eine aktuelle Android-Version für dein Gerät klöppelt. Solche Geräte wie das Nexus können das ändern! Die Updates kommen in der Regel flott, ich habe keinen Bullshit auf dem Gerät, sondern nacktes Android. Für mich ein Mehrwert, wobei manche Dinge von HTCs Sense natürlich schick gelöst sind.

Auch die globale Bekanntheit von Google wird dafür sorgen, dass das Nexus 7 Tablet am Ende des Jahres das erfolgreichste Tablet ist, welches wir auf dem Android-Markt vorfinden – nehmt mich beim Wort. Was spricht sonst noch für das Gerät? Der aktuelle Preis mit der Baugröße macht das Nexus 7 Tablet zum echten “Mitnehm-Tablet”. Das iPad finde ich für dauerhaftes Rumgetrage zu groß, das Nexus 7 kann man sogar zum Transport in die rückseitige Hosentasche stecken – für das iPad müsste man eine stylo Latzhose mit iPad-Einschub vorne tragen.

Noch einmal: der Preis! Dieser wird ein Umdenken stattfinden lassen. Mein iPad behandle ich immer wie ein goldenes Kalb. Bloß keine Kratzer rein machen, aufpassen wo es liegt und ähnliches. Das Nexus 7 Tablet gibt mit seiner gummierten Rückseite nicht nur Griffigkeit, sondern auch mal das Gefühl, ein Arbeitsgerät in den Fingern zu halten, was man auch mal grob anfassen kann. Natürlich sind 199 Dollar ne dicke Stange Geld, wenn man das Gerät aus irgendwelchen Gründen beschädigt…. ich kann das schwer in Worte fassen…. das Nexus 7 fühlt sich erdiger, ehrlicher und robuster an.

Wie ich an das Nexus 7 in Deutschland gekommen bin? Durch Glück. Ich hatte bei der Vorstellung damals bei Google+ gefragt, ob es jemand aus UK besorgen kann und habe prompt von Hubert das Angebot bekommen, dass man es für mich bestellt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank nach London und allzeit gute Geschäfte! UK ist natürlich gleich nen Tacken teurer, ich habe für die 8 GB-Variante 159 Pfund (200 Euro) bezahlt. Der Versand innerhalb UK kam dann noch einmal lecker 9,99 Pfund, schlussendlich der Versand nach Deutschland noch einmal knapp 14 Pfund.

Dieser Versand-Shizzle würde natürlich wegfallen, wenn Google mal aus dem Knick kommt und das Gerät auch in Deutschland anbietet. Bis dahin muss man es vielleicht wie Holger machen, der hat über Borderlinx bestellt. Wie man das Nexus 7 Tablet nach Deutschland bestellt, hat er hier festgehalten. Zoll und Co? Nicht aus der EU. (hör auf zu quatschen, schreib etwas über das verdammte Tablet!)

Technische Spezifikationen:

Bildschirm:
7 Zoll, 1280 x 800 (HD 216ppi)
IPS-Dislay, Corning Gorilla Glass

Gewicht:
340 Gramm

Speicher:
8 oder 16 GB
1 GB RAM

CPU:
Quad Core Tegra 3, 1.3 GHz

Abmessungen:
198.5 x 120 x 10.45 mm

Konnektivität:
WLAN, Bluetooth, NFC

USB:
microUSB

Betriebssystem:
Android 4.1 Jelly Bean

Unboxing des Nexus 7? Hab ich gemacht, siehe das flotte Video. Gab aber nichts Spannendes zu sehen, das Gerät wurde schon vor dem Versand nach Deutschland auf Unversehrtheit überprüft. Deshalb bin ich beim Auspacken nicht wie viele andere Blogger gescheitert ;)

In der Verpackung nur das Tablet, microUSB-Kabel nebst Netzteil für UK. Kann man ja zum Glück auch mit anderen Netzteilen oder am PC laden. Dazu noch ein kleines Heftchen, Quick Start Guide. Brauche ich nicht.

Haptik: auf den ersten Blick 1a! Rückseite ist rutschfest, das Gerät wirkt auf keinen Fall wie ein Mullu Mullu-Tablet (für Menschen, die mich nicht kennen: Mullu Mullu bezeichnet besonders schlechte Hardware, die Bezeichnung entstand, als ich Anfang des Jahrtausends ohne Ende Mainboards von Elitegroup (ECS) verbauen durfte, die fast alle fehlerhaft waren).

