Mit einem Sony-Smartphone und einer App aktiv bei der Erforschung von Alzheimer helfen

13. Januar 2015 Kategorie: Android, geschrieben von:

Seit Jahren versuchen Forscher auf der ganzen Welt eine Heilung für die Alzheimer-Krankheit zu finden. Während bei gesunden Menschen im Körper dauerhaft Proteine in einem komplexen Vorgang in Milliarden verschiedene Formen „gefaltet“ werden, ist es so, dass dieser Vorgang bei kranken Menschen eben leider nicht richtig funktioniert.

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Da diese Vorgänge in der Regel innerhalb einer millionstel Sekunde vonstatten gehen, ist es denkbar schwierig diesen zu rekonstruieren. Doch es ist nicht gänzlich unmöglich, nur leider dauert die Computer-Berechnung für ein sich entfaltendes Protein-Modell tausende Stunden. Im Jahr 2007 ist Sony dann auf die Forschungsarbeit aufmerksam geworden und stellte dem Forscherteam die Rechenleistung mehrerer PlayStation 3 zur Verfügung. Klingt komisch, aber es schien nicht abwegig zu sein, denn schließlich stellte man 2007 den Weltrekord für das neue Forschungsprojekt „Folding@Home“ auf.

Im Laufe der Zeit kamen schließlich Smartphones um die Ecke und mit ihnen eine gute Menge Rechenpower auf kleinstem Raum. Sony erkannte dies und werkelte ein wenig herum, bis man schließlich dem Forscherteam von Folding@Home eine mobile App für Xperia Smartphones zur Verfügung stellte.

Der Prozessor eines einzelnen Xperia Smartphones soll um die 50 – 100 GFLOPS (GigaFLOPS) bringen, wobei 30 GFLOPS realistischer sind. Wenn man demnach 50.000 Smartphones in Kette schalten würde und rund um die Uhr laufen ließe, so wäre der PS3-Rekord aus dem Jahr 2007 eingestellt. Spinnt man das ganze einmal weiter und nimmt 100.000 Smartphones, so würde man eine potenzielle Rechenleistung von rund zwei PFLOPS (PetaFLOPS) erreichen. Zum Vergleich: Der Condor Cluster, ein US Airforce Verteidigungs-Supercomputer, ebenfalls bestehend aus 1.760 PS3-Konsolen, bringt dagegen „gerade mal“ eine Leistung von 500 TFLOPS (TeraFLOPS).

Wenn man nun ein Smartphone 24 Stunden am Tag laufen lassen würde, würde die ursprüngliche Berechnungsdauer von tausenden Stunden plötzlich nur noch zwei Wochen dauern.

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Das ist der Punkt, an dem Xperia-Smartphone-Besitzer ins Spiel kommen. Um die Rechenleistung von 100.000 Smartphones erreichen zu können, hat Sony die App des Forschungsprojekts Folding@Home zunächst nur für Xperia-Besitzer der Z-Serie, dem Xperia T3, T2 Ultra, M2 Aqua und C3 zur Verfügung gestellt. Solltet Ihr eines besitzen, könnt Ihr also aktiv bei der Erforschung der Alzheimer-Krankheit mithelfen. Alles was Ihr dafür tun müsst, ist die App installieren, Euer WLAN aktiviert halten, Euer Smartphone auf 100% vollgeladen haben und es zu jeder Zeit an der Steckdose lassen sowie die App im Vordergrund laufen lassen. (Quelle: Sony)

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