Messenger: Telegram nennt Grund für Störungen

13. Juli 2015 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von:

telegram

Nutzer von Telegram haben es vielleicht mal kurzfristig in Deutschland mitbekommen: der Messenger hat ein paar Probleme. Nun erklärt das Team hinter der kostenlosen Messenger-Lösung den Grund dafür. Seit Freitag werden die Server des Anbieters im asiatischen und pazifischen Raum mit sinnlosen Anfragen bombardiert – der Klassiker DDoS also. Betroffen sind Nutzer in Südostasien, Ozeanien und Australien.

Dies führe dazu, dass man in den genannten Regionen mit Verzögerungen bei der Zustellung von Nachrichten rechnen müsse. Laut Telegram griffen die Angreifer zur relativ neuen DDoS-Methode „Tsunami SYN flood“, aber auch auf Änderungen reagierten die Angreifer schnell und stellten ihre Strategie um. Die meisten der Angriffe kommen von präparierten Servern, die unter anderem bei LeaseWeb B.V., Hetzner Online AG, PlusServer AG, NFOrce Entertainment BV, Amazon und Comcast stehen.

Wer hinter dem Angriff steht? Bei Telegram vermutet man nicht, dass es eine Regierung ist, stattdessen geht man davon aus, dass es sich bei dem Initiatoren um einen Mitbewerber handelt, der aus Asien heraus agiert. Aus Südkorea heraus habe man zudem eine Verdreifachung der neuen Nutzer bemerkt, zuletzt war dies der Fall, als in Südkorea der Überwachungsskandal tobte.

Man habe zudem gehört, dass Mitbewerber unglücklich damit seien, dass Telegram nun Künstlern erlaube, kostenlose Sticker-Sets für die Nutzer zu erstellen. Nun arbeitet man eifrig daran den Dienst stabil zu halten, man habe es geschafft, dass der Dienst für 95 Prozent der Nutzer problemlos nutzbar ist.

Und während man an den Fronten kämpft, bastelt man zeitgleich an einer Überraschung –  über die man allerdings jetzt noch nicht sprechen möchte, da die Angreifer sicher das Blog von Telegram verfolgen. Tja – mal schauen, was der Messenger-Krimi noch so bietet.


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