Aber: wie auch in anderen Blogs zu lesen: das Display ist nicht zu 100 Prozent verarbeitet. Das fällt so großartig nicht auf, doch man sieht ganz klar, dass das Display nicht so toll in den Rahmen eingefasst ist – und das trübt das Ganze. Ob ein Tablet nun 200 Euro oder 500 Euro kostet: darf ich als Kunde nicht ein vernünftig verbautes Display erwarten? Dürft ihr für euch selber entscheiden, manche sind da ja pingeliger als andere.

Den etwas längeren Test gibt es in Text- und Videoform, wenn ich das Gerät aufgeladen und eingerichtet habe. Gibt es auf die Schnelle etwas zu sagen, was ich nach den ersten Minuten festgestellt habe? Android 4.1.1 läuft butterweich, macht echt Laune. Sound ist ok für den Preis – nein, kommt nicht an das iPad ran, aber ich will hier nicht die beiden Geräte vergleichen, da sie unterschiedliche Kategorien ausfüllen. Größe der Buchstaben bei der Auflösung ist gut, wer Bücher liest, kann das am Nexus auch handhaben. Ich bin ja gerade wieder so ein bisschen verliebt – nur schade, dass mein neuer Begleiter kein UMTS hat.

Alles Weitere dann höchstwahrscheinlich noch diese Woche – hätte gerne noch weiter ausgeführt, muss aber gleich weg ;)

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55 Kommentare

morf 24. Juli 2012 um 18:08 Uhr

Wegen dem Problem mit dem sich lösenden Display: Das liegt an nicht ganz festgezogenen Schrauben. Einfach bei ASUS Deutschland ein RMA aufmachen, das Gerät abholen lassen und ein paar Tage später ein N7 mit festgezogenen Schrauben in den Händen halten.

B@tze 24. Juli 2012 um 18:13 Uhr

Hat das Teilchen eigentlich GPS ?

Jens 24. Juli 2012 um 18:21 Uhr

*Hust* Kindle Fire.

Andy 24. Juli 2012 um 18:23 Uhr

Schicker Garten, nur diese blöde Kachel versperrt immer die Sicht…
(Passt aber gut zu den Terrassenplatten!)

Sir_Winfrid 24. Juli 2012 um 18:36 Uhr

Es ist übrigens gar nicht besonders umständlich, das Nexus 7 auch in Deutschland zu bestellen: über Amazon.com zum Preis von 79,95$, plus
9,99$ Versand, plus X Euro Importzoll. Android Version: 4.0

spirellilein 24. Juli 2012 um 18:47 Uhr

Ähm Sir-Winfried. Das ist kein Nexus 7. Es ist ein NoName(?) 7″ Tablet. ;)
Und Caschy. Warte mal auf den Amazon Konter, wo wir einmal vom Versandriesen sprechen. Ich nehm dich wirklich beim Wort ;)

Grüße

Luc 24. Juli 2012 um 19:13 Uhr

Was mich auf den ersten Blick etwas stört, ist der doch recht dicke Abstand zwischen Displayrand und Tabletende vor allem oben und unten. Oder täuscht das?

benni 24. Juli 2012 um 19:14 Uhr

Frage zum Empfang der Ware. Mit welchem Versandunternehmen wird denn zugestellt. Meist haben ausländische Versandunternehmen ein Partnerunternehmen in DE die das Zustellen letztendlich erledigen (so meine Erfahrungen).

Ist für mich wichtig, da ich viel unterwegs bin und nicht jeder Paketdienst das Päckchen 1 Woche lang aufbewahrt wie DHL bei der Deutschen Post.

greg 24. Juli 2012 um 19:17 Uhr

tolle sache, dass du dir das geholt hast und berichtest. bin sehr an dem gerät interessiert, hoffentlich kommt es bald nach deutschland. möchte es lieber direkt bei amazon kaufen.

brave 24. Juli 2012 um 19:22 Uhr

schade das es kein UMTS hat, sonst könnte man damit per bahn / Wartezimmer usw. schön News lesen :)

Caschy: was machst du primär mit (dem nexus) oder einem Tablet allgemein am meisten? (surfen, Twiter lesen, Filme schauen…)

Tibor 24. Juli 2012 um 19:25 Uhr

Cooles Teil, fairer Preis. Vernünftige Update-Politik, was will man mehr. ABER: Ein mobiles Device ohne UMTS? Megafail. Deshalb leider nichts für mich. Schade.

HDScurox 24. Juli 2012 um 19:25 Uhr

Schau mal hier wegen den Schrauben Caschy: http://traceable.de/google-nexus-7-ausgepackt-und-mein-erster-eindruck-video

Der junge mann hat sie schnell selbst festgezogen ;)

Daniel 24. Juli 2012 um 19:30 Uhr

Hmm. Danke für die Infos. Irgendwie hat es nicht gerade Kaufinteresse bei mir geweckt. Gerade auch wegen dieser kleinen Mängel, wie zum Beispiel dem schlecht verbauten Display. Man kann es zwar anschrauben und so, aber irgendwie will mir sowas immer nicht so recht gefallen… Die Größe und das Aussehen finde ich super, aber irgendwie werde ich dann doch lieber warten, bis etwas wertigeres kommt :)

Stefan 24. Juli 2012 um 19:55 Uhr

Danke für die Vorstellung. Als Googlefan mit allem was dazu gehört, hört sich das Gänze nicht schlecht an und sieht für aus! ;) allerdings wie auch schon einige Vorredner hier, gerade weil es so klein und mobil ist finde ich die Sache mit dem fehlenden UMTS (im Vergleich zu einem nicht ganz so mobilen, durch Größe, IPad) wirklich fail… Ich hoffe da schraubt noch mal jemand nach ;) so spontan wäre es das einzige Gegenargument zu dem sehr interessanten Konzept. Bin sehr auf die SStemvorstellung gespannt

Stefan 24. Juli 2012 um 20:09 Uhr

Hi Cashy,

kannst du bitte in deinem Video auch zeigen, wie es ist PDFs zu lesen?

Christian 24. Juli 2012 um 20:24 Uhr

Ich habe jetzt seit einer Woche das Motorola XOOM 2 ME.
Die 10″ von meinem Touchpad sind mir zu groß, und generell sind mir alle 10″er auch auf Dauer zu schwer.
7″ sind mir zu wenig (eine Freundin hat das Ideapad A1), also die 1,2″ mehr finde ich schön und es hat die selbe Auflösung wie das Nexus 7 (natürlich nicht die gleiche Hammer CPU und noch kein ICS/JB), aber hat mich mit UMTS nur 256€ gekostet.
Wasserdicht ist es zudem auch noch, also echt das perfekte Spielzeug für draussen.

Ralph 24. Juli 2012 um 20:26 Uhr

Wie bist du denn an das schmucke Teil gekommen? Bekannten in den USA eingespannt?
Bin gespannt auf weitere Berichte.

Ralph 24. Juli 2012 um 20:29 Uhr

@Christian – wo macht man denn solche Schnäppchen?

Die Frage oben drüber war übrigens auf die Herkunft des Nexus bezogen und richtete sich daher an Caschy.

amyristom 24. Juli 2012 um 20:33 Uhr

Ein an sich interessantes Tablet (auch für den Preis). Dumm nur, dass es voll auf das Konsumieren bzw. Streamen von Content ausgelegt ist (Google Music, Google Play Filme & Serien, Bücher), für etwas anderes ist der interne Speicher dann faktisch zu gering und obendrein nicht durch SD-Karten erweiterbar, und gerade der Hauptteil dieses Contents hier in Deutschland nach wie vor nicht verfügbar ist. Da hole ich mir dann lieber ein anderes Android Tablet (wie z.B. ein Transformer), was universeller bzw. “auch” in Deutschland überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann oder greife zur Apfel-Konkurrenz.
Ihr merkt ich verstehe nach wie vor nicht, wie Google sich immer noch ständig selbst in vielen potentiellen Ländermärkten selbst ein Bein stellt (fehlender Content, unzureichende oder gar fehlende Bezahlmöglichkeiten) und somit faktisch nach wie vor eigenverschuldet den Durchbruch der Android Tablets im Massenmarkt selbst verhindert.

Matthias 24. Juli 2012 um 20:34 Uhr

@Ralph:
Ähh, meinst du mit deiner Frage den Caschy?
Dann steht das alles in seinem Text….

maddin 24. Juli 2012 um 22:32 Uhr

@christian: ein xoom 2 me für 256 hätte ich auch gerne. lege noch nen 10er drauf ;-)

Gerrit 24. Juli 2012 um 23:50 Uhr

@Caschy Kann man den beiligenden Gutschein auch im deutschen Playstore einlösen?

Knampf 24. Juli 2012 um 23:51 Uhr

Ich hätte gerne ein Tablet, dessen Display kein Fingerabdruckmagnet ist.Tipp?

Timotime 25. Juli 2012 um 00:57 Uhr

Sieht eigentlich gut aus. Mich stört der dicke Rand. Ist beim Ipad leider auch. Ich fände das Nexus 7 optimal, wenn der fette schwarze rand auf — sagen wir 0,5cm gesenkt werden könnte. Dann würde die reine Display-Fläche wachsen (bestimmt 8 Zoll) ohne, dass das Gerät selber größer wird.

Das wäre ein optimales Tablet.Die Größe und das Gewicht sind so optimal, wenn man da jetzt noch mehr Display unterkriegt — ein Traum.

Ragnar 25. Juli 2012 um 02:36 Uhr

Schöner, runder erster Eindruck, Caschy, dem ich mich nur anschließen kann. Enttäuscht hat mich nach einer Woche Besitz nur der Klang über eingebaute Lautsprecher. Musik kann ich nur über Kopfhörer hören. Verarbeitung ist sonst erstklassig, auch die Displayintegration im Chassis

Bernie 25. Juli 2012 um 07:54 Uhr

Nett, nett … leider fehlt wie bei allen Nexus Geraeten der SD-Card Slot … :-( Habe seit einem Jahr das Android Iconia A500 Tablet und seit 3 Monaten das iPad 3. Finde Android aufgrund des offenen Systems besser, aber mich nervt das Acer UI gewaltig – musste heute morgen das Android Tablet schon wieder komplett reseten, da Gmail hakt bzw. flakert … :-( Ergo, ich wuerde bei einem Android Tablet zukuenftig NUR noch ein reines Nexus nehmen. Ein 7 Zoll kommt jedoch fuer mich nicht in Frage, da ich das SGS3 mit 4,8 Zoll habe, da ist mir der Groessenunterschied einfach zu gering.

Thomas 25. Juli 2012 um 08:15 Uhr

Mit UMTS wäre das Ding echt ein Burner…
fehlender SD Card Einschub wurde ja schon erwähnt.
Geht da was über die Mini USb Buchse in Sachen Erweiterbarkeit?
Gruß
Thomas

roteweste 25. Juli 2012 um 08:39 Uhr

“Shut up and take my money!”

Wobei kein UMTS und kein SD-Slot. Hmm dann doch leider nix für mich. Wie konnte google auf solche essentiellen Dinge verzichten, frag ich mich.

Albert 25. Juli 2012 um 09:16 Uhr

Man kann beim Nexus 7 doch nicht damit anfangen, daß das relativ kleine Teil (gemessen an 10-Zoll-Geräten) immerhin noch problemlos in eine Hosentasche paßt, wenn dann erst ganz am Schluß der Hinweis kommt, daß das blöde Teil gar kein UMTS-Modem hat, und man es deshalb eh nicht überall mit hinnehmen kann. Für zuhause ist es mir zu klein, für unterwegs ist UMTS für mich unabdingbar, ich habe nämlich kein Smartphone mit dem ich das Nexus anbinden könnte.

Karsten 25. Juli 2012 um 09:23 Uhr

Klar. Fehlende SD Karte und UMTS stören mich latent auch. Alles ein schönes “nice to have” und, wie man sieht, für einige sogar ein Killer-Kriterium.
Aber: Da das Nexus 7 ja quasi mit +/-0 Gewinn verkauft wird, würde alles zusätzliche auch mehr kosten. Sagen wir mit UMTS +80€ und SD Card Slot +50€ wäre die 16GB Version schon bei gut 380€. Damit hätte man das vermutliche Ziel, den Kindle Fire anzugreifen (der afaik ebenfalls kein UMTS und CD Card Slot hat) schon wieder verpasst und die Fraktion der Leute die “für 100€ mehr kriegste schon ein iPad 3 mit Retina etc.pp.” wäre wieder auf den Plan getreten.
My2Cents. Schade finde ich es auch, grade bei dem Formfaktor fände ich wenigstens die Option auf UMTS sinnvoll.
Aber kann man machen nix, wer ohne nicht leben kann, muss wohl aufs Nexus verzichten.

Sven 25. Juli 2012 um 09:50 Uhr

@caschy

Zu dem Ausspruch
“Dann die Sache mit den Updates. Bekommt mein Tablet überhaupt ein System-Update mit neuen Features? Oft dürfte man dann wohl den Kopf schütteln und hoffen, dass es eine Community gibt, die eine aktuelle Android-Version für dein Gerät klöppelt.”

Während Apple seine älteren Geräten nicht mehr mit Updates versorgt, “klöppelt” die fleißige Android Community weiter aktuelle Firmwares zusammen. Auf meinem relativ alten ZTE Blade mit ARM v6 CPU läuft seit gestern Abend Jelly Bean, übrigens auch butterweich.
Eine solche Alternative haben Apple User leider nicht.

@Timotime 25. Juli 2012 um 09:54 Uhr

@Timotime:

und wie willst du das Gerät dann bedienen ohne jedesmal eine Eingabe zu tätigen? ;)

Jedesmal das Gerät mit der Hand von hinten umfassen? Dann kann man es nicht richtig bedienen.

Flockston 25. Juli 2012 um 09:58 Uhr

Also das das Gerät kein UMTS hat ist zwar nicht schön, aber sollte doch kein KO-Kriterium sein.
Zumindest nicht wenn man eh schon ein Android Smartphone hat, welches man eh immer dabei hat (Tethering).

caschy 25. Juli 2012 um 10:09 Uhr

Dein ZTE Blade kam Ende 2010, oder? Für diese Geräte gibt es bei Apple keine Updates mehr? ;) Wie gesagt: darf und kann man halt beides nicht vergleichen. ZTE als Hersteller macht nämlich gar nichts.

Jens 25. Juli 2012 um 10:13 Uhr

7″ Huawei MediaPad: hat alles was dem Nexus fehlt, abzüglich zwei Cores und lediglich ICS. Wobei, dank ICS hat es echte Tablet-Oberfläche und nicht dieses Pseudo-Telefon-Layout.

Wieso kennt das niemend? Hat sich in 4 Wochen Urlaub (Camping ohne WLAN) und beim täglichen Pendeln bewährt!

Tethering? Nette Idee aber damit hat man nach zwei Stunden zwei Geräte mit leerem Akku rumliegen … ;)

Sven 25. Juli 2012 um 10:17 Uhr

@caschy

Genau darum geht es ja.
Bei Android hat man im Gegensatz zu Apple und Microsoft Geräten die Alternative zu Custom Roms. Da braucht man sich nach einem halben Jahr (oder auch etwas länger) nicht unbedingt ärgern.
Rooten machen sowieso viele. Dann anschließend Clockwork Recovery und eine andere Firmware drauf zu flashen ist die leichteste Übung.
Ok, Leute wie ich sind vielleicht die Ausnahme, aber viele kennen halt auch Leute wie mich ;)
Man muss halt nur drauf achten, dass man sich Geräte zulegt, die für die Android Community auch interessant genug sind. Und das sind im Normalfall die gängigen Modelle auch.
Android macht im Moment eine so starke Evolution durch, da lohnt sich der Aufwand einfach.

Matze B. 25. Juli 2012 um 10:28 Uhr

Was ich persönlich nicht ganz verstehe ist das Gejammer über die fehlende UMTS-Option. Die meisten werden es doch zuhause nutzen und für unterwegs macht man an via Smartphone Tethering – das Smartphone ist eh immer dabei und hat die Karte bereits an Bord. Wofür also eine zusätzliche Karte (die i.d.R. ja auch noch Geld kostet) und teurere Hardware?

Für Heavy-Mobile-User mag das natürlich anders aussehen.

Helmut 25. Juli 2012 um 10:56 Uhr

wirklich einzig interessant, jemand traute sich endlich zu vergleichen die beiden: nexus 7 —kindle fire (Sound, Display im Freien, Akku..)…nicht mal auf youtube was gscheites zu finden..

Przemek 25. Juli 2012 um 11:04 Uhr

Wird es einen USB Adapter geben um USB Stick dran zu klemmen?

Sven 25. Juli 2012 um 11:22 Uhr

Ich denke mal, dazu wird man ein Custom Rom benötigen, das dazu auch noch den USB Host Modus unterstützen muss.
Die Frage ist nur, wie würde das Tablet reagieren, wenn im laufenden Betrieb der Stick abgezogen wird. Und möchte man sowas wirklich dran rumbaumeln haben ?
16 GB interner Speicher genügen eigentlich. 8 GB reichen mir bei meinem HP Touchpad auch. Zumindest, wenn man sich keine Filme drauf packen möchte.

FlyingT 25. Juli 2012 um 11:52 Uhr

“Dann die Sache mit den Updates. Bekommt mein Tablet überhaupt ein System-Update mit neuen Features? Oft dürfte man dann wohl den Kopf schütteln und hoffen, dass es eine Community gibt, die eine aktuelle Android-Version für dein Gerät klöppelt. Solche Geräte wie das Nexus können das ändern!”

Ich hab da letztens einen Beitrag gelesen das die User gar nicht so auf den Update kram stehen. Bei Software daten fast die Hälfte der User nicht up. Man könnte also fast davon ausgehen das es dem gewöhnlichen User scheiss egal ist ob nun ICS oder Jelly Bean oder nen froyo drauf ist. Wichtig ist für den das Facebook und Angry Birds läuft.

Hier mal nen Link zu dem Bericht das die Leute nicht Updaten ;)
http://stadt-bremerhaven.de/unbeliebte-updates-bei-software/

Rapac 25. Juli 2012 um 12:38 Uhr

@caschy: Die Angabe beim Display stimmt m.W. nicht. Verbaut ist “nur” ein Corning Glass und kein Corning Gorilla Glass.

Dagger 25. Juli 2012 um 12:39 Uhr

Das scheint mit das erste vernünftige und kunkurrenzfähige Tablet zu sein welches kein iPad ist.

Rapac 25. Juli 2012 um 12:43 Uhr

Laut PCWorld bleiben wohl von den 8 GB Speicher nur 5,62 GB zur freien Verfügung über, da sollte man sich wohl tatsächlich die 16 GB Variante zulegen.

Sven 25. Juli 2012 um 13:00 Uhr

Hmm, da kommt bestimmt bald ne Anleitung zum Umpartitionieren.

Musenrössle 25. Juli 2012 um 14:54 Uhr

Hm… Fragen?

Ist das Tabletchen so klein oder ist deine Hand so groß? ;-)

Wirkt auf mich eher wie ein großes Handy. ;-)

Aber ernsthaft. Interessieren könnte es mich schon.
Aber ohne UMTS? Geht gar nicht!

Wie manchem meiner Vorschreiber hier ist es auch mir schleierhaft wie man ein mobiles Gerät ohne vernünftige mobile Internetanbindung bauen kann…

WLAN gibt’s nur punktuell und das Tablet über’s Smartphone in’s Web bringen und dafür dann mit zwei Geräten gleichzeitig rumjonglieren müssen?

Ne lass mal…

Falls es das Nexus oder ein Nachfolgermodell irgendwann mit UMTS geben sollte denke ich nochmal darüber nach… aber wahrscheinlich habe ich bis dahin längst ein anderes Tablet gekauft und darum dann gar keinen Bedarf mehr.

Tja, wer zu spät an die Kunden denkt, den bestraft das Leben. ;-)

Dominik 25. Juli 2012 um 19:11 Uhr

Was habt ihr alle mit dem UMTS Modem?
Mein SGS2 hab ich immer in der Hosentasche, für kurze Dinge reicht es allemal, für andere Sachen im Netz dreh ich den Hotspot auf und arbeite am Nexus? Mich würde es viel mehr nerven wenn ich für das Modem 20 Euro mehr zahlen müsste.

Der fehlende SD Karten Slot würde mich persönlich jetzt nicht stören, kann ich aber nachvollziehen.
Musik höre ich über Grooveshark, für Daten hab ich meine Dropbox, für mich also nicht unbedingt notwendig.

elknipso 28. Juli 2012 um 14:16 Uhr

“Ich behaupte jetzt einfach mal nicht, denn der Tablet-Markt ist ein iPad-Markt, auch wenn viele vereinzelte Seelen ein Android-Tablet haben. Das sind Einzelschicksale”

Sehr schön formuliert, musste lachen :). Aber absolut zutreffend, das muss man auch als großer Freund von Android zugeben.

hakan 27. August 2012 um 12:48 Uhr

welchen Mifi würdet ihr empfehlen


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